Eine israelische Firma verwendet Apps in Smart TV-Geräten, um AI-Web-Scraping durchzuführen. Die Apps werden von Nutzern auf den Geräten installiert, ohne dass diesen die Funktion immer klar sein dürfte. Einige Anbieter wie Roku, Fire TV und Google TV haben diese Praxis untersagt. Aber Samsung- und LG-Smart TV-Geräte erlauben das und die Geräte fungieren, sofern die Apps installiert sind, als Ausgangsknoten für KI-basiertes Web-Scraping, wie eine Untersuchung gezeigt hat. Ergänzung: Bright Data sagt, dass das alles im Konsens mit dem Benutzer passiert – für das AI-Web Scraping dürfte der Konsens der Seitenbetreiber wohl eher nicht bestehen.
Wer ist Bright Data?
Bright Data (ehemals Luminati Networks) ist eine weltweit agierende Plattform zur Erfassung und Verarbeitung öffentlicher Web-Daten. Das Unternehmen bietet Enterprise-Lösungen an, darunter Proxy-Netzwerke, KI-gestützte Web-Scraper und schlüsselfertige Datensätze, die von über 20.000 Organisationen für Marktforschung, Preisvergleiche und KI-Entwicklung genutzt werden.

- Proxy-Infrastruktur: Das Unternehmen betreibt eines der größten Proxy-Netzwerke der Welt. Es ermöglicht Nutzern, Daten über Millionen rotierende IP-Adressen (Rechenzentren, Privathaushalte und Mobilfunknetze) abzurufen, um Geo-Blocking und IP-Sperren zu umgehen.
- Web-Scraping-Tools: Die Plattform bietet sowohl automatisierte, KI-gestützte Web-Scraper für den sofortigen Datenexport als auch Entwicklerwerkzeuge (APIs, IDE) zur individuellen Datenextraktion an.
- Daten-Marktplatz: Neben maßgeschneiderten Datenabfragen bietet Bright Data einen Marktplatz mit bereits aufbereiteten, aktuellen Datensätzen (z. B. aus den Bereichen E-Commerce und Finanzen) an.
Auf seiner deutschsprachigen Webseite wirbt das Unternehmen, das seinen Sitz wohl in Israel hat, mit "ethischer Webdaten-Erfassung", DSGVO-Konformität und Vertrauen:

Auf dieser Seite gibt es ein Interview mit dem CEO of Bright Data, Or Lenchner. Das ist erst einmal alles legal, obwohl ich mich frage, ob man diese Funktionen braucht.
Zur Story gehört aber auch, dass Bright Data inzwischen zwei Mal über deren PR-Abteilung gefordert hat, den Artikel hier "wegen falscher Darstellung" zu löschen.
Bright Data-"AI-Web-Scrapping" in Smart TV-Apps
Ich bin über diverse Tweets wie diesen hier oder den nachfolgenden auf das Thema "Smart TV-Apps für AI-Web-Scraping" gestoßen. Die Botschaft: Das israelische Unternehmen Bright Data habe über unzählige (kostenlose) Smart-TV-Apps quasi eine Funktion zum AI-Web-Scaping eingebaut, die dann in Hunderte Millionen Haushalte installiert wurden, heißt es.
Diese Apps verwandelten Smart TVs von Samsung und LG – nach einigen Berichten heimlich, laut Bright Data aber mit Nutzerzustimmung – in Ausgangsknoten für KI-basiertes Web-Scraping. Unstrittig ist: Die TV-Geräte leiteten den Web-Datenverkehr von Dritten über die private IP-Adresse der Gerätebesitzer. Deren IP-Adresse und das Datenübertragungsvolumen werden dazu benutzt, um Daten über Webseiten an Bright Data zu schleusen. Der Benutzer installiert die Apps m.W. freiwillig und stimmt dann wohl auch deren Nutzungsbedingungen zu. Ob die Nutzer immer so genau wissen, was die Apps tun, wäre zu hinterfragen. Und das Modell des KI-Web-Scaping bedient sich an urheberrechtlich geschütztem Material zum KI-Training, wenn ich die Ausführungen des Unternehmens richtig interpretiere. Meinen expliziten Konsens, das hier auf der Webseite zu tun, haben sie aber definitiv nicht.
