Besitzt jemand ein Elektroauto von VW oder Audi und will dieses netzdienlich über die eigene Solaranlage laden? VW hat zum 27. Mai 2026 eine Änderung an seinen Authentifizierungs-Endpunkten (API) vorgenommen, die es in sich hat. Seitdem scheitern Token-Abrufe von Drittanbieter-Software flächendeckend mit Fehlermeldungen.
Elektroauto mit Überschussstrom laden
Es ist ein Aufreger-Thema, welches seit zwei Tagen die Käufer von Elektro-Fahrzeugen der Marken VW und Audi trifft, falls sie die Fahrzeuge über die eigene Solaranlage netzdienlich laden möchten. Tausende E-Auto-Besitzer nutzen solche Software bzw. Tools, um ihr Fahrzeug automatisiert mit eigenem PV-Überschussstrom zu laden. Die Tools werden dabei in die Hausautomatisierung eingebunden.
Blog-Leser Alexander J. hat mich kontaktiert (danke dafür) und schrieb mir dazu, dass viele Anwender den Home Assistant (home-assistant.io) zur Steuerung verschiedenster Systeme von Kühlschrank über Photovoltaik, Fahrzeuge, Überwachung, Sprachsteuerung, Wetterstationen und tausende andere Möglichkeiten nutzen. Viele Funktionen sind im Home Assistant enthalten, andere werden über GitHub als Community-Version zur Verfügung gestellt.
Wer ein Elektrofahrzeug besitzt, kann dies zum "optimierten" Laden einsetzen. Die Wallbox fragt dann den Ladestatus (SoC) des Autos ab, und erkennt, wann sie den Ladevorgang abbrechen muss. Die Hausautomatisierung kann vorausberechnen, wann voraussichtlich genügend Überschussstrom bereit steht, um die Akkus des Elektroautos netzdienlich zu laden (sprich: Die Mittagsspitzen, wenn viel Sonne da ist, für den Ladevorgang zu nutzen). Ohne Abfrage des Ladestatus (SoC) eines Fahrzeugs, der über eine API des Herstellers erfolgt, hängt die Hausautomatisierung quasi in der Luft und kann keine Ladesteuerung mit Überschussstrom vornehmen.
VW ändert seine API
Gleich mehrere Blog-Leser haben mich seit gestern Nachmittag darüber informiert, dass es nun Probleme bei VW gebe.
VW und die Ladesteuerung
Denn VW stellt für Elektrofahrzeuge der Marken Audi und VW eine API zur Abfrage der Daten bereit. Dazu gibt es laut Blog-Leser Alexander "VW Carnet", eine Software (Open Source), die die vorhandene Schnittstelle für den Zugriff auf die VW Cloud nutzt. Nachfolgend findet sich die vom Leser zitierte Aussage von robinostlund zu dieser Funktion:
"Welcome to the Volkswagen Connect custom component for Home Assistant, allowing you to interact with the Volkswagen Connect service and your car.
This component supports Volkswagen Connect vehicles such as the Passat, Golf, e-Golf, Tiguan, ID series, and more. An active VW online subscription connected to your car is required. New electric vehicles, including the ID series, are also supported.
Most of the features available in the official "Volkswagen Connect" app are accessible through this integration."
Mit der obigen Erweiterung konnte man hervorragend das Solarüberschuss-Laden und das netzdienliche Laden steuern. Auch das automatisierte Vorklimatisieren, das reduzieren der Ladegeschwindigkeit, sogar das Verhindern einer ungewollten Ladung auf 100% des Akkus, war damit möglich.

Laden eines VW-Elektrofahrzeugs
Der Leser hat mir obige Grafik eines solchen Ladevorgangs geschickt. All das sei mit der "offiziellen Volkswagen-App" nicht möglich, da diese nur die manuelle Steuerung unterstützt, aber keine Automatisierung, schrieb der Leser.
Plötzlich API geändert
Der Haken: Früher war es kostenlos möglich, per Open Source-Software die fehlenden Funktionen zu realisieren und die benötigten Daten (über den Ladezustand des Fahrzeugs) per API-Aufruf abzufragen.
Am 26.5.2026 abends hat VW die Anmeldung laut Leser Alexander so umgestellt, dass Anmeldungen mit seinem gültigen Login nicht mehr funktionierten. Eine Anmeldung funktioniert nur noch an der VW Webseite (ohne jegliche Live Daten) und in der (VW) App (iPhone/Android). Mehrere Versuche diese Änderung zu berücksichtigen um den Zugriff wieder zu ermöglichten waren leider nur von kurzer Dauer.
