Zuerst ein Bonmot: Wie sieht sich der Kunde? "Isch bin wichdisch". Wie sieht es der Anbieter "Der Kunde ist dumm und gefräßig". Ging mir im Kopf herum, als ich vor einiger Zeit die Auswertung der "Wünsche" von Bankkunden auf den Schreibtisch bekam. Die Studie von FICO zeigt: Bankkunden erwarten gleichzeitig hohen Betrugsschutz und besten Komfort – Banken müssen für sicheres Banking vom Smartphone bis in die Filiale Spagat meistern. Aber: Leichtfertige Einschätzung der Verbraucher zu Scams könnte das Betrugsrisiko erhöhen. Und auch das Agieren der Banken, die Kunden Banking-Apps für oft Jahre nicht gepatchte Android-Geräte anbieten und auf 2FA verzichten, ist nicht förderlich. Quasi die Quadratur des Kreises – oder ein Oxymoron. Da ich gerade über den gehärteten Browser S-Protect berichtet habe, passt das Ergebnis der FICO-Studie ganz gut mit rein.
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Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband stellt mit dem S-Protect einen "gehärteten" Browser bereit, der Online-Banking-Kunden der Sparkassen vor den Risiken bei Bankgeschäften auf Windows PCs oder Macs besser schützen soll. Bei einem Test stellte sich heraus, dass diese Software in einer Komponente anfällig für DLL-Hijacking war. Inzwischen haben die Entwickler nachgebessert und gegenüber mir auch einige Details zum technischen Konzept des gehärteten Browsers S-Protect offen gelegt. In nachfolgendem Text gehe ich auf die Informationen und Erkenntnisse zur aktualisierten Fassung von S-Protect ein.
Zum 15. Mai hatte ich hier im Blog den Beitrag
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