So langsam kommt Licht ins Dunkel, im Hinblick auf das Video-Ident- (und das Foto-Ident-) Verfahren und dass diese im Grunde nur noch beerdigt werden können – die Prüfungen lassen sich mit einfachsten Mitteln austricksen. Sicherheitsforscher Martin Tschirsich vom Chaos Computer Club (CCC) konnte in zwei Anwendungsszenarien (Verimi ID-Wallet für digitalen Führerschein, gematik elektronische Patientenakte (ePA) zeigen, wie sich die Verfahren zum Identifikationsnachweis täuschen lassen. Das Versprechen, eine sichere Identifikation der Benutzer zu gewährleisten, lässt sich nicht einhalten – es drohen Betrug und wirtschaftliche Schäden.
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Die Tage hatte ich im Blog berichtet, dass das Video-Ident-Verfahren zur Identifikation von Nutzern ausgetrickst und so die eindeutige Identifikation einer Person umgangen werden kann. Das hat jetzt Konsequenzen, denn die gematik hat die weitere Nutzung von VideoIdent-Verfahren für die Ausgabe von Identifizierungsmitteln zur Nutzung in der Telematikinfrastruktur (TI) als nicht mehr zulässig erklärt und am 09.08.2022 verfügt, dass die Krankenkassen das VideoIdent-Verfahren ab sofort aussetzen. Begründet wird das mit einer der gematik zugänglich gemachten sicherheitstechnischen Schwachstelle in diesem Verfahren.
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