Microsoft Chef warnt vor Platzen der KI-Blase, wenn die Leute nicht endlich spuren

CopilotAuf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat auch Microsofts CEO, Satya Nadella, ein Interview gegeben. Die Aussage auf einen Satz komprimiert: "Der KI-Boom wird ins Stocken geraten, wenn nicht mehr Menschen KI-Software (sprich Microsoft Copilot) kaufen und nutzen". Kleiner Blick in das Microsoft-Universum, verbunden mit der Frage, wo das oberste Microsoft Management lebt.

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Zuerst etwas Kontext zum nachfolgenden Inhalt. Derzeit findet das Weltwirtschaftsforum in Davos statt, wo sich "Top-Manager" ein Stelldich-ein geben. Das diesjährige  Treffen wird durch das Auftreten von Managern der US-Techfirmen geprägt.

Gizmodo beleuchtet beispielsweise in diesem Artikel die Aussagen des CEO von Palantir, Alex Karp. Der CEO von Palantir sagte in einer Diskussion mit dem BlackRock CEO Larry Fink, "dass KI irgendwann so großartig sein wird, dass die Menschen aufhören werden, auszuwandern."

Gizmodo schreibt: "Versuchen Sie gar nicht erst, einen Sinn darin zu erkennen. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht alles wie ein Nagel aus. Palantir-CEO Alex Karp hat nur KI, und Mann, ist er bereit, damit einiges festzunageln." Ist so ein bisschen der Tenor, der in Davos herrscht – die Tech-Buddys versuchen ihre Träume an den Manager und die Politik zu bringen.

Die Aussagen von CEO Nadella

Auch Microsoft-Vorstand Satya Nadella hatte einen Auftritt, und seine Aussagen (von der Financial Times in diesem Artikel, leider Paywall, wiedergegeben) schlugen erwartungsgemäß Wellen. Microsoft-Chef Satya Nadella warnt davor, dass KI zu einer Spekulationsblase werden könnte, wenn ihre Nutzung nicht über große Technologieunternehmen und wohlhabende Volkswirtschaften hinausgeht.

Die Botschaft Nadellas lautet, dass der langfristige Erfolg der sich schnell entwickelnden Technologie davon abhänge, dass sie in einer Vielzahl von Branchen sowie außerhalb der Industrieländer eingesetzt werde. Zitat: "Damit es sich nicht um eine Blase im eigentlichen Sinne handelt, müssen die Vorteile viel gleichmäßiger verteilt sein." Nadella merkte an, dass es ein "deutliches Anzeichen für eine Blase" wäre, wenn nur Technologiekonzerne vom Aufstieg der KI profitieren würden und nicht auch Unternehmen aus anderen Branchen.

Nadella zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass KI sich in allen Branchen als transformativ erweisen werde, beispielsweise bei der Entwicklung neuer Medikamente. Zitat: "Ich bin zuversichtlich, dass dies eine Technologie ist, die tatsächlich auf … der Cloud und Mobilgeräten aufbauen, sich schneller verbreiten, die Produktivitätskurve nach oben treiben und weltweit lokale Überschüsse und Wirtschaftswachstum bringen wird."

Das steht "a bisserl" im Kontrast zu dem, was ich gerade im Artikel Sehen wir gerade erste Zeichen, dass die AI-Blase platzt? umrissen habe. Die Nacht sind mir dann einige Posts wie nachfolgender Tweet zu den Aussagen von Satya Nadella unter die Augen gekommen, in denen diese Aussagen des Microsoft-Chefs gespiegelt wurden.

Satya Nadella zu AI und Entwicklung

Der Autor des obigen Posts meint, dass Microsoft langsam so verzweifelt sei, das man nun versucht, die Verbraucher mit Gaslighting als Verkaufstechnik zu manipulieren. "Wenn Sie unser sinnloses [Copilot] Produkt, das niemand will, nicht annehmen … werden Sie die Weltwirtschaft zum Einsturz bringen, und das wird dann Ihre Schuld sein!"

Ed Zitron, der über KI-Entwicklungen bloggt, meint dazu: "Satya Nadella schreit, dass der KI-Boom ins Stocken geraten wird, wenn nicht mehr Menschen KI-Software kaufen, was als CEO eines der größten Softwareunternehmen der Welt ziemlich komisch klingt."

Die Vorstellungen des Microsoft AI-CEO

Der bei Microsoft für KI zuständige Vorstand, Mustafa Suleyman hat wohl kürzlich seine Vorstellungen kund getan, wie er die Welt der Microsoft-Kundschaft in fünf Jahren sieht.

Microsofts AI-Pläne

Der Mann glaubt, so Windows Central, dass jeder innerhalb der nächsten fünf Jahre einen KI-Begleiter (KI-Bot oder -Agenten) haben werde. Suleiman wies darauf hin, dass Menschen eine persönliche und enge Beziehung zu ihrem Begleiter aufbauen werden, sodass es sich anfühlt, als würde dieser mit ihnen zusammenleben. Klingt für mich erstens nach einer arg dystopischen Vorstellung und zweitens arg abgehoben. Denn im Hintergrund schwingt immer "und das läuft als Microsoft Copilot" mit, eine Vorstellung, die bei vielen Zeitgenossen eher Krätze als Wollust auslöst.

