Windows 10: Microsoft verlängert kostenloses ESU bis Oktober 2027

WindowsGute Nachrichten für Leute, die auf Windows 10 als Betriebssystem geblieben sind. Für Privatpersonen wäre der Extended Security Update Support (ESU) ja zum Oktober 2026 ausgelaufen. Nun hat Microsoft vor einigen Stunden  ohne große Ankündigung seinen Supportbeitrag aktualisiert und die Verlängerung der ESU-Unterstützung bis Oktober 2027 bekannt gegeben.

Windows 10 und bisherige ESU-Regelungen

Zum 14. Oktober 2025 ist ja der Support durch Microsoft für Windows 10 22H2 ausgelaufen, und es gibt keine Unterstützung mehr. Allerdings konnten Nutzer sich für das Extended Security Update-Programm (ESU) entscheiden. Mit ESU-Lizenz bekommen die Systeme mit Windows 10 22H2 weiterhin Sicherheitsupdates.

  • Für die Gruppe der Privatanwender galt das kostenlose ESU-Programm für ein Jahr und wäre im Oktober 2026 regulär ausgelaufen.
  • Für Business-Einsätze können Unternehmen ESU-Lizenzen für Windows 10 22H2 Enterprise kostenpflichtig über drei Jahre buchen.

Ich hatte in diversen Blog-Beiträgen (siehe Links am Artikelende) über diesen Ansatz berichtet. Für Privatnutzer hätte die obige Regelung bedeutet, spätestens ab Oktober 2026 auf Windows 11 hochzurüsten (falls die Hardware und Software mit macht) oder zu einem alternativen Betriebssystem wie Linux zu wechseln.

Die andere Alternative, die ich mehrfach hier im Blog angesprochen hatte, war die Verwendung von 0patch. ACROS Security wird Windows 10 22H2 für fünf Jahre, also bis 2030, mit sogenannten Micro-Patches versorgen, die in Windows 10 bekannt gewordene Schwachstellen absichern. Ich hatte im Blog-Beitrag Windows 10: 0patch sorgt für 5 Jahre Zusatzsupport darüber berichtet. Der Vorteil ist, dass auch Microsoft Office 20216 und 2019 mit abgesichert werden (siehe Windows 10 und Office 2016/2019 ab Oktober 2025 sicher betreiben – Teil 2).

Microsoft verlängert Windows 10 ESU bis Oktober 2027

Bereits seit den Abendstunden des 25. Juni 2026 rauscht die Nachricht, dass die ESU-Unterstützung für Windows 10 22H2 durch Microsoft bis Oktober 2027 verlängert worden sei, durch die Internetseiten. Es gibt den Microsoft Beitrag Stay secure with Windows 11, Copilot+ PCs and Windows 365 before support ends for Windows 10 vom 24. Juni 2025, verfasst von Yussuf Mehdi, Executive Vice President, Consumer Chief Marketing Officer bei Microsoft. Dort geht es um das geplante Supportende von Windows 10 zum Oktober 2025.

Windows 10 22H2 ESU

Mir ist über die Patchmanagement-Mailing-Liste obiger Post in mein E-Mail-Postfach gespült wird. Susan Bradley, die diese Mailing-Liste betreibt, verweist auf die "Editor's note" vom 25. Juni 2026, die Microsoft an obigem Beitrag von Yussuf Mehdi vorgenommen hat. Dort findet sich nun folgende Formulierung:

Editor's note – June 25, 2026 – This post has been updated to reflect that the Windows 10 Extended Security Updates (ESU) program for personal use devices is being provided for an additional year, with coverage now available through Oct. 12, 2027. This extension provides customers with more time to transition to a new Windows 11 PC while continuing to receive critical security updates.

Microsoft hat den Beitrag dahingehend modifiziert, dass das ESU-Programm für Privatgeräte nicht zum Oktober 2026 ausläuft. Vielmehr wird die ESU-Unterstützung für diese Geräte bis zum 12. Oktober 2027 verlängert. Das soll Nutzern mehr Zeit geben, auf Linux umzusteigen, ups, hab mich gerade verschrieben, ich meine natürlich nach Microsofts Lesart einen neuen Windows 11-PC zuzulegen.

Wer also in Europa ein Windows 10 22H2 Home oder Premium mit dem kostenlosen ESU-Programm aktiviert hatte und somit weiterhin Sicherheits-Updates erhielt, bekommt eine Verlängerung um ein weiteres Jahr spendiert. Es gibt also Sicherheits-Updates bis zum Oktober 2027. Zur Vorgehensweise in der Microsoft-Webseite nach :

"Today, we're introducing additional free enrollment options and the simple steps to get started. Extended Security Updates for Windows 10:"

suchen. Dort hat man den ursprünglichen Text in den Datumswerten der Verfügbarkeit angepasst:

Once you select an option and follow the on-screen steps, your PC will automatically be enrolled. ESU coverage for personal devices runs from Oct. 15, 2025, through Oct. 12, 2027. Starting today, the enrollment wizard is available in the Windows Insider Program and will begin rolling out as an option to Windows 10 customers in July, with broad availability expected by mid-Augustviii

Betrifft die weltweite Verfügbarkeit – im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sind die geforderten Schlenker wie Backup, 1.000 Microsoft Rewards-Punkte oder 30 US $ unnötig, da hier die Verlängerung kostenlos war. Die genauen Modalitäten für die ESU-Verlängerung bis 2027 sind für den EWR noch unbekannt, ich gehe aber davon aus, dass sich wenig ändert und die Rechner sich automatisch für das Folgejahr mit ESU-Lizenz aktivieren.

