Google Chrome / Edge: 20 GB Speicher für AI-Modell-Download

Kürzlich hat Google bekannt gegeben, dass der Google Chrome-Browser auf bestimmten Systemen KI-Modelle zur Verwendung aus dem Internet herunterladen kann und einen freien Speicher mit bis zu 20 GByte Größe verlangt. Was den Google Chrome als Browser betrifft, tangiert auch die Nutzer des Microsoft Edge. Administratoren sollten also 20 GByte freien Speicher auf den Datenträgern vorhalten.

Rückblick: Chrome und der 4 GB AI-Download

Ich hatte zum 6. Mai 2026 im Beitrag KI-Splitter: Banken wollen KI-Kredite loswerden; KI-Entlassungen killt Firmen, KI-Leaks und mehr schon mal die AI-Integration in Google Chrome angesprochen. Die Browser werden ungefragt mit KI-Funktionen angereichert.

Wer den Google Chrome-Browser installiert hat, dem wurde ungefragt und undokumentiert ein 4 GByte großes Gemini Nano LLM auf das System geschoben. Die Datei heißt weights.bin und befindet sich im Verzeichnis OptGuideOnDeviceModel. Chrome zeigt nichts an und fragt auch nicht, ob das installiert werden darf. Löscht ein Nutzer diese Datei, lädt der Chrome-Browser sie erneut herunter.

Nun wollen Chrome und Edge schon 20 GByte

Mir ist das Thema einerseits auf X untergekommen, wo nachfolgender Tweet den "20 GB AI-Download" thematisiert.

Chrome 20 GB-Requirements

Im Windows Forum heißt es, dass der Google Chrome-Browser nun generative KI-Modelle im Hintergrund auf das Gerät herunterladen kann. Auch auf neowin.net gibt es diesen Artikel, der vorgibt, dass der Google Chrome und der Microsoft Edge zukünftig 20 GByte freien Speicher auf dem Datenträger brauchen.

Google hat die Feinheiten im Beitrag Manage on-device Generative AI models in Chrome veröffentlicht. "Um ein verbessertes Browser-Erlebnis zu bieten, nutzt Chrome geräteinterne KI-Modelle zur Unterstützung von Web- und Browserfunktionen" heißt es dort. Man erfährt, dass Chrome als Browser möglicherweise generative KI-Modelle im Hintergrund auf das Gerät herunterlädt, damit Funktionen, die auf diesen geräteinternen Modellen basieren, jederzeit einsatzbereit sind. Damit die KI-Modelle heruntergeladen werden können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Mindestgröße des freien Speicherplatzes sollte 20 GB betragen
  • Das Gerät sollte über eine "unbegrenzte "Netzwerkverbindung verfügen
  • Das Gerät besitzt eine ausreichende Geräteleistung, um KI-Funktionen auszuführen

Nur dann gelten die Geräte als berechtigt und die KI-Modelle werden heruntergeladen. Google weist darauf hin, dass sich die spezifischen Geräteanforderungen im Laufe der Zeit ändern können. Die Einstellung für die gerätebasierte KI gilt pro Nutzer und pro Gerät.

Geräteinterne generative KI-Modelle ermöglichen es Chrome, KI-gestützte Aufgaben direkt auf Ihrem Gerät auszuführen. Das bedeutet, dass Daten lokal verarbeitet werden, was den Datenschutz verbessern und die Geschwindigkeit erhöhen kann. Diese Modelle können beispielsweise von folgenden Funktionen genutzt werden:

  • Hilfe beim Verfassen oder Umformulieren von Texten
  • Warnungen vor Betrugsversuchen
  • Zusammenfassung von Webseiten
  • Organisation der Browser-Tabs

Damit diese Modelle auf einem Gerät funktionieren, lädt Chrome (oder Edge) sie herunter und speichert sie auf dem Gerät. Bei den 20 GByte, den der Google Chrome oder der Microsoft Edge beanspruchen, handelt es sich um eine Mindestanforderung an den freien Speicherplatz. Es gibt aber keine Angaben über die Größe des Modell-Downloads.  Bei Google wird nicht angegeben, wie groß die heruntergeladenen Dateien sind, welche Modellversion dafür in Frage kommt oder warum der Chrome-Browser so viel freien Speicherplatz benötigt, damit der Download erfolgt. Das Gleiche gilt für den Microsoft Edge. Microsoft lässt sich hier aber nur über die API aus.

