[English]Der Anbieter Cisco hat eine Warnung für Speicherbausteine (DIMMs), die wohl in eigenen Produkten wie im Cisco Unified Computing System (UCS) verwendet werden, herausgegeben. Eine begrenzte Anzahl der von Cisco gelieferten DIMMs, die Mitte bis Ende 2020 hergestellt wurden, neigt wegen eines Fertigungsproblems zu Frühausfällen. Bei den meisten DIMMs kann die ECC-Fehlerkorrektur diese Speicherfehler beheben. Es kann aber irgendwann zu einem einem nicht korrigierbaren Speicherereignis kommen. Tritt dies zur der Laufzeit auf, führen nicht korrigierbare Speicherfehler zu einem plötzlichen unerwarteten Server-Reset. Treten die Fehler während des Selbsttests beim Einschalten (POST) auf, wird das DIMM-Modul ausgeblendet und der verfügbare Gesamtspeicher reduziert. In einigen Fällen kann es zu einem Boot-Fehler kommen. Betroffen sind 16-GB-, 32-GB- und 64-GB-DIMMs aus bestimmten Chargen. Cisco stellt ein Tool zur Identifikation der Module bereit, die dann auszutauschen sind. (via)
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MVP: 2013 – 2016




Abseits von dem Thema kommt Cisco sowieso nicht mehr ins Haus. Die „nach Hause telefonieren" Lizenzpolitik ist ein absolutes NoGo und disqualifiziert Cisco was Sicherheit angeht sowieso.
Ich selbst bin kein Netzer, aber es interessiert mich schon, was dann alternativ zu Cisco im Enterprise-Umfeld empfohlen wird?
Wäre ja fast ein Wunder, wenn das nur Cisco betreffen würde. Mal sehen, was sich da noch tun wird und ob noch andere Hersteller ähnliches verkünden…
Ein ähnliches Problem hatte ich mit einem Fujitsu Primergy Server vor kurzem. Nach einem von Fujitsu empfohlenen BIOS Update arbeitete das vermeintlich defekte Speichermodul wieder fehlerfrei. Nur Zufall oder besteht hier ggf. ein Zusammenhang?
Speichermodul Hersteller: SK Hynix, Herstellungsdatum: 03.08.2020.
https://support.ts.fujitsu.com/indexdownload.asp?sprache=en&opentab=faqcontent&id=233740523