Es sieht bei Microsoft nicht gut wirklich aus

Schaut man sich die letzten Wochen an, versucht das Microsoft Management immer heftiger seine AI-Produkte, in die man viel Geld gesteckt hat, verzweifelt an Kunden zu bringen. Zum 9. Januar 2026 hatte Windows Latest im Beitrag Is Microsoft losing the AI race? Copilot (web) is still stuck at 1% market share. We don't know how popular it is on Windows 11 die Frage aufgeworfen, ob Microsoft das KI-Rennen gerade verliert.

Nutzung von AI-Lösungen
Nutzung von AI-Lösungen 2025-2026

Im Artikel wurde obige Tabelle gezeigt, die die Marktanteile von AI-Lösungen wie ChatGPT, Germini, Deepseek, Grok, Perplexity, Cloud und Copilot widerspiegelt. Die Zahlen stammen von Similarweb – eine Seite, die den Traffic von Webseiten vergleicht. Aus der Tabelle ist erkennbar, dass ChatGPT in den letzten 12 Monaten in der Nutzergunst zurück geht, Googles Gemini konnte massiv an Boden gut machen.

Es ist aber auch erkennbar, dass andere AI-Lösungen wie Grok, Perplexity, Deepseek oder Cloud faktisch keine Rolle spielen. Und die letzte Spalte der Tabelle zeigt die Nutzung von Microsofts Copilot über den Zeitraum des letzten Jahres. Obwohl Microsoft früh dran war, ist die Nutzung von Microsofts Copilot per Web auf 1,1 % gefallen. Die große Unbekannte ist die Frage, wie es mit der Copilot-Nutzung in Microsoft 365 und in Windows ausschaut – dort liegen keine Zahlen vor.

Aber ich hatte im Artikel Gerät Microsoft mit seinem AI-Kurs in Trouble? angedeutet, dass Microsofts Vertrieb arge Probleme hat, seine Cloud- und KI-Produkte an die Kunden zu bringen. Die Verkaufsziele mussten laut Insidern Ende 2025 kräftig nach unten korrigiert werden. Unter dieser Prämisse sind die oben zitierten Auftritte von Suleyman und Nadella nachvollziehbar. Es bleibt spannend, zu verfolgen, wie die Entwicklung weiter geht. Aber Microsoft verdient sich momentan an anderen Stellen eine "goldene Nase". Sorgen müssen wir uns adhoc keine machen, auch wenn die Microsoft-Aktie die letzten Monate etwas im Kurs nachgelassen hat.

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58 Antworten zu Microsoft Chef warnt vor Platzen der KI-Blase, wenn die Leute nicht endlich spuren

  1. Mingus sagt:

    > "Damit es sich nicht um eine Blase im eigentlichen Sinne handelt, müssen die Vorteile viel gleichmäßiger verteilt sein."

    Gleicht man das mit der Datenlage des letzten Blogposts ab würde ich behaupten Herr Nadella hat zugegeben, dass es sich hier um eine Blase handelt.

  2. Martin S. sagt:

    Der Appell von Microsoft wirkt verzweifelt.

  3. ARC4 sagt:

    Das beschreibt den Zeitgeist von Microsoft ganz gut. Seit über einem Jahrzehnt wird am Kunden vorbei entwickelt, schlicht nicht gefragt sondern Features, die keiner will einfach hineinpressen. Damals taten die Investionen schon weh, aber noch überschaubar, das was da aktuell abgeht ist jenseits von erreichbarem ROI.

    UND kein Kunde wollte den Memory Squeeze, KEINER (ja, ja Ausnahme sind natürlich die Memory Hersteller und dessen Aktionäre). Memory und GPUs sind so unerträglich teuer geworden und die Weltwirtschaft wird darunter leiden. Am meisten ärgert mich dabei, wenn dann in den Interviews erklärt wird (ua. v. Nadella), dass die auf einem Berg von Chips sitzen, die aktuell niemand nutzen kann, weil der Strom fehlt – und in 2 Jahren sind die Chips schon wieder technologisch veraltet und müssen ersetzt werden.

    PS: seit 1 Monat bin ich auf Gemini gewechselt und bis auf manchmal fehlende Code Syntax ist es um ein vielfaches besser als ChatGPT und CoPilot.

    • Phadda sagt:

      Gemini kann ich nur zustimmen. Die Qualität ist um längen besser, im Vergleich zu ChatGPT, bei dem gleichen Prompt :-) Da hat Code Red damals bei ABC einiges bewirkt. Bei OpenAI sehe trotz Code Red keine Verbesserung hmmm

    • Rabiator sagt:

      "und in 2 Jahren sind die Chips schon wieder technologisch veraltet und müssen ersetzt werden."
      Der technische Fortschritt ist in letzter Zeit langsamer geworden, so daß zwei Jahre alte Hardware noch dicht am Stand der Technik ist.
      Bei RAM in gängigen Formaten mache ich mir über die Weiterverwendung keine Sorgen, DDR5 wird noch einige Zeit Standard bleiben. Da könnte ich mir sogar vorstellen, als nächsten Rechner einen kleinen Server anzuschaffen und dann mit billigem RAM aus irgendeiner KI-Konkursmasse vollzustopfen.
      Datacenter GPUs sind leider oft für den Einsatz im *Datacenter* spezialisiert und mangels Videoausgang nicht für den Heimcomputer zu gebrauchen. Da wird einiges auf dem Schrott landen, wenn die KI-Blase platzt.

