Frage an die Leserschaft, ob bei euch die letzten drei Tage verstärkt Verbindungsprobleme mit Microsoft-Diensten in Microsoft 365 aufgetreten sind? Ein Blog-Leser berichtet dies aus seinem Kundenstamm.
Thomas Z. hat sich heute Vormittag per E-Mail gemeldet und merkte an, dass einige seiner Kunden (er schrieb > 20) seit 3 Tagen Exchange-Online Probleme mit Outlook Classic melden.
Laut Blog-Leser gibt es aber kein Muster für den Fehler. Egal ob Entra-Sync mit Domain-Controller und > 25 User, oder nur eine Lizenz mit einer Domain. Auch die Firewall, der DNS-Server, oder der Internetanbieter kann als Ursache ausgeschlossen werden, merkt Thomas an. Viele der gemeldeten Vorfälle haben sehr unterschiedliche Strukturen, schreibt er. Der Fehler sei allerdings immer gleich: In Outlook (Classic) signalisiert ein rotes Rufzeichen ein Verbindungsproblem.
Dem Leser ist gestern, am 28.5.2026, so gegen 18:00 Uhr, dann selbst das Problem auch aufgefallen. Das Exchange Admin Portal wurde nur noch "weiß" angezeigt. Und sporadisch kam im Admin-Portal der Hinweis man möge die Microsoft Cloud Statusseite aufrufen, die aber nicht erreichbar war. Dabei war es egal, mit welchem Internetprovider der Aufruf versucht wurde.

Erklärung unter EX1324722
Der Leser hat sich dann den Dienststatus angesehen, der dann (aber erst seit 28.5.2026) auch das Problem zeigte. Obiger Screenshot zeigt den Hinweis, dass Benutzer keinen Zugriff auf die Exchange Online Mailbox haben können. Der Status dazu wird von Microsoft unter EX1324722 mit folgendem Hinweis (29. Mai 2026, 11:13 MESZ) ausgewiesen:
Users may be unable to access their Exchange Online mailbox with the Classic Outlook desktop client
Das Problem betrifft bestimmte Nutzer in Deutschland und Österreich, die versuchen,
über den klassischen Outlook-Desktop-Client auf ihr Postfach zuzugreifen. Microsoft erklärt, dass eine bei der Authentifizierungsverarbeitung kürzlich festgestellte Zunahme der Latenz in einem Teil der Serviceinfrastruktur während Spitzenauslastungszeiten dazu führt, dass Verbindungsanfragen die Service-Schwellenwerte überschreiten. Das führt zur Ablehnung der Anfragen. Angeblich hat Microsoft das Problem bereits im Code identifiziert und schafft Abhilfe.

Um die Auswirkungen zu umgehen, können Benutzer möglicherweise über die Outlook New-App auf die Postfächer bei Exchange Online zugreifen. Ist jemand von euch noch betroffen?



MVP: 2013 – 2016





Ja, es gibt Probleme, einige User können sich mit Outlook nicht anmelden.
Ja, haben auch bei einzelnen Kunden Probleme.
Habe bei einem Kunden einen Test mit "https://testconnectivity.microsoft.com" ausgeführt und hab folgenden Fehlercode bekommen:
Service Code: 1723 TooBusy
Ja, das Problem kommt und geht bei uns seit Mittwoch.
Derzeit kein Problem. Aber was nicht ist kann noch kommen. Wahrscheinlich zu viele Resourcen für Copilot, zu wenig für Exchange OL ;-)
Marketingmaßnahme für New Outlook (!)
Viele nutzen es nicht gerade;-)
Derzeit mit Mail keine Probleme, aber mit Kalender:
Wird alles angezeigt aber wie ein fremder Kalender, kein Zugriff drauf bei Änderung oder Neuanlage, private Termine werden wie von Fremden angezeigt…
Seit heute.
haben das Problem schon definitiv länger als drei Tage, wir spammen bereits den Support von MS zu.
