Gerücht: Microsoft will KI-Bloatware (Copilot) sparsamer in Windows 11 einsetzen

WindowsOb die massive Stimmung der Benutzer gegen die Copilot-Zwangsbeglückung in Windows 11 bei Microsoft zum Umdenken führt? Kürzlich als Kehrtwende angekündigt, gibt es nun Gerüchte, dass Redmond tatsächlich minimal am AI-Kurs in Windows 11 drehen könnte. Es soll 2026 angeblich weniger Copilot-Integration als geplant geben.

Es ist ja kein Geheimnis, dass Microsoft KI-Funktionen in Form von Copilot in Microsoft Windows integriert und das weiter ausbauen will. Seit 2023 heißt es, dass das Betriebssystem Copilot-Funktionen erhalten soll (siehe Windows 11 bekommt mit "Windows Copilot" AI-Funktionen). Microsoft hat sich auch nicht durch die harsche Kritik an seiner Recall-Funktion (siehe Copilot+AI: Recall-Sicherheitsdesaster- KI-gestützter Diebstahl) davon abbringen lassen, auf die Copilot-Integration zu verzichten.

Erst die massive Nutzerzurückhaltung bei der Windows 11-Adoption sowie die "Microslop"-Kampagne der Nutzer gegen Microsoft haben Redmond möglicherweise bewogen, die Marschrichtung leicht zu korrigieren und weniger burschikos vorzugehen. Ich hatte dieses "Umdenken" im Beitrag Microsoft will "Vertrauen in Windows 11" zurückgewinnen – Änderungen in der Entwicklung angerissen.

Bericht zu behutsamerer bei Copilot-Integration in Windows

Statt unbedingt mit der Brechstange sein Copilot den Windows 11-Nutzern aufzuzwingen, scheint Microsoft sich nun auf Salamitaktik und "Florett" zu kaprizieren. So interpretiere ich den aktuellen Artikel Microsoft quietly scraps plans to bring Copilot to notifications and Settings on Windows 11 as it moves to reduce AI bloat across the OS von Windows Latest.

Die große Botschaft des Artikels von Zack Bowden in drei Sätzen: Microsoft gibt stillschweigend seine Pläne auf, Copilot in die Benachrichtigungen und Einstellungen von Windows 11 zu integrieren. Der ursprünglich 2024 angekündigte Plan von Microsoft, Copilot in verschiedene Bereiche der Windows-11-Benutzeroberfläche zu integrieren, sei auf Eis gelegt worden. Redmond überdenke seinen Ansatz, KI im Betriebssystem über Copilot einzuführen und bewertet die Strategie neu.

Zack Bowden beruft sich auf seine Quellen und schreibt, dass bei Microsoft der Plan, Copilot als Oberbegriff für KI unter Windows zu verwenden, kurz nach dem Recall-Desaster auf Eis gelegt worden sei. Während Microsoft sich bemühte, die Probleme mit Recall zu beheben, seien eine Reihe weiterer KI-Funktionen, die sich in der Entwicklung befanden, praktisch auf Eis gelegt worden, schreibt Bowden.

Seit dieser Zeit seien KI-Funktionen ohne den Namen Copilot in Windows 11 (z.B. im Explorer) gewandert heißt es. Was bisher nicht eingeführt wurde, war die Möglichkeit, dass Copilot Vorschläge in in Popup-Benachrichtigungen von Apps mit Ein-Klick-Aktionen wie dem Öffnen einer Datei oder dem Beantworten von Nachrichten anzeigt. Bowden schreibt, dass es nach seinen Quellen unwahrscheinlich ist, dass dies jemals als Copilot-Funktion unter Windows erscheinen wird, obwohl das Konzept für die Zukunft  nicht ausgeschlossen werden kann.