      • ARC4 sagt:

        Ne du verwechselst Consumer Hardware mit der von AI Datacenters. Ich rede von hochspezialisierten Chips und HBM Memory, die belegen wertvolle Kapazitäten der Hersteller und machen Consumer Hardware teuer, weil die Hardwarehersteller eher auf hohe Margen Produkte gehen. Das ist nix was du dir dann in deine Privatrechner oder Business Office Computer steckst.

        Und nein AI chip Technik entwickelt sich rasant schnell, weshalb wir jetzt schon an gewisse technische Limits gestoßen sind, was notwendig macht dass wir demnächst eine neue Ära mit "neuen" Materialien einleiten werden, da die Technik sonst nicht mehr stabil betrieben werden kann. Aktuell in der Testphase sollen die noch 2026/2027 in Produktiveinsatz gehen.

        • Rabiator sagt:

          Was HBM angeht, sind wir uns ja einig. Dieser Speichertyp findet sich vor allem auf Datacenter GPUs, die nicht für den Privatrechner geeignet sind.

          DDR5 wird jedoch auch aggressiv aufgekauft, ein Teil dürfte in den Servern landen, in denen wiederum die Datacenter GPUs eingebaut werden.

          Ansonsten sehe ich, daß es mit Silizium als Chipmaterial nur noch langsam und mit hohen Kosten vorangeht. Berichte über den erfolgreichen Einsatz anderer Materialien in CPUs/GPUs sind mir aktuell nicht bekannt. Und was 2026/2027 in den Produktiveinsatz gehen soll, müßte heute schon in Form von frühen Prototypen laufen.

          • ARC4 sagt:

            Silizum ist auch nicht was ersetzt wird, sondern die Basis, geht hier aber glaube ich zu weit in dem Blog um das zu erklären.

            DDR5 wird deswegen knapp und aufgekauft, weil Firmen wie zB Micron komplett auf hohe Margen Speicher umgestellt haben (Consumer Sparte Crucial wurde eingestellt). Dadurch werden die Produktionskapazitäten knapp und DDR5 stößt auf einen Angebotsschock, was die Preise unnötig antreibt.

        • Micha sagt:

          HBM Memory in Endkunden GPUs ist nichts neues.

          Die ersten Grafikkarte damit war die AMD Radeon Fury X/Nano (2015), Radeon RX Vega 64/56 (2017), zuletzt die Radeon VII. (2019)

          Wenn AMD möchte, könnten sie das wieder machen. Sie wissen ja wie es geht.

  4. mw sagt:

    Platzt dann auch Microsoft? Dann weigere ich mich weiterhin strikt diesen Quatsch zu benutzen. Daher wird auch die massive Zwangsbeglückung damit erklärbar. Offenbar steckt zuviel Geld drin, das dann wohl abgeschrieben werden muß.

  5. McAlex777 sagt:

    Microsofts AI erinnert mich immer gleich an:
    https://borncity.com/blog/2024/06/01/copilotai-recall-funktion-ki-gesttzter-diebstahl/

    Das Video offenbart wie Microsoft intern tickt.
    Nein, Danke.

  6. aus dem Rhein-Main Gebiet sagt:

    Seit wann bestimmt M$, respektiver dieser Herr N… was und wie ich etwas (indem Falle den Computer, die Suchmaschinen, bzw. LLMs) zu nutzen habe?
    Waas erlaube sich N…

    Und außerdem sieht er nicht aus, wie dieser Infantile der Fifa?
    Und ich habe mal einen schönen Satz gelesen:
    LLMs sind keine KI, sondern haben die gesammelten Informationen nur auswendig gelernt. Also niXX mit Künstlicher Intelligenz.

    • Günter Born sagt:

      Bzgl. Aussehen: Tut nichts zur Sache, sollten wir hier heraushalten. Zum Begriff "KI": Möchte ich weiter in dem Kontext "artificial intelligence" verwenden, weil das allgemein als Begriff anerkannt wird. Das ein LLM mathematisch eine riesige Matrix ist, die mit Inhalten gefüllt wird, und die Anfragen dann diese Inhalte über Wahrscheinlichkeiten aus diesen Matrix-Inhalten generieren, ist auch kein Geheimnis. Faszinierend ist diese Technologie schon – wobei das Problem ist, dass die Forschung (was ich bisher gelesen habe) bisher nicht weiß, wie die jeweiligen Antworten der LLMs genau zusammen gestellt werden.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Als jemand, der mal in diesem Bereich gearbeitet hat, wenn auch zu Zeiten, als man über 1000 Trainingssätze glücklich war und 16 GB Plattenplatz 30'000 Mark gekostet haben, wage ich zu behaupten: Prinzipiell ist das schon möglich. Die Verfahren sind ja grundsätzlich deterministisch — etwas anderes können unsere Maschinen ja ohnehin nicht.

        Allerdings dürfte der Suchraum, vor allem beim Training, aber auch bei der Nutzung hinterher, dermaßen groß sein, dass es praktisch hoffnungslos ist.

