Ich greife mal im Rahmen einer Nachlese das Thema "Windows 12" hier im Blog auf. Dieses Thema wurde die Woche (4. März 2026) ja in einem PC World-Artikel hochgekocht. Waren zwar nur Vermutungen, was Microsoft "im Oktober 2026" raushauen will. Aber der Artikel wurde von PC World quasi zurückgezogen, weil er nicht den Standards entspricht.
Kleiner Rückblick auf "Windows 12"
Zyklisch erreichen mich ja Leser-"Tipps" im Hinblick auf ein kommendes "Windows 12". Erste Tipps gab es bereits vor zwei oder drei Jahren, und so 2023 war ich mir halbwegs sicher, dass Microsoft an etwas werkelt, was dann "Windows 12" genannt wird.

"Windows 12" als vSphere 8-Gastbetriebssystem
Obiger Screenshot stammt aus dem Beitrag Arbeitet Microsoft an Windows 12 und Windows Server 2025? und zeigt die Betriebssystemauswahl in VMware vSphere 8 für Gäste. Irgend etwas war damals im Busch – und im Beitrag 2024 sollen Windows 11 24H2 sowie "Windows 12" erscheinen hatte ich thematisiert, dass die Taiwan Commercial Times (CTEE) schrieb, "dass Microsofts Windows 12, das im Juni 2024 verfügbar sein wird", eine große Anzahl von KI-Technologien einführen und zum Marktführer für KI-PCs werden dürfte.
Immer noch kein Windows 12
Bekanntlich sind wir längst über das Jahr 2024 hinaus, aber immer noch ist kein Windows 12 in Sicht. Wer auf Amazon schaut, da werden seit Jahren Bücher zu Windows 12 angeboten. Wenn ich es nicht ganz in die falsche Schublade verorte, gibt es das nachfolgend gezeigte Werk bereits seit 2023/2024 im Angebot.
Soll sogar schon die 7. Auflage haben (was sich aber auf Vorgängertitel zu älteren Windows-Versionen bezieht), ist aber immer noch mit dem Label "BALD" im Angebot versehen. Früher nannte man das Vapor-Ware – und ich habe mich seit 2025 aus der Spekulation um Windows 12 zurück gezogen. Wenn es von Microsoft angekündigt ist, kann ich immer noch genauer hinschauen.
Feuer aus einer anderen Ecke?
Spannend wird aber noch ein anderer Aspekt: Microsoft hatte ja lange versucht, im Bereich der Google Chromebooks zu punkten. Erste Beiträge gab es hier im Blog bereits 2013 (siehe Chromebook-Erfolg beutelt Microsoft). Und 2021 hatte ich meinen Finger in eine spezielle Wunde gelegt (siehe Microsofts Trauma: Chromebooks sind preiswerter und schneller als die Windows-Schinken). Dass Microsoft sich aus dem Feld der Chromebooks verabschiedet, wurde mir bereits im Mai 2021 klar, als ich im Beitrag Stecker gezogen: Ende für Windows 10X … den Exit aus dieser Totgeburt verkündete.
Im Oktober 2023 gab es hier im Blog noch den spekulativen Windows 12: Arbeitet MS an einem Chrome OS-Killer?. Wie wir wissen, ist das alles "spekulativ" geblieben, Microsoft hat sich mit seinem "fetten" Windows 11 längst aus dem Bereich der Chrome OS-Killer zurück gezogen.
Heute wissen wir, dass die GUI auf einen Windows 10-Kern geflanscht und seit Herbst 2021 als Windows 11 vermarket wurde und noch wird. Windows 11 ist aber ein fettes, träges und buggy OS mit vielen ungewollten Funktionen geworden. Mein Beitrag Windows 11 25H2 Insider: Explorer-Preload im Test ziemlich nutzlos? zum Thema "Explorer-Preload" stammt von Januar 2025.
Derweil hat Apple die Woche sein MacBook Neo für 599 US-Dollar vorgestellt. Diese Woche habe ich dazu folgenden Tweet von Tom Warren gesehen, der darauf hinweist, dass Microsoft und die ganzen Notebook-OEMs wie Lenovo, Dell, HP etc. das als Warnsignal betrachten sollten.
Ich denke, es ist ein wahrer Kern an der Botschaft. Apple ist zwar "goldener Käfig" – aber in macOS gibt es imho nicht so die Gängelei wie bei Microsoft und Windows 11. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Leute zu einem MacBook Neo schwenken könnten.
