Keine Ahnung, ob jemand aus der Leserschaft Geschäfte mit dem Software-Anbieter Deskcenter gemacht hat. Nachdem ein Insolvenzantrag Ende Juni 2026 gestellt wurde, kam Anfang August 2026 des finale Aus, es gibt keine Rettung.
Wer ist Deskcenter?
Die Deskcenter AG in Leipzig war ein deutscher Softwarehersteller mit Hauptsitz in Leipzig. Das Unternehmen hatte sich sich auf Software zum IT-Asset- und Lifecycle-Management spezialisiert. Das Unternehmen mit seinen ca. 40 Mitarbeitern bot modulare Lösungen für die Inventarisierung, die Softwareverteilung, sowie das Lizenz- und Patchmanagement an.

Rettung gescheitert, Geschäftsbetrieb eingestellt
Im Juni 2026 musste Deskcenter bereits einen Insolvenzantrag stellen, weil die Zahlungsunfähigkeit drohte. Blog-Leser Reiner hatte sich gestern per E-Mail mit der Information: "Vermutlich hast du es auch schon mitbekommen, Deskcenter muss die Segel streichen. Der Geschäftsbetrieb wurde mit sofortiger Wirkung eingestellt und die Mitarbeiter wurden freigestellt oder gekündigt." gemeldet (danke) und schrieb, dass sie sofort nach einer Alternative suchen müssen.
Der Leser hat noch auf diesen Artikel von channelpartner.de mit weiteren Informationen verwiesen. Dort findet sich die Information, dass der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Stephan Thiemann und Deskcenter-Vorstand Michael Bölk zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags Ende Juni 2026 noch optimistisch waren, dass der Leipziger Software-Anbieter gerettet werden kann.
Es hat sich aber kein Käufer für die in Schieflage befindliche Firma gefunden, so dass der Geschäftsbetrieb Anfang August 2026 komplett eingestellt wurde. Insolvenzverwalter Thiemann sagte: "Wir haben in den vergangenen Wochen alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um eine Fortführungslösung für die Deskcenter AG zu erreichen." und bezeichnete die Gespräche mit dem Investor als "sehr aussichtsreich". Der potentielle Interessent bekam die Übernahme aber wohl nicht durch die Banken finanziert.
Damit war das Aus für Kunden und Partner Anfang August 2026 besiegelt. Die Geschäftsaufgabe betrifft 40 Mitarbeiter, die gekündigt oder freigestellt wurden. Der Insolvenzverwalter versucht nun die vorhandenen Vermögenswerte zu verwerten. Dabei geht es insbesondere um die Softwarelösungen der Deskcenter AG sowie der zugehörige Sourcecode.
Ergänzung: Die Produkte der Deskcenter AG werden nun von der mosaic IT GmbH weiter vertrieben – siehe Nach Deskcenter-Insolvenz übernimmt die mosaic IT GmbH die Produkte.



MVP: 2013 – 2016





Was gibt es denn für Alternativen außer Baramundi? Server-Eye hat noch kein so wirklich starkes Softwaredeployment
ACMP und Matrix42 fallen mir da noch ein.
Ivanti bietet sowas auch an, allerdings würde ich die nicht wirklich empfehlen wollen, die sind bei Sicherheitslücken aller Arten immer ganz oben mit dabei (also bei den CVE Scores).
Wir haben schon vor längerer Zeit das Patchmanagement durch intune mit PatchMyPC ersetzt, ist eine runde Sache.
Asset Management läuft über ELO, nur noch Helpdesk und Ticketsystem läuft über Deskcenter.
Trotzdem hat uns die Meldung wie ein Blitz getroffen und wir suchen auch nach einer Alternative für das Ticketsystem.
Im Gepräch sind TOPdesk und ManageEngine ServiceDesk Plus, sollte jemand Erfahrungen mit den beiden gesammelt haben, gerne her damit, auch Alternativen sind Willkommen ;-)
@Günter, Danke für die Meldung 👍
PatchMyPC haben wir auch im Einsatz, läuft wirklich sehr geschmeidig ;) Wäre cool, wenn die auch OS-Deployment könnten..
Topdesk haben wir uns auch schon angesehen. Kann wirklich sehr viel, und würde uns eigentlich auch gut gefallen, aber für unsere Zwecke dann schon fast zu viel, und preislich auch gut dabei.
