Der Hersteller FRITZ startet bald mit dem Rollout von FRITZ!OS 8.50 für diverse Router-Modelle. Die Tage hat FRITZ über die neuen Features dieser kommenden FRITZ!OS-Version informiert. Ich stelle mal die betreffende FRITZ! Presseinformation vom 11.08.2026 hier im Blog ein.
Der Anbieter gibt an, dass die nachfolgenden Informationen feststehende Labor-Features für das kommende FRITZ!OS 8.50 sowie neue Funktionen für die MyFRITZ!App seien. Intelligente Diagnosen und mehr Sicherheit stehen im Fokus.
Neue Features für das künftige FRITZ!OS 8.50
Ab sofort steht eine weitere Labor-Version des kommenden FRITZ!OS 8.50 – mit zahlreichen Funktionen für das FRITZ!OS und die MyFRITZ!App – bereit. Benutzer können neben der Matter-Bridge-Funktion (Matter-Unterstützung) für die FRITZ!Box 5690 Pro neue Energiesparfunktionen und Routinen im Smart Home sowie DNS-Filter, automatische Priorisierungen, einen verbesserten Ausfallschutz für FRITZ!Box-4G- und 5G-Modelle und einen SOS-Ruf mit Notfallkontakten für das FRITZ!Fon ausprobieren. Die optimierte App wartet mit dem neuen Smart Check für schnelle Diagnosen aller FRITZ!-Produkte im Heimnetz sowie einem erweiterten Serviceangebot mit Supportseiten und Chatbot auf. Unter fritz.com/labor sind die aktuellen FRITZ!-Labor-Versionen sowie eine Anleitung zum Testen der neuen MyFRITZ!App zu finden.
Intelligente Statusanalysen und mehr Support
Mit dem neuen Smart Check zeigt die MyFRITZ!App den aktuellen Zustand der FRITZ!Box direkt auf dem Startbildschirm der App an. So erhalten Nutzer von FRITZ!-Produkten in verschiedenen Themenkategorien wie Internet, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit hilfreiche Empfehlungen, Hinweise und Warnungen – jeweils mit konkreten Hilfestellungen zur schnellen Umsetzung.
Der Smart Check weist beispielsweise auf die fehlende Mesh-Verbindung zu einem Repeater hin oder gibt Tipps, wie sich ungewünschte Anrufe zu Sonderrufnummern blockieren lassen. So behalten Anwender den Überblick. Auf der Startseite der App wird in der Beta-Version der aktuelle Smart-Check-Status auf einen Blick sichtbar – ein Tipp auf „Smart Check" öffnet die vollständige Auswertung. Zusätzlich können Anwender in der aktuellen App-Version die integrierten Service-Seiten mit Chatbot sowie den FRITZ! Online Shop erkunden.
Automatische Priorisierung für stabile Videokonferenzen
Die automatische Priorisierung sorgt für noch stabilere und schnellere Verbindungen – insbesondere bei echtzeitrelevanter Kommunikation wie Videokonferenzen, bei denen eine zuverlässige Verbindung besonders wichtig ist. Die Erkennung und Priorisierung erfolgen dabei vollständig automatisch.
Läuft gerade eine solche Verbindung, wird die aktive Priorisierung direkt in der Benutzeroberfläche am jeweiligen Netzwerkgerät angezeigt und kann auch noch bis zu 24 Stunden später nachvollzogen werden. Die automatische Priorisierung steht im FRITZ! Labor sowohl für die FRITZ!Box 5690 Pro als auch für die FRITZ!Box 7690 zur Verfügung und wird im Laufe der kommenden Wochen bis zum Roll-Out des FRITZ!OS 8.50 für weitere FRITZ!Box-Produkte verfügbar.
FRITZ!Box schützt vor unerwünschten Inhalten
Mit dem neuen DNS-Filter lassen sich unerwünschte Webseiten für alle Geräte im Heimnetz gleichzeitig blockieren – ob auf Smartphones, Smart-TVs, Laptops und sogar für smarte Glühbirnen oder Kühlschränken. Gesperrt werden können Webseiten, auf denen übermäßige Werbung, Tracking oder Schadsoftware bekannt ist – aber auch Phishing-Seiten, Botnets oder andere unerwünschte Inhalte.
Ruft ein Gerät im Heimnetz eine gesperrte Adresse auf, blockiert die FRITZ!Box die Anfrage automatisch. Die FRITZ!Box unterstützt gängige Standards, um Sperrlisten mit unerwünschten Webadressen einzulesen und zu verarbeiten. Anwender können auch auf frei verfügbare und von der Community gepflegte Sperrlisten zurückgreifen, um Werbung, Tracker und Malware herauszufiltern.
