Microsoft will Windows Server 2025 pushen und hat an den Upgrade-Möglichkeiten für ältere Server-Versionen geschraubt. Nun ist es optional möglich, ein System mit Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 direkt per Feature Update mittels Windows Update auf Windows Server 2025 hochzuziehen. Es wird keine ISO-Datei mehr benötigt.
In den kommenden Monaten und Jahren wird der eine oder andere Administrator seine System mit Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 auf Windows Server 2025 hochziehen wollen. Bisher war dazu ein ISO-Installationsabbild für ein In-Place-Upgrade notwendig.
Feature Upgrade per Windows Update
Seit Mitte April 2026 stellt Microsoft die Möglichkeit eines direkten Feature-Upgrade über Windows Update bereit. Ein ISO-Installationsabbild von Windows Server 2025 ist nicht mehr erforderlich. Dazu ist aber ein Opt-In per Registrierungseingriff erforderlich. Das hat Microsoft zum 29. April 2026 im Techcommunity-Beitrag Opt-In Windows Server 2025 Feature Update from the WS 2022 and WS 2019 Settings Dialog bekannt gegeben. Ich bin über nachfolgenden Tweet eines Mitarbeiters darauf gestoßen.
Unterstützt wird das Feature Upgrade von Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 auf Windows Server 2025. Das Windows Server-Team strebt laut eigener Aussage eine 100-prozentige Anwendungskompatibilität an, und ist zuversichtlich, dass die meisten Anwendungen und Dienste nach dem direkten Upgrade auf Windows Server 2025 weiterhin einwandfrei funktionieren werden.
Microsoft ist sich allerdings bewusst, dass nicht alle Unternehmen das In-Place-Upgrade für alle ihre Server nutzen werden. Manche Unternehmen werden eine Neuinstallation bevorzugen, d. h. das Systemlaufwerk neu formatieren, Windows Server 2025 installieren und anschließend Anwendungen und Dienste neu installieren. Andere Unternehmen setzen auf das In-Place-Upgrade, da es schnell ist und sie so die Neuinstallation von Anwendungen und Diensten vermeiden können, schreibt Microsoft. Und bei einigen Unternehmen werden, je nach der Rolle der einzelnen Server, eine Kombination aus Neuinstallation und In-Place-Upgrade verwendet werden.
Opt-In per Registrierungseingriff
Um das Feature-Upgrade auf Windows Server 2025 per Windows Update nutzen zu können, wird ein entsprechender Produktschlüssel benötigt. Zudem muss der Administrator ein Opt-In per Registrierungseingriff konfigurieren. Microsoft gibt an, dass dies mit folgenden PowerShell-Befehlen erfolgen kann.
New-Item -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AllowWindowsServerFeatureUpdate" New-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AllowWindowsServerFeatureUpdate" -Name "AllowWindowsServerFeatureUpdate" -PropertyType DWord -Value 1
Das Hinzufügen dieser Registrierungswerte ist auch per Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) automatisierbar (siehe: Configure Windows Update client policies via Group Policy in Microsoft Learn).

Sind die betreffenden Registrierungseinstellungen für das Opt-in gesetzt, sollte Windows Server 2025 als Feature Update in Windows Update unter Windows Server 2019 und Windows Server 2022 angeboten werden. Der Techcommunity-Beitrag Opt-In Windows Server 2025 Feature Update from the WS 2022 and WS 2019 Settings Dialog enthält umfangreiche Hinweise, was zu beachten ist, wie SCONFIG alternativ zum Upgrade verwendet werden kann und was nach dem Upgrade ggf. zu tun ist.




MVP: 2013 – 2016





Wenn die Lizenz dann auch für den "aufgezwungenen" Windows Server 2025 gilt wäre ja alles im Lack. Was ich allerdings bei Microsofts Lizenzpolitik stark bezweifle.
Tut es aber lt. verlinktem Microsoft-Beitrag nicht.
Man braucht eine Lizenz für Server 2025.
Auch die CALs von 2019/2022 gelten nicht für 2025.
Und im Microsoft-Text stehen noch ein paar Einschränkungen:
Bei DCs und Failover-Clustern soll man diese Methode und auch ein InPlace-Upgrade NICHT machen, sondern die komplett neu aufsetzen.
Und Server mit installiertem Exchange hat Microsoft im Text vergessen.
Da da auch kein InPlace-Upgrade des Betriebssystems unterstützt wird, wird auch die Methode per Feature-Upgrade nicht unterstützt.
Denn das ist im Grunde auch nur ein InPlace-Upgrade, wenn auch über eine andere Methode als per .ISO.
Bei den ganzen Problemen, die der 2025er-Server bietet? Nö danke! Lieber auf den 2028er warten – in der Hoffnung, dass der dann besser funktioniert…
Muss ich leider auch bestätigen. Wir haben ein paar Server auf 2025 laufen, die nicht all zu kritisch sind, aber die "schrägen" Effekte und Fehlerbilder, die man da so sieht, sind seit Beginn vorhanden und auch im Wesentlichen über die Zeit nicht weniger geworden. Kritische Dienste würde ich damit aktuell definitiv nicht betreiben.
Wir haben hier sogar schon die Liz. , da MS ja aber mit dem Novemberupdate den RCG repariert hat und MS typisch nur Mist gebaut hat, bleiben sie liegen, mussten die TS sogar auf Server 2019 zurückstellen.
Multi‑hop authentication with Remote Credential Guard funktionert in bestimmten Kombinationen Client Server Os nicht.
Funktionert jetzt(November Update) von W11 25H2 zu alten Servern (ging vorher nicht nur max W11 23H2).
Dafür geht es jetzt nicht mehr von W11 24H2+ zu Server 2025 (ging davor).
Und auch wieder keine richtigen Infos ausser einem gelegentlichen wir arbeiten daran.
Der November "Fix" hat ja nur fast 15 Monate auf sich wartern lassen.
Und jetzt sind wir auch schon wieder bei 5 Monaten+ .
Wenn es nicht so traurig wäre.
https://learn.microsoft.com/en-us/answers/questions/5656824/kb5072033-break-remote-credential-guard-to-windows?page=4#answers