ManageEngine haben wir uns eine Demo angesehen, das fand ich schrecklich in der Usability :-D
Ja PatchMyPc ist wirklich nice vorallem mit dem neuen Interface siehts inzwischen auch ansprehender aus ;)
Ich bin vor kurzem auf "packagery" gestoßen. Die haben einige coole Features, die PatchMyPC nicht hat wenn man nicht nur 0815-Pakete verteilen will.
Schau Dir auch einmal Xurrent an. Wäre auch eine Option für ein Ticketsys.
Reines Ticketsystem? Na dann ganz eindeutig Zammad
Haben von ManageEngine (Zoho) mehrere Produkte im Einsatz. Auch Servicedesk Plus. Es ist Licht und Schatten. Manche Module sind überraschend gut und andere einfach nur schlecht. Wir sind uns da im Team einig, dass wir lieber woanders mehr Geld ausgeben hätten sollen.
Die Support Seesions auf Englisch mit indischem Akzent können auch recht anstrengend sein.
Kommt natürlich auf eure Anforderungen an.
Ich habe mir jetzt GLPI und Zammad genauer angeschaut.
Zammad – Moderne Oberfläche und schöne Usability
GLPI – Sehr umfangreich, dafür etwas altbackenere UI
Für unser (5-6 Agents) Team wird es Zammad werden.
weitere Systeme gibts wie Sand am Meer: NinjaOne, Freshservice, Ivanti, Matrix42, Atera, ACMP, uvm.
Wir suchen auch gerade das für uns passende, weil wir von Lansweeper weg wollen, aber es ist gar nicht so einfach, weil irgendwas kann ein System immer nicht, ist dann doch zu umständlich, oder braucht für Helpdesk/Ticketsystem bspw. wieder ein separates System….
NinjaOne ist schon gut, das nutze ich auch.
Dann kann ich dir ACMP nur Empfehlen, arbeite dort im Support.
Lasst euch doch mal eine Testversion ausstellen.
NetLock RMM wächst seit zwei Jahren immer mehr und ist aus Deutschland. Über Feedback freuen wir uns immer.
Disclaimer: Ich bin der Gründer.
Action1 ist sehr nett und schnell einsatzfähig wenn es um Software Deployment und Patchmanagement geht. Ist allerdings eine Cloud Lösung.
Ich teste gerade opsi (https://opsi.org/de/) für Inventarisierung und Softwareverteilung. Hab es aber erst seit ein paar Tagen, kann daher noch nicht wirklich sagen, wie brauchbar das ganze ist.
Zu Opsi kann ich sagen, es ruckelt und hackelt manchmal, da muss man etwass warten bis es Patches vom Hersteller gibt. Das liegt eher an Microsoft. Der Support war brauchbar.
Preislich und vom Umfang her wird das vielen total reichen.
Das ist auch schon wieder ein paar Jahre her. Die meisten Firmen die ich in letzten 2 bis 3 Jahre gesehen habe, sind bei Intune gelandet. Man bezahlt es mit der E3/E5 Lizenz eh mit.
Danke für die Infos.
Zu Intune: ist für uns eher keine Option. Wir haben nur MS 365 Business Standard und keine Enterprise-Lizenzen, so dass sich das für uns kaum rentieren würde.
ACMP von Aagon aus Soest fällt mir da noch ein, als ein deutsches Produkt. Alternative aus Indien ManageEngine Endpoint Central (ex. Desktop Central). Gehört zu ZoHo Group. Die sind sogar 27001 Zertifiziert, Aagon nicht
Wir setzen im Krankenhaus (2 Häuser) für circa 1300 Windows Clients und 300 Windows Server seit 4 Jahren ACMP von Aagon ein. Sieht zwar altbacken aus (erinnert an die mmc Konsole) funktioniert aber. Insbesondere Patchmanagemnt ist super. Über die Client Commands kann man im Prinzip alles machen. Unterstützt auch Linux.
Und ganz wichtig. Super Support. Immer sehr schnelle auch individuelle Lösungen. Auch der Vertrieb ist sehr bemüht Lösungen zu finden falls das Budget nicht ganz passt.
ACMP hätte uns auch gut gefallen. Weil es auch gut schnell ist und mit Filtering, Listen etc. sehr flexibel.
Leider können die Stand heute nur ein E-mail Konto einbinden :-( Das ist der größte Knackpunkt bei uns weil wir mehrere Queues bräuchten.