Bowden erwähnt sogar, dass die Windows Copilot Runtime schließlich in "Windows AI APIs" umbenannt worden sei. Derzeit ist "Copilot" derzeit in Windows größtenteils mit Microsoft 365-Funktionen verknüpft. Und der derzeitige Fokus läge weniger darauf, dass Copilot ein allgegenwärtiger KI-Assistent in Windows ist, wie das ursprünglich in 2024 als Plan dargestellt wurde.

Bowden hat dann offiziell bei Microsoft angefragt und zitiert die Antwort eines Microsoft-Sprechers:

Unser Ansatz bei der Produktentwicklung besteht darin, Funktionen zunächst mit Kunden zu testen und sie anhand des Feedbacks weiterzuentwickeln. Manche Funktionen stellen wir möglicherweise zunächst intern vor und aktualisieren sie, bevor wir sie breiter einführen, während wir andere öffentlich vorstellen und anhand des Feedbacks von Windows Insidern weiterentwickeln. In beiden Fällen können sich Funktionen im Laufe der Zeit ändern, entfernt oder ersetzt werden, während wir Rückmeldungen von Kunden sammeln.

Die Quelle haben Zack Bowden gesteckt, dass Microsofts Entwickler daran arbeiten, den Grade des "AI-Slop" in Windows 11 zu reduzieren. Man bemühe sich, Copilot und AI-Funktionen in der Benutzeroberfläche und in System-Apps zurückhaltender zu integrieren. All dies sei Teil der oben erwähnten, umfassenderen Initiative, mit der Microsoft auf die die erhebliche Kritik und die Bedenken von Nutzern einzugehen versucht. Die Hoffnung ist, dass dies die Akzeptanz von Windows 11 bei den Nutzern hebt.

Man kann es auf den Punkt "nichts neues im Westen" bringen – KI-Funktionen bleiben in Windows 11 und es wird weiter KI-Zeugs in Windows eingebaut. Man versucht, dass etwas dezenter zu machen, aber am ursprünglichen Ansatz ändert das nichts. Eine Art Opt-in, bei der Copilot und KI-Funktionen explizit als Features installiert werden, oder Copilot per Option global im Betriebssystem deaktiviert werden kann, wird es auch zukünftig nicht geben. Mir fällt da irgendwie sofort "weiße Salbe" zum Sachverhalt ein. Oder wie wird das von euch so gesehen?

Ich habe hier Windows 11 nur in VMs auf Laufen, tue mich aber arg schwer. Wenn ich (von Windows 10 2019 Enterprise LTSC oder 22H2 gewohnt) auf irgendwelche Funktionen zugreifen möchte, geht die Sucherei und Klickerei los, um herauszufinden, in welchem Menü oder in welcher Ecke die Optionen versteckt sind.

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32 Kommentare zu Gerücht: Microsoft will KI-Bloatware (Copilot) sparsamer in Windows 11 einsetzen

  1. Luzifer sagt:

    Naja das ist doch nur ne Nebelkerze! Ob das nun wie früher geplant alles zentral unter Copilot läuft oder jetzt eben dezenter auf die einzelnen Apps als KI Funktionen verteilt, macht nicht wirklich ein Unterschied. Ob das jetzt Copilot oder Window AI API heist… der gleich Scheiß in neuen Schläuchen.

    Aber ich gehe jede Wette ein das genug drauf reinfallen!
    Wenn etwas "verbrannt" ist muss man es eben auf anderem Wege und mit neuem Namen wieder reindrücken… da kennt sich MS ja aus, siehe TCPA/TCG Palladium NGSCB —>TPM!

  2. McAlex777 sagt:

    >> KI-Funktionen bleiben in Windows 11 und es wird weiter KI-Zeugs in Windows eingebaut.

    Das mittelfristige Ziel ist ziemlich sicher ein "agentisches Betriebssystem" in dem ich 1-n Agenten mit Aufgaben beauftragen kann. Mit andern Worten wird AI so tief als möglich ins OS integriert, und via API für Thirdparty beliebig ansprechbar sein. Darum wird man das auch nicht mehr abstellen können.

