Ein Stück Italien auf der Terasse

‘Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen?’ fragte schon Goethe. Spontane Antwort: Natürlich ist das Italien. Meine Antwort wäre ‘in Deutschland, bei mir auf der Terasse’. Den auch dort ‘blühen die Zitronen’. 

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Seit vielen Jahren kultiviere ich ein Zitronenbäumchen, welches uns – manchmal bereits zur Winterzeit im Januar oder Februar im Haus – und im Juni auf der Terasse mit betörendem Blütenduft beschenkt. Mal schauen, wie viele Fruchtansätze in den kommenden Wochen abfallen. Eine Zitrone aus dem Vorjahr hat die Überwinterung diesmal überstanden. Mal schauen, ob die Frucht reif wird.

In manchen Jahren können wir auf 10 bis 20 Früchte blicken. Fällt eine unreife, grüne Frucht von der Dicke einer kleinen Zitrone früher ab, verwende ich die abgeriebene grüne Schale zur Aromatisierung von Speisen.

Zintronenbaum

Im Herbst kommt das Zitronenbäumchen dann erst unter ein überdachtes Carport und später ins Haus. Allerdings muss ich dann höllisch aufpassen, dass das Bäumchen keine Schildläuse bekommt und diese ggf. von den Blättern abwaschen. Gelegentlich kränkelt das Bäumchen auch mit gelben Blättern, erholt sich aber immer wieder.

Inzwischen bin ich aber bei meinen Recherchen glücklicherweise auf eine umfangreiche Anleitung Zitrusbaum – Pflege, Schneiden, Überwintern und Schädlinge zur Pflege und Überwinterung von Zitrusbäumen gestoßen. Daher weiß ich inzwischen, dass der Rückschnitt, den ich im vorherigen Jahr wegen gelber Blätter und Schädlingsbefall vorgenommen habe, die diesjährige Blütenbildung positiv unterstützt hat. Bleibt zu hoffen, dass das Bäumchen meiner Frau und mir noch viele Jahre erhalten bleibt und uns mit seinen Blüten und deren Duft sowie den Früchten erfreut.


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