ACMP kann ich nur empfehlen. An deinem 2. Satz arbeiten wir momentan, möchte aber nicht zu viel Spoilern. Danke für das Support Kompliment ;).
ich kenne da noch Matrix42 und DX-Union von Materna. Letzteres hab ich ein paar Jahre lang betreut
Ich komme viel herum, daher sehe ich auch viele Lösungen… Matrix42 kenne ich auch, ist sehr anspruchsvoll, man muss oft Installations- und Deinstallations-Scripte dafür schreiben und testen. Beste wo ich kenne ist PatchMyPC, lässt sich super in MECM und Intune integrieren und dann kann über das Softwarecenter/Unternehmensportal vom Benutzer freigegebene Software selbst installiert werden, das läuft fast von selbst, sobald man die eingesetzte Software aus dem vorbereiteten Katalog ausgewählt hat. PDQ-Deploy/Inventory funktioniert auch ziemlich gut, man muss sich nur ein gutes Berechtigungskonzept (Tiering!) für die nötigen Serviceaccounts ausdenken, LAPS war anfangs holprig, zwischenzeitlich gehts aber. PDQ lässt sich auch gut zum Remotescripten auf allen Zielsystemen nutzen, um global und zeitgesteuert Sachen auszulesen oder zu machen, an die man sonst nicht glaubt, dran zu kommen. Wovon ich absolut von abraten kann, ist das OCS-Zeugs (Inventory, Deploy und Ticketsystem), das ist für Freaks die sonst nichts zu tun haben und auch Spaß daran haben alle Sicherheits/Berechtigungslücken zu stopfen oder hin zu nehmen und es überhaupt gescheit zum Laufen zu bekommen – dafür ist es bis zur Unkenntlichkeit umkonfigurierbar. TOPDesk muss man erstmal mögen, bevor das gut ist. Bei einem meiner Kunden muss ich Tickets mit Jira bearbeiten, das ist im Grunde nicht schlecht, aber der Kunde hats mit hunderten Queues für die einzelnen Teams und zugehörige Berechtigungen so kaputtberechtigt, dass Arbeiten an einem Thema in teamübergreifend kaum noch möglich ist. Fürs reine Inventarisieren von Software, Hardware, Netze, Versionen usw. ist Lansweeper immer noch gut, vor allem auch wegen der programmierbaren Reports. Wenns um Erkennung von Schwachstellen in installierter Software geht, ist Nessus ziemlich gut, aber auch nicht perfekt, es akzeptiert oft parallel existierende Hauptversionen nicht um CVEs als geschlossen zu erkennen (z.B. sind O365 Updates dann nur mit dem Current-Channel als geschlossen erkannt, monthly und halfyear Channel wird dann auch mal nicht erkannt…). Das beste Ticketsystem mit dem ich arbeite, darf ich leider nicht nennen, ist eine interne, selbstentwickelte Lösung eines Großunternehmens, wenn die das veröffentlichen würden, das wäre ein Traum (die haben einst das Softwarehaus gekauft, was das ursprünglich entwickelt hat und es dann vom Markt genommen).
Wie was wo? Haben die nicht mit Mosaic IT fusioniert im 2024? Ich hatte erst letztens noch Kontakt mit Deskcenter?!?!?! Da muss ich wohl mal meinen Kundenbetreuer kontaktieren…wenn er denn noch arbeitet :/
Danke für Eure Vorschläge, werde ich mir zu Gemüte führen ;-)
Ivanti ist per se raus, da habe ich den Aufkauf von MobileIron live miterlebt und die daraus resultiernden Probleme waren wirklich schlimm, vom technischen Support und den ganzen CVEs ganz zu schweigen.
Viele Jahre mit der Deskcenter erfolgreich gearbeitet….in den letzten Jahren wurde der Support und die Weiterentwicklung immer schlechter. Schade eigentlich für eine deutsche Softwareschmiede. In Zukunft werden wir wohl auf Baramundi setzen …
Ich nutz auf der Arbeit grad noch Baramundi aber aufgrund der gemischten Systemlandschaft werd ich wohl nach FileWave wechseln, war in den ersten Test auch deutlich Bedienungs freundlicher.