Für Firmen ändert sich übrigens nichts, da für Windows 10 22H2 Enterprise das ESU für Business-Umgebungen kostenpflichtig erworben werden muss. Unternehmen können noch bis Oktober 2028 ESU-Lizenzen erwerben.

Und wer sich ein Windows 10 2021 IoT Enterprise LTSC beschafft, ist noch bis 2031 im Support.

Meine 2 Cents

Als erstes ist das schon mal eine gute Nachricht für die ca. 500 Millionen Windows 10-Nutzer, deren Geräte sich nicht auf Windows 11 hochrüsten lassen, weil sie die Hardware-Anforderungen nicht erfüllen. Die Rechner sind noch lange gut genug für Windows 10, man kann einfach mit den Systemen arbeiten, ohne durch Gimmicks traktiert zu werden. Das erlebe ich täglich, wenn ich statt Linux meinen Windows 10-Desktop (läuft auf einer 2019 LTSC Enterprise) und mein Windows 10 22H2 Notebook verwende.

Es ist auch eine interessante Nachricht für die mutmaßlich "etwas weniger als" eine halbe Milliarde Windows 10-Nutzer, die nicht auf Windows 11 wechseln wollen, weil sie schlicht keinen Vorteil sehen. Diese können weiter mit dem bisherigen Betriebssystem arbeiten, bleiben aber mit Updates abgesichert.

Und für Microsoft? Ist es sicherlich die "geräuschloseste" Lösung eines riesigen Schlamassels. Die Strategen aus Redmond haben sich schlicht in eine Sackgasse manövriert. Windows 11 war nie das "von Nutzern geliebte Betriebssystem", sondern bestenfalls notwendiges Übel. Durch die überzogenen Hardware-Anforderung, für die Windows 11 entwickelt wird, und die durch den AI-Hype beförderte Preisexplosion bei Hardware (RAM, SSDs, andere Komponenten) hat Microsoft sich quasi den eigenen Markt abgewürgt (gerade von Micron die Prognose gelesen, dass die astronomischen RAM-Preise für 5 Jahre anhalten). Keiner wäre jubelnd umgestiegen, so mancher liebäugelt mit Linux oder anderen Lösungen (die man imho im Fokus behalten sollte).

Microsoft hätte sich einerseits wieder der Diskussion "die verschrotten Millionen gut funktionierender Windows 10-Rechner" ausgesetzt. Andererseits lauert die latente Gefahr, dass Windows 10-Nutzer feststellen, die Rechner laufen doch mit Linux genau so gut. Beide Punkte hat Redmond mit dem neuen Schlenker elegant abgeräumt. Denn Sicherheits-Updates müssen die Entwickler für Unternehmenskunden im ESU-Program bis 2028 und für Windows 10 2021 IoT Enterprise sogar bis 2031 bereitstellen.

PS: Das Ganze hat in meinen Augen etwas von "Chicken game", also zwei Autos, die aufeinander zurasen, um zu testen, wer als erster die Nerven verliert und zur Seite lenkt. Hier die Windows 10-Nutzer, die auf das Supportende zusteuern, möglicherweise die Nerven verlieren und einen neuen Rechner kaufen. Dort Microsoft, welches sieht, dass Millionen Rechner noch mit Windows 10 laufen und möglicherweise die Nerven verliert, weil die Rechner dann plötzlich potentiell unsicher sind und man das "verschuldet hat". Also hat Microsoft kurz vorm 'großen Knall ' "einen Rückzieher" gemacht und ist "ausgewichen".

Ähnliche Artikel:
Windows 10: Überraschung, es gibt ESU-Supportverlängerung; auch für Privatanwender
Windows 10: Preise für Extended Security Updates bekannt gegeben
Support für Microsoft 365 für Windows 10 ESU-Systeme um 3 Jahre verlängert
Microsoft will 30 US-$ für 1 Jahr Windows 10-Supportverlängerung
Windows 10: Neues zum ESU-Programm – Gratis-Option für Einzelnutzer
Windows 10: ESU-Informationen und FAQ für Privatanwender
Windows 10: 0patch sorgt für 5 Jahre Zusatzsupport
Windows 10: Microsoft bietet ESU im EWR ohne Bedingungen für Konsumer
Windows 10 und Office 2016/2019 ab Oktober 2025 sicher betreiben – Teil 2

Dieser Beitrag wurde unter Sicherheit, Update, Windows 10 abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

58 Kommentare zu Windows 10: Microsoft verlängert kostenloses ESU bis Oktober 2027

  1. maik sagt:

    tolle Nachricht 🥳🎉
    Hab mir schon dick im September einen Kalendereintrag gesetzt gehabt, um mögliche Linux Distris durch zu probieren.