Dann vor drei Tagen trat dann auch zusätzlich das Verbindungsproblem auf. Aber nur temporär, geht meist schnell wieder weg.
In den anderen Fällen sind es meist Token/WAM-Probleme nach löschen dieser klappen die Zugänge meist wieder.
MS schraubt da leider sehr viel dran rum.
Es gibt auch Probleme beim Nutzen eines MS365 Mailkontos mit Apple Mail. Es kommt sporadisch die Meldung, dass eine Mail nicht über das Konto versandt werden kann. Wenn man dann auf "Erneut versuchen" klickt, kommt die Meldung wieder. Wenn man dann per Outlook Web Access nachsieht, sind beide Mails rausgegangen.
Definitiv auch hier problematisch:
Beim Kunden geht Emailmäßig seit gestern nichts mehr – keiner der Mitarbeiter kann sein Outlook classic mit O365 verwenden. Auf ganz kurze Phasen, wo ganz normal eine Verbindung mit dem Exchange online zustande kommt, folgen wieder Stunden ohne jede Verbindungsmöglichkeit. Das geht nun schon seit dem 28.05. morgens so.
Man hätte den on-prem Exchange behalten sollen :(
Ja auch bei uns , aufgrund fehlendem Respond , haben mitarbeiter versucht mehrfach Outlook classic zu starten, was dann aber komplett einfriert .
Haben seit einigen Tagen beim Zammad und Fibunet (via OAUTH2 API angebunden)
immer mal wieder Überlastungsfehler.
Fehlermeldungen sind die üblichen:
überlastet, zuviele concurrent… (ist natürlich Quatsch)
Bsp. Zammad
Er holt darüber ledglich die eingehen Mails ab und versendet die direkt Antworten.
(Auch wenn gar nichts reinkommt etc. kommen diese Fehlermeldungen)
Der Info Mail versand vom Zammad (mehr Traffic) läuft über einen SMTP direct Connector und funktioniert natürlich problemlos.
Aber das soll ja alles weg laut MS und nur noch Oauth2 API.
(Sicherheitstechn. besser aber zuverlässig funktionieren muß es halt auch.)
Ja, meine die Mails von 2026 sind komplett weg aus einer meiner Mailadressen, eine Löschung der Mailadresse um diese wieder neu einzurichten schlug mehrfach fehl.
Jetzt habe ich die "defekte" Mailadresse woanders laufen- kein Problem.
Ein anderes Problem:
Die ganzen, automatisch abgespeicherten Mailadressen sind vollständig verschwunden.
Wir haben seit Dienstag genau die beschriebenen Probleme mit Exchange Online.
Hohe Latenzen. Mails verschwinden.
Outlook classic friert mit weißem Bildschirm ein.
Der eingeschaltete Microsoft Support behauptete, dass das Problem bei uns liegt.
Ja auch hier! "Outlook New" keine Alternative, weil kostenpflichtig! Wir haben M365 Basic und bereits Office 2024 mit "Outlook Classic" dazugekauft.
Ich denke diese günstige Variante ist Microsoft ein Dorn im Auge.
Gerade bei vielen Postfächern in Outlook Classic versagt dieses – weil alle Postfächer scheinbar ziemlich gleichzeitig abgerufen werden. Auch vorher schon startete "Classic" DEUTLICH länger als "New". Microsoft könnte anpassen – aber M365-Fans werden dumm genug sein größere Lizenzen zu kaufen. BWLer rechnen so: Langsames "Classic" kostet täglich x Minuten * Stundensatz des Mitarbeiters… Lizenz kostet "nur" 6EUR p. Mitarbeiter mehr…
Dass es OnPrem noch deutlich günstiger war und 50% der User nur im Office u. Produktion arbeiten… längst vergessen oder klein geredet.
Wir hatten vorher OnPrem-Exchange und "Classic". Arbeiten damit im LAN war superschnell. Jetzt M365 an "Classic" über Internet (trotz Glasfaser) superlangsam. Öffentliche Ordner gibts nun auch nicht mehr und wurden durch Postfächer ersetzt.