Die KI-Funktionen deaktivieren

Löschen der Downloads hilft nicht, da der Browser dies dann erneut herunter lädt. Google schreibt aber, dass man generative KI-Modelle auf dem Gerät verwalten könne. Hier die Schritte für den Chrome-Browser:

  • Den Chrome-Browser auf dem Computer starten und über das Dreipünktchen-Menü Mehr auf die Einstellungen gehen.
  • In den Einstellungen soll es die Gruppe System und die Option KI auf dem Gerät geben, die man deaktivieren (und ggf. wieder aktivieren) kann.

Dieser Schalter in den Chrome-Einstellungen ist laut Google die einzige unterstützte Methode zur Verwaltung generativer KI-Modelle. Der Versuch, Modelldateien manuell oder auf andere Weise zu suchen und zu löschen, wird von Google nicht empfohlen und verhindert möglicherweise nicht zukünftige Downloads, die durch diese Einstellung gesteuert werden.

Dieser Beitrag wurde unter AI, Edge, Google Chrome abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

76 Kommentare zu Google Chrome / Edge: 20 GB Speicher für AI-Modell-Download

  1. Mira Bellenbaum sagt:

    Mh.

    Niemals, nie nicht werden persönliche oder wichtige, oder überhaupt irgendwelche Daten
    vom eigenen Rechner oder eigenem Netzwerk irgendwohin abfließen.
    Ehrlich, nie. Versprochen.

    • WLanHexe sagt:

      Nicht? Ach, na wenn das so ist,… dann geb ich natürlich die 20 GB Festplattenkapazität gerne frei. :D Aber im Ernst. Ja, schön, aber nein Danke! Ich bleib dann beim Firefox. :)

    • Gänseblümchen sagt:

      Was bitte hat jetztein lokales KI-Modell mit dem Upload von Daten zu tun? Kann ein Browser ohne KI keine Daten irgendwo hochladen?

  2. Luzifer sagt:

    na ist ja nicht nur beim Browser so, nvidia und amd haben ja auch schon mehere GiB für KI onboard, wenn man es zulässt. (installieren die nur nicht heimlich) Bei MB Herstellern hab ich das auch schon zu Gesicht bekommen… dann braucht man halt bald auf der Windowsinstallation mehrere 100GiB nur für KI Gedöhns… wenn man es den zulässt und nicht sperrt!
    Beim AMD die AMD Adrenalin KI Tools für Ryzen Prozessoren und Grakas (32GiB beim 26.6.3, wenn du das volle Programm nimmst)

    @Mira Bellenbaum tut es auch nicht wenn du dein Rig ordentlich sicherst… die externe Hardwarefirewall ist immer noch unter meiner Kontrolle und die bestimmt was rausgeht und was nicht! Da kann google und MS sich auf den Kopf stellen und mit dem Arsch wackeln, nützt nur nix. Da verlässt kein einiziges Bit das Netz wenn ich das nicht authorisiert habe!
    Vertrauen ist toll Kontrolle besser!

  3. Simon sagt:

    Für Alle mit AD und Gruppenrichtlinien die den Chrome im Einsatz haben:
    ADMX Vorlagen unter https://chromeenterprise.google/intl/de_de/download/ herunterladen, importieren und in den Benutzer- oder Computervorlagen unter "Google –> Google Chrome –> Generative KI" den Punkt "Einstellungen für lokales Foundation Model für generative KI" deaktivieren. Ich selbst habe alle KI-Einstellungen deaktiviert.

    Für Alle mit Edge: ADMX unter https://explore.microsoft.com/en-us/edge/business/download?form=MA13FJ&cs=2816712725 herunterladen. Der Pfad hier ist: "Microsoft Edge –> Generative KI". Dort den Punkt "Einstellungen für das lokale GenAI-Basismodell" deaktivieren.

