7-Zip 26.00 mit neuer Schwachstelle CVE-2026-48095

Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)Im Archivierungs-Tool 7-Zip wurde in der Version 26.00 (und früher) eine kritische Schwachstelle CVE-2026-48095 aufgedeckt. Ein Heap Buffer Write Overflow kann dazu führen, dass Code ausgeführt wird. Dazu reichen präparierte ZIP-Archivdateien, die die Schwachstelle ausnutzen. Die Schwachstelle ist in 7-Zip 26.01 geschlossen.

Die Schwachstelle wurde laut dieser Seite am 24. April 2026 gemeldet und ein Fix in 7-Zip Version 26.01 zum 27. April 2026 veröffentlicht. In der Version 26.00 (und früher) von 7-Zip besteht eine Sicherheitslücke durch einen Heap-Pufferüberlauf (GHSL-2026-140), die durch eine zu geringe Zuweisung im NTFS-Komprimierungs-Stream-Puffer (GetCuSize shift UB) verursacht wird. Angreifer könnten diese Schwachstelle potenziell ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder Anwendungsabstürze zu verursachen.

7-Zip v26.0 Schwachstelle

Ich bin über obigen Tweet auf die Information gestoßen, die bei Cyber Security News noch etwas detaillierter beschrieben wird.

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21 Kommentare zu 7-Zip 26.00 mit neuer Schwachstelle CVE-2026-48095

  1. mw sagt:

    @Günter: Link zur gefixten Software wäre hilfreich.

    • Anonym sagt:

      geht auch super mit winget upgrade 7zip.7zip

    • Gänseblümchen sagt:

      Besserer Ratschlag: Ein automatisiertes Deployment für Drittsoftware installieren oder benutzen, wenn schon vorhanden. Für ungemanagte Systeme reicht im Prinzip winget upgrade –all –silent, was man aber entweder regelmäßig selbst ausführen muss, oder man legt in der Aufgabenplanung einen Task (für den Benutzer "SYSTEM") an oder man installiert UniGetUI / PatchMyPC HomeUpdater und konfigriert diese Tools für tägliche Update-Prüfungen. 7-Zip 26.01 wurde so schon direkt bei Erscheinen der Version automatisiert installiert, auch auf den privaten PCs, ohne dass man sich kümmern muss.

      • Singlethreaded sagt:

        Grundsätzlich korrekt, nur dem Punkt "sich nicht kümmern müssen", würde ich nur bedingt zustimmen. Nicht jedes Update wird auch fehlerfrei installiert. Man sollte also trotzdem ein Auge drauf haben und sicherstellen, dass Updates auch angewendet werden. Tools wie PatchMyPC sind hilfreich, installieren aber auch gerne mal englische Versionen z.B. von Firefox oder Thunderbird. Falls einem das nicht recht ist, muss man auch dort eingreifen.

        • Gänseblümchen sagt:

          Das mit den englischen Versionen von FF und TB habe ich auch schon beobachtet, das ist aber innerhalb der Einstellungen wieder umschaltbar. Und wenn ein Update mal scheitert, das passiert gelegentlich bei UniGetUI (aber bisher nicht Patchmypc), einfach abwarten, irgendwann klappts – ist jedenfalls besser als garnicht patchen.

      • Luzifer sagt:

        und dann passiert dir das wie zuletzt das die Updates kompromitiert sind und du dir den Müll direkt automatisiert aufs System haust…

        • Gänseblümchen sagt:

          Das kann dir beim manuellen Update auch passieren, und wenn du garnicht updatest, kanns auch sein, dass du monatelang ausgerechnet die kompromittierte Version benutzt, obwohl es inzwischen eine bereinigte Version gibt. Bei UniGetUI kann man neuerdings einstellen, dass es mit dem Update X Tage nach Erscheinen warten soll.

  2. sam sagt:

    Mittlerweile gibt es die 26.01 Version unter https://github.com/ip7z/7zip/releases/.

  3. robbi sagt:

    Alles fantastisch, löst aber nicht das Problem mit dem Defender.

    Der wehrt sich nämlich (bei händischem Dateitausch), wenn man versucht ihm die .dll unterm Arsch wegzuziehen.
    Mit Winget wird lediglich 7zip installiert oder upgegradet (auch wenn man das Ding gar nicht haben will).
    Das eigentlich saugefährliche (ungepatchte )7zip im Defender wird gar nicht angefasst.

    Besser:

    "%ProgramFiles%\Windows Defender\MpCmdRun.exe" -SignatureUpdate.

    Oder den Schrott (Archivscan) ganz abschalten.

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