Gestern hatte ich ja berichtet, dass dem britischen The Guardian 124.000 vertrauliche Dokumente zum Lobbying des Fahrdienstleisters Uber in Europa zugespielt wurden. Der Whistle-Blower ist der Ex-Manager und Chef-Lobbyist von Uber in den Jahren 2014 bis 2016, der wohl Gewissensbisse bekommen hat, weil Uber wissentlich Gesetze in Dutzenden von Ländern missachtet und die Menschen über die Vorteile des Gig-Economy-Modells des Unternehmens für die Fahrer getäuscht habe. Details habe ich im Beitrag Uber-Files: Schmutzige Lobby-Kampagne in Europa ergänzt.
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Interessante Information, die mir zufällig am Wochenende unter die Augen gekommen ist. Wir, also auch die Leserschaft, die in der digitalen Diaspora Deutschlands leben, werden von einer echten Gefahr bedroht: Eine "Welt ohne Bargeld" – wie sie bestimmte Protagonisten aus der Zahlungsdienstleisterbranche sie erträumen. Die Coronavirus-Pandemie hat dem bargeldlosen Zahlen Auftrieb verschafft – dass Desaster vom den Verifone H5000 Kartenterminal-Ausfall seit Mai 2022 verschaffte dem Thema einen Dämpfer. Und jetzt haben Gutachter im Deutschen Bundestag vor einer "Welt ohne Bargeld" gewarnt. Und nein, Schweden ist da ganz und gar nicht Vorbild.
Im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2022 ist jeder Wohnungs- und Grundbesitzer in Deutschland verpflichtet, eine "Erklärung zur Feststellung der Grundsteuer" elektronisch bei seinem Finanzamt abzugeben. Jedes Bundesland hat dabei seine eigene Erhebungsmethode, die auch festlegt, was der "Erklärende" an Daten abzuliefern hat. Hinzu kommt das nette Chaos bei der Erklärung über das Steuerportal Elster, was neben vielen Fehlermeldungen dazu führte, dass gestern das Portal meldete, dass nicht "alle Formulare" verfügbar seien. Auch ich habe meine eigenen Erfahrungen mit diesem Elster gemacht – daher heute ein kurzer Abriss zur Thematik.
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Die Digitalisierung der deutschen Schulen geht nach wir vor nicht so recht voran, und vor allem der erhoffte nachhaltige Digitalisierungsschub durch die Coronakrise ist weitgehend ausgeblieben. Dell Technologies erläutert, woran das liegt und was sich ändern muss.
Die deutschen Behörden kommen mit der Digitalisierung der Verwaltung einfach nicht voran. Diese Erfahrung dürften die meisten Blog-Leser und -Leserinnen schon mal gemacht haben. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das jetzt aufgegriffen und beklagt in ihrem "Behörden-Digimeter Update" einen Stillstand bei der Verwaltungsdigitalisierung. Weiterhin seien lediglich 80 Leistungen bundesweit digital zugänglich.
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