    Vermutlich kann der Werkstudent dann in wenigen Jahren am Windows-Server sagen, installiere mit nach best Practices einen AD, und der Agent fragt nur noch nach einer Handvoll Parametern und einem Excel-Sheet mit den Mitarbeitern und legt dann los.

    Als nächstes kann der Student dann vermutlich genauso einfach einen O365 Exchange Server einrichten lassen.


    Und dann werden eines Tages die Behörden Zugriff von aussen auf diese AI bekommen.

    >> Ich habe hier Windows 11 nur in VMs auf Laufen, tue mich aber arg schwer.
    Das ist primär nervige Umgewöhnung.

  3. Becks sagt:

    Wo ist eigentlich das Problem? 99% der Nutzer interessiert die (ewige) Kritik an Windows 11 nicht. Lasst doch die Menschen ihre eigenen Erfahrungen machen und Wege finden? Ich bin seit >25 Jahren professionell im Windows Umfeld tätig und kann das (ewige) Bashing nicht nachvollziehen. Ist es die Überheblichkeit der Mac oder Linux-Jünger, die sich für etwas besseres halten? Ist es die (typisch deutsche) Angst vor Neuerungen?

    • Carl Breen sagt:

      Wenn jemand von "typisch Deutsch" redet, dann weiß ich, man darf sich direkt ausklinken. Da kommt nichts außer Stereotypen, zumal Klischees.

      Umgekehrt ist es korrekt, denn eine akute Verwechslungsgefahr besteht: Wer auf Bevormundung abfährt sollte das in Romanen wie "50 Shades" gefahrlos und rein privat erkunden und seine Prädilektion bitte nicht auf ein Betriebssystem ausweiten.

      Auf Linux gibt es keine Bevormundung, dort darf man mit der Hand in den heißen Kohlegrill greifen und sehen wie es ausgeht. Wer daraus schließt, dass Linuxer "elitär" sind, der verwechselt das mit Schadenfreude. Es ist durchaus unterhaltsam, wenn man sieht das auch nach 200x mal Schild aufstellen "Frish gestrichen" noch immer einer mit den Händen in die nasse Farbe reinbatscht.

      In dem Sinne vielleicht doch mit dem "Leben und leben lassen" bei sich selbst anfagen. Ich hoffe der Feuilletonbeitrag von mir wird jetzt nicht als Selbsterfüllende Prophezeiung als Polemik missverstanden.

    • Anonym sagt:

      Das ist gerechtfertigte Frustration, wenn man sich mal Anschaut, dass Windows innerhalb von 10, 15 Jahren von einem ernstzunehmenden Arbeitswerkzeug zu einem Werbe- und Überwachungstool verkümmert ist, das nebenbei ein bisschen Betriebssystem ist. Und jetzt wird es noch dazu missbraucht um den Nutzern das zwangsweise zuzufüttern, was Silicon Valley "KI" nennt. Wenn man die Wahl hätte, wär das ja alles kein Problem, aber statt ein Produkt anzubieten und Nutzer durch Qualität des selbigen zu überzeugen, ist der MO von Microsoft inzwischen immer mehr "friss oder stirb". Darüber darf, und sollte man sich beschweren.

      • Beat sagt:

        Streng genommen hast mit Windows (noch) bei fast allem die Wahl. Alles was Du brauchst ist Zeit, Testwillen und eine gewisse Schmerztoleranz. Mit Dism bekommst alles aus dem System raus. Nur wieder rein ist ein Problem. Wenn dann Funktionen fehlen, die eine Software benötigt fängt die Suche an.
        Server 2022 bzw. IoT LTSC 22H2 LTSC als Basis nehmen. Beide sind noch lange im Support. AI frei. Ich vermute aber selbst AI bekommt man in W11 raus. Nur blöd wens tief verzahnt ist und an den (gewünschten) Komfort geht.