Interessant: Roku, Fire TV und Google TV haben diese Praxis laut dem oben verlinkten Tweet untersagt, Samsung und LG haben das wohl nicht getan. Die Funktion zum KI-basierten Web-Scraping steckt wohl im Proxy-SDK von Bright Data. Das SDK verwandelt Samsung-/LG-Fernseher über die betreffenden Apps in Scraping-Exit-Knoten, heißt es.
Dieses SDK wird dann in Tizen- und webOS-Apps eingebettet – allein bei webOS seien es, laut obigem Tweet, über 200 Apps, die der Benutzer eines Smart TV-Geräts installieren könne. IP-Adressen von Rechenzentren werden vom SDK beim Web-Scraping blockiert, private IP-Adressen nicht, heißt es weiter.
Ein Sicherheitsforscher mit dem Alias Buchodi hat das Ganze am 5. Juni 2026 auf Include Security im Artikel The Smart TV in Your LivingRoom Is a Node in the AIScraping Economy öffentlich gemacht. Dort finden sich die detaillierte Beschreibung der technischen Details samt weiteren Informationen. Ergänzung: The Hacker News weist hier auf die Implikationen hin.
Warum es im Grunde eigentlich geht?
Es gibt offensichtlich ein Interesse auf Inhalte von Webseiten über "Proxies" für verschiedene Zwecke zuzugreifen. Bright Data bietet entsprechende Dienste bzw. Funktionen an. Theoretisch könnten die Zugriffe über Rechner in einem Bright Data Rechenzentrum erfolgen. Aber Anbieter wie Cloudflare etc. haben Maßnahmen ergriffen, um dieses Web-Scraping zu drosseln. Und auch Webseitenbetreiber könnten die betreffenden IP-Bereiche sperren.
Lagert man die Funktion an Millionen Smart TV-Apps aus, erfolgen die Abfragen der Webseiten über diese Apps und die IP der Gerätebesitzer. Sperren oder Drosselungsmaßnahmen laufen ins Leere. Ob diese Funktionalität den Nutzern der Smart TV-Apps immer so klar ist, und ob diese das auch so in voller Kenntnis akzeptieren würden, muss jeder Betroffene selbst beantworten.
Statement von Bright Data
Nach Erscheinen des Artikels hat mich zum 9. Juni 2026 eine Stellungnahme von Bright Data erreicht, in der es heißt, dass die Informationen in obigem Artikel bzw. der zitierten Quelle falsch seien. Es wird die Entfernung des Blog-Beitrags gefordert. Daher stelle ich die Stellungnahme 1:1 im Originaltext ein – möge jeder (und vor allem Betroffene) sich selbst ein Urteil bilden.
I am writing to request the removal of your security blog on Bright Data's SDK because it contains misinformation about threshold, compliance, consent, and iOs behavior and is being addressed with that publication that was republished from a source that had bad information to begin with. We believe transparency and security are critical in SDK use and all our products. I am providing documentation publicly available on Bright Data's website that addresses all of this and also third-party validation from PwC and AppEsteem. Please read through and respond once the issue has been addressed.
- Bright Data's operations are independently validated by reputable, independent third parties.
This includes:
- A first-of-its-kind external audit by PwC, available publicly at https://brightdata.com/trustcenter/pwc-report.
- AppEsteem certification, an organization specifically dedicated to identifying and exposing bad actors in software, they found Bright Data's practices to be compliant and ethical.
- Independent cybersecurity research firm Spur, whose security testing found Bright Data to be superior in transparency, compliance, and ethics.
- ISO 27001, ISO 27017, and ISO 27018 certifications, as well as a SOC 2 Type II report, all available via our Trust Center at https://brightdata.com/trustcenter.
Any claim that Bright Data operates in an opaque, non-compliant, or unethical manner is directly contradicted by these independent, verifiable findings.
- The Bright SDK Opt-In Process Exceeds Industry Compliance Standards and is the most rigorous user consent frameworks in the industry.
- A clear, dedicated opt-in screen not buried in legal text or a terms-of-service scroll. Every opt-in is a proactive, affirmative action by the user, consent is never assumed.