haben uns das vor einem Jahr mal angesehen. Hilfe ist nicht online verfügbar, alles sehr steif. keine Community. aber jetzt ists klar…
Ich habe in den letzten Jahren sowohl mit Matrix42 gearbeitet als auch mit Topdesk. Topdesk punktet meiner Meinung nach in der Benutzerfreundlichkeit, in der schnellen Einführung, weil es Standard-ITSM ist, hervorragend geeignet für Selfservice, als Assetmanagement und niedrigen Administrationsaufwand und eine niedrige Lernkurve bietet. Kommt aber relativ schnell bei komplexen Enterprise-Szenarien an die Grenze. Für uns war es damals wichtig, das wir im Asset Management den Hardware-Bestand hatte und wenn über das Ticketsystem Hardware bestellt wurde, die dann ausgebucht und auf den Kunden/Kollegen/wasuachimmer gebucht wurde. Und für Tickets war Topdesk echt super.
Matrix42 kann genausoviel, ist aber deutlich weniger intuitiv und gegenüber Topdesk eher ein schwergewicht. Für komplexe Enterprise-Szenarien ist es weitaus effektiver als Topdesk, ebenso die invidiualisierung, allerdings steht dem einen höheren Administrationsaufwand und eine höherere Lernkurve gegenüber.
Wir hatten das Assetmanagement und Ticketsystem, Selfservice, Workflows und den Service Katalog über Topdesk und die Paketierung, Softwareverteilung und alles dazugehörige über Matrix42 laufen.
Ja, Matrix42 ist teilweise vom aussehen in den 90ern stehengeblieben und machmal auch arg kompliziert. Aber wenn man eine vernünftige Schulung hat, kann man sich dort gut einarbeiten.
In meinem jetzigen Unternehmen haben wir Action1 im Einsatz.
sorry aber topdesk benutzerfreundlich? Ich muss damit auch schon seit vielen Jahren arbeiten und bin maximal genervt. Allein das Fehlen einer persistent session ist Grund genug die Software nicht einzusetzen.
Servus,
wenn hier schon von Alternativen zu baramundi gesprochen wird: baramundi bietet jetzt für alle Deskcenter Kunden ein Angebot: Vollversion inkl. Software Management bis Ende des Jahres – komplett kostenlos und unverbindlich, ohne automatische Verlängerung.
http://www.baramundi.com/de-de/von-deskcenter-zu-baramundi-wechsle-in-eine-sichere-zukunft/
Der Beitrag sollte aus meiner Sicht "fairerweise" als Werbung deklariert werden.
Ansonsten:
Bei uns im Einsatz ist aktuell Matrix42, deckt alle Anforderungen ab und wir sind bisher zufrieden.
Aber:
Matrix42 gibt es aktuell seit der Übernahme der britischen Private-Equity-Gesellschaft Corten Capital (Corten Advisors UK LLP) nur noch als Abo-Modell.
Aus meiner Sicht daher für Neukunden Vorsicht und ein Ausschlusskriterium.
Lass mal, ich habe es gesehen, und Leser können es imho auch bewerten. Normalerweise lösche ich so etwas, aber in wenigen Ausnahmefällen lasse ich schon mal solche Kommentare mit Links stehen. Ist ein solcher Ausnahmefall.
PS: Wenn aus der Leserschaft Futter kommt, bereite in gerne solche Texte auf, um Mitleser an Erfahrungen teilhaben zu lassen.
Mit Abo meinst Subscription? Da gehen doch grad mittelfristig alle hin… Siehst ja privat schon im Appstore, etc.. Frage ist, wie lang der "Bestandsschutz" bei laufenden Verträgen noch hält.
Moin,
das Angebot habe ich auch für ACMP gesehen (inkl. Schulung).
Und noch ein Webinar, weil gemeinsam mit einem Partner ein Migrationstool von DC auf acmp entwickelt wurde.
Wird am 20.08. in einem Webinar vorgestellt:
https://wissen.aagon.com/deskcenter-abloese-webinar
Kann man ebenfalls als Werbung sehen, ist aber denke ich eine interessante Info.
Ist sehr schade. Wir sind langjähriger Kunde und waren in den für uns wichtigen Kernkompetenzen OS- & Software-Deployment sehr zufrieden. Auch wenn die Version 11 meiner Meinung nach nicht mehr an die technische Qualität von 10 anknüpfen konnte. Die Lösung hat an anderer Stelle deutliche Schwächen (schwacher Internationaler Support, grausames Ticketsystem, Bugs, schwache Dokumentation), aber kein Mitbewerber konnte mit Deskcenter bzgl. Software Deployment mithalten. Kein Ivanti, Managed Engine, Matrix42, Baramundi, etc. (alle wegen internationalem Rollout in diesem Jahr reviewed).
