Die zum 14. April 2024 für Windows veröffentlichten kumulativen Sicherheitsupdates sind für einige Probleme gut (siehe Artikellinks am Beitragsende). Nun hat Microsoft bestätigt, dass es durch die Updates dazu kommen kann, dass Windows Server 2019 und Windows Server 2022 durch Updates ungewollt auf Windows Server 2025 aktualisiert werden. Das Problem soll aber entschärft worden sein.
Windows Updates April 2026
Zum 14. April 2026 hat Microsoft kumulative Sicherheitsupdates für die noch unterstützen Windows-Clients und Windows-Server-Versionen freigegeben. Ich hatte im Blog-Beitrag Patchday: Windows 10/11 Updates (14. April 2026) sowie im Beitrag Patchday: Windows Server-Updates (14. April 2026) darüber berichtet.
Es gibt aber einige Probleme in Verbindung mit den April 2026-Updates. Am Artikelende finden sich einige Beiträge mit Hinweisen zu aufgetretenen Problemen. Inzwischen hat Microsoft im Windows Release Health Dashboard (z.B. für Windows Server 2026) zwei weitere Einträge im Known Issues-Abschnitt zu neuen Problemen veröffentlicht.
Windows Server 2019 und 2022 Upgrades auf Server 2025
Microsoft hat bereits zum 14. April 2026 den Support-Beitrag Windows Server 2022 and Server 2019 unexpectedly upgraded to Windows Server 2025 veröffentlicht. Dort heißt es, dass Windows Server 2025 in den Windows Update-Einstellungen als ein optionales Upgrade für Geräte mit Windows Server 2019 und Windows Server 2022 angeboten werden sollte. In bestimmten Umgebungen wurden zwei Szenarien beobachtet:
- Einige Geräte wurden automatisch auf Windows Server 2025 (KB5044284) aktualisiert. Dies wurde in Umgebungen beobachtet, in denen Produkte von Drittanbietern zur Verwaltung der Updates von Clients und Servern verwendet werden. Microsoft fordert Administratoren auf, zu überprüfen, ob die Update-Software von Drittanbietern in der Umgebung so konfiguriert ist, dass keine Feature-Updates bereitgestellt werden.
- Ein Upgrade auf Windows Server 2025 wurde über eine Meldung in einem Banner angeboten, das auf der Windows Update-Seite des Geräts unter Einstellungen angezeigt wurde. Diese Meldung richtet sich an Organisationen, die ein In-Place-Upgrade durchführen möchten.
Diese beiden Probleme wurde behoben, und Microsoft hat das Upgrade-Angebot über das Windows Update-Einstellungsfenster wieder aktiviert. Weitere Informationen zum Funktionsupdate über das Windows Server-Einstellungsdialogfeld finden sich unter Microsoft-recommended methods to deploy Windows Server feature updates.
Hintergrund war, dass das Feature-Update für Windows Server 2025 als optionales Update unter der Upgrade-Klassifizierung DeploymentAction=OptionalInstallation veröffentlicht wurde. Die Metadaten des Feature-Updates müssen von Patch-Management-Tools als "Optional" und nicht als "Empfohlen" interpretiert werden. Es wird Unternehmen empfohlen, die von Microsoft empfohlenen Methoden zur Bereitstellung von Windows Server-Funktionsupdates zu verwenden.
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MVP: 2013 – 2016





Rechner die sich "ungewollt" selbst updaten? WTF ist noch sehr höflich …
Ist es definitiv. So langsam macht der Job echt keinen Spaß mehr.
Genau lesen: Nicht der Server ist schuld, der auf 2025 upgegradet wurde, sondern das Deploy-Tool eines Drittherstellers, welches das Updatepaket falsch verstanden hat.
Das Szenario ist ja nicht neu. Gab es 2024 schon einmal. Microsoft flagged ein In-Place Version Upgrade als Feature Upgrade und hofft dann die überrumpelten Endkunden kaufen zähneknirschend neue Lizenzen.
Wenn das von MS wirklich falsch geflaggt wurde, würde ich eine Info an MS schicken mit folgender Auswahl:
Da das Upgrade schuldhaft veranlasst wurde bekomme ich entweder die Lizenz (für einen symbolischen Preis) dazu, oder MS trägt die Kosten für das Roll-Back.
Bei der Masse an Fehlern kapieren die das nur auf eine Weise: Durch Kosten.