- The opt-in screen explicitly includes: (1) The general intended use of the IP address by Bright Data; (2) Confirmation that access is limited to Bright Data only; (3) Information about who Bright Data is; (4) A clear opt-out option; (5) A direct link to Bright Data's Privacy Policy; (6) A direct link to Bright Data's End User License Agreement.
- Users can opt out at any time via a simple, two-step process directly from the app's settings, no hoops, no complications.
- Users receive concrete added value in exchange for opting in, such as an ad-free experience, premium features, or virtual in-app rewards. Critically, users can continue using the app even if they choose not to opt in.
- Every app undergoes an internal compliance review by Bright Data's team before it is accepted into the SDK program. Not all applicants are approved.
This information is publicly documented at: https://bright-sdk.com/users
- Bright Data Does Not Misuse Bandwidth or Operate Without Consent, anything otherwise is false.
A few critical facts:
- Bright Data only uses a device as a network node when it is not actively in use, when the device is plugged in or sufficiently charged, and always prefers Wi-Fi over cellular, preventing any impact on the user's experience.
- CPU and memory are actively monitored. If the device is busy, Bright Data's processes go to sleep. This is publicly documented in our FAQ: https://bright-sdk.com/users#how-much-traffic-does-bright-sdk-consume
- Bandwidth usage is minimal by design. On average, ~50MB per 24-hour period on Wi-Fi (equivalent to roughly 30 seconds of Netflix 4K streaming) and ~5MB per 24 hours on cellular(equivalent to streaming one song on Spotify).
- Access is limited to approved, whitelisted domains only. No malicious, private, or non-approved sites can be accessed through a user's device.
- No personal data is ever collected. Bright Data does not store cookies, device identifiers, browsing history, or any personally identifiable information. Only the internet connection (IP address) is temporarily and anonymously used.
- Bright Data Partners With — Not Against — the Security Community
Bright Data actively seeks scrutiny and validation to create a safer internet:
- We work with anti-virus and security certification companies to independently verify our software and processes.
- Six of the top ten global cybersecurity firms are Bright Data customers, using our platform to protect their users and the broader internet.
- We are founding members of the Alliance for Responsible Data Collection http://responsibledatacollection.org, which sets standards for ethical web data practices.
- We employ a robust customer vetting process, including live video identity verification for every customer seeking access to our residential network. We turn away business that does not meet our ethical standards.
- Web Data Collection is not a niche or fringe activity, it is the foundational infrastructure of the modern web.
It powers:
- Consumer price comparison tools
- AI and machine learning applications
- Travel and hospitality search platforms
- Academic research and non-profit investigations
- Real-world social impact: Bright Data's mission has contributed to taking down sex trafficking rings, rescuing people after earthquakes, exposing major environmental polluters, and protecting minors online through legislation that criminalizes harmful content.
These documented cases are publicly available on our website and illustrate the serious, positive work made possible by ethical web data infrastructure.
Every claim suggesting that Bright Data operates without user consent, lacks transparency, violates privacy, or engages in unethical practices is factually incorrect and contradicted by independent audits, certifications, public documentation, and the lived experience of over 20,000 customers including Fortune 500 companies, academic institutions, and non-profits.
Additional Information:
Trust Center: https://brightdata.com/trustcenter
PwC Audit Report: https://brightdata.com/trustcenter/pwc-report
Bright SDK User FAQ: https://bright-sdk.com/users
Privacy Policy: https://brightdata.com/privacy
SDK Partner FAQ: https://help.bright-sdk.com
Damit ist die Position von Bright Data ausreichend dargestellt. Keine Ahnung, wie der informierte Konsens von Benutzern in der EU von den jeweiligen Apps auf dem Smart TV eingeholt wird. Aber ich bin mir nicht wirklich sicher, wie sich die Leute entscheiden, wenn es heißt "Diese App benutzt dein TV-Gerät und deine Internetleitung für Web-Scaping". Und mal weiter gedacht: Meinen Consent, auf die von mir erstellten Webinhalte per AI-Web-Srcaping zuzugreifen, haben sie definitiv nicht.