Diese Wahrheiten verschweigen einem BWLer die von Cloud schwärmen gerne. Kosten sind bei uns nach Wechsel auch explodiert. Weil EntraID nötig und wegen Produktion und anderen Anwendungen der lokale Server weiterhin nötig ist… und auch hier ein Ersatz durch Cloud verteuern würde. Ich schweife ab… Aber die AdminArbeit bleibt – siehe diese Probleme – hoch. Und die Lizenzkosten steigen. Anders als BWLer das mit ihrem Halbwissen bei uns (KMU, 150Mitarbeiter) vorausgesagt haben.
Die Probleme bei ExchangeOnPrem nach Patchday weg – die Probleme durch M365 dazugekommen.
Ich hatte das Problem zeitversetzt mit meiner persönlichen Adresse und einer Service Mail-Adresse, die beide auf Exchange laufen, bei Abruf über M365 mit Outlook Classic. Outlook New verbietet unsere IT.
Deren Tipp zur Problemlösung (hat auch geklappt): alles löschen und neu einrichten, weil über OWA oder am Diensthandy über Gmail App keine Probleme vorhanden.
rotes Rufzeichen und der Exchange Server wurde als "getrennt" angezeigt.
Users may be unable to access their Exchange Online mailbox with the Classic Outlook desktop client
ID: EX1324722
Issue type: Incident
Status
Service Restored
Impacted services
Exchange Online
Details
Title: Users may be unable to access their Exchange Online mailbox with the Classic Outlook desktop client
User impact: Users may have been unable to access their Exchange Online mailbox with the Classic Outlook desktop client.
Final status: After further investigation, we've updated the root cause field of this communication to specify this issue was due to a recent service update that introduced a code issue which caused frequent service restarts and subsequent memory spikes, which resulted in impact. We've since confirmed through our extensive monitoring period that this issue is resolved in all affected regions following our successful rollback of the offending service update that introduced impact.
Scope of impact: Impact was specific to some users located in Germany and Austria attempting to access their mailbox with the Classic Outlook desktop client.
Start time: Monday, May 25, 2026, at 7:00 AM UTC
End time: Friday, May 29, 2026, at 4:00 AM UTC
Root cause: A recent service update introduced a code issue that caused frequent service restarts and subsequent memory spikes, which resulted in impact.
Next steps:
– We're reviewing our update validation and implementation processes, as well as our issue detection procedures to identify areas for improvement and better prevent similar service events from occurring in the future.
This is the final update for the event.
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Wir haben das Problem schon seit mehreren Wochen, wobei ich nun endlich weiß, woher das stammt!
Die Kunden sind uns schon mehrfach um die Ohren geflogen und außer Profil neu einrichten, etc. hat nichts auf Dauer funktioniert.
Lt. einem User wurde das am 31.05. gefixt aber hab heute früh die nächsten Nachrichten bekommen, dass Outlook Probleme macht.
Wer es glaubt wir selig oder so.
Nächstes Ticket aufmachen und Kunden vertrösten…
Wen es jemanden interessiert, es scheint nach einer langen Analyse das Outlook Teams AddIn zu sein, zumindest bei dem einen Kunden.
Jedes mal wenn Outlook Classic zu streiken beginnt, sah ich das in den Ereignissen und im Zuverlässigkeitsbericht.
"Teams-AddIn konnte nicht richtig installiert werden".
Outlook new testweise aktiviert dort, jedoch fehlen dort einfach noch zu viele features für Power-User.
Heute war es bei uns extrem. Mailversand aus unseren Systemen schlug fehl, Mailempfang nur sporadisch, Mails trudelten mit bis zu 4 Stunden Verzögerung ein. Im Outlook Classic als auch im Web-Client. Nachrichtenverfolgung im Exchange behauptete aber "zugestellt". Und Microsoft schweigt dazu. Ziemlich blamabel und als Kunde steht man machtlos da.
Mittlerweile hat sich die Sache aber beruhigt.