Die Installation von Adware (McAfee) beim Einstöpseln von Alienware-, Dell- und LG-Monitoren über Windows-Treibersoftware und Zusatz-Apps der Monitorhersteller hat Wellen geschlagen. LG schwört nun dieser Praxis ab, und ein Microsoft Manager hat sich dazu geäußert und Schritte zum Unterbinden solcher Vorfälle angekündigt. Kurzer Rückblick auf dieses Thema.
Worum geht es beim "LG-Bloatware-Case"?
Einige Besitzer von Monitoren der Hersteller LG, Alienware und Dell wurden Anfang Juli 2026 negativ durch eine Windows 11-Funktion überrascht. Das erstmalige Anschließend des Monitors der genannten Hersteller an einem Windows-Rechner reichte, um Adware zu installieren. Nachfolgender Tweet thematisiert den Sachverhalt.
Windows hatte automatisch Treiber und Control-Apps der Hersteller installiert, über deren Installer den Leute Werbeanzeigen von McAfee angezeigt wurden. Die Nutzer waren recht angefressen, ob dieses Verhaltens. Ich hatte den Sachverhalt, den ich als "LG-Bloatware-Gate" bezeichne, Mitte Juli 2026 im Beitrag Adware-Installation bei LG-, Alienware- und Dell-Monitoren? angesprochen.
Microsoft und LG reagieren
LG hat die McAfee-Werbe-Popups aus dem Installer seiner Software, die beim erstmaligen Einstöpseln eines LG-Monitors installiert wird, entfernt. Denn das Unternehmen wurde gleich von zwei Seite von Kritik überrollt und geriet unter Druck. Einerseits löst der oben beschriebene Sachverhalt ziemliche Kritik von Seiten der Nutzer und der Tech-Community bzw. in den IT-Medien aus.
Aber auch Microsoft ist auf den Sachverhalt aufgesprungen. Zum 22. Juli 2026 hat sich Pavan Davuluri, Executive Vice President für Windows + Devices bei Microsoft mit obigem Post auf diesen Tweet gemeldet. Laut Tweet hat Microsoft Kontakt mit dem Team von LG aufgenommen, und als unmittelbaren nächsten Schritt hat LG zugestimmt, das McAfee-Pop-up in ihrer App zu deaktivieren.
Der Druck wirkt
Mir war der Sachverhalt bereits vor einer Woche untergekommen. neowin.net schrieb vorige Woche dazu, dass die LG-App im Store noch den McAfee als Bestandteil aufführe. neowin.net hatte in diesem Artikel dann eine App vorgestellt, die die LG-Bloatware-Installation verhindern soll.
Unter dem Strich hat der Aufschrei der Community bezüglich der Bloatware-Installation zum LG-Rückzieher geführt. Die Reaktion des Microsoft Managers Pavan Davuluri ist dagegen "windelweich". Der faselt etwas von "Benutzer-Experience" verbessern, aber Windows schaufelt die Bloatware per Betriebssystem auf die Festplatte. Und Redmond unternimmt nichts, um das per Auflagen zu verhindern (die App hätte sofort aus dem Store fliegen müssen).
Der Tweet hier fasst das Ganze aktuell nochmals zusammen, und argumentiert: "Auch wenn die Werbung nun weg ist, bleiben einige Bedenken bestehen". Denn die betreffende Software kann sich unter bestimmten Umständen immer noch automatisch installieren. Die Mehrzahl der Nutzer ist der Meinung, dass Begleit-Apps zur Gerätesteuerung erst nach ihrer ausdrücklichen Zustimmung installiert werden sollten. Kritiker fordern, dass Unternehmen transparenter sein und den Kunden die volle Kontrolle darüber geben sollten, was auf ihren Geräten installiert wird, heißt es im Tweet.





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