  4. Stefan F sagt:

    Ne gute Sache. Wenn das gut genug funktioniert, wird der ein oder andere ggf. davon abgehalten für bestimmte Funktionen jedesmal das Cloud LLM anzuwerfen. Sollte dennoch nen Opt-in sein.

  5. Herr IngoW sagt:

    "Die KI-Funktionen deaktivieren"
    Ob das ausreicht den ganzen Mist zu blockieren bleibt fraglich, wir werden sehen.
    Wenn zu viele das versuchen zu blockieren, wird das wohl nicht mehr abzustellen gehen.
    Schließlich muss der Spion ja seine Daten irgend woher bekommen.

  6. FlowRyan sagt:

    In einem der ersten Absätze ist fälschlicherweise von 20 Byte die Rede.

  7. EDV-Opa sagt:

    Wird lustig, wenn man Chrome/Edge auf einem Terminalserver hat. Das braucht z.B. ein Kunde von mir wegen Datev-Web. Mit Firefox gibt das Probleme. Macht bei 50 Benutzern zusätzlich 1TB im Profile. Geht leider gar nicht.

  8. Daniel sagt:

    Haben die bei Google eigentlich den A…. offen? Chrome tummelt sich ja auch jedem Smartphone ok bei mir ist er als App deaktiviert holt also auch keine Updates mit KI aber bei 20 GB sind da sicher die meisten Volumenverträge sofort nur für KI für einen Monat auf ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt. Und Smartphones haben auch nicht so viel Speicherkapazität da wird doch um jedes MByte gerungen. Bin ich froh privat den Firefox zu verwenden. Das Datenvolumen und die Festplattenkapazität auf Arbeit wo man ja den Edge verwenden muss ist mir egal.

    "Um ein verbessertes Browser-Erlebnis zu bieten, nutzt Chrome geräteinterne KI-Modelle zur Unterstützung von Web- und Browserfunktionen" diese Begründung können sie sich auch da hin schieben wo keine Sonne scheint.

    • Luzifer sagt:

      Firefox hat doch auch KI onboard (nur wird er dir da halt nicht untergeschoben
      ;-P sprich keine lokalen Modelle wenn du es nicht wünschst)
      Haben die also auch den Arsch offen? Der Shice wird doch mittlerweilen überall reingepackt ob sinnvoll oder nicht!

      • Daniel sagt:

        Da kann man es aber gezielt abschalten und zwar komplett. In meiner ESR Version ist es noch nicht drin. Ich hatte das mit dem Gesäß aber freundlicher formuliert 😂.

    • Günter Born sagt:

      Ich gehe davon aus, dass geeignete Geräte mit unlimitierter Internetverbindung Smartphones ausschließen.

      • Daniel sagt:

        Aber man kann auch Geräte per LAN an einen LTE Router anschließen da merkt das Betriebssystem nix von einer beschränkten Internetverbindung. Außerdem sind solche riesigen Downloads im Hintergrund immer ein Grund sich zu ärgern egal wie es mit der Internetverbindung ist.

  9. Keine Option sagt:

    Also 20 GB finde ich schon hart, das einfach mal so zu verteilen.
    Vor ein paar Jahren war das eine ganze Windows installation inkl. Office und noch ein zwei anderen Anwendungen.
    Gut das ich kein Chrome Gedoehns nutze.
    Die Verschwendung von Speicherplatz ist sehr nervig besonders bei den aktuellen SSD Preisen.

  10. Dennis sagt:

    Wir haben Terminalserver mit ca. 40 Usern pro Maschine… 🤦
    Zum Glück nutzen die meisten FF. Gute Erziehung eben. 😁

    • Luzifer sagt:

      Bei Euch in der Firma dürfen die User Software selbst installieren? Hier geb ich vor was zu nutzen ist und der User kann absolut nix selbstständig installieren…

      • Daniel A. sagt:

        Der Edge ist in aktuellen Windows Servern standardmäßig vorhanden, wird eher schwierig den Anwendern die Benutzung zu verbieten.

        • Mark Heitbrink sagt:

          schlechte Ausrede ;-) SRP existiert seit 2004, XPSP2/ Server 2003 R2.
          Applocker auf Server OS seit 2008.