        • Beat sagt:

          sorry, 21h2 bei W10

        • Luzifer sagt:

          Bis Windows 10 hast du recht, mit Windows 11 schauts schon anders aus, da lässt sich nicht mehr alles abschalten/ entfernen.
          Da so tief verzahnt bringt dir auch Dism nix, da dann nicht mehr alles glatt läuft… klar kann man machen, wenn man sonst nichts zu tun hat… für mich ist aber der Rechner primär Arbeitstier und Freizeitgerät. Auskennen sollte man sich trotzem, einfach DAU reicht heute nicht mehr aus, bei all den Bedrohungen.

          Nen OS das halt nicht mehr rund läuft weil man alles entfernen muss um Sicherheit und Privatsphäre zu gewährleisten ist halt letztendlich wertlos! Ebenso wie ein OS was ja perse (derzeit) sichere ist (Linux), wertlos ist, wenn es die bevorzugte Software nicht gibt. Man arbeitet/spielt/etc. nämlich nicht mit dem OS, sondern mit den Anwendungen…

          Wer mit dem OS seine Zeit verprasst, hat das Leben nicht verstanden!

          • Hansi Meier sagt:

            Man hat aktuell noch die "Wahl" mit IoT LTSC und Server LTSC Versionen. Beide gehen meist problemlos als Client. Beide haben Downgrade-Rights. Bis 2031 ohne zusätzliche kosten für Updates. Verhindern die Terms IoT, kostet Server etwas weniger wie das doppelte von Client OS+Enterprise Upgrade für die 5 jährige LTSC. Ein Hindernis kann die Treiberverfügbarkeit sein. Muss man halt im Industriebereich PC's kaufen. Die Frage ist immer, wie weit will man gehen und was nimmt man in Kauf. Die Kohle ist in kleinen Umgebungen jedenfalls schnell wieder drin weil die ganzen Feature-Updates wegfallen wo man immer nacharbeiten muss.

            Wer mit DISM oder Deaktivierungen rumspielen will: Als Referenz kann man z.B. eine Core Installation mit einer Desktop Variante vergleichen. Da hat man mal einen Ansatz was alles mehr oder weniger schadlos raus oder deaktiviert werden kann.

        • Gänseblümchen sagt:

          Wozu dism? Hast du dir mal WinSlop angesehen?

      • McAlex777 sagt:

        >> Wenn man die Wahl hätte,

        Man hat die Wahl:
        Entweder in 200-300 Einstellungen/Diensten/Aufgabenplanungen/Richtlinien etc. die sich laufend ändern, wieder alles manuell abzustellen was einen nervt. Leider ists damit dann nicht ganz getan: Microsoft patcht Quartal für Quartal neue "kann man doch abstellen" Nervfunktionen nach.

        Oder man verlässt "zumindestens privat" Microsofts Ökosystem.
        Mittelfristig hat sich dieser Weg für mich privat als Goldrichtig herausgestellt.

    • Bernd Bachmann sagt:

      >> Ich bin seit >25 Jahren professionell im Windows Umfeld tätig

      Das erklärt es doch, oder? Du verdienst Dein Geld damit, Dich mit Windows zu beschäftigen. Schön.

      Für viele Nutzer ist das aber einfach nur ein Werkzeug, dass unauffällig so wie immer schon funktionieren soll. Die wollen sich nicht ständig damit auseinandersetzen müssen. Ungewünschte Updates und Änderungen verwirren da, kosten Zeit und nerven einfach nur.

      • Benny sagt:

        btw: >> Ich bin seit >25 Jahren professionell im Windows Umfeld tätig

        Na und? Ab der nächsten Windows-Version ist es völlig nutzlos, alle fangen wieder von vorne an und nichts ist mehr wie vorher. Die KI in Windows 11 bekommt nur "andere Namen", es ändert sich nichts, der Weg der Microsoft-KI ist unumkehrbar.