        Aber vielleicht kann diese Analyse ja künftig mal eine KI übernehmen: „ChatGPT, warum hat Copilot mir eine Zugverbindung genannt, die es überhaupt nicht gibt?" — „Um das zu verhindern, müsstest Du die folgenden drei Sätze aus dem Trainingsmaterial löschen: …"

      • Froschkönig sagt:

        Ich glaube nicht, dass natürliche Intelligenz viel anders funktioniert. Das was wir "Kreativität" nennen, ist auch nur neu nach Wahrscheinlichkeiten kombiniertes anerlerntes Wissen, also eine kulturelle Prägung.

    • ARC4 sagt:

      LLMs = simuliertes Wissen

    • Martin S. sagt:

      Waas erlauben sich Nadella?
      Nadella hatte gesprochen wie Flasche Leer!

  7. janil sagt:

    Die Ki-Software hat keinen akzeptablen Nutzen für die allgemeinen User. Die Kids machen einen Großteil auf ihren Smartphones und und koppeln diese, bei Samsung mit DEX, mit Monitor und Tastatur und brauchen keinen PC oder Notebook, und darauf basiert MS nun mal.
    Meiner Meinung nach wird diese Blase platzen, weil sie nur für Spionage und persönliche Daten abgreifen konzipiert ist und die Masse das eben nicht mit Datengold bezahlen möchte. Die Welt ist halt mal wieder im Umbruch, die nächsten Monate werden zeigen, wohin es gehen wird.

    • Ritschie sagt:

      Also das mit der Masse halte ich für eine gewagte These. Die Masse giert danach, mit Daten zu bezahlen, sonst wären die Lidl, Aldi, Rewe und so weiter Apps nicht fast überall drauf. Und das ist nur eine Baustelle.

      • Anonym sagt:

        U.a. die Supermarkte sollen die Menschen an persönliche digitale Identität und Bezahlen nur noch per digitalem Euro hinführen, deshalb die Apps und Rabatte überall. Mittelfristig Einlass im Supermarkt überhaupt nur noch mit App, wartet es ab…

        • Tom sagt:

          Auch wenn ich normalerweise nicht auf trollige Antworten reagiere – hier : Nein, das wird sicherlich nicht passieren!

          Positives Beispiel: Ich mußte vor ein paar Tagen zum Standesamt für die Erstellung eines Dokumentes und dort wurde mir am Automaten freigestellt ob ich mit Bargeld, mit Debitorenkarte oder rein elektronisch bezahlen möchte – sehr vorbildlich dieses Verhalten!

      • Günter Born sagt:

        Ich bekomme es gerade bei Denns mit – bisher mit Rabattkarte eingekauft. Dann hat die Geschäftsführung die Kunden befragt, ob man App will. Dachte: "Das kommt nie …" – dann die Info, dass ab Mitte Januar 2026 die App aktiv ist. Frau heute beim Mittagessen so: "Heute habe ich zum ersten Mal beim Einkauf mit der App gearbeitet …", ich so: "Wie funktioniert es?", Frau so: "Gar nicht … mein Kundencode wird aufgeschrieben …". Ist die einzige Einkaufs-App, die meine Frau nutzt, und sie zeigte mir "beim Einkauf muss ich vorher, laut Denns Verkäuferin, die Angebote in der App aktivieren. Kaufe ich eines der Produkte, wird der Rabatt gut geschrieben." Ich werde es interessiert weiter beobachten – habe aber die Ansage "wenn es mit dem Rabatt nicht klappt, lösche ich den Mist" bekommen.

        • Visitator sagt:

          Ich kann diese Frage "Haben Sie die XXX-App?" in den Supermärkten nicht mehr hören!
          Glücklicherweise kann ich es mir leisten, auf den Kram zu verzichten, egal, was mein Umfeld denkt.

          Ausnahme: Neulich bei IKEA habe ich die Scan-App genutzt, denn die läuft ohne Konto!
          Man scannt die Ware per Smartphone ein und braucht am exclusiven Bezahl-Terminal nur noch einen QR-Code zu verwenden. So gefällt mir das: ratz-fatz bezahlt und raus.
          Vor den normalen und den SB-Scanner-Kassen waren lange Staus.

        • Carsten C. sagt:

          "Lieber Kunde, lass Dir sagen:
          Rabatt wird vorher aufgeschlagen!"

          Alte Weisheit des Vertriebs

  8. Thorsten M. sagt:

    Ja wenn das so ist… super!

    Ich habe vorhin (aus Gründen) unsere Copilot-Abos bei GitHub gekündigt.
    Soeben habe ich die Komponente "GitHub Copilot" aus Visual Studio entfernt. Ich will den Scheiß nicht mehr sehen.

  9. Ritschie sagt:

    "Suleiman wies darauf hin, dass Menschen eine persönliche und enge Beziehung zu ihrem Begleiter aufbauen werden, sodass es sich anfühlt, als würde dieser mit ihnen zusammenleben. Klingt für mich erstens nach einer arg dystopischen Vorstellung und zweitens arg abgehoben."

    Ist es denn nicht mit dem Smartphone auch so geworden. Hat mehr als 5 Jahre gebraucht aber die Welt dreht sich mittlerweile schneller. Wenn die Blase nicht platzt, wird der Mann Recht behalten.