        • R.S. sagt:

          Doch, das geht ganz einfach.
          Denn in der EU lässt sich der Edge einfach deinstallieren.
          In meiner Firma ist auf keinem PC der Edge installiert.
          Und die Mitarbeiter dürfen auch keine Software instrallieren und haben auch keine Adminrechte, auch nicht auf dem eigenen PC.

          • Daniel A. sagt:

            Du hast Recht, ich hatte komplett übersehen/vergessen, dass die das für die EU ja einbauen mussten. Ich hatte das noch im Kopf, dass das untrennbar miteinander verbunden war.
            Ich ziehe meinen Einwand somit zurück.

          • Bolko sagt:

            Edge Browser deinstallieren:

            CMD-Konsole (Adminrechte):

            cd "C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\*\Installer"

            setup.exe –uninstall –system-level –verbose-logging –force-uninstall

            oder Powershell (Adminrechte):

            Start-Process "C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\*\Installer\setup.exe" -ArgumentList "–uninstall –system-level –verbose-logging –force-uninstall" -Wait

            • Bolko sagt:

              Das Sternchen steht für die Versionsnummer, also 151.0.4129.72

              Den Pfad muss man also jeweils anpassen.

            • Bolko sagt:

              Problem:
              Die Deinstallation funktioniert nicht korrekt, denn Edge meldet, er sei wegen Gruppenrichtlinien nicht in der Lage, untergeordnete Prozesse zu starten.

              Dabei habe ich im Applocker die Temp-Ordner freigegeben und die relevanten ASR-Sperren ausgeschaltet.
              Ich weiß nicht, warum er trotzdem noch meckert.

              Das ist halt alles ein kaum noch wartbarer Mist.

              Die Deinstallation über die Systemsteuerung funktioniert zwar halbwegs für den Ordner (es bleiben ca 5 MB übrig)
              c:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge
              aber nicht für die Ordner (692 MB übrig)
              c:\Program Files (x86)\Microsoft\EdgeCore
              und (218 MB übrig)
              c:\Program Files (x86)\Microsoft\EdgeUpdate

              In den User-Profilen wird der Ordner %LocalAppData%\Microsoft\Edge ebenfalls nicht automatisch gelöscht.

              Diese 4 Ordner muss man anscheinend manuell löschen, weil Microsoft auch sowas nicht kann.

              • ChristophH sagt:

                Ja, die Meldung „Microsoft Edge ist auf Grund einer Gruppenrichtlinie nicht in der Lage, untergeordnete Prozesse zu starten" wird angezeigt sobald man Edge mit „Als Administrator ausführen" startet. Bei der Suche nach einer Lösung für das Update-Problem Edge v150 > v151 konnte Edge jeweils nur über „Einstellung > Apps > Apps und Features" deinstalliert werden. Um was für eine Gruppenrichtlinie es sich handelt ist mir nicht bekannt.

      • Jan sagt:

        Er malt sich wieder seine Scheinwelt :-)

  11. Gänseblümchen sagt:

    Lässt Microsoft tatsächlich zu, dass Edge ein 20 GB großes Google-KI-Modell herunter lädt?

    Was ist mit Systemen, deren C-Laufwerk so voll ist, dass sonst gerade noch so reicht, die monatlichen Windows-Updates herunter zu laden und zu installieren? Aus die Maus?

    • Bolko sagt:

      Für Windows-Updates kann man ca 7 GB Speicher auf der Festplatte reservieren:

      dism /Online /Set-ReservedStorageState /State:Enabled

      Status anzeigen:
      dism /Online /Get-ReservedStorageState

      Quellen (und alternative Methoden via Powershell oder Registry):

      *https://www.ninjaone.com/blog/enable-or-disable-reserved-storage-windows-11/

      *https://windowsforum.com/windows-news.4/disable-reserved-storage-in-windows-10-11-to-reclaim-3-7-gb-safely.378675/

      *https://learn.microsoft.com/en-us/windows-hardware/manufacture/desktop/dism-storage-reserve

  12. Gänseblümchen sagt:

    Der neowin Artikel behauptet übrigens nirgens dass das KI-Model 20 GB groß ist, sondern nur dass 20 GB freier Platzt vorhanden sein muss, damit das Modell runtergeladen wird. Und das macht auch Sinn, denn bei 20 GB freiem Platz ein 20GB Modell runterzuladen würde bedeuten, dass das C-Laufwerk voll ist. Schon mal gesehen, was Windows macht, wenn C voll ist? Zu Edge ergänzt Neowin übrigens, dass das KI Modell gelöscht wird, wenn der freie Speicherplatz unter 10 GB sinkt. Wobei 10 GB schon recht grenzwertig sind, wenn man Wert darauf legt, dass Windows-Updates noch zuverlässig funktionieren.