Ausfallschutz jetzt auch für FRITZ!Box-4G- und -5G-Modelle
Mit FRITZ! Failsafe – dem Ausfallschutz der FRITZ!Box – bleiben FRITZ!-Anwender bereits heute immer online. Mit dem neuen FRITZ! Labor ist es nun möglich, das FRITZ! Failsafe direkt auf den FRITZ!Box-4G- und -5G-Modellen zu nutzen. Dazu haben diese Modelle erstmals die Möglichkeit erhalten, einen Internetzugang über einen LAN-Anschluss zu nutzen, zum Beispiel via vorgeschaltetem ONT an einem Glasfaseranschluss. Das FRITZ! Failsafe stellt dann sicher, dass bei einer Störung der Festnetzverbindung die Mobilfunkverbindung vorübergehend die Internetversorgung im Heimnetz übernimmt.
Automatische SOS-Rufe sparen im Notfall Zeit
Der neue "Einfache Modus" für das FRITZ!Fon fokussiert die Telefonie in Menüs und Funktionen. Damit wird die Bedienung erheblich vereinfacht. Die Anpassungen adressieren primär die Bedürfnisse älterer Menschen und von weniger technikaffinen Nutzern. Nach Aktivierung können die Auswahltasten als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann.
Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Die Dauer und Wiederholung der Anrufsequenzen lassen sich dabei individuell einstellen. So wird bei Bedarf wertvolle Zeit eingespart.
Mehr Energiesparfunktionen und neue Automatisierungen im Smart Home
Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 lassen sich nun beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausschalten. Häufig genutzte Smart-Home-Abläufe wie "Haus verlassen", "Nach Hause kommen" oder "Urlaub" können mit wenigen Klicks automatisiert und mit Zonen (Geofences), die zuvor in der FRITZ!App Smart Home (aktuelle Betaversion) eingerichtet wurden, ausgelöst werden.
Außerdem lassen sich mit dem nächsten Update für Routinen mehrere Auslöser kombinieren, darunter auch auf dem Smartphone definierte Zonen. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass eine Routine erst dann aktiv wird, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben.
Außerdem kann die FRITZ!Box 5690 Pro nun als Matter-Bridge eingesetzt werden. Dadurch lassen sich alle FRITZ!-Smart-Home-Geräte und kompatible Smart-Home-Geräte anderer Hersteller, die an der FRITZ!Box 5690 Pro angemeldet sind, in ein bestehendes Matter-Netzwerk von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa integrieren. Nutzer profitieren hier auch von der Sprachsteuerung.
FRITZ! Labor: Frisch aus der Entwicklung
Beta-Updates aus dem FRITZ! Labor enthalten neue Funktionen direkt aus der Entwicklung und geben Anwendern schon vorab einen Ausblick auf kommende FRITZ!OS-Updates. Gleichzeitig fließen in die Labor-Versionen regelmäßig aktuelle Verbesserungen aus den Bereichen Sicherheit und Energieeffizienz ein.



MVP: 2013 – 2016





Uff, die Funktion DNS-Filterlisten zu verwenden ist absolut rudimentär. Die URLs, von der die Listen geladen werden, muss man sogar manuell eintragen und das ist dann schon alles, was man einstellen oder sehen kann. Viel Spaß, wenn dann irgendeine App oder Seite nicht funktioniert.
Da bin ich doch froh, dass ich AdguardDNS nutze. Den eigenen Server trage ich einfach in der Fritzbox ein und aktiviere DNS-over-TLS (DoT). Dass die Fritzbox das seit längerem unterstützt, ist wirklich spitze. Logging, Debugging, Anpassen der Filter etc. geht dann über das sehr komfortable Webinterface von AdguardDNS. Unterschiedlichen Geräten kann ich auch andere Einstellungen zuweisen, um z.B. Ausnahmen einzurichten, die man nur auf bestimmten Geräten haben möchte. Außerdem kann ich denselben DNS-Server dann auch überall mobil nutzen und bin nicht auf die Fritzbox angewiesen. Zudem ist es günstiger (über Stacksocial gibt es extrem Rabatt) und komfortabler als ein PiHole.
Gibt natürlich auch Alternativen wie NextDNS, deCloudUs, ControlD etc.