Kein unnötiges Cloud-Gedöns, alles OnPremise unter eigener Kontrolle. Der Aspekt ich habe keine lokale Wartung stirbt spätestens mit PXE-Boot und OS-Deployment eh auch bei der Cloud-Konkurrenz. Und deren Infrastruktur wird dann unnötig komplex.
Und wenn man die Frage stellt "was bekomme ich fürs Geld", war Deskcenter schlicht konkurrenzlos. Offensichtlich so konkurrenzlos, dass sie nicht genug verdient haben.
Doppelt schade, weil sie fair am Markt agiert haben. Sie haben bewusst nur Kauflizenzen angeboten, die auch Versionsübergreifend dauerhaft waren. Der einmalige Kaufpreis lag da durchaus auf dem Niveau dessen, was man halbjährlich für andere Lösungen blecht. Auf Anfrage (weil Management das so möchte), hat man auch Subscription-Angebote bekommen. Das waren aber eindeutig Abwehrangebote.
Zuzüglich zum Kauf wurde eine jährliche Support-Gebühr fällig, die sich nach Anzahl der Lizenzen richtete. Aber auch die war fair.
Und weil das Kauflizenzen sind, werden Kunden auch erstmal keine Schwierigkeiten haben. Das Produkt läuft weiter. Es gibt aus meiner Sicht keine Notwendigkeit für einen Schnellschuss. Einfach vorhandene Lösungen evaluieren und in Ruhe entscheiden.
Mein Favorit ist Baramundi, aber das wird aus finanzieller Sicht nicht einfach zu vermitteln sein.
@Stefan F wir haben Baramundi seit vielen Jahren im Einsatz (Windows + MDM Android) und ich würde aktuell nicht wechseln wollen. Die Software ist rund, macht was sie soll und läuft stabil. Natürlich gibt es hier und da ein paar Ecken und Kanten, aber das hat man aber überall.
Die Anschaffungskosten sind etwas hoch ja, aber die jährlichen Wartungskosten sind meiner Meinung sehr überschaubar, da rufen andere Hersteller höhere Preise auf. VG
@Stefan F: Das kann ich so unterschreiben und der Support war auch immer sehr gut und hat sich Zeit genommen
Wir testen gerade https://octoja.de/de
Und sind sehr begeistert
Kommen von NinjaOne
Ich wäre hier auch an Alternativen interessiert.
Baramundi ist ja kaum bezahlbar, wenn man den Funktionsumfang von Deskcenter haben möchte.
Opsi hatten wir überlegt oder ManageEngine ganz eventuell ACMP?
Wir möchten gerne Windows und Linux Agenten haben bzw. diese Systeme Inventarieiren – Asset Management – Lizenz-Management – OS Deploy – Software Deploy mit inkludierten Software Katalog – CVE Auswertungen wären noch Top – Patchmanagement wäre optional schön und Inventarisierungen – als Schmakerl wäre noch Netzwerk-Management als Modul schön, zum Verwalten und Inventarisieren von Switchen.
Ach und Cloud bitte nicht oder nur begrenzt. Optional wäre es schön, wenn die Clients auch ohne bestehendes VPN inventarisiert werden könnten.
Da das klingt schon sehr nach der Eierlegenen-Wollmilch-Sau.
Bietet aber halt alle Funktionen, die man braucht… Habe die Erfahrung, dass nachhaken bei Baramundi oft hilft. Die Listpreise sind schon hoch, aber branchen- bzw. projektmässig kann man da mit ihnen reden.
Klingt entweder nach der Eierlegenen-Wollmilch-Sau, oder in kurz gesprochen ACMP.
Das Schmakerl mit dem Netzwerk-Management werde ich aber mal intern Ansprechen :)
Ja scheiße.
Wir haben erst im April diesen Jahres Deskcenter eingeführt. 3 Jahres Lizenz für 21.000€.
Läuft bis heute nicht, mehrere Tickets offen und uns schon immer gewundert warum die Rückmeldung so lange dauert.
Ne Info von Deskcenter zu deren "zustand" gabs bis heute nicht.
Also 21.000€ für die Tonne :(
Habt ihr das ohne Partner gemacht?