    • noway sagt:

      Ja, man kann unter Ausnutzung menschlicher Schwächen viele (nicht alle, aber sehr viele) immer mehr in die technologiegetriebene Abhängigkeit treiben. Das Smartphone ist da in der Tat ein warnendes Beispiel. Die Realität wird immer unerträglicher – hier habt ihr das Mittel zur Realitätsflucht. Erst ein Problem schaffen und dann die "Lösung" anbieten. Erst brainrot auf TikTok, dann die KI als bester Freund. Schöne neue Welt.

      Man kann daher nur hoffen, dass die Blase platzt.

  10. noway sagt:

    Es ist der Gaslighting-Versuch eines der realen Welt entrückten Narzißten.

  11. Bernd sagt:

    Na wer hätte sich das denken können, dass der MSlop CoPilot mindestens ebenso gut performt wie der Internet Explorer. Aber da wird das tote KI Pferd geritten bis es kein Morgen mehr gibt😆

  12. Benny sagt:

    Traf-o-Data
    Project Mach 10
    Xenix
    Windows Bob
    Clippy
    Zune
    Groove Music
    Xbox Kinect
    Microsoft Kin
    Windows ME
    Übernahme von Yahoo
    Windows Phone
    Windows Vista
    Cortana
    Windows 8
    Metro-Design
    Project Andromeda
    Surface RT
    Bing
    Copilot

    GB: Zur Information – ich habe die drei identischen Posts aus der Moderation, sowie die Icons in obigem Text gelöscht. Warum drei in Moderation liefen, und einer der Kommentare durch ging, kann ich nicht beantworten – habe aber auch keine KI zur Filterung – nur einen Regelsatz.

    • noway sagt:

      …und dann noch die ganzen Sachen, die zwar erfolgreicher, aber ebenso Mist waren und sind.

    • Benny sagt:

      @GB
      Sicheres DNS Cloudflare zickt heute hier wohl wieder rum, keine Ahnung!

    • Micha sagt:

      Weshalb wird immer Windows 8/8.1 in diesem Zusammenhang genannt? Wer über Windows 8/8.1 meckert, hat das wahrscheinlich nie länger genutzt. Bis auf das Optik Problem gab es da nichts zu beanstanden.

      Die beiden Betriebssysteme waren von der Systemstabilität Top. Fehlschlagende normale Updates gab es da keine. Häufig hat Windows 8.1 sogar noch nach einem Motherboard Wechsel funktioniert, und ist nach einer längeren Hardwareerkennungsphase selbst wieder hochgefahren. Einzig die Produktaktivierung war dann das Problem.

      Dagegen waren die ständigen Upgrades von Windows 10 eine Zumutung.

      Das einzige, das nicht richtig funktioniert hatte, war damals das Upgrade von Windows 8.0 auf Windows 8.1. Hatte danach fehlende Texteile in der Systemsteuerung. Zusätzlich reagierte der PC äußerst träge. Habe dann halt Windows 8.1 im Jahr 2014 Clean neu installiert.

      • Benny sagt:

        btw: Weshalb wird immer Windows 8/8.1 in diesem Zusammenhang genannt?

        Es war ein Flop.

        • Micha sagt:

          Einer der auf unterschiedlichster Hardware echt gut funktioniert hat. Die ersten drei Geräte, waren mit Windows 10 im Vergleich dazu unsäglich lahm oder haben gar DPC Watchdog Bluescreens geworfen.

          Egal ob:
          – Acer Netbook mit Intel Atom und 2GB RAM,
          – AMD Athlon 64 X2 4600+ 4GB RAM,
          – Toshiba Laptop mit einer AMD A6 5200 APU 8GB RAM.
          – AMD Phenom II X4 965 damals noch mit 8GB RAM
          – zuletzt auch auf meinem AMD Ryzen System 32GB. Sowohl mit einem 1800x später dann mit einem 5900X. Einzige Voraussetzung war dafür, eine Manipulation der Wuaueng.dll. (ohne die gab es die Fehlermeldung "nicht unterstützte CPU") Treiber für Windows 7 x64 wurden immer anstandslos ausgeführt.

          Die einzige Anpassung war, das ich es immer mit Open Shell (Classic Shell) genutzt habe.

  13. Compeff-Blog.cf2.de sagt:

    Tut mir leid für Herrn N., dass die Welt den KI-Hypekram nicht so nutzt, wie er es gerne hätte. Ich vermute, er sollte mal eine gute KI fragen (also nicht Copilot), dass die Definition einer Blase lautet, dass die Adaption weit hinter den gehypten Erwartungen zurückbleibt.

    Jetzt nutzt doch endlich bitte irgendeiner mal den Copilot … Herrn Nadella zuliebe!

  14. M. G. sagt:

    Für mich hat das ganze Thema Microsoft und deren absurde K.I. Fixierung aktuell ein Ironie Level erreicht, das die Schieflage zwischen dem, was Kunden brauchen, und dem, was Microsoft macht, leider ziemlich direkt aufzeigt.

    Kurzer Hintergrund:
    Wir nutzen in unserem Umfeld flächendeckend NAC mit Dot1X. An jedem Arbeitsplatz steht, je nach Laptop, ein USB-C oder Thunderbolt Dock. Um beim NAC das Troubleshooting einfach zu halten, ist an allen Laptops MAC Adress Passthrough aktiviert. In den Konferenzräumen haben wir aber im Regelfall keine Docks, sondern Kompakt Switche, an die sich die AW direkt per RJ45 anschließen. Entweder am internen Interface oder per USB Adapter (wenn kein interner Anschluss vorhanden ist).
    Und hier beginnt nun das Problem.

