Raffi Stepanian klaubt Dreck von Bürgersteigen um Gold und Edelsteine zu finden

Es ist eine unglaubliche Geschichte, die mir untergekommen ist. Raffi Stepanian, ein zeitweise wohnsitzloser Mann aus Queens (New York, USA), sammelt den Dreck aus den Ritzen der New Yorker Bürgersteige auf der Suche nach wertvollen Materialien wie Diamanten, Rubinen und Gold.


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Es war ein Post auf X, der meine Neugier geweckt hat. Es heißt, Raffi Stepanian aus Queens (Stadtteil in New York), sammelt den Dreck aus den Ritzen der New Yorker Bürgersteige.

In einem kurzen Video sieht man diese "Grabarbeiten" in den Ritzen der Bürgersteige, wobei in einer kurzen Szene ein Juweliergeschäft im Hintergrund gezeigt wird. Dann sieht man, wie der Mann den aufgeklaubten Dreck in einer Goldwäscher-Pfanne auswäscht. Aus dem Dreck fischt er winzige Goldsplitter sowie Diamanten und Rubine heraus.

Goldfinder in New York

In obigem YouTube-Video der New York Post wird die Arbeit von Raffi Stepanian kurz vorgestellt. Der Bericht (in Englisch) findet sich hier. Der Mann ist in den Ritzen der Bürgersteige des Diamantenviertels von Midtown (New York) aktiv. Er findet wohl genügend Diamanten, Rubine, Platin und Gold, um davon leben zu können.

"Die Straßen der 47. Straße sind buchstäblich mit Gold gepflastert", sagte Raffi Stepanian, 43, der New York Post, als ein Reporter ihn auf allen Vieren – bewaffnet mit einer Pinzette und einem Messer – entdeckte, wie er bei strömendem Regen Dreck aus den Ritzen des Bürgersteigs sammelte.

Der Mann erklärte, dass er den "sehr wertvollen" Dreck in den Ritzen der Bürgersteige von New York City nach winzigen Diamanten- und Rubinsplittern, Platinstücken, industriellen Weißgoldteilen für die Schmuckherstellung und goldenen Ohrringrückseiten und Gliedern von zerbrochenen Ketten, Uhren, Broschen und Halsketten durchwühlte – alles achtlos fallen gelassene Gegenstände, die er nun im Schmutz finden kann.

"Das Material fällt von der Kleidung, und haftet an den Schuhsohlen, es fällt von den Schmuckstücken, es fällt in den Schmutz und klebt am Kaugummi auf der Straße", erklärt er dem Reporter. "Der prozentuale Anteil an Gold hier draußen auf der Straße ist größer als die Menge an Gold, die man in einer Mine finden würde … Es kommt einer Hauptader nahe, denn auf der Straße sammelt man das Gold auf, das die Industrie hinterlassen hat." verriet er im Gespräch.


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Mit dem Reporter der New York Post im Schlepptau brachte Stepanian seinen an einem Tag gesammelten Schlamm in einem Styroporbecher in die Werkstatt eines Freundes in der 47th Street nahe der Sixth Avenue. Dort demonstrierte er, wie er die wertvollen Partikel wie ein altmodischer Goldsucher in einer Schüssel auswäscht.

In sechs Tagen habe er genug Gold im Gesamtwert von 819 Dollar in der 47th Street gesammelt, verriet der Mann. In dieser Straße sei er auch auf die Idee gekommen, die Bürgersteige nach den Dreck in den Gehsteigritzen zu durchwühlen, nachdem er auf dem Boden einer Diamantenbörse Goldreste gefunden hatte. "Wenn das Gold auf dem Boden der Börse liegt, muss es auch draußen sein", sagte er. Das sei Versuch und Irrtum gewesen.

Nachdem er auf der Straße etwas gefunden hatte, dachte er, dass es noch mehr davon in den Ritzen der Bürgersteige geben muss. "Die Steine sind bereits geschliffen und poliert, also besser als in einer Mine", fügte er hinzu. "Man muss sich nur hinknien und sie holen", sagte er.

Es sei dasselbe Prinzip wie das Sammeln von Dosen auf der Straße, die man dann gegen Münzen eintauscht. Er konzentriert sich auf das Gold, das seit 60 Jahren in dieser New Yorker-Straße liegt. "Ich weiß, wie ich suchen muss, und ich weiß, wo ich es finden kann." meint er noch. In diesem Video enthüllt der "NYC Gold Miner", Raffi Stepanian, wie er $50K+ Eigenkapital in Aktien gemacht hat, während er obdachlos war.

Klingt wie ein modernes Märchen – aber die Großeltern wussten schon "Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur finden und aufheben". Na ja, ich bin auch noch so einer, der sich früher für einen Pfennig, heute für einen Cent bückt und den als "Glückspfennig" bzw. "Glücks-Cent" aufhebt. Obwohl, letzte Woche war es auf dem Rückweg vom Sport schon die riesige Summe von 100 Cent – sprich "eine 1 Euro Münze, die auf dem Gehweg in Nähe einer Gärtnerei lag, wo Kunden i.d.R. ihre Autos zum Einkauf parken.


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Eine Antwort zu Raffi Stepanian klaubt Dreck von Bürgersteigen um Gold und Edelsteine zu finden

  1. Manuhiri sagt:

    Diese Story ist schon 20 Jahre alt, damals hatte man schon daraus eine Fortsetzungs-Doku gemacht. Ich meine bei VOX lief das.

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