Pihole ist kostenlos. Wie kann da Adguard günstiger sein?
AdGuard home bitte nicht mit AdGuard DNS und den Apps verwechseln! In meinen Augen ist Adguard home das bessere Pi-hole. Ich setze dieses seit Jahren ein. Natürlich muss man bei den Kosten auch immer noch die Hardwareanschaffung, Stromkosten, Backup und Wartung einberechnen. Auch wenn die jeweilige Anwendung kostenlos ist, wird es das Drumherum nicht sein! Wer allerdings die Hardware schon stehen hat oder andere Dienste hostet, kann den eigenen DNS schnell betreiben und individualisieren. Natürlich gilt das über ein VPN dann auch für externe Mobilgeräte, welche dann auch frei von Werbung und Trackern sind.
Christian schreibt hier von den DNS, welcher einfach in den WAN-Einstellungen des Routers gesetzt werden kann. Über DoH oder DoT werden die Anfragen zusätzlich verschlüsselt. Das ist aber auch ein Indiz, dass es sich um keinen lokalen DNS-Server handelt, da dort meistens auf die Verschlüsselung verzichtet wird. Es sind keine zusätzlichen Geräte notwendig. Auch fallen keine Kosten an oder man muss sich mit der Materie auseinandersetzen. Von daher hat er schon recht.
Allerdings kann man mit anderen Filterlisten wesentlich mehr sperren. Bei AdGuard home auch ganze Dienste über die GUI. Bei den öffentlichen DNS ist man immer auf den Admin angewiesen und die verwendeten Filterlisten. Generell sind diese nicht besonders scharf.
Meines Wissens läuft Pi-Hole nicht auf der Fritzbox, daher benötigt man zusätzlich ein RasPi oder ähnliches Gerät plus Netzteil, Speicherkarte (vermutlich regelmäßig eine neue) und Strom. Wartungsarbeiten mal nicht eingerechnet. Wenn ich mir das nicht mit Eh-da-Kosten schön rechne, komme ich mit dem rabattierten Cloud-Service günstiger weg.
Das wird ja in dem neuen Fritz!OS geändert. Dann wird die Fritz!Box zum Pi-hole, Aguard home oder Technitium. Die Filterung erfolgt aufgrund der bereits bekannten Listen jedoch ohne zusätzliche Hardware und Wartungsaufwand. Ich finde die Möglichkeit gut, die Möglichkeiten für alle zugänglich zu machen. Auch wenn ich seit Jahren die oben genannten Alternativen einsetze. Dieser Werbeflut und diesem Tracking muss Einhalt geboten werden, inkl. Malware. Natürlich können die anderen DNS-Server noch ein paar Sachen mehr. Die meisten setzen diese jedoch hauptsächlich nur zur Filterung ein.
Dann fehlen Dir in der Rechnung aber noch die immateriellen Kosten für a) die externe Abhängigkeitssituation von Cloud o.ä. und b) all Deine Daten die dorthin abfliessen, komplettes Surfverhalten usw.
Und diese Kosten gebe ich wie genau auf der Steuererklärung an? Bei dem Pi-Hole ist man auch von der Cloud abhängig, es sei denn, man will die Listen selbst pflegen, aber dann könnte man ja einfach einen DNS-Resolver aufsetzen und die geblockten Domains von Hand eintragen.
Ich habe kein Problem, damit, dass der von mir gewählte, bezahlte Anbieter, dem ich vertraue, meine DNS-Anfragen sieht. Bei Otto Normal ist das der ISP und bei Oberschlauen, die überall 8.8.8.8 eintragen, Google. Das sind übrigens nicht "alle meine Daten". Ich habe viel mehr Daten. Was soll Adguard damit machen? Mir Werbung einblenden, die ich mittels AdguardDNS + UBlock Origin ausblende?
Pi‑hole oder auch AdGuard Home wird aber auch nicht von Lisa Dumpfbacke genutzt, sondern doch eher den engagierten Hobbyisten oder Enthusiasten, und die haben im Allgemeinen die Gerätschaften (entweder einen Raspberry, ein NAS oder gar Homeserver oder alles zusammen) sowieso da!
Da muss man sich nichts schönrechnen, und die Kontrolle liegt zu 100 % bei dir und nicht nur zu 90 % wie beim DNS‑Anbieter…
Nicht dein Blech, nicht deins! (egal ob du das gratis nutzt oder dafür löhnst)
Außerdem bietet dir AdGuard Home weitaus mehr Möglichkeiten als AdGuard DNS.