    Seit dem Wechsel auf Win 11 rennen wir bei allen Laptops mit internem Interface in folgendes Problem:
    – AW nutzt im Besprechungsraum internes Interface: Netzwerk funktioniert.
    – AW wechselt zurück ans Dock oder auf einen USB Adapter: Netzwerk geht nicht mehr. Bei aktiviertem MAPT kann Windows den DHCP Lease in diesem Moment nicht mehr auf das Dock / USB Interface legen. Wenn man manuell ein ipconfig /renew versucht, gibt es nur eine Fehlermeldung.

    Beheben lässt sich das Problem nur, indem man das interne Interface deaktiviert und anschließend mit ipconfig /renew den Lease erneuert, oder die Deaktivierung vor Anschluss des Docks vornimmt. Da dieses Vorgehen Admin Rechte erfordert, kann der AW das nicht. Für den AW bleibt nur die Möglichkeit, den Laptop neu zu starten, nachdem das Dock angeschlossen wurde.
    Teilweise tritt dieses Problem auch auf, wenn der AW den Laptop ohne Dock und Netzwerkverbindung startet und nachträglich das Dock anschließt oder lediglich das Dock wechselt.

    Und jetzt der ironische Teil:
    Dieses Problem ist laut Microsoft Foren bereits länger (mindestens seit 2024) bekannt und betrifft nicht gerade wenige Kunden.

    Um dem Problem Herr zu werden habe ich jetzt mit Unterstützung von KI ein Powershell Skript entwickelt, welches bei Anschluss eines Docks die RJ45 Anschlüsse identifiziert, diese in intern und extern unterscheidet (bei Thunderbolt etwas tricky), prüft, ob am externen Interface ein L2 Connect besteht, in diesem Fall das interne Interface deaktiviert, auf L3 Connect an extern prüft, falls false einen neuen Lease anfordert, und zum Schluss das interne Interface wieder aktiviert. Ausgerollt per GPO mit Ausführung durch die Aufgabenplanung mittels entsprechenden Event Trigger.
    Auf den bisherigen Testgeräten funktioniert es zuverlässig und wir planen bereits den breiten Rollout.

    Hier muss ich anmerken, dass ich absoluter Neuling in Powershell und Scripting unter Windows bin. Ohne KI Unterstützung hätte ich Einlesen und Recherche wahrscheinlich Wochen gebraucht, um das Skript zu entwickeln. Mit KI hat die Entwicklung insgesamt nur zwei Arbeitstage gedauert.

    Was für mich jetzt die Ironie darstellt:
    Microsoft vernachlässigt die Produktpflege an seinem elementaren Basisprodukt, um eine Technologie in den Markt zu drücken, die Kunden dann nutzen (müssen), um Fehler in eben diesem Basisprodukt zu umgehen.

  15. Yumper sagt:

    Da ist Ihm scheinbar aufgefallen, dass seine Aktien seit anfang des Jahres schon 15% verloren haben, während Intel AMD und NVIDIA durch die Decke gehen.
    Das Autozulieferer Schaeffler hat die Kurve bekommen und ist nun mehr und mehr auf dem Gebiet der Robotic unterwegs.

    Wer wie Microsoft die Entwicklung seiner Produkte der KI überlässt, geht damit baden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Aber die wird kommen……

  16. Andreas F. sagt:

    Den CEO entlassen, Copilot einstampfen und sich wieder auf das Konzentrieren was die Kunden wollen. das wäre doch mal ein guter Anfang 👍🏽

  17. Björn E. Kevalonen sagt:

    Die Naturwissenschaft hat mich seit jeher fasziniert, und natürlich habe ich auch gerne Science Fiction-Romane gelesen oder SF-Filme gesehen. Mich mit einer KI zu unterhalten würde mich stark interessieren, aber ich bezweifle, dass sich aus den LLMs jemals eine echte KI entwickelt. Die Betonung liegt auf "echte". An KI-Simulationen, und seien sie auch noch so gut, fehlt mir jegliches Interesse. Falls Nadella irgendwann mit einer echten KI um die Ecke kommt, darf er sich gerne bei mir melden. Aber eben nur dann. Und bis dahin hoffe ich, bei Linux wenigstens die Wahl zu haben, ob mir das auf den Rechner kommt oder nicht.

    • R.S. sagt:

      Eine echte KI gibt es schon:
      Der Erfinder ist Noonien Soong, sie steckt in einem Androiden namens DATA.

      Alles, was nicht dessen Niveau erreicht, kann man nicht KI nennen.

  18. Froschkönig sagt:

    Ich musste bei der Überschrift echt lachen. Da steht der Nadella auf dem Wochenmarkt an seinem Stand und stampft fest auf den Boden und ruft dabei "Mennnoooo" weil keiner seine lila Plastik-Bananen kaufen will.

    Es ist halt so, niemand will lila Plastik-Bananen. Auch andersfarbige Plastikbananen will keiner, weil sie keinen Ernährwert haben.

    https://www.heise.de/news/KI-enttaeuscht-bislang-die-CEO-Hoffnungen-11147892.html

    Und dafür werden derzeit weltweit über 4000 Rechenzentren gebaut? Es ist eine Blase, der Nadella wirds auch noch merken.