Inzwischen hat sich vx-underground auf X erneut gemeldet und diese Stellungnahme abgegeben. Fazit des Ganzen ist, dass die Nutzer sich kostenlose Apps auf ihr Smart TV installieren, die mit den betreffenden Funktionen versehen ist. Ich gehe davon aus, dass die Nutzungsbedingungen die Verwendung der App zum Web-Seiten-Scraping regeln, der Nutzer also zustimmt. Daher ist das rechtlich in Ordnung – ob es ethisch sauber ist, muss jeder selbst entscheiden. Letztendlich ist aber der Benutzer in der Verantwortung – und es sieht nicht so aus, dass solche Apps vorinstalliert auf den TV-Geräten ausgeliefert werden. Persönlich bin ich ganz froh, weiterhin ein TV-Gerät ohne "Smart" und Internetanbindung nutzen zu können.
Ergänzung: Bright Data hat sich nun zum zweiten Mal gemeldet und gefordert, den Beitrag wegen unwahrer Aussagen zu löschen. Gegenüber der ersten Fassung wurde klar gestellt, dass vom Benutzer bei der App-Installation mutmaßlich der Funktionalität zugestimmt wird, und nichts "heimlich" passiert. Die Funktion des AI-Web-Scraping ist aber auf den Bright Data-Seiten sowie in obigem Statement unbestritten. Die Firma stößt sich aber daran, dass ggf. der Verdacht entsteht, dass da irgend etwas "unethisches" passiert. Hier überlasse ich jedem Leser die Beurteilung.
Ähnlichen Artikeln:
Wie Smart TV-Geräte und Streaming-Anbieter die Zuschauer tracken
Samsung: Urteil wegen Smart TV-Datensammelei
Statement von LG zu Informationsweitergabe durch LG Smart TV
LG rollt Copilot als nicht deinstallierbare App auf TV-Geräten aus



MVP: 2013 – 2016





Nein! Doch! Ohh!
Man kann auch niemandem mehr vertrauen ;) sowas. Da stellt man sich einen Maschine ins Wohnzimmer die schon vom Hersteller ferngesteuert werden kann und lädt sich da eventuell Apps drauf, die man nicht kontrollieren kann. Und dann wird das, in einem System das auf Ausbeutung basiert, auch noch ausgebeutet. Unverschämt. Das eine kommt eben mit dem anderen. Vielleicht gibt es eine gute Welt in der das moralisch so verwerflich wäre, dass das nicht der Regelfall wäre. Diese ist es jedenfalls nicht.
und was macht man nun als Besitzer eines tizen Gerätes? ich hab schon Samsungs werbe ips geblockt und die Apps werden eh schon nicht mehr gepflegt im Store. also was muss ich im Router eintragen damit man da sich in Unsicherheit wiegen darf?
natürlich die IP-Adresse des Fernsehers, als Aktion "reject" oder "block"
also den kompletten TV aus dem Netz oder kann man mit DNS, ip oder Domain Blocks da was erreichen. ich würd halt schon gerne die Mediathek weiter nutzen können dürfen wenns Recht ist.
Fritz Box, Kindersicherung. nur erlaubte Seiten eintragen
Liste der erlaubten Seiten für die Mediatheken, nicht vollständig:
—
GB: Ich habe es jetzt nochmals in eine Textdatei ausgelagert, werde aber künftig alle solche Listen in den Kommentaren löschen. Das müllt den Kommentarbereich voll.
AllowTV-URL.txt
Ein Fernseher gehört nicht ans Internet. Bitte 100x an die Tafel schreiben.
wieso nicht? ich mein dein Handy kann auch ins internet und Spielt Musik und Videos ab was ist der unterschied?
Keiner!
Denn auch das Handy schnüffelt einen bis zum geht nicht mehr aus.
Und man kann das auch nicht komplett abschalten.
Und das Abschnorcheln der Daten ist auch eines der Hauptziele der Geräte.
Hat Apple damals indirekt zugegeben, als die das allererste iPhone vorgestellt haben.
Und Google etc. sind da keinen Deut besser.
Im Gegenteil: Damals, als Google GMail/Google Mail mit satten 1 GB Speicher angeboten hat, haben die auch offen zugegeben, das die 1 GB nur zum Anlocken von Usern gedacht war und der ganze Dienst zum das abschnorchelt von Daten gedacht ist.
Jede Email bei GMail/Google Mail wird mitgelesen!