Die "Windows 12 Binse" der PCWorld
Zum 3. März 2026 gab es hier im Diskussionsbereich den Hinweis eines Lesers mit der Botschaft "Hudson Valley Next" als Abo-Model von Windows". Verlinkt war auf einen Artikel What clues reveal about a possible Windows 12 eines deutschen Autorenkollegen. Enthalten ist eine Aneinanderreihung von Gerüchten, was Microsoft mit dem nächsten Windows vorhat. Und es gab noch einen zweiten Link im Diskussionsbereich auf diesen Artikel: Windows 12 soll noch "dieses Jahr" als AI-fokussiertes Betriebssystem kommen.
Kann man so machen, kann auch stimmen, kann aber auch Spekulation bleiben. Ich hatte den Beitrag überflogen, fand es aber nicht so wichtig, das hier im Blog aufzugreifen. Bei Bedarf kann jeder Leser sich ja selbst die verlinkten Artikel abrufen. Die Redaktion von PCWorld hat auf jeden Fall deutlich in folgendem Tweet und im Artikel We messed up with the Windows 12 article. What we got wrong and how it happened vom 4. März 2026 reagiert und den Beitrag quasi zurückgezogen.
Die Erklärung: Man habe einen Artikel zu Windows 12 veröffentlicht, der nicht den internen Standards entspreche. Der ursprüngliche PCWorld-Artikel enthält nun den folgenden Vorspann:
This article is a translation of a German article by PC-Welt. It does not meet PCWorld's standards and should not have been published. The first version did not include any source links or attributions and was written in a way that suggested it was original reporting. It is not. We contacted PC-Welt and added sourcing after the initial publication. It still does not meet PCWorld's publication standards, but we're keeping the article live for the public record.
Heißt, dass man einen deutschsprachigen Artikel der PC-Welt übersetzt hat, aber nicht deutlich genug herausgearbeitet habe, dass es sich nur um eine Übersetzung handelt und das alles Spekulation sei. Das Thema ist die Woche bereits in den Medien hochgekocht (z.B. hier). Ich kenne jetzt die Hintergründe zur Übernahme des PCWelt-Beitrags nicht, der deutsche Autor tut mir jetzt aber ein wenig leid, da er so möglicherweise ungewollt auf die internationale Bühne geschoben wurde und das schief gegangen ist.
Ich sage es mal so: Es kann sein, dass Microsoft im Sommer wirklich mit Plänen zu Windows 12 um die Ecke kommt (die Schamfrist von 5 Jahren seit dem Release von Windows 11 im Jahr 2021 ist ja jetzt verstrichen). Es kann aber auch sein, dass Windows 11 26H2 veröffentlicht wird, als sei nichts gewesen. Wir wissen es nicht. Und so kann munter weiter spekuliert werden.
Diesen Monat sprinten wir ja auf den 1. April zu. Ob ich den Scherz aus 2022 (Microsoft verpasst Linux den "Windows-Mode") einfach nochmals in 2026 recyclen soll?
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MVP: 2013 – 2016





meine Quelle war Golem
https://www.golem.de/news/geruechte-windows-12-soll-ohne-ki-chip-nicht-voll-funktionieren-2603-206062.html
Sollte ein fehlender KI Chip als kompletter Opt-Out von dem Kram fungieren, werde ich gerne nach solchen Geräten Ausschau halten.
Ich befürchte eher: Windows 12 ersetzt Windows 11 UND läuft ohne KI-Chip nicht.
Dann würde ich als Geschäftsführer aber wirklich die Reißleine ziehen und verweigern neue Rechner zu kaufen.
Linux auf die Produktivmaschinen. Software die nicht anders geht (Adobe, Pix4D) in virtuelle Maschinen mit letzter Windowsversion. Das werden die Mitarbeiter hassen aber wäre die Folge.
Wenn ich aber spezielle Hardware mit speziellen Treibern verwende, für die es keine Treiber unter Linux gibt: Was mache ich dann? Die "Steuerung" der Hardware erfolgt ja vom Host aus (wird an den Gast "durchgereicht"), was auch wunderbar zwischen Windows-Host und Windows-Gast in verschiedensten Version-Kombinationen klappt. Aber doch nicht zwischen Linux und Windows (oder Windows und Linux)?
