Die Stadtverwaltung der belgischen Stadt Antwerpen ist von einem Cyberangriff betroffen. In Folge mussten IT-Systeme heruntergefahren werden, was Dienste für Bürger, Schulen, Kindertagesstätten und die Polizei getroffen hat. Der Vorfall hat sich in der Nacht von Montag, den 5. Dezember, auf Dienstag, den 6. Dezember 2022, ereignet. Der Cyberangriff wurde von rtbf.be in diesem Artikel (französisch) gemeldet. Der Standard bestätigte hier diesen Vorfall – all zu viele Details sind aber nicht bekannt. Auch die Kollegen bei Bleeping Computer haben wenig zu den Hintergründen – die Server des Service Providers Digipolis wurden wohl angegriffen. Aktuell versucht die IT die Systeme mit alten Backups wiederherzustellen.
Translate
Suchen
Blogs auf Borncity
Spenden und Sponsoren
Den Blog durch Spenden unterstützen.
Aus dem DNV-Netzwerk
- KI-Wurm infiziert 73,8%: Autonome Angriffe verändern Cybersicherheit News 5. Juni 2026
- Kali365: Phishing-Plattform umgeht MFA und greift 126 Hosts an News 5. Juni 2026
- Anthropic-Warnung: KI schreibt 80% ihres Codes selbst News 5. Juni 2026
- Siemens Intelligence Center X: KI verkürzt Entwicklung auf Minuten News 5. Juni 2026
- CCW 2026: Rohde & Schwarz präsentiert Breitband-Testlösungen News 5. Juni 2026
Links
Amazon
Awards
Blogroll
Soziale Netzwerke-Seiten
Foren
Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
Neueste Kommentare
- Bernd Bachmann zu GoPro warnt Investoren vor drohender Insolvenz
- R.S. zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- R.S. zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- R.S. zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- mvo zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- R.S. zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- Günter Born zu GoPro warnt Investoren vor drohender Insolvenz
- R.S. zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- Günter Born zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- Anonym zu ZUGFeRD: Viele Firmen unvorbereitet, Rechnung-Fertig 1.6 veröffentlicht
- noway zu Microsofts KI-Assistent Scout – sie können es einfach nicht
- Froschkönig zu GoPro warnt Investoren vor drohender Insolvenz
- Froschkönig zu GoPro warnt Investoren vor drohender Insolvenz
- Stefan zu SIWECOS wird zum 30.6.2026 abgeschaltet, aus Webseiten ausbauen
- KlausDieterFreddek zu Fehler in Microsoft 365 Android-Apps ermöglichte Anmeldetoken-Klau



MVP: 2013 – 2016





Leider hört man das ja nun immer wieder. Die Ursachen sind sicher oft ähnlich denn so sehr werden sich die IT-Landschaften in den Stadtverwaltungen und staatlichen Behörden nicht unterscheiden.
Die IT und vor allem die IT-Sicherheit muss Priorität bekommen wenn alles "digitalisiert" werden soll. Für alles ist Geld da aber da wird gespart. Sicherheit muss bei jedem Projekt direkt in die Planung nicht dann irgendwie noch drangebastelt werden.
Egal welche Betriebssysteme oder Anwendungsoftware genutzt werden. Wichtig ist die Sicherheit und der Schutz der gespeicherten Daten, denn das sind oft die Daten der Bürger die darauf vertrauen dass sie auch sicher sind weil sie zwangsweise an staatliche Stellen abgegeben werden müssen. Wenn sich dann herausstellt dass es bei bestimmten Softwareprodukten entweder nicht möglich ist oder vom Hersteller aus Kostengründen nicht gewollt ist, dann darf dieses nicht mehr eingesetzt werden. Frankreich macht es ja mit Microsoft Software schon vor. Das muss überall Standard werden. Datenschutzbeauftragte sind genau dafür da das auch durchzusetzen und nicht der "nette Hampelmann" den man sich leistet ihn mal reden lässt und dann ignoriert.
Serviceprovider, das klingt nach Cloud.
Wie aus dem Artikel hervorgeht, wurde ja gar nicht die IT der Stadt selbst angegriffen, sondern der Serviceprovider.
Da sieht man einmal, wie wenig man da Einflußmöglichkeiten bzgl. der Sicherheit der eigenen Daten hat, wenn man die Daten aus der Hand gibt und einem Serviceprovider überträgt.
Aus meiner Erfahrung:
Leider hat die massive Unterbesetztung der IT auch zur Folge, dass einfachste Sicherheitsmassnahmen nicht umgesetzt werden können. Das Tagesgeschäft nimmt einen permanent ein und es wird versucht alles am Laufen zu halten. Selbst nach der "Arbeitszeit". Zusätzlich fehlt es an Regeln und Unterstützung/Verständnis von Anwendern ("Computer braucht keiner…").