Aber hey, es ist jedem seine eigene Entscheidung! Zumindest schon mal klug, dass du dich (und damit auch andere, da du so nicht zur Malwareschleuder wirst) vor Malvertising schützt.
Diese Sachen haben nichts mit null Respekt vor Content‑Creatorn zu tun, sondern sind reiner Selbstschutz und Schutz der Allgemeinheit, da man sich damit aus der Malware‑Rechnung rausnimmt!
Würden Creator, Siteanbieter und Werbeanbieter für ihren Scheiß gerade stehen, bräuchte es das nicht. Du arbeitest mit Werbung? Du haftest für Schäden und Folgeschäden! Solange das eben nicht der Fall ist, ist Selbstschutz das probate Mittel.
Geldverdienen mit Werbung/Tracking das wollen sie alle, aber dafür haften wollen sie nicht…
Die Frage ist halt: sind die Fritten überhaupt potent genug für so eine Filterung, da die doch meistens am Anschlag laufen…
Man bekommt bestimmt ein paar Euro geschenkt!
Dein konstruiertes Problem ist doch bei der Nutzung eines fremden DNS Anbieter ebenso vorhanden. Da kann eine App oder Seite ebenso nicht mehr funktionieren, da diese durch den Adguard Tracking DNS blockiert wird.
Mit der Fritzbox Methode kann man wenigstens selber entscheiden welche und wie viele Filterlisten man auswählt und kann auch bestimmte Domains freischalten.
Bei deinen Adguard DNS gibt man die Kontrolle völlig ab.
Die neue FritzBox Funktion ist zwar noch nicht so gut wie ein PiHole, da man nicht die geblocken Domains pro Gerät einsehen kann, aber deutlich besser als einen fremden DNS Anbieter komplett blind zu vertrauen.
@Tim: Schau dir doch bitte erst einmal AdguardDNS (oder NextDNS, deCloudUs etc.) an, bevor du so einen Unsinn schreibst. Offenbar glaubst du, ich trage einfach die IP-Adresse von AdguardDNS als DNS-Server ein. Dem ist nicht so. Man kann AdguardDNS natürlich auch gratis und anonym so wie GoogleDNS, Cloudflare, Quad9 etc. nutzen. Als registrierter Nutzer hat man sehr weitreichende Möglichkeiten, die DNS-Auflösung zu steuern und optional auch protokollieren. Kontrolle abgeben? Das Gegenteil ist der Fall.
selbstverständlich gibst du die Kontrolle ab. Nicht dein Blech nicht mehr deins! Nur weil du Einstellungen tätigen kannst, hast du noch lange keine Kontrolle. Wenn schon dann AdguardHome… 100% unter deiner Kontrolle.
Also wenn ich AdguardDNS nicht verwende, habe ich mehr Kontrolle?
Klingt logisch.
Steht doch da AdguardHome nutzen, das kann das gleiche wie AdguardDNS und etwas mehr, läuft auf deinem Gerät und ist somit zu 100% unter deiner Kontrolle…
Man kann auch etwas absichtlich nicht verstehen wollen wie sich zeigt!.
AdGuardDNS ist selbstverständlich besser als nix, aber eben nicht unter deiner Kontrolle! Für AdguardDNS spricht ansonsten nur das man sich um nix kümmern muss, das macht der Anbieter, also wieder so ein Bequemlichkeit vor Sicherheit!
"Man kann auch etwas absichtlich nicht verstehen wollen wie sich zeigt!."
Schließ bitte nicht von dir auf andere. Ich gehe mal davon aus, dass du dich nur dumm stellst. Ansonsten müsste man dir Dunning-Krugel-Syndrom in Einheit mit miesem Charakter und verdammt schlechter Sozialprognose diagnostizieren.
Du hast gar keine Kontrolle über irgendetwas. Du hast dein Software nicht selbst geschrieben, deine Hardware nicht selbst designed und das Internet ist auch nicht deins.
Was AdguardDNS ist, hast du auch immer noch nicht begriffen, weil eben du eben akut merkbefreit und lernfaul bist. Mit Leuten wie dir, die ihre Reichsbürgermentatlität zur Schau tragen, möchte ich absolut gar nichts zu tun haben.
Wer keine Argumente hat, wird persönlich, man kennt das.
Sollte als Diskussion nun auslaufen, da nicht mehr zielführend – danke.