0patch hat Günni mal im Blog vorgestellt. Damit kann man alte Windows Versionen absichern. Ganz genau habe ich es technisch nicht verstanden. Damit ist ein Windows 10, 7 und ggf. älter sicherer nutzbar als ein Windows 11 oder 12.
Mal im Ernst, wen solle interessieren ob oder wann Windows 12 erscheint??
Jeder der noch ein bisschen gesunden Menschenverstand besitzt, wartet doch min 1 Jahr nach Marktstart ab, bis Microsoft seine Produkte zumindest soweit nachgebessert hat, dass man sich das evtl. schon antuen möchte – ich warte eher 5 Jahre mit steigender Tendenz gegen unendlich…
Schön wäre es ja, wenn MS ein komplett überarbeitetes und endlich mal sicheres Windows(12) bringen würde, aber wie das immer so ist mit Träumen und Wünschen…
Und die sog "Kampfansage" von Apple mit seinem Billig-Notebook NEO ist wohl eher der Tatsache geschuldet, das der Verkauf der völlig überteuerten Apple-Hardware weiter rückläufig ist. Und auch wenn es angeblich bei Apple nicht so viele Problem gibt, wie bei Windows: es ändert sich doch einfach nur die Abhängigkeit.
Alles hat so seine Vor-Und Nachteile!
Im Appleuniversum interagieren die Geräte einfach miteinander!
Alle ist eben recht einfach einzurichten und funktioniert hat.
Auf der anderen Seite gibt es das so nicht!!
Da hast Du einen PC mit Windows und oder ein Notebook, auch mit Windows.
Alleine diese beiden Geräte zur Zusammenarbeit zu überreden ist schon eine Herausforderung.
Möchtest Du nun auch noch Dein Smartphone irgendwie einbinden, wird es spannend.
All diese Probleme hast Du halt im "Goldenen Käfig" nicht.
Und überhaupt, so scheint es mir, dass die Vorteile des "Goldenen Käfigs" mittlerweile
gegenüber dem MS Murks überwiegen.
Schimpfte ich früher über die Gängelungen seitens Apple, ist aus meiner Sicht heute MS
um einiges schlimmer.
Noch nutze ich ein Windows, eines über das ich noch die Kontrolle habe!
Aber was nach 2032 passiert, das weiß ich noch nicht.
Anfänger! Mehrere private PC/Notebooks und Android-Smartphone miteinenander zu koppeln ist ein Kinderspiel. Man muss ich nur auf die M365-Welt einlassen, dann funktioniert das. Wenn man jede Meldung die da überaschenderweise kommt gleich wegklickt, überall panisch auf Abbrechen und mit viel Mühe Online-Konten umgeht, kann das nicht funktionieren. Wenn man diese Funktionen nutzen möchte, muss man sich darauf einlassen, dass die Geräte über ein M365 Konto und Cloud miteinander gekoppelt sind.
Dass das so viel einfacher geht, ist mir bewusst, jedoch war das nicht meine Idee
von "Geräte" miteinander verknüpfen können.
Versuche mal so eine Hausautomation aufzubauen!
Und dann viel Spaß, wenn Du versehentlich die Bilder Deines dreijährigen Neffen
spielend, nackt am Strand in die Cloud geladen hast.
Ok, Spaß bei Seite, was Datenschutz angeht, wäre DAS (ein M365 Konto) ein No-Go!
Da ist Apple dann doch die bessere Wahl.
Genau und Apple macht ja gar nichts über die Cloud!!
Genau das scheidet für viele einfach aus, aus verschiedensten Gründen.
Das Anfänger reich ich gleich back to sender…
Nein braucht es nicht! Ich habe mehrere PC Laptops Server NAS und Androidhandys "gekoppelt" vollkommen problemlos! Das ist stinknormale Netzwerktechnik, die jedes aktuelle und auch ältere Windows beherrscht!
Ein M365 oder Online Konto braucht es dazu nicht! Cloud ebensowenig… zumindest keine fremdgehostete Cloud.
Und damit auch Sicher und mit Privatsphäre!
@Mira Bellenbaum
Hausautomation ist meistens nur ein Problem für GeizistGeil Primaten die auf billigsten IoT Dreck mit fremder Cloud setzen!
Mit ordentlichen smarten Geräten auf eigenen Servern ist das überhaupt kein Problem…kostet dann halt was! Du hast da eben die Wahl entweder du zahlst mit Geld oder mit deinen Daten! Der Fehler liegt aber da am User… der eben lieber mit Daten löhnt.