    Wenn ich alleine einen Betriebssystem Start von einen Windows 10 und einem Windows 11 Client auf identischer Hardware vergleiche, gewinnt was Geschwindigkeit angeht inmer der Windows 10 Client. Nach Anmeldung des Benutzers kann man im Windows 11 einfach direkt keine Prozesse starten, das Startmenü lahmt rum, lässt sich nicht öffnen, Prozesse lassen sich zwar als Desktop Icon klicken, der Prozess ist auch sichtbar im Taskmanager, aber bis man wirklich ein sichtbares Fenster sieht vergehen Minuten. In Windows 10, Doppelklick und es ist offen.

    Ich kann mich mit dieser trägen Kröte einfach nicht anfreunden, das geht beim missratenem Kontextmenü los (auch träge), zieht sich über die grauenhafte neue Systemsteuerung (in Win10 noch guter Kompromiss) und geht beim Startmenü weiter, Accountzwang, Werbung im Startmenü, und allerlei Trackingseuche (die und die Werbung lässt sich ja glücklicherweise vor Installation ausbauen/eindämmen mit ntlite)

    Ich frage mich bei Windows 11 eigentlich nur eines: wo ist die eigentliche Leistung der Hardware die ich gekauft habe hin verpufft? Warum fühlt sich alles so langsam und schwer auf den Geräten an, was macht sie Kiste die ganze Zeit? Man kann in den Taskmanager schauen und sieht einfach keinen Auslöser, es ist zum Haare raufen. 🤯

    Ein WinXP (64bit) oder Win7 mit NVME/SSD Disk und 16GB RAM oder Hardware die uns heute zur Verfügung steht würde fliegen lernen.

    Man kann nur hoffen, das Windows 12 besser wird – es heist ja nicht umsonst, dass nur jede zweite Windows Version benutzbar ist…

    Ich will eigentlich nicht auf Linux umsteigen, gerade weil die Steam-Bibliothek nicht zu 100% Linux konform ist, Treibersachen nicht richtig laufen, Diagnose KnowHow in Linux nicht vorhanden ist und auch weil ich mit MS auch arbeitstechnisch arbeiten muss und man sich halt komplett in Neuland mit Linux begeben muss und jeder kennt es ja – Gewohnheitstier Mensch.

    Wenn aber M$ seinen Accountzwang, Tracking und Werbung im Betriebssystem und grottenschlechte Performance und Patchmanagement nicht in den Griff bekommt, wird es wohl nicht anders möglich sein.
    Aber wie geagt, tolle Nachrichten, dass uns noch ein Jahr "Bedenkzeit" gegönnt wird.
    Vielleicht gibt's ja im Laufe des Jahres eine Ankündigung zu Windows 12 als "Rettungsanker" – ich bezweifle nur, dass es besser sein wird… 😩

    • Visitator sagt:

      Accountzwang sehe ich nur bei W10 wegen ESU, ich arbeite grundsätzlich mit lokalen Konten.
      Was ist Werbung im Startmenü?
      Sowohl W10 und W11 sind zurechtgestutzt mit O&O ShutUp, wäre natürlich schöner, wenn man das nicht bräuchte.
      Die gefühlte Schwupdizität unterscheidet sich bei mir nicht so wahnsinnig zwischen 10 und 11, allerdings nervt der 11er Dateimanager manchmal.
      AMD Ryzen 5700G mit NVMe-SSD und 32 GB DDR4-RAM

      • Frischling sagt:

        "durch den AI-Hype beförderte Preisexplosion"

        exakt!

        Zwar steckt im Acemagic K1, den ich letztes Jahr noch für 240 Euro mit Ryzen 5 7430U und 32 GB kaufte, neuerdings wahlweise eine Embedded oder Ryzen 7 CPU … scheint es derzeit aber max mit 16 GB zu geben und kostet je nach CPU zwischen 350 bis über 600 Euro! Und dann hat man nicht mal eine vernünftige NVMe drin, sondern nur so'n NVMe-SSD mit 256 oder 512 GB. (musste ich letztes Jahr auch selber tauschen, hatte da für eine gute 2TB noch 125 Euro bezahlt, kosten jetzt auch mehr als das doppelte) …

        Also die Preise sind inzwischen der Wahnsinn.

        Das Win11 auf dem Gerät nutze ich derzeit gar nicht produktiv, sondern lieber den alten W10-PC von 2012 (intel ivybridge i7-3770K) mit "nur" 16GB DDR3.