Der Leser schrieb dazu: "Nach einer API-Umstellung ist seit dem 27. Mai 2026 nun ein gültiges kostenpflichtiges Abo (für API-Zugriffe) erforderlich. Ohne Abo kein Zugriff." Das ist hier aufgegriffen worden.
VW habe wohl nun auch alle nicht Google Playstore basierenden Smartphones rausgeworfen, schrieb der Leser. Es funktioniert nur noch auf offiziellen Google Playstore und Apple AppStore Handys. Es werde offenbar geprüft ob sich die APP im Vordergrund befindet, damit die Anmeldung akzeptiert wird (siehe Github-Diskussion).
Eine zweite Lesermeldung
Auch Blog-Leser Christian R. hat sich bei mir heute per E-Mail gemeldet (danke für die Hinweise) und schrieb: "Ich fahre ein VW-E-Auto und habe das Auto in Homeassistant angebunden, sowie [an] EVCC um das Auto smart mit PV-Überschuss zu laden."
Anmerkung: Das Kürzel EVCC steht für Electric Vehicle Charge Controller. Die Lösung ermöglicht es Nutzern, den Ladeprozess von Elektroautos an eigenen Wallboxen zu steuern und zu optimieren. Die auf GitHub bereitgestellte Software EVCC unterstützt verschiedene Ladeszenarien, darunter das Laden mit Photovoltaik-Überschussstrom (PV-Überschussladen), um die Nutzung erneuerbarer Energien und den Eigenverbrauch zu erhöhen.
Die Software ist mit zahlreichen Wallboxen, Energiemanagementsystemen und Smart Home Geräten kompatibel. Eine Benutzeroberfläche sowie umfangreiche custom components werden mitgeliefert. EVCC wird von einer aktiven Community als Open-Source-Software entwickelt und ist unter einer freien Lizenz verfügbar.
Der Leser schrieb dazu, dass bei ihm "gestern", also am 28. Mai 2026, bei ihm im Laufe des Tages erst die Homeassistant-Anbindung ausfiel. Dann kurze Zeit später stellte EVCC die Arbeit ein, denn die EVCC-Software können nun den Ladestand des Autos nicht mehr erkennen. Das hat für den Leser erhebliche Nachteile. Beispielsweise lädt bei ihm EVCC nur Nachts das Auto, wenn am folgenden Morgen weniger als 100km Restreichweite verfügbar sind. Da nun aber kein Akkustand mehr geladen werden kann steht diese Funktion nicht mehr zur Verfügung. Über Homeassistant konnte das Auto beispielsweise auch vorgeheizt werden. Auch diese Funktion ist verloren gegangen.
Der Leser ging zunächst von einer einfachen Störung der Clouddienste aus. Dann stellte er fest, dass Volkswagen sich entschieden habe "die API zu entfernen und die Dienste künftig nur noch kostenpflichtig für große Partner zur Verfügung zu stellen" – also gleiche Erkenntnis wie Alexander bereits oben skizzierte. Inzwischen liegen mir weitere Informationen vor. Die technischen Hintergründe dazu, sowie eine Petition, die es nun bereits gibt, behandele ich in Teil 2.
Ergänzung: Das Ganze hatte sich übrigens zum 27. April 2026 angedeutet, wie ich in diesem Forenpost und auf GitHub gesehen habe.
Artikelreihe:
VW und Audi sperren API-Schnittstelle; "Smart-Home-Blackout" seit 27.05.2026 – Teil 1
VW-API-Schnittstellenänderung: Technischer Hintergrund und Petition – Teil 2
VW API-Änderung: Alle Marken betroffen; war wohl angekündigt – Teil 3
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Sicherheitslücke: Festes Passwort für Datenbankzugriff bei EVA-Software (VW-, Audi-Händler)




MVP: 2013 – 2016





Bei EVCC ist auch schon ein Issue auf Github aufgemacht worden
https://github.com/evcc-io/evcc/issues/30324
und hier steht nochmal mehr dazu
https://news.ycombinator.com/item?id=48319509
Passt zum Trend, dass Google, Apple, Micosoft zukünftig Gatekeeper für alles sein werden. Alle sonstigen OS werden ausgegrenzt sein.
Ich weiß nicht, warum alle immer Apple als Gatekeeper aufzählen. Die größten Gatekeeper sind in der Tat deutsche Unternehmen, das was BMW, Mercedes und VW machen ist imho reine Willkür… Besonders, wenn Funktionen die mal da waren, einfach ohne Grund weggenommen werden.