Google hat damals gesagt "Wir wissen zwar aktuell nicht, was wir mit den gesammelten Daten anfangen sollen, aber wir speichern die mal. Evtl. findet sich ja in Zukunft irgendetwas, wofür wie die Daten gebrauchen können."
Und ein Smartphone erfasst noch mehr Daten als ein Emaildienst:
Standort, Bewegungsmuster, etc. etc.
Auch den Wohnort kann man darüber ermitteln.
Einfach über die Dauer, an dem sich das Gerät an einem Ort befindet.
Und Smart-TVs schnorcheln auch Daten ab.
Z.B., welchen Sender man wann und wie lange anschaut, welchen Streamingdienst man nutzt, etc.
Ich habe auch so ein Smart-Dings, aber das kann nicht ins Internet.
Paradoxer Weise ist das Google Pixel, das Smartphone welches sich am besten entgoogeln läßt.
Nur durch Wechsel zu einer anderen Android-Variante wie GrapheneOS, oder?
Das mache ich nicht mit dem Handy. Ich mache ohnehin nur recht wenig damit.
Und gerade bei diesen Smart-TV-Geräten ist seit langem bekannt, dass die v.a. deshalb so billig sind, weil die Hersteller die Nutzungsdaten weiterverkaufen. Die Betriebssysteme und Apps dieser Geräte sind für die Nutzer sogar noch intransparenter als beim Smartphone und von zusätzlichen Sicherheitslücken, wenn das Ding erst ein paar Jahre lang im Wohnzimmer steht, wollen wir gar nicht erst anfangen.
Ich würde so ein Teil nicht im Heimnetz haben wollen und ich mag es auch ohnehin nicht, wenn jemand meinen Medienkonsum mitprotokolliert. Aber vielen ist das egal, Hauptsache bunt, bequem und billig.
naja billig kann man das Ding nicht nennen. ich hab ihn von einem Freund der hatte 2014 dafür mit neuem Samsung Handy sein Weihnachtsgeld dafür auf den Kopf geklopft und 3000€ für das Teil hingelegt. ich nutze an den Apps jetzt nur noch die Mediathek und das ist schon praktisch. ansonsten bin ich eher der DVD und Blu-ray Typ. deshalb isses aber auch nicht schön pauschal alles zu verteufeln und es gibt immer Möglichkeiten sich da abzusichern. also ich Versuch es mal mit Pflege der Blocklist in der Fritzbox
einfacher ist an Ende immer die Allowlist, da sie endlich ist und weniger spontane Neuigkeiten liefert :-)
Umso schlimmer, man bezahlt 3k für den Premiumapparat und wird trotzdem ausspioniert.
Ich habe einen Dumb-TV mit einem kleinen Rechner dahinter. Per Fritzbox nur erlaubte Verbindungen zu genehmigen dürfte aber auch gehen.
WLAN* Smartphone, Handy nein (aus gesundheitlichen Gründen), Smart-TV, ja aber ohne Internetverbindung.
* in der Wohnung nur LAN
Auch um zu verhindern, dass der Hersteller den Fernseher mit einem fehlerhaften Update brickt, bei der Softwarequalität heute. In den Einstellungen der TVs war/ist oft die Voreinstellung für Firmware-Update auf "AN" gestellt.
Wenn der Fernseher ohne Probleme läuft, benötige ich auch kein Firmware-Update. Genauso wenig möchte ich zulassen, dass der Hersteller meint, mich mit irgendwelchen "Must-have-Features" zu beglücken, wie z.B. LG: https://borncity.com/blog/2025/12/15/lg-rollt-copilot-als-nicht-deinstallierbare-app-auf-tv-geraeten-aus/
Und wenn unbedingt Streaming-Dienste dann, wie andere schon schrieben, am besten nur als einfaches Anzeigegerät benutzen und irgendein anderes "kleines" Gerät als Mediaserver davor.
Aber auch da muss man dazu im Stande sein, dieses "managen" zu können.
An meinem dummen Samsung-Monitor hängt ein Google-TV-Stick, damit bin ich hoffentlich außen vor.
Bei Dir läuft dann eben ein anderer Trojaner im Google Stick, ganz offiziell.