Die Einrichtung von Deskcenter finde ich jetzt nicht sooo komplex. PXE kann ne Bitch sein, aber das gilt für alle Produkte. Gibt sogar einen geführten Ersteinrichtungsassistenten.
21.000€ ist nicht viel, aber auch nicht nichts. Um die 500 Clients? Könntet überlegen nen (ehemaligen) Deskcenter Partner zwecks 1-2 Manntagen anzufragen, falls ihr das doch vorübergehend retten wollt. Ggf. macht das ja jemand unter Zusicherung einer Bezahlung nur bei Erfolg.
Und 3-Jahres Lizenz? Du meinst 3 Jahre Support. Deskcenter macht üblicherweise keine Subscriptions.
Ja, ohne Partner, direkt über Deskcenter.
Wir hatten von Anfang an einen Software fehler (wie auch immer) das ALLE DHCP Geräte, bei jedem IP Wechsel eine weitere Lizenz ziehen.
Laut Support, ein Fall für die Entwicklung…
Korrekt 600 Assets und für unsere Verhältnisse sind 21k€ nen Haufen Geld.
Und ja, ich meinte natürlich 3 Jahre Support.
Grüße dich, ich habe bei uns DeskCenter auch seit inzwischen 7-8 Jahren im Einsatz und hab das Gespann soweit unter Kontrolle, dass man mir vor bald 3 Jahren sogar angeboten hat, zu DeskCenter als Consultant zu kommen. Ich kann mir das nach Abstimmung und Möglichkeit gerne mal anschauen.
Natürlich schade um Deskcenter, gerade nach der letzten Zeit gab es die Hoffnung, dass sie es noch schaffen.
Da hier viele nach Alternativen fragen, wundere ich mich, dass eine gar nicht genannt wurde, die regelmäßig bei den Top-Platzierten auftaucht.
Ich kann Inventory 360 (http://inventory360.com/) nur wärmstens empfehlen.
Bayrische Lösung, voll durchdacht, bezahlbar mit herausragendem Support. Je nach Anwendungsfall sicher auch für den einen oder anderen hier mehr als eine Alternative zu Deskcenter.
Hallo zusammen, wir versuchen noch eine Lösung zu finden für alle Kundrn und Partner. Bis Ende dieser Woche wird eine Entscheidung getroffen. Vielleicht noch kurz abwarten.
Danke
Danke für die Information – ich drücke die Daumen. Lasst mir die Information zukommen, wenn es Neues gibt – ich stelle es im Blog ein.
Gibt es bereits nähere Informationen zum weiteren Betrieb seitens der Geschäftsfühung?
Da ich nicht Geschäftsführung bzw. Insolenzverwalter bin, liegen mir keine Infos vor – war aber auch klar in meinen Kommentar kommuniziert "Wenn mir was vorliegt, stelle ich es im Blog ein".
Danke für die Info.
Wurde schon etwas entschieden oder gibt es Updates?
Spannendes Thema. Betrifft uns auch. Wir beschäftigen uns derzeit mit Ninja (Cloud Variante) oder acmp von aagon. Ich nehme nächsten Donnerstag an einem öffentlichen Webinar von aagon und kelobit teil. Ich berichte danach gerne. Infos zu dem Webinar und Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier: https://wissen.aagon.com/deskcenter-abloese-webinar?utm_partner=kelobit
Kelobit ist kompetent. Martin hat bei uns damals auch 2 Tage Workshop nochmal gemacht als wir eine Umstellung mit DeskCenter hatten, als ich längere Zeit nicht im Einsatz war. Guter Mann. Und guter Battlefield Zocker. 😂
man sollte auf jeden Fall Halo in Betracht ziehen.
Die Kollegen von Valevel (Halo Partner) arbeiten gerade ein Konzept aus, welches ein sauberen und schnellen Übergang von Deskcenter ermöglicht.
Einfach Kontakt aufnehmen: info@valevel.de
Was in der Alternativen-Liste hier untergeht: Lizenzmanagement bei Deskcenter meinte Lizenz-Compliance, also Installationsbestand gegen gekaufte Rechte. Die Frage dahinter ist „habe ich genug Lizenzen für das, was installiert ist", und die beantwortet man durch Scannen.