Überhaupt ist es sehr fraglich, warum für den SoC (oder (Soh) eine API im Internet genutzt werden muss, wenn das alles eigentlich auch übers heimische WLAN funktionieren könnte. M.E. muss der Gesetzgeber die Firmen gesetzlich dazu verpflichten, eine solche WLAN-Schnittstelle bereit stellen zu müssen.
Der Gesetzgeber bzw. die Lobby, die Gesetze vorschlägt, möchte aber auch an alle Daten ran? Und auch die Kontrolle darüber haben, wer/wann/wo/wie darauf zugreifen kann? Deshalb passiert das, was passiert.
Das sind nicht die einzigen – BMW hat vor einigen Monaten der Integration in HomeAssistant und andere Dienste den Stecker gezogen. Angeblich, um die Sicherheit zu erhöhen. Man hat nur noch über die offiziellen BMW-Apps Zugriff auf ConnectedDrive.
Vorher konnte man Position, Füllstand oder Klimatisierung bequem in Automatisierungen von HomeAssistant integrieren. Für mich war das ein Grund, keinen neuen BMW mehr zu kaufen und mich bei fernöstlichen Anbietern umzusehen. Da läuft ohnehin vieles mittlerweile genauso gut wie bei den deutschen Autobauern, wohl auch zu deren Leidwesen.
Moin Dennis,
das ist komplett Falsch. BMW/Mini hat die API geändert und ein granulares Berechtigungskonzept eingeführt.
Die Community's haben reagiert und sowohl HA und EVCC kommen wieder an die Daten dran.
Es sind sogar mehr Entitäten geworden. Bei meinem Mini 2022 sehe ich 72 Entitäten.
Oh, dann habe ich mich vielleicht nicht mehr genug damit befasst. Aber bei meiner Prüfung gerade ist die Integration nicht mehr verfügbar gewesen. Muss das nun manuell oder über HACS gemacht werden? Und funktionieren die Steuerungen wie früher?
Naja, man sieht man Daten. Das stimmt sogar. Aber kannst Du vorheizen/vorkühlen? BMW kannst nur noch lesen, aber nichts mehr hinsenden. Das mehr an Daten hätte ich nicht benötigt.
Irgendwie geben sich die Hersteller wirklich alle Mühe, potentielle Kunden vom Kauf eines Autos, und erst recht eines Elektro-Autos, abzuhalten. Und wundern sich dann noch, wenn sie tatsächlich weniger verkaufen…
Na gut, wer nicht will, der hat schon. Nach Ansicht meines Werkstattmeisters sollte mein dann 25-jähriger keine Probleme haben, in ein paar Monaten für weitere 2 Jahre den TÜV-Segen zu bekommen.
Das Auto gehört einem halt nicht mehr, man erwirbt lediglich eine Nutzungslizenz und macht sich von der Gnade des Herstellers abhängig. Fortschritt.
Gut erkannt. Wird sich auch auf andere Dinge ausweiten. Viele wollen das (noch) nicht glauben.
Ja, weil die Mehrheit das mit sich machen lässt.
Dann hoffe ich sehr, dass es mein Golf VI noch bis zum H-Kennzeichen schafft ;-)
Könnte klappen, wenn nicht zu viele Gimmicks verbaut sind. Und wenn nicht – auf einen älteren Golf umsteigen.
Sehr unwahrscheinlich.
Golf II wäre unter den Gölfen meine Wahl. Die kann man gut reparieren.
Das Kernproblem bzw. die Wurzel dieses Übels ist eigentlich, dass eine irgendwie geartete (oder gar intelligente) Steuerung des (AC-)Ladevorgangs im E-Auto-Ladestandart ISO 15118 nicht (ausreichend) berücksichtigt wurde:
Wenn das Fahrzeug der Wallbox Statusinformationen (Akkukapazität, SoC, Reichweite, etc.) mitteilen würde, wäre dieser gesamte API-Unsinn gar nicht notwendig (und würde darüber hinaus auch ohne Mobilfunknetz funktionieren – warten wir mal auf die 4G-Abschaltung… ;-) ).
Der alles via zentrale API-Ansatz macht auch noch andere Dinge möglich, von evtl. wirklich sinnvoll wie Routenplanung, Ladesäulenzuweisungsplanung innerhalb aktueller Reichweite, Defektfrüherkennung via live Hersteller Diagnose usw. bis aus Käufersicht evtl. weniger gern gesehen wie zeitliche Ladesperre, Fahrsperre, Begrenzung auf bestimmtes Fahrgebiet, maximal erlaubte Kilometer u.ä.
