Sicherheitsforscher haben nach eigenen Angaben den ersten Angriff auf die Open-Source-Software-Lieferkette entdeckt, der speziell auf den Bankensektor abzielt. Das geht aus einem Bericht hervor, der vom Unternehmen Checkmarx am 21. Juli 2023 veröffentlicht wurde. Am 5. und 7. April nutzte ein Bedrohungsakteur die NPM-Plattform, um einige Pakete hochzuladen, die ein vorinstalliertes Skript enthielten. Bei dessen Installation wurde der bösartige Code ausgeführt, der versuchte, einen Lieferkettenangriff auf Banken auszuführen. Details in obigem Bericht und im Artikel von The Hacker News.
Translate
Suchen
Blogs auf Borncity
Spenden und Sponsoren
Den Blog durch Spenden unterstützen.
Aus dem DNV-Netzwerk
- Elon Musk: KI macht Geld bis 2036 überflüssig News 26. Juli 2026
- Produktivitäts-Apps im Test: Nur vier von zehn halten sich dauerhaft News 26. Juli 2026
- Bankbetrug explodiert: SMS-Phishing um 146 Prozent gestiegen News 26. Juli 2026
- Microsoft 365: 8,7 Millionen Dateien aus SharePoint gestohlen News 26. Juli 2026
- Nvidia-Schmuggel: Singapur beschlagnahmt 42-Millionen-Villa News 26. Juli 2026
Links
Amazon
Awards
Blogroll
Soziale Netzwerke-Seiten
Foren
Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
Neueste Kommentare
- HessischerBub zu Microsoft Office 2021 erreicht das Supportende am 13. Oktober 2026
- Christian zu Batteriehersteller Varta stellt mehrere Insolvenzanträge (24.7.2026)
- Chris zu Microsoft Office 2021 erreicht das Supportende am 13. Oktober 2026
- Günter Born zu WordPress-Hacks über wp2shell – erste Opfer
- Günter Born zu WordPress-Hacks über wp2shell – erste Opfer
- Blubmann zu G Data Endpoint-Protection v15.9 stört SW-Inventarisierung
- Stefan Kanthak zu GNU libc mit Fehlern in Funktionen (sin etc.)
- Hobbyadmin zu Microsoft Copilot: 2/3 der Unternehmen verschieben die Einführung wegen Datenschutzrisiken
- Hobbyadmin zu Microsoft Copilot: 2/3 der Unternehmen verschieben die Einführung wegen Datenschutzrisiken
- xx zu GNU libc mit Fehlern in Funktionen (sin etc.)
- User007 zu WordPress-Hacks über wp2shell – erste Opfer
- Jonathan zu Diskussion
- Hobbyadmin zu WordPress-Hacks über wp2shell – erste Opfer
- Felix zu WordPress-Hacks über wp2shell – erste Opfer
- HessischerBub zu Microsoft Office 2021 erreicht das Supportende am 13. Oktober 2026



MVP: 2013 – 2016





Supply-Chain-Attacken über NPM sind ein echtes Problem. Aber NPM ist nicht alleine das Problem, es gibt noch jede Menge andere Software, die zu Laufzeit Sachen aus dem Internet nachlädt, z.B. Python, Powershell (aus der Powershell-Gallery), oder man nehme die ganzen Linux-Distributionen, welche mehr und mehr Software über Snap und Co beziehen. Oder man denke an verseuchte Software aus dem Google-Play-Store oder verseuchte Addons in den Browser-Addon-Stores. So ist der kontrollierte Softwareeinsatz kaum umsetzbar, man kann eigentlich nur den ganzen Mist im Proxy sperren und sich damit bei den Anwendern, die auch nur ihren Job machen wollen, unbeliebt machen (womit wir wieder beim Sysadmin-Day wären).
Jupp.
Es "sollte" eigentlich "selbstverständlich" sein, dass Software die in kritischen und sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt ist, ausschließlich lokal läuft und nicht irgenetwas beliebig nachladen kann oder sogar nachladen muss, was nicht aus einer authentifizierten und sicheren Quelle stammt. Des Weiteren setzt man auch nur Software ein, für dessen Einrichtung jemand auch bereit ist durch Support bedingt seinen Kopf hinzuhalten.
Mittlerweile zucke ich nicht mal mehr mit dem Kopf, wenn irgendwo irgendwas passiert ist, weil dieser grundsätzliche Gedanke nicht eingehalten wurde.
Seine Software selbst minimalistisch zu erstellen ist eine echte Alternative zum Reinziehen von hunderten Pakten von NPM deren Abhängigkeiten niemand mehr überblicken. Das Einsperren der User ist eine Variante, welche das Prinzip des Personal Computers konterkariert und ist daher abzulehnen. Ja, die Welt ist voller Gefahren und wenn man den Angreifern mit Microsoft Cloud und AD noch den roten Teppich ausrollt, wird es wirklich ernst.