    • Günter Born sagt:

      Muss wohl selektive Wahrnehmung sein. War der Meinung, dass im obigen Text explizit steht, dass es nur Anforderungen an die freie Speichergröße sind, und nichts über die Modellgröße ausgesagt wird

      • Gänseblümchen sagt:

        Selektive Zitate von Oben:

        20 GB Speicher für AI-Modell-Download

        Kürzlich hat Google bekannt gegeben, dass der Google Chrome-Browser auf bestimmten Systemen KI-Modelle mit bis zu 20 GByte Größe zur Verwendung aus dem Internet herunterladen kann.

        Nun wollen Chrome und Edge schon 20 GByte

        • BASIC-Programmierer sagt:

          Ich lese Borns Formulierungen genau wie Gänseblümchen und die meisten anderen Kommentierer, demnach wären die KI-Modelle 20 GB groß. Aber bei neowin ist die Rede von 4.5 und 6 Gigabyte und Download solange noch minestens 20 GB frei sind, und Edge löscht zusätzlich das KI-Modell wenn der Speicherplatz auf c: kleiner 10 GB wird. Dennoch ungefragt so einen Müll auf die Platte zu spülen finde ich auch nicht gut. Wenn Edge und Google beide installiert sind, zählt das doppelt.

          • Günter Born sagt:

            Zitat aus dem Beitrag "Damit diese Modelle auf einem Gerät funktionieren, lädt Chrome (oder Edge) sie herunter und speichert sie auf dem Gerät. Bei den 20 GByte, den der Google Chrome oder der Microsoft Edge beanspruchen, handelt es sich um eine Mindestanforderung an den freien Speicherplatz. Es gibt aber keine Angaben über die Größe des Modell-Downloads. Bei Google wird nicht angegeben, wie groß die heruntergeladenen Dateien sind, welche Modellversion dafür in Frage kommt oder warum der Chrome-Browser so viel freien Speicherplatz benötigt, damit der Download erfolgt. Das Gleiche gilt für den Microsoft Edge." …

            • Bolko sagt:

              Das Problem steht im ersten Satz:
              "KI-Modelle mit bis zu 20 GByte Größe"

            • Gänseblümchen sagt:

              Ihr Artikel erweckt aber den Eindruck, dass das KI-Modell 20 GB groß ist, und zwar wie ich an den Kommentaren sehe, nicht nur bei mir. Schauen Sie sich Ihren Text nochmal ohne die Sonnebrille an oder lassen Sie es sich meinetwegen durch eine KI erklären. Es geht aber "nur" um 20 GB freien Platz, damit Google (und Microsoft?) ein 4.5-6 GB großes Sprachmodell herunterlädt. Google und Microsoft sorgen mit dieser 20 GB Grenze dafür, dass die Systempartition nicht voll läuft. Das hat nämlich Auswirkungen auf die Funktionalität von Windows, und übrigens auch ein Linux kann man mit sowas aus dem Tritt bringen, wenn bestimmte Mountpoints voll laufen, z.B. slash-var wenn das System dann keine Logs mehr schreiben kann, oder wenn Temp files nicht mehr angelegt werden können, oder apt Updatepakete nicht mehr ablegen kann und so weiter…

              Aus den gleichen Gründen habe ich schon Kollegen abgewöhnt, beispielsweise MS-SQL oder IIS Daten auf C: abzulegen… Anfänger-BS…

  13. Chris sagt:

    20 GB pro Benutzerprofil, oder 20GB generell?

    • Bolko sagt:

      Die Überprüfung erfolgt generell jedes mal, wenn die Option aktiviert wird, aber das KI-Modell wird im Profil des aktuellen Users gespeichert, der diese Option aktiviert hat, sofern zu diesem Zeitpunkt noch 20 GB frei sind.
      Dadurch skaliert der Speicherverbrauch mit der Anzahl der User mit Opt-In.
      Das heißt, der Speicherverbrauch kann auch größer sein als 20 GB.
      Vor einem Jahr waren es ca 3 GB pro User und im Mai waren es ca 4 GB pro User.