..und natürlich eine zentral gesteuerte Nutzung von E-Autos als Energiezwischenspeicher.
Es spricht ja nichts dagegen weitere Funktionalitäten per API über eine Datenverbindung zu realisieren und anzubieten.
Aber *Basisfunktionen* wie der Statusinformationen eines Ladevorgangs sollten mMn ohne API oder dergleichen direkt durch das Ladekabel zur Wallbox gehen.
Nur so lässt sich eine optimierte Ressourcennutzung sicherstellen, denn rein logisch betrachtet gehört zu allererst die Wallbox in das Energiemanagement eines Gebäudes integriert und nicht das angeschlossene Endgerät.
Schade. Mein Lösungsvorschlag wäre die Steuerung des Ladevorgangs über die Wallbox, aber wenn das auch nicht geht? Aber ich kenne mich da (noch) nicht aus und bin für Infos offen. Home Assistant unterstützt ja ein paar Wallbox Hersteller.
Auch ohne Fahrzeug-API ist Steuerung möglich, nur eben begrenzt da keine Kenntnis zum SoC vorhanden ist und alles was davon abhängig ist eben nicht umsetzbar ist.
D.h. es kann – je nach Wallbox & vorhandener Infrastruktur – die Abgabeleistung geregelt werden, der Ladevorgang verzögert gestartet oder zwischendurch unterbrochen werden, z.B. in Abhängigkeit von dynamischen Stromtarifen oder einer vorhandenen PV-Leistung.
Was aber ohne SoC nicht geht ist z.B. so etwas wie einen Mindestladestand (z.B. 40%) vorzugeben und immer zunächst bis dort zu laden um dann z.B. bei vorhandenem PV-Überschuss diesen bis zu einem bestimmten Ladestand (z.B. 80%) in das Auto zu laden (was deutlich sinnvoller ist, als diesen für 10ct / kWh einzuspeisen).
Grundsätzlich solltest du dich aber gründlich über die verfügbaren Wallboxen und deren Funktionalitäten informieren, z.B. kann bei weitem nicht jede Wallbox per Software zwischen 3- & 1-phasig umschalten um die Mindestladeleistung von 4,1 auf 1,4 kW abzusenken (PV-Überschuss…).
Auch sollten deine Überlegungen deine Infrastruktur bzw. Infrastrukturpläne (PV, Stromtarife, Batteriespeicher, etc.) mit einschließen damit du im Ergebnis ein sinnvolles Gesamtkonzept hast.
Zu guter Letzt solltest du dir evt. auch mal evcc (https://evcc.io/) ansehen…
Irgendwie wirkt das alles auf mögliche E-Auto-Interessenten, also mich z.B., höchst abschreckend.
Ein Auto ist für mich ein Blechdingens mit vier Rädern, das mich viele Jahre unkompliziert und kostengünstig von A nach B bringen soll. Punkt. Da will ich mich doch nicht mit APIs, Wallboxen, Mindestladeständen und weiß der Guggus was noch allem beschäftigen.
Aber natürlich jeder wie er mag.
Damit musst du dich auch nicht beschäftigen sofern es für dich OK ist zum Laden zu Hause (im "Worst Case") den normalen kWh-Preis deines Stromanbieters zu bezahlen – dann ist das einfach anstecken, laden, fertig.
Wenn du das allerdings optimieren möchtest, dann ist eine Art von "Intelligenz" bzw. Steuerung erforderlich und dann musst du dich damit eben etwas mit solchen Dingen befassen…
Dein Äquivalent für Deinen Verbrenner ist: tanken an der nächsten Tankstelle.
Oder Du hast halt eine App, um Dir *optimiert* den günstigsten Preis in der Umgebung zu zeigen, und fährst dann dort hin.
Tja, da sagst Du etwas.
Mein Äquivalent war bis vor kurzem: Wenn der Tank langsam leerer wird, also nach 500-600 km, schaue ich auf die Preise der Tankstellen, an denen ich so vorbeikomme, und wenn eine (relativ) günstige kommt, tanke ich grad.
Mit der idiotischen neuen Regelung, und angesichts von Mittags-Preissprüngen von teilweise 40-50 Cent, sowie der Tatsache, dass ich am späten Vormittag eigentlich nie mit dem Auto unterwegs bin, muss ich nun extra zum Tanken fahren. Kostet Zeit, Geld und ist auch super für die Umwelt…
Ich fahre einen VW e-up! und setze Home Assistant ein mit der Kombination aus Fronius Wechselrichter, Fronius Wallbox und BYD HVS Speicher. So konnte ich das Laden perfekt steuern und so per HA Automation z.B. bei 80 % stoppen.
