Google hat zum 29. Juli 2026 den Chrome-Browser auf die Versionen 151.0.7922.71/.72 aktualisiert. Das Update im 150er Entwicklungszweig wird im Stable Channel angeboten und fixt 370 Schwachstellen. Nutzer sollten also Chromium-Browser sowie die davon abgeleiteten Derivate zeitnah aktualisieren.
Der betreffende Eintrag findet sich im Google-Blog. Der Stable-Channel wurde zum 29. Juli 2026 per Update für macOS und Windows auf die Version 151.0.7922.71/.72 aktualisiert. Für Linux aktualisiert das Update den Browser auf die Version 151.0.7922.71. Es werden 370 Schwachstellen gefixt, deren Liste sich im betreffenden Eintrag abrufen lässt. Für Android gibt es die Version 151.0.7922.71.
Der Google Chrome sollte sich, sofern betroffen, automatisch aktualisieren. Man kann auch versuchen, den Browser manuell (über das Menü und den Befehl Über Google Chrome) zu aktualisieren. Die aktuelle Build des Chrome-Browsers für Windows lässt sich auch hier herunterladen.



MVP: 2013 – 2016





@IT-Admins
Was mich an dieser Stelle interessiert ist, wie IT-Administratoren in Unternehmensumgebungen die Sache handhaben.
KI-bedingt gibt es aktuell ein bis zwei Updates pro Woche.
Verteilt Ihr die Updates kontolliert über eine UEM-Lösung (=Deaktivierung automatischer Updates von Google Chrome per GPO) oder ist die GPO bei Euch nicht konfiguriert und die Updates werden auf allen Clients über das automatische Update von Google Chrome heruntergeladen und installiert?
Thanks!!!
Derzeit noch UEM-Lösung und GPO im Einsatz.
Der Test beschränkt sich mittlerweile aber nur noch auf
– gibt es in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung irgendwelche online gemeldeten, größeren Probleme (dann wird der Rollout erst gar nicht begonnen)
– läuft die MSI basierte Installation auf den Testgeräten sauber durch
– startet der Browser ohne Fehler
– gehen die wichtigsten Seiten problemlos auf (Intranet, etc.)
Sind die vier Punkte positiv abgehakt, geht es an alle Endgeräte raus.
hmmm… Zitat: "gibt es in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung irgendwelche online gemeldeten, größeren Probleme (dann wird der Rollout erst gar nicht begonnen)"
Ich habe glaubs seit X Jahren kein Update gesehen, wo man in den einschlägigen Foren, Reddit usw nicht von Problemen nach diesen Updates gelesen hat.
ich frage mich daher: ist diese Strategie wirklich sinnvoll bei einem Internet-Browser?
(ich selber bin da beinhart: Browser werden sofort upgedated.
wird bei uns auch so gehandhabt
Mit Intune
Browser sind wie Brötchen. Die vom Vortag sind noch akzeptabel, danach nicht mehr. Firefox und Chromium-basierte Browser bekommen Updates in aller Regel sang und klanglos von allein ohne administrative Intervention hin. Per Intune etc. kann und sollte man trotzdem nachhelfen für den Fall, dass es doch einmal hakt. Klappt mit den MSIs ebenfalls seit Jahren problemlos. Kann mich nur an zwei Fälle in Jahren erinnern, wo ein kurzzeitiges Downgrade notwendig war. Der Bug war dann im nächsten Update eh behoben.