Irgendwo habe ich gelesen, dass dise Funktion, Filterlisten oder Domains zu hinterlegen, die dann geblockt werden, zunächst nur für die 7590AX verfügbar sein soll. Kann man das bestätigen? Generell finde ich diese Option ja interessannt und ich tendiere dazu, mir das anschauen zu wollen. Nur wenn es auf der 7690 gar nicht vorhanden ist, kann ich mir die Beta ja auch sparen und bei meinem Next DNS bleiben, dass ich ohnehin schon als alternativen DNS-Server in der Fritzbox hinterlegt habe..
VG
Da hast du wohl etwas Falsches gelesen oder etwas durcheinandergebracht.
Dieses Feature bekommen alle Fritz!Boxen mit dem aktuellen Labor 8.40. Natürlich gilt das auch für das kommende Release 8.50.
In der Vergangenheit gab es nur sehr wenige Abweichungen bei bestimmten Boxen. Das wurde aber auch seitens AVM, jetzt Fritz! immer gut dokumentiert. Ein Beispiel dazu waren vereinzelte Kabelboxen und die 7490 in Verbindung mit WireGuard bzw. einige Einstellungen von WireGuard. Aktuell ist mir nichts bekannt, dass es solche Einschränkungen mit den DNS-Filterlisten gibt.
Ob du das Labor deswegen installieren willst oder musst, sei dir überlassen. Beachte aber, dass es sich um eine Beta handelt und je nach Fritz!Box es immer wieder zu anderen Fehlern kommen kann. Ich würde keinem User anraten, diesen Softwarestand auf den Produktivsystemen zu installieren und lieber abwarten. Wer mit den Warnungen, Recovern oder weiteren Fehlern keine Probleme hat, kann natürlich mittesten und sollte auch ein entsprechendes Feedback bei Fritz! hinterlassen. Vor dem Installieren aber das Backup der Einstellungen nicht vergessen! Dann hat man es im Notfall leichter, das System auf die Ursprungsversion wiederherzustellen.
Meiner Meinung nach will Fritz! das neue OS zur IFA im nächsten Monat vorstellen, sodass es mit einem Release auch nicht mehr allzu lange dauern dürfte. Fritz! gibt in letzter Zeit etwas mehr Gas in der Entwicklung, weshalb ich eine KI dahinter vermute. An mehr Fachkräften und Entwicklern zusammen mit der Sommerferienzeit wird es wohl kaum liegen. Diese Woche wird es wieder neue Images und Updates für sämtliche unterstützte Boxen geben. Wir gehen mit großen Schritten auf das neue Release 8.50 zu.
Na ja, "Einschränkungen" hinsichtlich Filterlisten dürften evtl. durch den begrenzt verfüg- bzw. nutzbaren Speicher bestehen – es sind, wie man bei einigen Usern auf ComputerBase[¹], wo bereits seit Freitag vormittag munter diskutiert wird, lesen konnte, wohl bis dato tlw. nur bis zu 200 Einträge in so 'ner Liste nutzbar – wär' dann jetzt auch nicht wirklich hilfreich. 🙄
Das mag wahrscheinlich durchaus modellabhängig sein und ob das so tatsächlich ist bzw. bleibt, bleibt abzuwarten. Mglw. sind da auch nur Konfigurationsfehler ursächlich. Who knows? 🤔
[¹] *https://www.computerbase.de/forum/threads/fritz-os-8-50-dns-filter-sperrt-werbung-im-ganzen-heimnetz.2276636/
Den Speicher kann man notfalls sehr leicht via USB erweitern. Ich sehe da kein Problem.
Andere User berichten etwas anderes: https://stadt-bremerhaven.de/fritzos-8-50-fritz-bringt-matter-bridge-dns-filter-smart-check-und-mehr/#comment-1877722
Ich würde einfach noch etwas abwarten. Überhastete Änderungen und Updates haben noch nie wirklich etwas gebracht. Bei einigen Features wie WireGuard wurden die letzten Fehler im 3. Release gefixt. AVM, jetzt Fritz! hat immer etwas mehr Zeit gebraucht, wobei sie sich in letzter Zeit schon Mühe geben, so kurz nach dem 8.25/26er Release.
Bei vielen Usern werden nach dem Update auch die Geräte nicht sauber neu gestartet, was wieder zu Fehlern führt. Viele melden diese auch nicht und lassen das andere machen. Dann ist der Sinn dahinter verloren gegangen. Wer also nicht testen und etwas dazu beitragen will, sollte lieber beim Release bleiben und noch etwas abwarten!
