Kurzer Hinweis für Leser, die den Kemp LoadMaster bei sich einsetzen. Mir ist gerade ein Bericht untergekommen, dass der LoadMaster über die Schwachstelle über CVE-2026-8037 angegriffen wird. Wer regelmäßig patcht, sollte eigentlich geschützt sein, ich hatte bereits im Juni 2026 über diese Schwachstelle berichtet.
Die Schwachstelle über CVE-2026-8037
Anfang Juni 2026 hatte ich im Blog-Beitrag Progress Kemp LoadMaster mit zwei kritischen Schwachstellen (CVE-2026-8037, CVE-2026-33691) über zwei Schwachstellen berichtet.
Das Progress Kemp LoadMaster-Team hat eine Sicherheitslücke mit kritischem Schweregrad und eine weitere mit hohem Schweregrad in Progress Kemp LoadMaster GA v7.2.63.1 und älter sowie LTSF v7.2.54.17 und älter (CVE-2026-8037, CVE-2026-33691) bestätigt.
CVE-2026-8037 ermöglicht eine Befehlsinjektion und Remote-Codeausführung über die API von "In Progress LoadMaster". Die als kritisch (CVSS 3.1 Score 9.6) eingestufte Schwachstelle ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer mit entsprechenden Berechtigungen, durch Ausnutzung ungeprüfter Eingaben, beliebige Befehle auf dem LoadMaster-Gerät auszuführen.
Kemp stellte einen Patch bereit, der im Security Bulletin LoadMaster Critical Security Bulletin – June 2026 – (CVE-2026-8037, CVE-2026-33691) vom 4. Juni 2026 erwähnt ist.
Angriffe über CVE-2026-8037
Über nachfolgenden Tweet bin ich auf den Beitrag Progress Kemp LoadMaster Flaw Hits CISA KEV After 792 Reported Exploit Attempts von The Hacker News gestoßen.
Angreifer nutzen die Schwachstelle CVE-2026-8037 im LoadMaster aus, um Befehle auszuführen. Zur Erinnerung, es ist keine Authentifizierung erforderlich, um beliebige Befehle auf betroffenen Geräten auszuführen. KEVIntel hat innerhalb von 41 Tagen 792 Ausnutzungsversuche von 65 IP-Adressen verzeichnete.




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