        Obwohl ich an dem Win11 nichts groß verändert habe (kein ShutUp oder sonst was) und das im wesentlichen in der Vorinstallierten Konfiguration arbeitet, hakt es da gelegentlich beim Start von Software. Das sehe ich beim alten Win 10 nicht … da läuft alles flüssig, wenn über die Jahre hin auch manches merklich gemütlicher startet und reagiert. Hatte das W10 aber auch noch nie neu Installiert, das rödelt seit der Erstinstallation im September 2012 vor sich hin… "bestes Windows ever" bislang. W7 vorher war was die Updates betrifft eine Katastrophe die letzten Jahre vor dem Wechsel zu Win 10 (in 2017). Beim Win 10 gab es bislang nie irgendwelche Probleme mit Updates … im Gegensatz zum neuen W11, wo man sich gar nicht traut, das Update sofort durchzuführen, wenn verfügbar.

      • maik sagt:

        >Accountzwang sehe ich nur bei W10 wegen ESU

        mit Script auf github kann man ESU auch mit lokalen Konten nutzen.
        Mir erschließt sich nicht, was ein Account für Vorteile bieten soll.
        Meine Daten gehören mir und liegen lokal und werden auch lokal gesichert, ich brauch keine shiny Wolke.

        • Hans von buelow sagt:

          Ich habe mich für das ESU genau einmal mit einem MS-Acount angemeldet, meinen Obulus entrichtet und mich seitdem nie wieder dort angemeldet. Bis auf diese Ausnahme nutze ich nur lokale Konten.
          Gut, das Geld tat weh, da meine Systembuilder-DVD damals Geld gekostet hat, aber was soll's. :)

        • viebrix sagt:

          Der einzige Vorteil, der mir bekannt ist – ist, dass dort der Bitlocker Key gespeichert wird. Für den Fall dass MS bei einem Update, den Bitlocker im Hintergrund aktiviert und man es nicht mitbekommen hat. Wenn dann mit secure-boot/bios-update etwas bei einem anderen Update geändert wird und der Bootvorgang gesperrt wird, dann hat man dort noch die Chance den Key zu finden.

      • Luzifer sagt:

        ESU kannst du auch auf "alternative" Arten aktivieren (so wie wie man ja bei Win11 Nutzung mit lokalen Konto auch tut)

        Accountzwang ist doch nur ein IQ Test von Seiten MS!

        @maik This!

    • Gänseblümchen sagt:

      "Windows 11 Client auf identischer Hardware vergleiche, gewinnt was Geschwindigkeit angeht inmer der Windows 10 Client. Nach Anmeldung des Benutzers kann man im Windows 11 einfach direkt keine Prozesse starten, das Startmenü lahmt rum"

      Hast du den Vergleich auf einer 8GB-RAM-Kiste gemacht? Hast du das mit den Win 11 Juni-Updates gemacht?

      Schau lieber, dass du auf Windows 11 kommst, hast jetzt aber ein Jahr mehr Zeit!

      • Günter Born sagt:

        Ich denke, man sollte dem Thread-Starter überlassen, wo es ihn hinzieht …

      • Luzifer sagt:

        Kann ich bestätigen hab hier nen Testrig mit Win10 ESU aktueller Stand und Win11 aktueller Stand. (patchstand Juni 2026) Win 11 zieht fast immer den kürzeren! Beide System fahren komplett runter kein Sleepmode. Keine zusätzliche Software ausser Benchmarkingsoftware…

        Beide OS Versionen liegen auf ner 5.0NVMe SSD als Partition, sollte also zu keinen Unterschied führen, bezüglich der Anbindunge volle Lanes direkt an die CPU…

    • Micha sagt:

      "Ich frage mich bei Windows 11 eigentlich nur eines: wo ist die eigentliche Leistung der Hardware die ich gekauft habe hin verpufft? Warum fühlt sich alles so langsam und schwer auf den Geräten an, was macht sie Kiste die ganze Zeit?"

      Die moderne Shell des Windows Explorers reagiert unter Windows 11 träge. Mache mal den Test mit dem Explorer Patcher. Stelle die Shell auf Windows 7 oder Windows 8.1 um. Danach läuft das bedeutend schneller. Das gleiche kann man bei Modern Apps feststellen.

      Editor, Fotoanzeige, (Taschen)Rechner, MS Paint …

      Installiere manuell die Win32 Version der Programme, von Windows 7 oder Windows 8.1 x64. Die starten instand bei modernen PCs. Bei der Fotoanzeige, reicht eine Registry Änderung.

      • User007 sagt:

        Stellt sich doch dann in Konsequenz die nicht unberechtigte Frage wofür dann überhaupt eine neue OS-Version benötigt wird/wurde, oder?

        • R.S. sagt:

          Genau das!
          Für 80% er Leute würde auch heute noch ein Windows XP völlig ausreichen.
          Der Großteil der Privatanwender macht doch außer ein wenig Office und Internet kaum etwas mit dem PC.

          • Luzifer sagt:

            und selbst für den Enthusiasten bräuchte es kein Win11 und ist sogar eher kontraproduktiv!

            • User007 sagt:

              Ganz ehrlich:
              Wenn ich die allein sich andauernd insbesondere durch die Updates einstellenden "Schwierigkeiten" für den Workflow eines Nutzers beobachte… nicht nur, wer will das, sondern auch, wer kann das gebrauchen?
              Ich betreue mehrere Einzel-/Kleinunternehmen und die können nicht jedesmal, weil durch ein Update i-welche auch historisch sowie alltägliche Praxis vorhandenen Konfigurationen plötzlich nicht mehr nutzbar sind, ihren produktiven Workflow stilllegen.
              Kann man leider wirklich niemandem guten Gewissens empfehlen!