        • Bernd Bachmann sagt:

          Eben. Für jemanden, der im Windows-Umfeld sein Geld verdient, ist das super — die Arbeit geht nicht aus. Jemand, der seinen PC nur als Arbeitswerkzeug sieht, das möglichst keinen Aufwand erfordern sollte, wird das halt anders sehen.

    • Lantanplan sagt:

      Meinst du nicht, dass Microsoft aktuell ganz andere Probleme hat, als irgendwelches KI-Gedöns gegen den überwiegenden Willen aufzufdrücken? Nicht nur auf borncity.com kann sich jeder über die Flutwelle an Probleme zu Updates -grades informieren. Das Thema Sicherheit wird ebenfalls kurz erwähnt (Microsofts erste Nebelkerze).

      Wenn Microsoft meint, dass deren KI so toll ist, können sie es gerne als Opt-In anbieten, aber so. Dass hier so viele Leute auf die Barrikaden gehen, verwundert mich nicht. Etwas angeboten zu bekommen ist ok, aber ist Microsoft wie ein Handelsvertreter, der von Tür zu Tür geht. Hast du aus Höflichkeit die Tür aufgemacht, schiebt der Vertreter sofort seinen Fuß in die Tür …

      • Becks sagt:

        Viele Leute? Es sind doch meistens diejenigen, die sich über Probleme beschweren, die an einem System rumgebastelt haben. Man sieht es doch unten, wo Anleitungen gepostet werden, wie man Sachen entfernt und dann wird sich über Probleme und Updatefehler gewundert.

        Wenn man aber in Unternehmen – und darauf beziehe ich mich – fragt interessiert es 99% der User NICHT, was MS macht / einbaut. Es ist wichtig, das ein System funktioniert – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

        • Luzifer sagt:

          Gerade in Unternehmen hat das aber zu interessieren, wenn KI Gedöhns meinen Firmengeheimnisse oder Kundendaten abzieht oder offenlegt, bedeutet das im schlimmsten Fall den Konkurs!
          Wenn dir Privat deine privaten Fotos abgezogen oder offengelegt werden, ist das peinlich, oder jeder deine Steuerdaten kennt, ja ist unangenehm, daran stirbts du aber nicht und gehst auch nicht pleite.

        • Markus.M sagt:

          Ohne "rumbasteln" ist das aktuelle Windows OS nicht produktiv nutzbar. Ich beziehe mich auf den Einsatz in Unternehmen. Hier wird nahezu alles über GPO oder, wenn es nicht anders geht über Skripte und Registry abgeschaltet. Aus den Clientimage wird per DISM alles rausgeworfen, was Rechenleistung und Bandbreite verbraten könnte, oder dem Anwender negativ auffallen könnte. Damit sind in Unternhemen nicht wenige ITler beschäftigt, diese Prozesse aktuell zu halten und zu prüfen, dass es keine unerwarteten Nebenwirkungen gibt. DAS ist Realität in Unternehmen und nicht die Heile Welt Anwender Blase.

  4. Tomas Jakobs sagt:

    Ei, ham'mer scho' 1. April?

    Da Microsoft vom Wahrheitsgehalt kaum noch von dem Gebrabbel eines LLM zu unterscheiden ist, würde ich dem mal keine Relevanz beimessen.

  5. R.S. sagt:

    Was das Menü von Windows 11 angeht:
    Open Shell oder ein ähnliches Tool installieren und man hat wieder die klassische Systemsteuerung und ein Startmenü, mit dem man auch arbeiten kann.

    Und was Copilot angeht:
    Das wird sicher trotzdem eingebaut, aber totgeschwiegen.
    Die Aussage von Microsoft kann man interpretieren als "Wir bauen das ein, aber machen keine Werbung mehr für Copilot oder KI."