Dass die API jetzt abgeschaltet wurde und man nicht mehr an die Fahrzeugdaten rankommt, macht meine ganze Ladesteuerung kaputt.
Mach dir nichts draus, dein e-up ist (mit offizieller Hardware) mit der 2G Abschaltung sowieso bald offline, denn er hat kein 4G-Modul verbaut.
Dann müssen wir auf OVMS https://www.openvehicles.com/
umstellen. einmalige Kosten und dann nur noch Mobile Daten, wenn notwenig.
Danke für die wertvolle Info Alexander, habe dazu erst nach dem Lesen Deines Kommentars recherchiert. OVMS mit T26a unter dem Beifahrersitz scheint dafür ja die perfekte Lösung zu sein.
Alles in Allem werde ich solange es geht meinen Verbrenner ohne Cloud Anbindung fahren. Ich lasse mich nicht von der Autoindustrie terrorisieren.
Hab zwar auch gemerkt dass es kurzzeitig mit HA nicht funktioniert hat. Komischerweise habe ich 2 HA Installationen und es hat ab nur bei einer nicht funktioniert und bei der anderen schon. Seit letztem Update der Audi Connect Integration läuft es wieder auf beiden Systemen. EVCC konnte ich noch nicht testen. Werde ich aber morgen machen.
Ich bin total enttäuscht von Volkswagen, es ist einfach dämlich, seine Kunden so zu verprellen. Über die API hatte ich für meinen ID4 ein elektronischen Fahrtenbuch, den Campingmodus und Überschussladen realisiert.
Als Konsequenz habe ich allen Datennutzungsvereinbarungen widersprochen, keine API, keine Daten.
Plot Twist: VW wird die Daten trotzdem erfassen und nutzen.
Das könnte für VW ggf. sehr schnell unangenehm teuer werden …
Nein, "allen Datennutzungsvereinbarungen widersprochen" ist völlig irrelevant.
Ja. Sicher. Belege?
Keinerlei rechtliche Wirksamkeit.
Warum vergrault VW seine Kunden? Der Zugang ist eh schon viel zu teuer, in Vergleich zu Hyundai bezahle ich 10€ im Jahr für die online services, inkl. Routenberechnung, live Parkplätze und Ladestationen. Alle POI von Google sind serverseitig implementiert. Auch Google Kalender und Kontakte. VW bekommt den Hals nicht voll. Die mich ein weiterer Grund kein Auto aus der VW Gruppe zu kaufen. Wichtigster Punkt bleibt aber die schlechte Garantie.
ohne mich jetzt näher mit der Materie auseinander gesetzt zu haben, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Vorgehen gegen den EU Data ACT verstößt.
https://github.com/robinostlund/homeassistant-volkswagencarnet das funktioniert seit heute wieder.
Danke, hatte es heute bei heise.de in meinem Artikel bereits erwähnt, da gab es aber auch noch Fahrzeuge, wo es nicht klappte.
Louis Rossmann äußert sich und verleiht der Angelegenheit mehr Reichweite.
https://youtu.be/fpQBPXt-9qc?is=vbc22hlkbfgWfZL0
Danke für den Link – ist halt immer schwierig mit Videos, um schnell das Beef zu erfassen. Ich habe noch vor, mal eine Übersicht zu geben, was einzelne PKW-Hersteller so unternehmen. Die Aufstellung liegt mir von einem Leser bereits vor.
Sorry, installiert, Daten meines ID3 eingegeben, konnte alle Daten sehen. 10 Minuten später wurde der connect wieder verweigert mit Zugangsdaten die auf der VW-App funktionieren.
Spannend, einfach mal als Bookmark: Zu meinem Beitrag bei heise.de gab es einen interessanten Kommentar eines Entwicklers der am Home Assistent beteiligt war und auf die Play Integrity-Prüfung für die VW-App hinaus läuft.
https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/VW-kappt-mit-API-Aenderung-Besitzern-Zugriff-auf-eigene-Fahrzeugdaten/Technisches-Play-Integrity-API-E-Golf-und-UP-2G-Abschaltung-loesung/thread-7963687/
Das war das letzte mal das ich 100.000 Euro für so einen Audi ausgebe, danke ciao.
da wird die API zur Allways Paid Interface …
Trauriges Endspiel der Hersteller !!
Dabei hat es Frau Stich, Vorstand von VW Group Info Services, doch nach eigener Aussage eigentlich verstanden: Nur mit dem Teilen von Daten entstehen Fortschritt und Innovation!
https://youtube.com/shorts/KiPOpU21nSg