        • Micha sagt:

          "Stellt sich doch dann in Konsequenz die nicht unberechtigte Frage wofür dann überhaupt eine neue OS-Version benötigt wird/wurde, oder?"

          Wegen DirectX 12. Diablo IV läuft halt nicht unter Windows 7 und 8.1 x64.

          • User007 sagt:

            😂
            Mist, ja, die Zockerei…vergeß ich immer, weil ich eben mit meinen Rechnern was Produktives anstell'. 😉

            • Micha sagt:

              Das ist auch der einzige Grund.

              Für meine Restlichen Tätigkeiten, würde mir die Funktionalität von Windows 7/Windows 8.1 x64 ausreichen. TV und Radioaufzeichnungen erstellen, und später anhören, benötigt kein aktuelles Betriebssystem. ProgDVB läuft je nach Version mit DXVA2 ab Windows 7.

              • User007 sagt:

                Ich betreib' aus mehrerlei (validen) Gründen bewußt noch Rechner mit W7 – laufen alle stabil ohne die kleinsten Zeichen auf Korrumpierungen! 🤷‍♂️

            • Olli sagt:

              Was Produktives – mit Windows? ,🤣🤣🤣🤣🤣🤣

      • Luzifer sagt:

        *************************************************
        was macht sie Kiste die ganze Zeit?
        *************************************************
        Na die Telemetriedaten sammeln und deine intimsten Daten nach Redmond und Langley schicken ;-P

  2. Luzifer sagt:

    *****************************************
    noch mit Windows 10 laufen und möglicherweise die Nerven verliert, weil die Rechner dann plötzlich potentiell unsicher sind und man das "verschuldet hat".
    *****************************************
    Ein Rechner wird nicht einfach schlecht oder potentiell unsicher weil er keine OS Updates mehr bekommt…was soll diese Mär?

    Ein gehärtetes und gesichertes Win10 ist nicht unsicherer als ein aktuelles Win11!

    Noch immer ist das Hauptscheunentor durch das Malware aufs Rig kommt Browser; eMail; Messenger, solange diese mit Updates aktuell gehalten plus die Security Aplliance spielt das OS nur einen untergeordneten Akt.
    Dies Updates sind noch mind. bis 2032 gegeben oder sogar darüber hinaus…

    Wenn Lisa Dumbass auf alles klickt was rein kommt ohne nachzudenken ist Win11 genauso schnell verseucht wie ein Win10!

    Ja es gibt noClick & DriveBy Malware welche keinen User mehr benötigt (aber die betrifft Win11 genauso), machen in der freien Wildbahn jedoch keine 2% aus, der Rest benötigt immer noch den DAU der die "Tür öffnet" und der DAU macht das auch bei Win11 (sogar bei Linux).
    Ja da sind Lücken dann aktuell, aber lass die Tür zu dann greifen die nicht!
    Um ne OS Lücke auzunutzen musst du erst mal aufs OS kommen.

    Die L-Ü-C-K-E sitzt eben immer noch vor dem PC! Diese gilt es zu schließen… (und die ist OS neutral)

    • moritzkatz sagt:

      Zitat:"[…] Ja es gibt noClick & DriveBy Malware welche keinen User mehr benötigt (aber die betrifft Win11 genauso), machen in der freien Wildbahn jedoch keine 2% aus, […]"

      Das halte ich für ausreichend riskant. Du würdest dich ja auch nicht in einem Operationssaal operieren lassen, der zu 98 % sterilisiert wurde.

      • Luzifer sagt:

        mit einem Unterschied diese 2% hab ich selbst in der Hand (und gelten für Win11 ebenso)… den diese kann man weiter minimieren durch härten, ordentliche Backupstrategie usw. Sollte einem die 2% treffen ist eben Pech, wayne? PC plätten; GoldenMaster einspielen; Backup wieder einspielen und gut ist… und der MalwareBande den Stinkefinger zeigen!

        100% Sicherheit gibt es nicht!
        Damit kann ich aber ruhig schlafen…

        Zu deinem OP: je nach Vorerkrankung/Krankheit die dich in den OP zwingt, sind die Chancen weitaus schlechter als 98% ;-P
        Nuimmst du mal Krebs: Die 5-Jahres-Überlebensrate bei Männern sind: Darm 63 Prozent, Harnblase 58 Prozent, Mundhöhle und Rachen 48 Prozent, Lunge 21 Prozent.

