Kleine Personalie von gestern, auf die mich ein Blog-Leser hingewiesen hat (danke dafür). Die bisherige Bundesdatenschutzbeauftragte, Frau Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, kündigt ihren Rückzug an. Sie macht gesundheitliche Gründe geltend.
Die Juristin, Frau Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, war vor 1,5 Jahren (Herbst 2024) vom Bundestag als Nachfolger von Ulrich Kelber als Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) gewählt worden.
In einer kurzen Pressemitteilung vom 17. März 2026 gibt die BfDI ihren Rückzug bekannt. Sie wird sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt zurückzuziehen, sobald die Nachfolge geregelt ist. Dazu heißt es:
Datenschutz ist ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, dass das Amt der Bundesbeauftragten von einer Person vertreten wird, die jederzeit und uneingeschränkt präsent ist. Ich brauche aber Zeit, um wieder vollständig zu genesen. Deshalb habe ich mich entschlossen, mich von meinem Amt zurückzuziehen.
Die BfDI wird sich erst zurückziehen, sobald die Nachfolge geklärt und der neue BfDI vom Bundestag gewählt wurde.




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