    • Anonym sagt:

      Mein Arbeitgeber lässt mich nichts installieren. Finde ich auch gut, dann dürfen das anderen Schnarchnasen nämlich auch nicht, die auf alles Klicken, was unterstrichen ist… ;)

      Im Konzern werden wir wohl nicht globalgalaktisch Copilot bekommen, denn das soll >400 Euro pro Platz und Jahr kosten. Und seien wir ehrlich, nicht jeder wird mit einem LMM umgehen können, egal, wie hilfreich es sein könnte

  6. Hanseat sagt:

    Bloadware ist es nur, wenn man damit nicht sinnvoll umgehen kann.

    • Seita sagt:

      Was ist Bloatware ?!

      Der Begriff Bloatware bezeichnet aufgeblähte oder unnütze Software, welche die Leistung von Rechnern und mobilen Endgeräten schmälert/reduziert.

      Und das passiert mittlerweile bei fast jedem neuen Featureupdate von Windows. (über die Qualität dieser braucht man gar nicht erst zu sprechen )

      ( ach nee, wie glücklich und zufrieden war ich mit dem alten funktionierendem Windows ohne diesem ganzen Mist)

    • R.S. sagt:

      Bloatware = unerwünschte, vorinstallierte Software auf Computern oder Mobilgeräten, die Speicherplatz belegt, Systemressourcen verbraucht und die Leistung verlangsamt.
      Und es gibt bei Windows sehr viel vorinstallierte Software, die viele Leute schlicht nicht brauchen und/oder nicht wollen.
      Z.B., weil es bessere Alternativen gibt.

  7. janil sagt:

    …allein mir fehlt der Glaube…

  8. Gänseblümchen sagt:

    Zitat aus dem Admin-Center:

    Microsoft 365 Copilot Chat – Updates to Copilot in Word, Excel, PowerPoint, and OneNote

    This post describes changes we're making for Copilot Chat users without a Microsoft
    365 Copilot license. There are no changes for users with a Microsoft 365 Copilot license.

    Starting April 15, 2026, Copilot will no longer be available in Word, Excel, PowerPoint, and OneNote for Copilot Chat users. To ensure a high-quality experience, we are reserving the full Copilot experience in these apps-with advanced reasoning and model choice for users with a paid Microsoft 365 Copilot license. If you would like users to access these experiences, you can provide a Microsoft 365 Copilot license.
    There are no other changes for users without a Microsoft 365 Copilot license. Copilot
    Chat still offers secure, Al web chat and the Word, Excel, and PowerPoint agents for chat
    first content creation within the Microsoft 365 Copilot app. Additionally, users still get
    Copilot in Outlook with inbox and calendar grounding.
    We are also adding in-product labels to help end users and admins identify their user
    experience. We are labeling the experience for users without a Microsoft 365 Copilot
    license as "Copilot Chat (Basic)" and labeling the experience for users with a Microsoft
    365 Copilot license as "M365 Copilot (Premium)".
    If you would like to further discuss this change, please work with your Microsoft sales
    representative or Microsoft reseller to learn more.

    When will this happen:

    These changes will go into effect starting April 15, 2026.

  9. Bolko sagt:

    Laut den beiden Scripten von tiny11builder (github) sind folgende 32 Pakete problemlos entfernbar:

    Clipchamp.Clipchamp
    Microsoft.BingNews
    Microsoft.BingWeather
    Microsoft.Copilot
    Microsoft.GamingApp
    Microsoft.GetHelp
    Microsoft.Getstarted
    Microsoft.MicrosoftOfficeHub
    Microsoft.MicrosoftSolitaireCollection
    Microsoft.OutlookForWindows
    Microsoft.People
    Microsoft.PowerAutomateDesktop
    Microsoft.Todos
    Microsoft.Windows.Copilot
    Microsoft.Windows.Teams
    Microsoft.WindowsAlarms
    microsoft.windowscommunicationsapps
    Microsoft.WindowsFeedbackHub
    Microsoft.WindowsMaps
    Microsoft.WindowsSoundRecorder
    Microsoft.Xbox.TCUI
    Microsoft.XboxGamingOverlay
    Microsoft.XboxGameOverlay
    Microsoft.XboxSpeechToTextOverlay
    Microsoft.YourPhone
    Microsoft.ZuneMusic
    Microsoft.ZuneVideo
    MicrosoftCorporationII.MicrosoftFamily
    MicrosoftCorporationII.QuickAssist
    MSTeams
    MicrosoftTeams
    Microsoft.549981C3F5F10