Ordentliches EIB KNX mit Aktuatoren laufen alle lokal und sauber und können über entsprechende Hubs auch Matter & Co. ohne das auch nur ein Bit deiner Daten dein Smarthome verlassen.
Sauberer und diskreter als Damenbinden ;-P
Gibt es für so etwas eine Anleitung?
Also klar kann ich von unterwegs mit meinem Smartphone auf mein NAS
zugreifen, hab ne Fritte.
Aber wie könnte ich z.B. das Licht im WohnZi steuern
ohne auf z.B. Alexa angewiesen zu sein?
Oder eventuell ein besseres Szenario, wie synchronisiere ich "unseren" Kalender?
Z.Z. läuft das über unsere Google-Konten, aber das auch irgendwie mit z.B.
dem Kalender in Outlook, also meinen Rechner zu Hause, hinzubekommen, da scheitere ich.
Ich bekomme es ja nicht einmal hin, den Kalender auf meinem Rechner mit dem auf dem Rechner meines Nachwuchses zu synchronisieren.
Richtig schön wäre es da dann, das alles ohne "Cloud" machen zu können.
Bräuchte ich dazu dann einen Server?
Server brauchst du immer! Entweder er steht eben in der Cloud (nicht deins, keinerlei Kontrolle) oder bei dir im Smarthome (deins, volle Kontrolle). Verbindung von ausserhalb per VPN.
Ok, dann war mein Gedanke richtig.
Nur welcher Normalo bekommt so etwas hin?
Da machen es Amazon, Google usw, einem doch "zu" einfach.
So'n Phi müsste doch im Grunde schon reichen, oder?
Das richtige BS und die Konfiguration wäre dann die Hürde.
Sorry, dass ich jetzt einmal hereingrätsche. Deine Aussagen wunderten mich doch etwas. Du verhältst dich in unterschiedlichen Blogs ganz schön großspurig. War es doch deine Aussage bei Caschy, dass du in der IT arbeitest und von zu Hause alles erledigst und einrichtest (Server), und jetzt muss ich lesen, dass du sogar mit einem Kalender überfordert bist? Manchmal ist es besser, nicht so auf dicke Hose zu machen, erst recht, wenn man Hilfe benötigt, aber dann lieber andere User diffamiert oder beleidigt. Du bist dort nicht nur einmal aufgefallen.
Trotzdem werde ich dir eine Antwort geben. Nimm dir einen Raspi und installiere dir DietPi. Alle Anwendungen, inkl. Adressbuch und Kalender (Baikal), lassen sich einfach über das Menü installieren. Alternativ kannst du alles auch in Docker laufen lassen oder, wenn möglich, auf dein NAS auslagern. Dort ist Docker auch das Zauberwort. Natürlich kannst du auch das fertige Image von Home Assistant (Raspi, Docker, VM) nutzen und dort Baikal als Addon installieren. Das gilt auch für weitere Anwendungen. Dann hast du auch eine Smart-Home-Zentrale, die du mit Matter oder Zigbee und dessen Aktoren realisieren kannst. KNX wird immer mehr überflüssig im Privatbereich. Selbst Wago stellt jetzt Unterputz-Aktoren her als Alternative zu Shelly. Für alle anderen ist man gut mit dem Ikea-Sortiment aufgestellt, welches preislich auch sehr attraktiv ist.
Dass du das aber nicht weißt, wundert mich doch schon etwas. Seit über 12 Jahren hoste ich alles selber, unabhängig von den Geräten und dem OS. Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit NAS und über 30 Jahren mit der IT, Spielkonsolen, Mods, Set-Top-Boxen und allem, was einen Stecker hat. Ich habe schon Docker beworben, als noch viele User nicht einmal wussten, was das ist. Weiterhin habe ich bei vielen Systemen und User persönliche Unterstützung geliefert. Die letzte war heute Vormittag bei einem privaten Matrix-Server eines Users. Hilfe gebe ich in Foren, Blogs und privat. Also Augen auf, wem man so im Internet alles dumm hinstellt, erst recht, wenn man das selbst nicht kann! Du weißt ja nie, wer dir antwortet!
Mit Hilfe der Coundfunktionen funktioniert sowas auch ohne eigene Server. Und es funktioniert sogar unterwegs, ohne dass man auch noch ein VPN betreiben muss.
Wenn ich die Kontrolle und meine Daten aus der Hand gebe ist "alles" Möglich.
