Tesla: Das ist, wenn dein Händler dein Auto zusammen baut

Noch eine kurze Meldung zum Abend. In den USA sind Autohändler dazu übergegangen, Autos der Firma Tesla selbst für die Kunden zusammen zu bauen. So will man das Produktionsdefizit beheben, was sich inzwischen aufgebaut hat.

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Für Blog-Leser/innen, die mit dem Namen Tesla nichts anfangen können, ein paar Erläuterungen. Die amerikanische Firma Tesla machte ja in der Vergangenheit durch  Elektroautos ziemlich Furore. Tesla baute eines der ersten Elektroautos, welche nicht nur gut aussahen, sondern auch eine vernünftige Reichweite hatte. Allerdings wurden nur geringe Stückzahlen gefertigt und das zu einem satten Preis.

Zweites Novum war der Ansatz, dass der Autopilot der Tesla-Fahrzeuge die Steuerung übernehmen konnte. Allerdings machte dieser Autopilot durch einen tödlichen Autounfall Negativ-Schlagzeilen. Ein Tesla-Fahrer hatte wohl den Autopilot eingeschaltet und dessen Warnungen, die Hände am Steuer zu lassen, ignoriert. Das Auto raste ungebremst unter einen Lastwagen, der an einer Kreuzung abbog und vom Autopilot nicht als Hindernis erkannt wurde.

Hinderte die Presse nicht daran, Tesla als die kommende Automarke zu feiern, die Schnarchnasen wie Audi, BMW, Daimler etc. das Fürchten lehren werden.

Ende der Erfolgsgeschichte?

Das neueste Modell sollte der Tesla Modell 3 sein. In den Werbevideos sieht das alles ja sehr gut und elegant aus. Und die Daten: Reichweite 220 Meilen, Einstiegspreis 35.000 US $ hören sich aus gut an.

Tesla Modell 3

(Candy Red Tesla Model 3.jpg: Steve Jurvetson derivative work: Smnt, Candy Red Tesla Model 3 trimmed 2, CC BY-SA 4.0)

Allerdings gab es vor wenigen Wochen die Meldung, dass Tesla die geplanten Produktionszahlen bei weitem nicht erreichen konnte. Geplant waren für August 2017 insgesamt 1.500 Fahrzeuge, gefertigt wurden 260 Stück. Jetzt lese ich auf dieser Seite, das Tesla-Händler die Autos teilweise selbst zusammen bauen. Tesla liefert Teile wie Sitze und Displays separat und die Händler bauen diese vor Auslieferung an den Kunden ein. Scheint doch nicht so ohne zu sein, eine Massenproduktion hochzufahren und noch dabei auch noch Qualität zu liefern.


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