        • Gänseblümchen sagt:

          Wieviele Programme verwendest du, welche die Opensource FFmpeg Lib nutzen? VLC? Firefox? …

          Reicht, ein Video zu öffnen…

          https://jfrog.com/blog/pixelsmash-critical-ffmpeg-vulnerability-turns-media-files-into-weapons/

          • R.S. sagt:

            Es reicht doch schon der Defender in Windows.
            Da steckt eine dll von 7-zip drin.
            Und zwar eine uralte vom August 2025, die 25.01.
            Die ist voller Sicherheitslücken.
            Aktuell ist seit 2 Tagen die 26.02.
            Bei der 26.00, 26.01 und 26.02 wurden Sicherheitslücken geschlossen.
            Microsoft ist schon häufiger dadurch aufgefallen, das die die in Windows mitgelieferten Bibliotheken von Fremdherstellern nicht zeitnah (mindestes beim nächsten Patchday) aktualisieren.

          • Luzifer sagt:

            Firefox ok… aber VLC aus welchem Grund sollte der bitte Internetzugang haben? Das regelt die Firewall… du wärst erstaunt wie wenig Programme Internetzugang tatsächlich brauchen!

            Wollen klar… bedeutet aber nicht das man den auch gewähren muss!

            Ausserdem ist das wieder ein Pseudo-Argument hat ja nix mit ESU zu tun Win11 ist davon ebenso betroffen… ffmpeg kannst auch unter Win10 ESU aktuell halten… ESU heisst ja nicht das du nun alles andere nicht patchen, up to date halten sollst…

            Und bei wirklich schweren Lücken bringt MS sowieso nen Patch auch für alte Systeme… Win 7 bekam dieses Jahr auch schon nen Patch selbst XP… alles nur Panikmache um Dumme abzuphishen…

      • Bernd Bachmann sagt:

        Es dürften sehr viel weniger als 2% sein. Ich warte nun schon seit mehreren Jahren vergeblich darauf, dass mir mal jemand ein Beispiel dafür nennt.

        (Rahmenbedingungen: Privatnutzer; kein Remote-Zugriff auf das Gerät; keine Cloud-Nutzung; Internet-Zugang nur für Browser und Email-Programm, die beide Sicherheits-Updates bekommen, freigegeben.)

        • Steter Tropfen sagt:

          „Internet-Zugang nur für Browser und Email-Programm freigegeben" – das ist schon eine ziemliche Einschränkung. Manchmal ist einem gar nicht bewusst, was alles zwischendurch Online-Zugang will. Sei es Google Earth, MediathekView, die Software fürs Steuernzahlen – ganz zu schweigen von diverser moderner Software, die schon für die Aktivierung Internetzugang verlangen. Wer ohne all das auskommt, mag sich sicher fühlen.
          So lange, bis sein Browser/Email-Programm findet, künftig nicht mehr ohne irgendwelche Gimmicks sein zu können, die dem alten Betriebssystem fehlen. Dann gibt es dafür auch keine Sicherheits-Updates mehr. Oder es sorgt Google mit seinen Web-Anforderungen dafür, dass plötzlich Websites nicht mehr auf dem eigentlich gepflegten ESR-Browser funktionieren. Oder Cloudflare als immer öfter eingesetzter Türsteher beschließt, Leute mit diesem unmodischen Betriebssystem nicht mehr reinzulassen – das passiert mir in letzter Zeit zunehmend, und zwar auf Seiten, wo man es wirklich nicht vermuten würde.

          • Luzifer sagt:

            Firefox ok… aber VLC aus welchem Grund sollte der bitte Internetzugang haben? Das regelt die Firewall… du wärst erstaunt wie wenig Programme Internetzugang tatsächlich brauchen!

            Wollen klar… bedeutet aber nicht das man den auch gewähren muss!
            Was von meinem Rig ins Internet geht und was nicht bestimme noch immer ich!

            Bequemlichkeit halt… schon immer dimetral entgegengesetzt der Sicherheit

  3. Froschkönig sagt:

    Ich sehe noch einen anderen Grund: Hardwarekosten. Das wird für viele Leute schon bisher ausschlaggebend gewesen sein, einen gut funktiuonierenden PC deswegen ersetzen zu müssen. Und durch die KI-Blase haben sich die Anschaffungskosten ja in den letzten 7 Monaten nochmal spürbar erhöht. Und das in einer Zeit, wo die allgemeinen Lebenshaltungskosten durch diverse Krisen gestiegen sind. Gut, dass MS so reagiert, die Sicherheitspatches müssen sie für die LTSC Nutzer sowieso bereitstellen, es ist also kaum Mehraufwand.

  4. Thomas sagt:

    Schön, dann bleibe ich weiter bei W10 und habe ein Auge auf Linux was auch für Nvidia im Gaming gut läuft. Treiber sind noch das Problem wegen Nvidia. Win11 gefällt mir überhaupt nicht mit dem scheiß den sie da fabriziert haben.

  5. Lantanplan sagt:

    Kleiner Gedanke von mir:

    Ich nutze Windows 11, aber ich hatte zur ISO-Erstellung Rufus genutzt; und nicht mal die aktuellste. Was ich mit Rufus alles ausschalten konnte, fantastisch. Lokales Konto, keine Werbung und diverse andere Sachen.

