[English]Käufer eines Microsoft Surface Pro X sehen sich plötzlich einem großen Problem gegenüber. Die Kamera des ARM-Tablets streikt seit dem 23. Mai 2023. Inzwischen laufen die Foren mit Betroffenen-Berichten voll und ein Leser hat sich ebenfalls gemeldet, weil gleich mehrere Kunden betroffen sind. Es gibt einen Workaround der Art, das Datum am Gerät auf den 22. Mai 2023 zurück zu stellen. Benutzer, die sich aber wegen fehlender Gesichtserkennung ausgesperrt haben, sehen dann leider alt aus, da der Datumstrick nicht ausführbar ist. Ergänzung: Microsoft hat einen Workaround veröffentlicht.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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Unschöne Geschichte, auf die mich ein Blog-Leser die Tage per E-Mail hingewiesen hat. Die Postbank verlangt von Kunden, die Online-Banking machen, das Seal One-Gerät zur Authentifizierung zu verwenden. So weit so schlecht. Wer als Kunde – ob des grandiosen Supports durch die Postbank – irgendwann einmal "die Biege macht" und zu einer anderen Bank wechselt, steht vor der nächsten Überraschung. Der unter Windows für das Seal One-Gerät installierte Treiber lässt sich nicht mehr deinstallieren – es ist schlicht nichts dafür vorgesehen.
Beim Dienstleister dsbmobile.de gibt es eine Großstörung des Rechenzentrums/Dienstes (Anbieter Mivitec), mit Auswirkungen auf das "Digitale Schwarze Brett®" und die DSBmobile®-App. Zudem muss es beim Systemhaus und Beschaffungslogistiker abe-brand.de einen Cybervorfall gegeben haben. Die Ransomware-Gruppe Lockbit 3.0 droht mit der Veröffentlichung von Daten. Und zu den Sicherheitskameras von ABUS gibt es ebenfalls eine Sicherheitsmeldung. Und eine Untersuchung hat ergeben, dass bestimmte Android-Geräte (Smartphones) mit Trojanern in der Firmware ausgeliefert werden. Ich fasse mal einige Meldungen in einem Sammelbeitrag zusammen.
[English]Das EU-Parlament hat sich im Mai 2023 mit den Plänen der EU-Kommission für einen Angemessenheitsbeschluss befasst. Es geht um den Datentransfer in die USA im Hinblick auf das geplante EU-US Trans-Atlantic Data Privacy Framework. In knappen Worten zusammengefasst: Das EU-Parlament kommt zum Schluss, dass dieses Abkommen keinen adäquaten Datenschutz für europäische Bürger gewährleistet. Gleichzeitig werden erhebliche Bedenken gegen einen solchen Angemessenheitsbeschluss erhoben. Sieht so aus, als ob die EU-Kommission auch dieses Mal scheitern und juristisch gegen die Wand fahren wird.
Die Bundesministerien wurschteln sich immer tiefer in die Abo-Falle des Microsoftchen Eco-Systems und sitzen inzwischen in der Cloud- und Abofalle. Die Ausgaben der Bundesregierung für die Lizenzierung von Microsoft Produkten und Abonnements von Cloud-Leistungen sind 2022 um weitere 4 Millionen Euro gestiegen. Und dies, obwohl es erklärtes Ziel ist, sich unabhängig von großen US-Anbietern zu machen. Und dies auch, obwohl Datenschützer seit langem Alarm vor den Abhängigkeiten und Datenschutzproblemen warnen.


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