Gilt das auch, wenn ich einen Magenta-TV- oder Waipu-TV-Stick, die Android-TV als Basis haben, ohne Google-Konto betreibe?
Auf dem läuft noch zusätzlich die Magenta- oder Waipu-Spyware ;)
wenn ich unbedingt mal IP-TV schauen will, dann läuft das auf einem Mini-PC an dem der TV als Monitor hängt…
Proxy-Zwang für den Fernseher und im Proxy eine Whitelist für die Mediathek und sonst nichts?
Meines Wissens betrifft das die Mediathek-Apps von ARD und ZDF nicht und Youtube und die Streaminganbieter auch nicht.
Eine Auflistung der betroffenen Apps wäre schön gewesen.
Wie sieht es denn mit AppleTV aus? Verbietet Apple das?
Ich stimme den anderen Kommentatoren zu: Das Wort "Smart" kann man leider inzwischen durch "Schnüffel" ersetzen. Seit der Einführung von Automatic Content Recognition bei den SmartTVs, kann man die nur noch Offline betreiben. Leider sind "dumme" reine Bildschirme teurer.
LG nimmt sich übrigens das Recht heraus, Apps zu bewerben, indem diese auf dem Homescreen (als Installationsverknüpfung) angezeigt werden.
Wieder ein Grund mehr nichts von Samsung zu kaufen!
Ich habe einen von Samsung aber der bekommt aus gutem Grund keinen WLAN oder LAN Anschluss. Das Bild und der Ton sind super aber Kabelfernsehen reicht vollkommen aus.
Da hier ja soviele Opensource-Fanatiker unterwegs sind:
billige Amlogic Box kaufen, Coreelec druff und ab dafür.
(andere Boxen oder Minipcs gehen natürlich auch)
Gut, da geht nix Out of The Box, aber es gibt ja immer einen Haken.
Ein gut gewartetes Kodi (auf Linux Basis) mit "offiziellen" Plugins telefoniert nicht nach Hause.
Moin, auf The Hacker News gab diese Liste der zu sperrenden Adressen.
proxyjs.brdtnet.com
proxyjs.luminatinet.com
proxyjs.bright-sdk.com
clientsdk.bright-sdk.com
clientsdk.brdtnet.com.
Gleich mal ab in die Fritte damit!
Schönen Sonntag noch.
herzlichen Dank… ja werd ich so machen!
Danke für die Liste.
Für LG hätte ich noch die zu sperrende Adresse lgsmartad.com parat. Updates und der LG App Store laufen über eine andere Adresse.
Hier mal meine Liste, aus der Fritte. um der geschwätzigen Hard-Software das Schnüffeln zu vermiesen.
Evt. könnten manche Einträge doppelt vorkommen, zu mindest von lg. Mussi mal ausmisten!
Ps: kleiner Nachtrag. Bei den Adressen von Amazon hatte ich auf dem normalen 4K Stick 2gen das Problem, dass die Apps nicht mehr gestartet sind mit der Liste.
Beim 4kMax traten keine Probleme mit der Liste auf. Also Vorsicht beim reinen copy und paste!
—-
GB: Ich habe die ellenlange Liste in eine Datei FRITZ-Block-List.txt ausgelagert.
[GB: Ich habe die ellenlange Liste in eine Datei FRITZ-Block-List.txt ausgelagert.]
Ok , danke!
Beste Grüße!
https://github.com/hagezi/dns-blocklists
unter
📲 Native Tracker – Broadband tracker of devices, services and operating systems
Sehr schön und danke!
Ich verstehe die Panik nicht. Wenn es einen klaren Zustimmungsdialog gibt, was stört einfach "Nein" zu wählen? Dann muss man nicht Fritz!Box umkonfigurieren und den Fernseher vom Internet trennen. So funktioniert es längst mit Cookies.
Wenn es neu klingt, hat jemand mal die Flugtickets über Aggregatoren gekauft? Warum dauert die Preissuche so lange und warum gibt es so viele verschieden Preise? Sehr wahrscheinlich wird ein Preis im Ausland über Scrapping gefunden. Das ist gut für uns, oder?
Man hat Angst vor Cookies, die die Preise gezielt erhöhen können, aber Scrapping ermöglicht sie niedriger zu halten.