    • User007 sagt:

      Na ja, es wird sich wohl der eher IT-unbedarfte "0815-Standard"-Nutzer nicht eine Setup-ISO erstellen, um seine Privatrechner mit den üblichen "Otto-Normal"-Anwendungen praktikabel verwenden zu können, gell?! 🤷‍♂️

      • ilu sagt:

        Der IT-unbedarfte Standarduser wird auch selten bis nie ein Betriebssystem (neu) installieren, sondern kauft sich einen Fertig-Rechner mit vorinstalliertem Windows.
        Nur wenn Otto-Normal-User sich für so was wie Privatsspähre interessiert, wird ihn/sie eine Anpassung von Windows überhaupt erst interessieren. Und wenn man dann selbst nicht in der Lage dazu ist (was nicht negativ klingen soll!), muss man sich eben jemanden suchen, der das übernehmen kann.

        Ansonsten: in der Firma nutze ich auch einen per Rufus angepassten USB-Stick zur Installation von Windows 11. Ich installiere in der Regel keine 10 Rechner im Jahr neu, daher brauche ich da nicht so viel Automatisierung.

  6. R.S. sagt:

    Bzgl. IoT Enterprise LTSC 2021:
    Das bekommt noch bis einschließlich Januar 2032 Updates.
    Und so lange kann man mit alternativen Tools auch alle anderen Windows 10 Versionen mit Updates versorgen.

  7. Knut1998 sagt:

    "Für die Gruppe der Privatanwender galt das kostenlose ESU-Programm für ein Jahr und wäre im Oktober 2026 regulär ausgelaufen."
    vs.
    "Wer also in Europa ein Windows 10 22H2 Home oder Premium mit dem kostenlosen ESU-Programm aktiviert hatte und somit weiterhin Sicherheits-Updates erhielt, bekommt eine Verlängerung um ein weiteres Jahr spendiert."

    Mir ist nicht klar, was genau die Kostenlosigkeit begründet: Ist es die nicht-kommerzielle Nutzung von Windows oder die Edition Home/Premium?

    Konkret: Ist ESU auch kostenlos
    – für Privatanwender mit Windows 10 22H2 Education/Enterprise
    – für kommerzielle Anwender mit Windows 10 22H2 Pro?

  8. Visitator sagt:

    Dank Microsoft bleibt nun viel Ärger erspart, weil Millionen ihre Rechner einfach weiternutzen können.

    Bezüglich Hardware kann ich sagen:
    Mehrere Bekannte haben noch eine mechanische HDD für das OS – DAS ist langsam!
    Ich kann jedem Betroffenen nur raten: wirf die HDD als OS-Platte raus, wenn du kannst! Egal, welches OS.
    SSD verleiht Flügel – ggf. nicht ganz große, aber immerhin ;-)

    • Luzifer sagt:

      Also ich hatte als die ersten SSD aufkamen ein RAID 0 +1 aus 8 Raptoren und der Geschwindigkeitssprung durch damalige SSD (Sata) war vorhanden, aber jetzt auch kein Wahnsinnssprung.

      Klar heute mit ner 5.0 NVMe kein Vergleich… ausserdem gibts keine Raptoren mehr, HDDs mit mehr als 1ok U/min findest ja keine mehr… Enterprise HDDs mit SAS ist auch bei 10k U/min Schluß…

    • viebrix sagt:

      Ein sehr guter Tipp, allerdings haben die Preise auch Flügel bekommen – gerade bei SATA SSD's oft das 3fache von dem was es noch im letzten Nov. gekostet hat. Ich schiebe aktuell den Kauf ständig hinaus…

  9. Jürgen sagt:

    Microsoft hat hier sicherlich neu gedacht.
    Aktuell ist alles knapp, was auch nur an PC Hardware erinnert.
    Die Verlängerung des Supports ist sicher aus mehreren Gründen passiert:
    * SFI – Secure Future Initiative – Millionen Rechner ins Sicherheitsnirvana laufen zu lassen ist keine ernsthafte Option.
    * Neues Management – Qualität steht jetzt viel mehr im Fokus, lange laufende Probleme scheinen angegangen zu werden – und wenn es "nur" die Taskleiste ist. Windows 10 hat einige dieser Probleme nicht, da die Codebasis reichlich "gereift" ist.
    * Nachhaltigkeit – Viele Windows 10 Rechner sind einfach noch gut genug.

    Aus einer ähnlichen Ecke kommen auch die Bestrebungen bei den Secure Boot Zertifikaten – ein Thema der Hardwarehersteller, denn die müssen bis Oktober auch das BIOS anpassen. Fast alle haben einen guten Job gemacht… ein großer einen eher schlechten, auch da … wo Telemetrie da ist, kann man abschätzen, ob der Zertifikatswechsel funktioniert. Ich sehe, das selbst meine alten Geräte neue Zertifikate haben. Telemetrie ist hier allerdings auch (leicht reduziert) aktiv.
    Beim Zertifikatsaustausch durch Microsoft selbst stand wohl auch Sicherheit und Nachhaltigkeit weit vorne.

    Es ist halt nicht immer alles schlecht. Hoffen wir das 2027 die nächste Verlängerung bis 2028 kommt, dann lebt Windows 10 länger wie XP.