Aber wir entfernen uns gerade gewaltig weit weg vom Thema.
Also ich habe mehrere 27" iMacs im Bürobetrieb auf Windows 10 weil Apple den Support seit Jahren eingestellt hat. Internet ohne Software-Updates geht halt leider nicht.
Soooo rosig ist die Apple-Welt auch nicht.
Selbst beim Vergleich Android zu iOS kippt das Verhältnis mit Supportdauer auch gerade.
Hab hier einige Kommentare gelöscht, da zu weit vom Thema weg. Dass der OP seine alte Mac-Hardware für Win 10 verwendet, ist doch ok. Hat aber mit dem obigen Thema, dass bisher nichts offizielles zu W12 bekannt ist und PCWorld den Artikel quasi zurückgezogen hat, nichts zu tun.
"Möchtest Du nun auch noch Dein Smartphone irgendwie einbinden, wird es spannend."
Weiß nicht, was daran spannend ist. Nach dem es an den USB Anschluss angeschlossen wurde, kann ich "Android Auto, Daten übertragen" auswählen. Anschließend wird es als Laufwerk im Windows Explorer angezeigt. Kann dann Daten drauf und runter kopieren oder löschen.
Mit aktiven USB Debugging, kann man dann auch noch Apps verwalten, Telefonbucheinträge bearbeiten, Systemupdates installieren oder Nachrichten abrufen/bearbeiten.
Das ganze bietet ein Honor x5c plus für 99€ mit Magic OS9. (Android 15) Zur Verwaltung wird Hi Suite genutzt.
"Windows 10 ist das letzte Betriebssystem"
Egal, was kommt: Bei uns führt Windows nur noch ein Nischendasein und wird nach und nach durch Debian ersetzt.
Am Ende wird es wohl nur noch ein Windows-System für Legacy-Aufgaben geben.
Man sieht doch, wohin die Windows-Pfade führen: Entmachtung, Enteignung, Instabilitäten, Bevormundung…
Dazu die Preisexplosionen in der IT; das Thema ist gefühlt durch und erledigt.
Windows 10 ist wirklich das allerletzte Windows. Dem ist nix hinzuzufügen.
Daher blieb privat Windows 7 das letztgenutzte Windows danach kam Tux auf die Rechner gewatschelt.
Microsoft hat doch schon länger verkündet, das es Windows zu einem Agentic OS umbauen will.
Dazu passt dann auch, das der PC einen KI-Chip haben muss.
Aber so schnell rechne ich nicht mit Windows 12.
Irgendwo habe ich gelesen, das es Windows 11 bis mindestens 30H2 geben soll.
Mit einem Windows 12 wäre dann um 2028/2029 zu rechnen.
IMHO bewegt sich Microsoft mit Windows in die falsche Richtung.
Es wird mit immer mehr Bloatware und Features vollgemüllt anstatt dass man mal ein schlankes Basiswindows bringt.
Bzw. das gibt es ja, ist nur nicht offiziell für Endanwender verfügbar:
Nennt sich Windows IoT.
Kann man sich aber auch selber "bauen"!
Nur inwieweit ein verändertes Windows so generell dann noch "legal" ist,
wäre mal eine spannende Frage.
Ab wann würde die Lizenz erlöschen, wenn man an seine Windowsinstallation Hand anlegt.
Man muss IoT nur als Gebrauchtsoftware kaufen.
Das ist legal und dank Erschöpfungsgrundsatz gelten dann auch die Lizenzbestimmungen nicht mehr.
Die gelten nur für den Erstkäufer bzw. den Käufer von Hardware, auf denen IoT vorinstalliert ist.
Ist schon klar, aber das war nicht die Frage!
Erst mal darfst du als Enduser machen was du willst! Da kann dir MS gar nix. Problematisch ist es erst wenn du modifizierte Windows Versionen selbst in Verkehr bringst! (ob endgeldlich oder nicht ist da irrelevant)
Es ist ein Irrglaube das alles was in der Lizenz und AGB steht auch rechtlich bindend ist! bei gebraucht wie RS ja bereits sagte sowieso nicht… da haben unsere obersten EU Richter bereits ein höchstrichterliches Machtwort gesprochen.
Ja, schon, aber da bleibt dann immer noch so eine Grauzone.