      C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\OptGuideOnDeviceModel\VERSION\weights.bin

  14. Benny sagt:

    #Luzifer
    ..Vertrauen ist toll Kontrolle besser!

    ..Nun wollen Chrome und Edge schon 20 GByte…

    Niemand hat mehr die Kontrolle wenn eine 20 GB starke AI auf einem PC frei arbeitet!

    btw: Windows, Edge und Chrome wurde hier von sämtlicher Hardware entfernt.

  15. Alex sagt:

    Mh also wenn ich den GPO Text anschaue, sollte deaktivert nicht richtig sein.
    (Edge)

    "Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, gilt der Standardwert, und das Modell wird automatisch heruntergeladen und für Rückschlüsse verwendet."

    "Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren und den Wert auf „Nicht zulässig (1)" festlegen, wird das Modell nicht heruntergeladen, und das vorhandene Modell (sofern bereits heruntergeladen) wird gelöscht."

    Sprich aktiveren und "Modell nicht herunterladen setzen" sollte richtig sein.
    Aber mal noch in EN gegenchecken, wäre ja nicht das erste mal, das die Übersetzung nicht passt.
    Scheint aber genau so zu sein.
    https://learn.microsoft.com/en-us/deployedge/microsoft-edge-policies/genailocalfoundationalmodelsettings

    • Bolko sagt:

      Bei "Windows 10 Enterprise IoT LTSC 2021" steht folgender Text bei der Edge/"Generative KI"-GPO:

      "Wenn die Richtlinie auf "Deaktiviert" (1) festgelegt ist, wird das Modell nicht heruntergeladen."

      Das ist das genaue Gegenteil von dem, was in dem Microsoft-Artikel steht.
      Offenbar hat Microsoft die Administrativen Templates zwischendurch verändert.

      Deshalb sollte man die GPO aktivieren und auf "Modell nicht herunterladen" einstellen, denn je nach Windows-Version oder Template-Version verhält sich die Einstellung "Deaktiviert" unterschiedlich.

      • Bolko sagt:

        Ich hatte noch inzwischen offensichtlich veraltete msedge*.admx vom 6.6.2025, wo der obige Text drin stand.

        Jetzt habe ich mir die aktuellen Administrativen Templates für Build 151.0.4129.72 heruntergeladen (*1) und da steht das Gegenteil drin, so wie Alex schrieb:

        "Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, gilt der Standardwert, und das Modell wird automatisch heruntergeladen und für Rückschlüsse verwendet."

        (1):
        *https://explore.microsoft.com/en-us/edge/business/download?form=MA13FJ&cs=2349671405

        Bei "Looking for an older version of Edge" die Version einstekllen und auf "Get Policy Files" klicken.
        Diese zweifach auspacken (cab und zip) und die admx und die Ordner "de-DE" und "en-US" in den Ordner C:\Windows\PolicyDefinitionskopieren.

        • R.St. sagt:

          Die Gruppenrichtlinien werden doch letztendlich in der Registry gespeichert. Hat jemand herausgefunden, an welcher Stelle welcher Wert in die Registry zu schreiben ist, damit der KI-Wahnsinn gestoppt wird?

  16. Johannes66 sagt:

    Ab welcher Version von Edge/Chrome beginnt die KI Zwangsbeglückung?

  17. Alex sagt:

    Ich glaub ja manchmal "Verschwörung ON" dieses neues ADMX und dann ist die Einstellung das Gegenteil (passiert ja öfters) ist Absicht.
    Tritt komischerweise immer nur bei KI Copilot Telemetrie Gedöns auf.