    • R.S. sagt:

      Am längsten hat Windows Server 2008R2 gelebt:
      Von Oktober 2009 bis Januar 2026, also satte 26 Jahre und 4 Monate!
      Und bis Januar 2026 konnte man auch Windows 7 mit den Patches von Server 2008R2 versorgen.
      Windows XP hat nur 13 Jahre lang Support erhalten.

      • Luzifer sagt:

        2009 bis 2026 sind bei dir 26 Jahre? Oha!
        Also entweder hast dich vertippt und meintest 2000 bis oder du kannst nicht rechnen… aber meines Wissen gabs 2000 noch kein Server 2008 ;-P

        • aus dem Rhein-Main Gebiet sagt:

          Richtig, das Windows Server 2000 (aka W2K) und den passenden Client dazu.

        • R.S. sagt:

          Ja, war ein Vertipper.
          Es sind natürlich 16 Jahre und 4 Monate.
          Und damit 3 Jahre mehr als bei XP.

          • Stefan Kanthak sagt:

            Windows XP wurde Dank der Aktualisierungen für Windows Embedded POSReady 2009 bis 2019, also 17+ Jahre lang versorgt!


            GB: Stefan, danke für die Ergänzung, auch ich vergesse das POSReady gerne. Den Text habe ich redigiert, denn die Nebenbemerkungen waren nicht zielführend. Danke für das Verständnis!

  10. Micha sagt:

    Dann sieht es so aus, das ich doch noch mal Windows 10 Installieren werde. Das erste mal, seit ich es 2015 von 3 PCs wegen Performanceproblemen und/oder Bluescreens wieder deinstalliert habe.

    Damals war Technisch einfach Windows 8.1 x64 von der Systemperformance überlegen. Auch bei den Updates gab es unter Windows 8.1 x64 nie ärger.

    Windows 11 23H2 fällt ende diesen Jahres aus dem Support. Education und Enterprise Updates, können manuell über den Update Catalog heruntergeladen und Installiert werden.

    1 Jahr zusätzliche Updates für meinen alten PC, sind einfach ein zu verlockendes Angebot von Microsoft.

    Daten zum alten PC:
    Motherboard: ASUS M5A99x EVO R2.0
    CPU: AMD Phenom II X4 965
    RAM: 16GB DDR3 1600MHz 4 Module
    Samsung 840 Pro SSD 128GB (Windows 11, Auslagerungsdatei)
    WD Red SATA SSD mit 1TB für Programme
    Netgear GA 311 Netzwerkkarte im PCI Steckplatz (Onboard ist durch einen Blitzschag über die DSL Leitung defekt gegangen)

  11. Bernd Pfeiffer sagt:

    Es geht auch komplett ohne ESU-Subskription (d.h. bei den Privat- oder die Maschine autark selbstadministrierenden Anwendern, allgemeiner : Für sämtliche lokaladministrierten Standalone-Windows 10-Versionen der Editionen Home und Professional, die nicht in einer Unternehmensumgebung resp. in einer verbundenen/richtliniengesteuerten Domäne laufen, dort wärs kostenpflichtig). Man sollte davon immer wissen : catalog.update.microsoft.com. Dort werden ALLE öffentlich veröffentlichten Updates gelistet und auch zum manuellen Download bereitgehalten. Auch jene des kostenlosen ESU-Programms. Man suche dort bspw. (als Beispiel für den Patchday Juni 2026) nach "windows 10 & 22H2 & 2026-06" und voila, schon poppt das letzte Update auf und kann heruntergeladen werden.

    • Luzifer sagt:

      nur das sich die ohne die ESU Regstry string nicht installieren lassen… kann man aber händisch setzen, sollte aber schon erwähnt sein!
      Ich empfehle da den MAS… regelt alles.

    • R.S. sagt:

      Das ist richtig.
      Du kannst die Updates herunterladen und installieren.
      Aber: Wenn es keine ESU-Registrierung gibt, läuft es bei einem Neustart bis über 90% hoch und dann wird das Update rückgängig gemacht.
      Effektiv bekommt man die Updates also nicht aufs System.

      Es gibt andere Lösungen, wie beispielsweise Bypass-ESU-X, MAS, etc.
      Da denkt dann Windows, das es für ESU registriert ist und man bekommt die Updates ganz normal über die Updatefunktion und braucht nicht über den Update Catalog zu gehen.

  12. Hobbyadmin sagt:

    Damit müssten dann doch eigentlich die lokalen Freischaltungen für ESU ganz ohne Microsoft Account wie ConsumerESU von abbodi1406 u.ä. einfach weiter funktionieren, oder?

  13. Erlenbein sagt:

    Also ich muss sagen wow – das hätte ich echt nicht erwartet.

    Danke für diese Info, das ging wohl im Urlaub irgendwie an mir vorbei. ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht. Wegen Missbrauchs bin ich gezwungen, Name und E-Mail als Pflichtfelder beim Kommentieren zu aktivieren. Wählt ggf. einen (noch nicht benutzten) Alias-Namen und verwendet ggf. eine Dummy-Mail-Adresse (z.B. t@hotkev.com).

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.