Den Edge z.B. "einfach" per Scritp zu entfernen ist eine Sache,
aber was ist, wenn ich durch Ersetzen einiger Systemdateien,
aus einer Home eine Pro Version mache, oder noch konkreter,
aus einer x-beliebigen Version eine IoT Enterprise?
Na für jede Version brauchst du die passende Lizenz! sprich wenn du ne Pro zur richtigen IoT machst brauchst ne IoT Lizenz… Aber du kannst ne Pro so ummodeln das es sich wie ne IoT verhält… und auch selbst so ummodeln das IoT Patches auf der Pro laufen… bleibt dann trotzdem noch ne Pro mit gültiger Lizenz! Solange du das nur für dich machst… du kannst dir auch selbst ne "eeigene" 12er basteln.
Bringst du sowas aber in Umlauf greift das Copyright und dann wirds haarig.
Ist wie damals mit Filmraubkopien… du kannst für dich soviele Kopien anfertigen wie du lustig bist… zur Raubkopie wird es erst mit der Verbreitung! Hast du 10 Kopien im Regal stehen interessiert das kein Schwein! Gibts du eine davon weiter…
Um die Windows-Edition zu wechseln brauchst du keine Systemdateien auszutauschen.
Das geht einfach per Befehl in der Eingabeaufforderung.
Nur ist nach der Aktion das Windows nicht mehr aktiviert, da der vorhandene Lizenzschlüssel für die andere Edition nicht gilt.
Du brauchst also zwingend für die neue Edition auch die passende Lizenz.
Um zu sehen, auf welche Edition du upgraden kannst, öffnest du die Eingabeaufforderung als Administrator.
Dann gibts du da folgenden Befehl ein:
DISM /online /Get-TargetEditions
Bei meiner Pro werden mir da satte 8 Editionen, u.A. auch IoT Enterprise angeboten.
Upgrade geht dann mit dem folgendem Befehl:
DISM /online /Set-Edition: -Zieledition- /ProductKey: -product key- /AcceptEula
Der product key muss der der Zieledition sein!
Dann startet eine Installationsprozedur, um die in der Zieledition nicht vorhandenen Sachen nachzuinstallieren, Registry-Einträge anzupassen etc.
Das geht, weil das Basis-Windows bei allen Editionen identisch ist und alle Sachen für alle Editionen im Installer enthalten sind.
Also auch im Installer von z.B. Home ist alles für z.B. die Enterprise enthalten.
Nur durch Parameter im Installer wird festgelegt, welche Edition installiert wird.
Hat bei Windows XP auch niemanden Interessiert. Man konnte bis zuletzt die Posready 2009 Updates installieren, sofern man die Registry angepasst hat. Die Updates konnte man aus dem Microsoft Update Catalog herunterladen.
Bei Windows 11 23H2 verhält es sich auch nicht anders. Man kann auf einer Professional, die Updates für Education und Enterprise installieren. Dafür muss man nicht mal was am System verändern. Das für den aktuellen Monat verfügbare "Kumulatives Update für Windows 11 Version 23H2 für x64-basierte Systeme" herunterladen und auszuführen reicht aus.
Um eine Versionsänderung im Setup von Windows vorzunehmen, konnte man damals die "ei.cfg" anpassen. Danach konnte man alles von Windows 7 Starter bis Ultimate auswählen und installieren.
Windows 10 ist die letzte Version von Windows.
Versionen 11, 12, 13 usw. sind nur wilde Gerüchte der Presse.
Quellen:
https://www.theverge.com/2015/5/7/8568473/windows-10-last-version-of-windows
https://learn.microsoft.com/en-us/events/ignite-2015/brk2352
Manchmal versteh ich die Vergleiche nicht.
Apple wird gelobt, weil da alle Geräte so fein mit einander sprech. Naja, klar tun sie das, aber auch nur wenn man alles in die iCloud schiebt. Ohne iCloud mit vielleicht einer anderen Cloud wird es schon deutlich schwerer.
Und das in einer Firmenumgebung der Mitarbeiter am Mac immer auch Adminrechte braucht, oder einen separaten User mit Adminrechten kenn muss, nur damit er bei Meetings seinen Bildschirm teilen kann (ja, das muss beim ersten Mal ein Admin bestätigen), das ist schon einfach uncool.
Wie schon jemand schrieb, jedes System hat seine Vor- und Nachteile und vielleicht auch seine Daseinsberechtigung. Auch wenn Windows 11 Verbesserungswürdig ist. Bei macOS ist auch nicht alles Gold was glänzt.