    • Mark Heitbrink sagt:

      #verschwörungoff
      das ist ganz normales Verhalten, wenn der Policy Part Dropdown verwendet wird, der sich bei optionalen Werten >2 optionen anbietet.

      da reicht "an" und "aus" nicht. zudem benötigt es einen Schalter "deaktiviert", um die Einstellung einer vorherigen Richtlinie eventuell wieder editierbar zu schalten.

      sprachlich würde auch allerdings öfter Mal eine Formulierung ähnlich "Einstellungen konfigurieren …" gut tun.

      … Und jetzt ist die Verschwörung wieder "an", vielleicht ist die Formulierung bewusst gewählt :-D

  18. Bolko sagt:

    Hat Microsoft überhaupt Zugriff auf das Google-KI-Modell bzw will Microsoft dieses benutzen?

    Ich vermute eher, Microsoft benutzt ein eigenes KI-Modell.

    Dann könnte Microsoft auch den Pfad bzw den Dateinamen "weights.bin" eventuell verändern.

  19. Benny sagt:

    Bolko sagt: Die Deinstallation funktioniert nicht korrekt..

    Wenn schon "Deinstallation per Hand" dann ist es auch erforderlich in der Registry unter "EOL" den richtigen RegKey zu erzeugen und die drei RegKeys von Edge/WW2 dort eintragen, erst dann per Powershell deinstallieren. Ich denke du weißt was ich meine, falls nicht kann ich dir auch die nötigen RegKeys/Befehle geben.

    • Bolko sagt:

      Du meinst vermutlich:

      "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Appx\AppxAllUserStore\EndOfLife\SID\$PackageFamilyName"

      PackageFamilyName ist beim Edge auch nicht eindeutig, denn es gibt:
      Microsoft.MicrosoftEdge.Stable_8wekyb3d8bbwe
      Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe
      Microsoft.MicrosoftEdgeDevToolsClient_8wekyb3d8bbwe
      und vielleicht noch ein paar mehr.

      Das muss man dann auch noch für alle SIDs auf dem System machen.

      Die SIDs aller User kann man so anzeigen lassen:
      wmic useraccount get name,sid

      Aber wäre folgender Eintrag nicht auch nötig oder sogar besser:
      HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Appx\AppxAllUserStore\Deprovisioned\$AppName

      AppName =
      Microsoft.MicrosoftEdge.Stable

      evtl auch noch zusätzlich:
      Microsoft.MicrosoftEdge
      falls mal "versehentlich" alpha, beta, nightly Versionen installiert werden sollen.

      Den EOL-Eintrag braucht man eigentlich auch nur als Maßnahme gegen Feature-Updates, bei denen der Edge erneut installiert werden würde.
      Da ich aber LTSC 2021 benutze, gibt es gar keine Feature-Updates, also auch keinen Edge-Update mehr.

      Im monatlichen Rollup ist auch kein msedge.exe enthalten.

      • Bolko sagt:

        Ich muss mich mehrfach korrigieren:

        In der Registry hinter "EndOfLife" und SID gehört nicht der PackageFamilyName, sondern der PackageFullName.
        Letzterer ist mit der konkreten Versionsnummer versehen.
        Also zum Beispiel:
        Microsoft.MicrosoftEdge.Stable_151.0.4129.72_neutral__8wekyb3d8bbwe

        Der Registry-Schlüssel sieht dann so aus:

        [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Appx\AppxAllUserStore\EndOfLife\S-1-5-21-4123923711-932978209-3719853708-500\Microsoft.MicrosoftEdge.Stable_151.0.4129.72_neutral__8wekyb3d8bbwe]

        Das hat den Nachteil, dass damit eben nur diese eine konkrete Version gesperrt wird, andere Versionen aber erlaubt bleiben.

        Das ist im Fall der erwünschten Komplettsperrung von Edge also nicht zielführend.

        Diese PackageFullName findet man im Odner:
        C:\ProgramFiles\Windo0wsApps

        Da sieht man dann wiedermal den Müll, den Microsoft hinterlässt, denn dort stehen einige veraltete und längst überschriebene Edge-Versionen drin.
        Warum räumt Microsoft sowas nicht selber auf?