  19. Triceratops sagt:

    Alles klar Herr Nadella, wir werden weiterhin nicht Spuren, und wünschen ihnen ein Frohes platzen der KI Blase.^^

  20. ks sagt:

    Meine K(affeesatz)I sagt:
    Microsoft Windows 11 26H2 wird sich nur auf Geräten mit NPU instalieren lassen.
    (Wegen des damit erreichten Fortschrittes würde ich es "Windows 12" nennen.)

    • McAlex777 sagt:

      >> Microsoft Windows 11 26H2 wird sich nur auf Geräten mit NPU instalieren lassen.

      Wenn, dann wird dafür "Windows 12" released.

      Ich glaube jedoch, das kann sich Microsoft nach dem Windows11-Hardwarezwang langsam nicht mehr erlauben.

    • Benny sagt:

      Nee, ne dieses "NextGen Windows Release mit Full-AI (aka12)", (ProjektWindows 2030) wo nun auch schon länger feststeht das es nicht diesen Namen (12) erhalten wird, ist eine "ganz andere Hausnummer" so etwas wie "HAL 9000" nur nicht so nett und falls der CEO gehen sollte, wird das nie auf den Markt kommen.

      26H2 ist nur eine "Sonder-Editon" für Qualcomm's neue Prozessoren.

  21. Wolfgang S. sagt:

    Naja, was soll ich sagen – gestern von einem renommierten Archivsystem-Anbieter die neuste Version Version präsentiert bekommen mit KI- und Cloudfunktion.

    Kann jetzt den lokalen Archiv-Server an die Cloud anbinden, damit die bereits archivierten Dokumente "besser" durchsuchbar bzw. gefunden werden können.

    Da kann man jetzt Formularerkennung in natürlicher Sprache formulieren a la, die Kundennummer kann rechts oben links oben oder auch unten stehen, ist fünf bis acht zeichen lang und blablabla … Dann kann die KI (auf Nachfrage was für eine KI das ist – ist der Copilot unter Azure – der Archivhersteller labelt lediglich den Microsoft-Cloud-Mist) die Kundennummer in's Feld Kundennummer eintragen, dann kommt das verschlagwortete Dokument wieder im Archivserver bei mir on- prem an….

    Da haut's mir den Vogel raus – was ist daran besser, als der bisherige Workflow, dass via Barcode die Dinge über einen Scanplatz per Mensch reingeladen werden und dabei die Datenqualität gleichbleibend hoch ist. Ohne dass das Dokument in die Cloud und zurück geht ….

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der KI-Hype komplett die Hirne verstrahlt… wo soll da was besser sein – als Mensch muss ich das Ergebnis auch noch prüfen… das bisherige System via Scanner und Barcode geht um lichtjahre schneller und ohne dass irgendein Cloudscheiß Ressourcen verbraucht…

    Warum müssen gute Produkte die On-Prem und/oder meinetwegen auf virtuellen Servern bei einem Clouddienstleister gehostet werden mit Gewalt einen KI-Scheiß reingezwungen kriegen, der dann irgendwann ein funktionierendes Produkt zu einem Softwarescheißhaufen verkommen lässt…*sorry für meine Ausdrucksweise* mir fällt nix mehr ein…

    Desweiteren frage ich mich bzgl. Belegarchiv sowieso, ob es im Zeitalter der Digitalisierung noch notwendig ist, digitale Belege nochmal irgendwo in ein "Archiv" reinzuschieben … sollten nicht Produkte für Buchhaltung intern bereits rechtssicher das ganze verbuchen und verwalten … mittelfristig sehe ich da auch keinen Sinn mehr, wenn ordentlich digitalisiert werden würde … aber das ist nochmal ein ganz anderes Fass…

    In dem Sinne … möge die KI nicht mit uns sein…
    Grüße

  22. Micha sagt:

    Copilot ist bei mir eine Funktion im Edge Browser. Die nutze ich ab und zu mal. Sie hat dazu geführt, das ich die Startseite auf "about:blank" gestellt habe. Die ganzen bunt blinkenden Bilder im Restfenster, haben mich immer von der Bedienung des Copiloten abgelenkt.

    Wenn sie die Funktion einstellen, muss ich halt wieder normal Googeln. Die Welt geht dadurch definitiv nicht unter. Ein Abo dafür abschließen, würde ich dafür definitiv nicht. So viel mehr wert bringt KI nun auch nicht.

  23. Christian59 sagt:

    Also ich habe die Nase so was von voll vor all diesen "Warnern"! "Wenn du das
    nicht machst passiert das oder dieses". Beispiele?

