[English]Am 13. Februar 2024 hat Microsoft Sicherheitsupdates für Windows-Clients und -Server, für Office – sowie für weitere Produkte – veröffentlicht. Die Sicherheitsupdates beseitigen 73 Schwachstellen (CVEs), zwei sind 0-day Sicherheitslücken, die bereits ausgenutzt werden. Nachfolgend findet sich ein kompakter Überblick über diese Updates, die zum Patchday freigegeben wurden.
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Heute noch ein kleiner Sammelbeitrag zu Themen der Cybersicherheit. Es gibt einen freien Rhysida Ransomware-Decryptor für Windows, um verschlüsselte Dateien wiederherzustellen. Der Defender mit kann mit einem Komma ausgetrickst werden, so dass Angriffe nicht mehr erkannt werden. Dann sind einige Cyberangriffe mit Ransomware zu vermelden. Das Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge (Niedersachsen) wurde Opfer eines Cyberangriffs. In Rumänien sind 21 Kliniken durch Ransomware lahm gelegt – hingen alle am gleichen Klinik-Informationssystem. In einer Kommune kann nicht mehr gestorben werden, weil Sterbeurkunden nicht mehr ausgestellt werden konnten. Und so weiter.
Kleiner Informationssplitter für Administratoren, auf den ich die Tage gestoßen bin. Wenn jemand Windows Server 2019 betreibt und Classic Teams niedriger als Version 1.6.00.33567 verwendet, gibt es keinen Umschalter für die App, um zum neuen Teams 2-Client zu wechseln. Die tiefere Ursache liegt am verwendeten FSLogix, welches derzeit nicht kompatibel ist und abstürzt. Ergänzung: Gibt wohl GPOs, um einzugreifen.
So langsam wird das Ausmaß des Cyberangriffs auf die französischen Gesundheitsdienstleister Viamedis und Almerys sichtbar. Bei diesem Angriff wurden wohl die persönlichen Daten von 33 Millionen Franzosen erbeutet – d.h. jeder zweite Franzose muss davon ausgehen, dass seine Versichertendaten wie Name, Wohnort etc. inzwischen in den Händen von Kriminellen sind. Sind mehrere Super-Fails passiert, damit die "ausgebufften Hacker über Trivialitäten" an die Daten gelangen konnten. Schöne Aussichten für unseren wackeren deutschen Gesundheitspolitiker, die von elektronischer Patientenakte (ePA) für gesetzlich Versicherte träumen – und auch schöne Aussichten für den europäischen Gesundheitsdatenraum (European Health Space), wo alles europaweit erfasst werden soll.


MVP: 2013 – 2016