Diese Frage verschwindet beim Umzug in M365 nicht, sie wechselt nur die Form, und zwar in eine, die ein inventarbasiertes Werkzeug grundsätzlich nicht sehen kann, weil nichts installiert wird. Microsoft schreibt es in der eigenen Service Description ziemlich offen: manche tenantweiten Dienste könnten ihren Nutzen gar nicht auf bestimmte Nutzer begrenzen, die passenden Abonnement-Lizenzen seien trotzdem erforderlich. Bei Conditional Access steht es noch deutlicher, dort laufen Richtlinien nach Ablauf der nötigen Lizenzen weiter, sie werden nicht automatisch abgeschaltet.
Praktisch heißt das: eine Richtlinie kann Leute schützen, für die niemand eine Lizenz hält, und nichts im Portal weist darauf hin. Bei Defender for Office 365 Plan 2 ist das explizit, die Fähigkeiten schützen alle Nutzer im Tenant. Umgekehrt ist es nicht einheitlich, bei Safe Links verlangt Microsoft ausdrücklich, dass der einzelne Nutzer lizenziert ist, sonst greift der Schutz nicht. Genau diese Ungleichmäßigkeit macht es schwer, es ist eine Frage pro Funktion und nicht pro Tenant.
Für die Ersatzsuche wäre mein Punkt deshalb nicht „Compliance-Modul streichen", sondern: prüfen, welche der beiden Compliance-Fragen heute überhaupt noch Geld oder Risiko trägt. Wer überwiegend in Abos steckt, braucht vielleicht keinen Installations-Scanner mehr, hat dann aber eine Lücke, die der alte Scanner auch nie geschlossen hat. Und Softwareverteilung, Patching und Ticketing bleiben ohnehin die eigentlichen Brocken bei der Nachfolge.
Falls ihr mittlerweile auf M365 umgestellt habt und die Kostenseite bei euch schwerer wiegt als der SAM-Teil: ich baue an LessLicense, das genau diese Seite abdeckt. Steckt noch in der Beta, vor dem Release suche ich noch ein paar Tester. Als Deskcenter-Ersatz taugt es nicht, keine Softwareverteilung, kein Patching, kein Ticketsystem, aber eben nutzungsbasierte Kostenoptimierung. Meldet euch gern, Rückmeldung aus echten Tenants hilft mir gerade am meisten.
Hallo zusammen,
es gab gestern eine Mitteilung:
„Die mosaic IT GmbH hat die Deskcenter-Produkte übernommen und wird diese für Sie weiterentwickeln und supporten"
Mehr ist auf der Webseite https://deskcenter.com zu lesen.
Scheint also doch erstmal weiter zu gehen.
Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Ich habe mir am Donnerstag das Webinar von Aagon angeschaut. Deren Produkt ist schon sehr ähnlich zu Deskcenter, hier und da vielleicht sogar ein bisschen hübscher und besser, aber ich wäre nicht böse drum, wenn ich erst einmal um eine Migration egal wo hin herumkäme und die Zeit anders nutzen kann. Unser Wartungsvertrag gilt noch zwei Jahre.
Das mit Mosaic verstehe ich allerdings nicht wirklich. Deskcenter gehörte doch schon längere Zeit zu der Gruppe?
Hi Timo,
danke für den Hinweis, das sind ja erstmal erfreuliche News.
Michael Bölk, mosaic IT GmbH.
Ich hatte hier am 13. August geschrieben, dass bis Ende der Woche eine Entscheidung fällt, und mich danach nicht mehr gemeldet. Dass Sie das Ergebnis von einem anderen Leser erfahren haben, war mein Fehler. Ich hole es nach.
Die mosaic IT GmbH hat am 21. August aus der Insolvenzmasse Software, Quellcode, Marke und Domains von Deskcenter erworben. Ich bin dort Geschäftsführer und war vorher Vorstand der Deskcenter AG — das gehört dazugesagt.
Was es nicht ist: eine Fortsetzung der Deskcenter AG. Arbeitsverhältnisse sind nicht übergegangen, Verträge auch nicht. Wer an die Deskcenter AG gezahlt hat, ist Insolvenzgläubiger, und ich werde hier nicht so tun, als könnte ich daran etwas ändern.
Was ich anbieten kann, gilt für jeden hier: Melden Sie sich, egal wann und was Sie bei Deskcenter gekauft haben. Wir kommen schnellstmöglich auf Sie zu und besprechen Ihre Situation einzeln — auch und gerade dann, wenn Sie kurz vor der Insolvenz noch für Lizenzen oder Support gezahlt und dafür