    Jährlich wird immer wieder von (sie nennen sich) "Experten" vor gefährlichen
    Virusvarianten gewarnt und die Leute werden zu hunderd-tausenden aufgeschreckt.
    Huch, da habe ich ja ein schlechtes Gewissen, wenn ich micht nicht sofort Impfen
    lasse und noch alle anstecke. Ein paar Tage später ist es in den News ruhig geworden
    und man fragt sich, was denn nun mit dieser "hochgefählichen" Virusvariante passiert
    ist? Ist einfach so entfleucht…kommt nächstes Jahr wieder als neue Variante!
    Achsooooooo…

    Wenn wir in der Schweiz zu was abstimmen dürfen, ist es auch immer wieder lustig
    zu sehen dass bei den Befürwortern und Gegner urplötzlich wieder vor Verlust von
    tausenden von Arbeitplätzen gewarnt wird, falls man so (oder auch so) abstimmt!
    Da bekomme ich doch tatsächlich ein schlechtes Gewissen, egal wie ich abstimme!
    Fazit: wir stimmen nicht ab, dann steht auch keiner mehr auf der Strasse! Oder?

    Nein, mal im Ernst, jetzt kommt der KI-Typ daher und fängt auch noch an, uns zu
    warnen? Ehrlich jetzt???

    Hmmm, ich überlege mir gerade….falls jemand meinen Kommentar hier nicht liest,
    dann…also DANN…ehrlich, ich warne euch…dann lasse ich mir nichts anmerken und
    schreib' irgendwann mal wieder was zu einem anderen Thema. Seid gewarnt!

  24. Tim B. sagt:

    Microsoft sollte schnell ein "Windows AI" veröffentlichen, welches nur aus einer blinkenden Kommandozeile (oder einem Karl Klammer-Icon) besteht, die ihre KI bereitstellt. Kann auch gleich als Retro-Look im MS-DOS-Stil angespriesen werden. Von diesem blinkenden Cursor aus sollte man alles mit Fragen via Tastatur oder Sprache/Kamera eingeben und steuern können. 50 Jahre nach Nur-Kommandozeilen-Rechnern kann sowas bestimmt problemlos als neue Sensation durchgehen und der Hype geht weiter.

    • R.S. sagt:

      Schon vor Windows 7 hat Microsoft gesagt, was deren langfristiges Ziel ist:
      Ein Cloud-Windows.

      Man hat dann nur noch einen dummen Thin-Client und der holt das Windows aus der Cloud mit allen Anwendungen.
      Ein OnPrem-Windows soll es dann nicht mehr geben.

      Irgendwelche Windows-Features kann man dann nicht mehr deinstallieren und was für Anwendungen man installieren darf, bestimmt Microsoft.
      Die Daten liegen natürlich auch in der Cloud.
      Und dann wird geschwurbelt, das man auf "sein" Windows mit seinen Anwendungen und Daten von überall auf der Welt Zugriff hat.
      Und es wird sicher Leute geben, die so etwas toll finden und das nutzen.

      Es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, das Windows 11 das letzte OnPrem-Windows sein wird.

      • noway sagt:

        Dann könnten die PC-Hersteller aber auch keine teure Hardware mehr verkaufen, wenn nichts mehr lokal gerechnet wird. Daher wird ein noch wurschteligeres Windows kommen, das zwar ohne Cloudanschluß nicht mehr funktioniert, bei dem der Bloat und die Telemetrie aber lokal gerechnet werden und bei dem man dann mindestens 32 GB RAM braucht, damit es so flüssig läuft wie Linux Mint mit 8 GB.

  25. Visitator sagt:

    Lieber Herr Nadella,
    du hast mein MS-Office verseucht, du hast mein Windows verseucht, du hast meine Suchmaschine verseucht.
    Also habe ich MS-Office gekündigt, Windows kastriert, arbeite an der Migration zu Linux und nutze andere Browser/Suchmaschinen.
    Das hast du nun davon ;-)

    Ich habe CoPilot im Web mal frech gefragt: "Wieso ist Satya Nadella so erpicht, Microsofts Enshitification voranzutreiben?"
    https://copilot.microsoft.com/shares/XDFt29RguhsAs2NvweqHx

    Als Zitat nur das Fazit:
    "Nadella ist nicht „erpicht" auf Enshitification im Sinne eines bewussten Zerstörungswillens. Aber seine strategischen Prioritäten – KI‑Dominanz, Cloud‑Lock‑in, aggressive Monetarisierung und Kostendisziplin – erzeugen systemische Effekte, die genau in das Muster passen, das Doctorow beschreibt. Die Kritik richtet sich also weniger gegen Nadella als Person, sondern gegen ein Geschäftsmodell, das Nutzerfreundlichkeit als nachrangig behandelt."

  26. Luzifer sagt:

    ***********************************************
    ass jeder innerhalb der nächsten fünf Jahre einen KI-Begleiter (KI-Bot oder -Agenten) haben werde. Suleiman wies darauf hin, dass Menschen eine persönliche und enge Beziehung zu ihrem Begleiter aufbauen werden, sodass es sich anfühlt, als würde dieser mit ihnen zusammenleben.
    **********************************************
    Solange man den/die nicht f**cken kann wird das nix ;-P
    Lass die XXX Branche ran die wissen wie man Technik erfolgreich pusht!
    siehe VHS; siehe BluRay usw.

  27. Benny sagt:

    eBay setzt per sofort alle KI-Bots vor die Tür und spielt nicht das Spiel von Satya&Mustafa mit. Der eBay Online-Marktplatz hat seine Nutzungsbedingungen verändert und ausdrücklich den Einsatz von jeder externer KI-ge­stütz­ter Einkaufsassistens untersagt. Die Änderung der Nutzungs­bestimmungen ist schon in Kraft, alle anderen werden nachziehen.

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