Kurze Information: Sipgate hat kürzlich das Angebot "Sipgate-Basic" für kleine Neu-Kunden beendete. Norddeutsch hat im Diskussionsbereich auf diesen Sachverhalt hingewiesen – ich ziehe es mal separat heraus.
Laut Norddeutsch betreibt die VOIP-Marke Satellite Marken-Diversifikation. Satellite habe eigentlich attraktive Angebote, heißt es: Eine zweite kostenlose DE-Handynummer bis zum Business Tarif für 10-Mann-Teams; jedoch keine Festnetz-Telefonnummer mehr, keine SIP-Credentials zum Anmelden, und alles eine closed Source-App.
Norddeutsch schreibt weiter "Geh jedoch noch moderner": Nebenbei eine KI (LLM OpenAI) die geführte Gespräche laut Satellite hier zusammenzufassen darf. Natürlich soll das Produkt nur für nicht-private Gespräche greifen. Zitat:
"Geprüft datenschutzkonform" … "Die satellite KI basiert auf dem LLM von OpenAI. OpenAI gehört nicht zuletzt durch ChatGPT zu den fortschrittlichsten Anbietern im Bereich der künstlichen Intelligenz. "Wir haben im Vorfeld von der Anwaltskanzlei WBS.LEGAL ein juristisches Gutachten erstellen lassen. Das bestätigt uns die rechtliche Unbedenklichkeit bei der Nutzung.
Norddeutsch fragte: "Könnte man das Gutachten und einen AVV (Auftrags- Verarbeitungs- Vertrag) nebst Verfahrensverzeichnis als Top-50 Blogger nicht anfordern?" In den Datenschutzinformationen versucht Sipgate/Satellite Transparenz. "Wenn ich die Ausleitung schon kritisch sehe (der Gesprächspartner ahnt z.B. nichts = keine Einwilligung), dann bin ich auf die Klassifikation der 30 Tage gespeicherten Daten gespannt. So lange liegen tausende WAVs oder das Summary nach Analyse irgendwo auf AWS/azure ? …
Eine AVV, ok. Aber als Grundlage der Speicherung wenn Verarbeitung schon längst erfolgte? Mal eben non-EU Ausleitung – wo dort EU-Recht und AVV wertlos ist? Ebenso bin ich auf die geeigneten ToM's der realen Löschung bis zum Backup echt gespannt.



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