        2.
        In der Registry unter bzw hinter "Deprovisioned" gehört nicht der "AppName", sondern der PackageFamilyName, also mit angehängter PublisherId.

        Also zum Beispiel:
        Microsoft.MicrosoftEdge.Stable_8wekyb3d8bbwe

        Das muss als "Neuer Schlüssel", nicht als "Neuer Wert" unterhalb von "Deprecated" eingetragen werden.

        Der Registry-Schlüssel sieht dann so aus:

        [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Appx\AppxAllUserStore\Deprovisioned\Microsoft.MicrosoftEdge.Stable_8wekyb3d8bbwe]

        Vorteil:
        Man braucht keine SID und keine Versionsnummer und Edge wird dann unabhängig der Versionsnummern komplett gesperrt.

  20. Ich bin glücklich. sagt:

    "…Die Datei heißt weights.bin und befindet sich im Verzeichnis OptGuideOnDeviceModel. Chrome zeigt nichts an und fragt auch nicht, ob das installiert werden darf. Löscht ein Nutzer diese Datei, lädt der Chrome-Browser sie erneut herunter…"

    Frage eines Normal-Verbrauchers: Was passiert, wenn man mit dem Editor in eine Datei schreibt "Chrome ist Scheisse, und Google auch." und dies dann als weights.bin im passenden Verzeichnis speichert?

    Und wie heisst die Datei beim Edge?

  21. Benny sagt:

    Ich bin glücklich. sagt:
    Was passiert, wenn man mit dem Editor in eine Datei schreibt "Chrome ist Scheisse, und Google auch." und dies dann als weights.bin im passenden Verzeichnis speichert?

    Die Prüfsumme der Datei ist dann falsch und die Datei wird wieder ersetzt!

  22. Bolko sagt:

    Und weil dieses Mistding so dermaßen richtig scheiße ist habe ich jetzt msedge.exe zusätzlich auch noch im Applocker gesperrt.
    Gelöscht, entfernt, gereinigt, gesäubert, ausradiert und mehrfach geblockt.
    Ich will das nie wieder sehen.
    Tja, so kanns gehen, wenn man User ärgert.

  23. Bolko sagt:

    Eine Anleitung, wie man Edge deinstallieren könnte und welche Probleme dabei auftreten steht dort:

    *https://woshub.com/uninstall-disable-microsoft-edge/

    Da steht auch etwas "schönes" zur Deinstallation via setup.exe für WebView2:

    "This removal command no longer works in the new build of Windows 10 and 11 22H2.

    To uninstall MS Edge in new versions, you need to copy the old version of the setup.exe file (92.0.902.67) from the previous build of Windows 10 21H1"

    Die spinnen ja wohl total bei Microsoft.

    Diese Anleitung ist inzwischen auch wieder veraltet, denn wie wir herausgefunden haben, verweigert Edge die Deinstallation, wenn er mit Adminfechten gestartet wird und ohne Adminrechte funktioniert der Weg über die setup.exe nicht.

    Dann muss man zusätzlich manuell die mindestens 4 Ordner löschen.

    Zusätzlich fehlen in der Anleitung noch die Sperren (Deprovisioned und EndOfLife) gegen Reinstallation beim Feature-Update.

  24. Benny sagt:

    Bolko unter der 25H2 ist auch noch unter System32 ein "Reserve-Ordner" von "WebView2" der ist auch noch zu entfernen wenn du das wirklich weg haben möchtest und beim nächsten Windows-Update ist dann alles wieder da!

    Keine "Lust&Zeit" mehr micht damit aufzuhalten, deshalb verzichten wir in Zukunft auch völlig auf "Win+Edge++Chrome" es geht hier auch *anders.

    *linuxmint-22.3-xfce-64bit-hwe-7.0.iso from 2026-08-07
    *https://mirror.netzwerge.de/linuxmint/iso/hwe/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht. Wegen Missbrauchs bin ich gezwungen, Name und E-Mail als Pflichtfelder beim Kommentieren zu aktivieren. Wählt ggf. einen (noch nicht benutzten) Alias-Namen und verwendet ggf. eine Dummy-Mail-Adresse (z.B. t@hotkev.com).

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.