Kurze Information aus dem Virtualisierungsbereich. Das Xen-Projekt hat bereits zum 11. Februar 2026 bekannt gegeben, dass man den Support für den Hypervisor im Hinblick auf Sicherheitsupdates im Stable Branch nun auf fünf Jahre ausdehnen will (ich bin hier darauf gestoßen). Damit soll wohl Boden gegen andere Lösungen gut gemacht werden.
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Ich greife nochmals den Vorfall als Wochenend-Thema auf, den ich die Woche in einem Beitrag am Rande mit erwähnt hatte. Unternehmensberater McKinsey hat seit ca. drei Jahren eine interne AI-Plattform für seine Berater aufgesetzt. Die sind "führend" dabei, wenn es darum geht, Behörden und Unternehmen den "sicheren" Einsatz von KI gegen Geld und gute Worte zu erklären. Dann hat jemand einen KI-Agenten losgelassen, und der hat ohne Vorwissen binnen 2 Stunden die McKinsey-AI-Plattform Lilli gehackt …
Noch eine kleine Nachlese zum März 2026-Patchday bei Microsoft. In Microsoft Office gab es eine Remote Code Execution-Schwachstelle, die sich auf Excel auswirkte. In der Azure Cloud waren die für KI-Agenten benötigte MCP-Server Tools mit einer Schwachstelle vertreten. Und Azure Arc hatte auch eine Sicherheitslücke, die sich angreifen ließ. Zudem gibt es weitere Informationen zu Office- und AI-Schwachstellen.
Frage in die Runde der Exchange Online Tenant-Administratoren. Könnt ihr derzeit noch die Berechtigungen für öffentliche Ordner setzen bzw. verändern? Ein Blog-Leser hat sich bei mir gemeldet, weil er bei seinem Tenant seit einigen Tagen in das Problem gelaufen ist, das Änderungen an Berechtigungen nicht gingen. Jetzt habe es auch Tenants von Kunden getroffen, berichtete der Leser.
Absolutes Desaster, was sich am 12. März 2026 bei Banken der britischen Lloyds-Gruppe abspiele. Bankkunden bekamen ihn ihren Banking-Apps bei der Benutzeranmeldung plötzlich fremde Bankkonten zu sehen. Der Betreiber hat den Vorfall inzwischen eingestanden.
Neuer Fall von "sollte nicht vorkommen". Ein Blog-Leser hat mir einen Vorfall zukommen lassen, bei dem Tenants der Omada-Cloud von TP-Link fehlerhaft zugewiesen wurden. Er war in der Lage, Tenant-Daten von Dritten einzusehen. Das wirft natürlich Fragen nach der Sicherheit und nach dem Datenschutz auf.


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