    Zusätzlich sind auch noch folgende 21 Pakete entfernbar, allerdings mit Nebenwirkungen ("removes the ability to service the image. You cannot add languages, updates, or features post-creation."). Das sollte man also für den normalen Betrieb besser nicht entfernen, sondern nur für Testzwecke:

    AppUp.IntelManagementandSecurityStatus
    DolbyLaboratories.DolbyAccess
    DolbyLaboratories.DolbyDigitalPlusDecoderOEM
    Microsoft.BingSearch
    Microsoft.Windows.CrossDevice
    Microsoft.Microsoft3DViewer
    Microsoft.MicrosoftStickyNotes
    Microsoft.MixedReality.Portal
    Microsoft.MSPaint
    Microsoft.Office.OneNote
    Microsoft.OfficePushNotificationUtility
    Microsoft.Paint
    Microsoft.SkypeApp
    Microsoft.StartExperiencesApp
    Microsoft.Wallet
    Microsoft.Windows.DevHome
    Microsoft.WindowsCamera
    Microsoft.WindowsTerminal
    Microsoft.XboxApp
    Microsoft.XboxIdentityProvider
    Microsoft.WindowsTerminal

    Alle oben nicht genannte Pakete darf man nicht entfernen.

    • Benny sagt:

      tiny11builder? es gibt eine interne MS Version 25H2 die ist noch deutlich kleiner. Die 25H2 ist extrem, im Prinzip ist alles der GUI entfernbar, dann müssen zwar einige Teile gegen andere ausgetauscht werden, z.B. der Windows-Explorer aber möglich ist alles damit. Doch noch viel besser wird das ab der 30H2 da brauchst du nur den Kernel behalten und kannst alles andere beliebig austauschen, selbst mit Apps aus ganz anderen OS.

  10. Red++ sagt:

    >>Unser Ansatz bei der Produktentwicklung besteht darin, Funktionen zunächst mit Kunden zu testen und sie anhand des Feedbacks weiterzuentwickeln.<<
    Bullshit die Produktentwicklung bei euch besteht darin dass das Produkt beim Kunden auf dem Rechner reift und sich entwickelt.

    Apropos: das der Ausdruck "Microslop" in Bewertungen für die Xbox PC-App im Microsoft Store blockiert sei, ist ein Fake
    htt*s://www.windowslatest.com/2026/03/08/users-claim-microsoft-removed-microslop-reviews-from-xbox-app-for-windows-11-but-microsoft-denies-it/
    Das Unternehmen sagt, dass es keine Regel gibt, die speziell auf das Wort "Microslop" abzielt.

    Microsoft zu kritisieren ist fair, aber die Verbreitung von Fehlinformationen ist es nicht. Auch wenn es gut in die Zeit passt.

  11. DocROFL sagt:

    Also wenn ich die Meldungen der letzten Zeit richtig verstanden hab, setzte M$ doch auf neue CPUs, die mit AI Funktionen kommen sollten um die Copilotsache in Win gründlich auszurollen.

    Gleichzeitig sorgt M$ (und ne Menge andere Beteiligte) dafür, dass der PC Markt grade wegen der Hardwarepreise zusammenbricht.

    Vieleicht hat da doch mal wer gemerkt, dass man sich gerade selber den Stuhl auf dem man sitzt wegzieht.

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