"Den Speicher kann man notfalls sehr leicht via USB erweitern. Ich sehe da kein Problem."
Ja, technisch ist das zwar möglich, aber in Kombination für die Nutzung mit den Filterlisten soll das offenbar durch einen Software-Bug – noch – nicht funktionieren und ich schrieb ja im letzten Absatz Entsprechendes! 🤷♂️
Btw.:
Mich betrifft das mit meiner 7580 eh nicht und ich nutz' für mich völlig ausreichend die Filterung per DNS-Resolver im Router (plus zusätzl. clientseitige Maßnahmen), allerdings bin ich immer an technischen Weiterentwicklungen interessiert! 😇
Das wird schon noch…
Ich finde die Entwicklung sehr gut, auch wenn ich nicht direkt davon betroffen bin.
Besonders schön ist es für die User, denen AdGuard home oder eine andere Alternative bei der Einrichtung zu kompliziert ist oder sich kein weiteres Gerät extra dafür hinstellen wollen. Damit kann der ganzen Schnüffelei und Werbung etwas mehr Einhalt geboten werden. Natürlich in Verbindung mit Ublock, AdGuard und Co. am Client, welche auch Skripte eliminieren können. Der Rest wird sich schon finden.
Es ist oder wird immer ein Katz-und-Maus-Spiel sein.
Okay, da muss ich wohl wirklich irgend etwas durcheinander gebracht haben. Ich hab noch mal auf den einschlägigen Seiten nachgelesen, wo ich über dieses Thema gelesen habe, aber ich find es nicht mehr. Warscheinich war ich zu müde oder es war noch zu früh. :D Aber du hast Recht, so weit weg scheint die 8.50 nicht mehr zu sein, ich denke, da kann ich auch noch die paar Wochen warten und es dann in Ruhe probieren, wenn die 8.50 offiziell ist. Auch wenn ich die Funktion generell sehr spannend finde, aber dafür jetzt noch die Labor installieren,… Glaub das lohnt nicht, ob des vermutlich kurzen Zeitraumes, bis es zum offiziellen Release wird.
VG
Unter https://filterlists.com/ kann man über 25 Adguard-Filterlisten für die Fritzbox auswählen. Da sollte für Jeden etwas dabei sein.
Ich würde mich zuallererst an Hagezi halten:
https://github.com/hagezi/dns-blocklists
Darauf kann man aufbauen und die Auswahl noch erweitern:
OISD, AdGuard, Ublock, Fanboy, EasyList uvm.
Ich habe damit aktuell 9.805.681 Sperr-Einträge in meinem Aguard home-Container.
Sehr sehr schade, dass meine 2025 neu gekaufte FRITZ!Box 6890 LTE V2 vermutlich weiterhin keine neue Firmware bekommt. :-(
Die neueste Firmware hierfür ist die v7.57 von Sept. 2023
https://fritz.com/pages/status-produktunterstuetzung
Zwei Monate nach dem Kauf hat FRITZ dieses Modell aus dem Angebot genommen.
Leider wird diese Box kein neues FRITZ!OS bekommen und auf genau diesem Softwarestand verbleiben. Offizielle Aussage seitens AVM/FRITZ auf Facebook.
Danke für die Info!
Sehr schade.
Mehr und mehr Funktionen, die am Ende nur halbseiden funktionieren werden. Gibt es für die Vielzahl der Boxen auch ein RAM-Upgrade, damit denen nicht ständig die Puste ausgeht? Der ist nämlich so spärlich ausgelegt, daß die eh schon ständig am Limit laufen.
Ich nutze seit ca 10 Jahren PiHole auf einem Raspi 2B. Da hatte ich im Laufe der Jahre auch schon einige Karten an Verschleis. Auch wenn der Raspi wenig Strom verbraucht, so verbraucht er definitiv strom, das tu auch meine FritzBox. Allerdings wenn der Raspi mit PiHole mal nicht funktioniert, funktioniert gleich der ganze Internetverkehr im Netzwerk nimmer, also ein zusätzlicher Single Point of Failure.
Klar hatte PIHole das bessere Monitoring, was geblockte Seiten anging, aber damit kann ich gut leben, wenn ich ein Gerät weniger im Dauerbetrieb laufen lasden muss. Bei mir waren es sogar zwei, weil ich an der Stelle wo ich den Raspi stehen hatte noch ein Internetradio stehen habe und ein Switch permanent mit laufen musste dewegen.
Deywegen tolle Sache was AVM da einführt.