Spy-TV von LG, so lautet der Vorwurf des YouTube-Kanal von Gamers Nexus. In einem Beitrag hat der YouTuber offen gelegt, wie Smart TV-Geräte des Hersteller LG ihre Umgebung über die ACR-Funktion (Automatic Content Recognition) tracken. Sicherheitslücken ermöglichen, dass neben dem Hersteller auch unbefugte Dritte auf diese Daten zugreifen können.
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Die Schweiz probt die digitale Souveränität und will sich von Microsoft 365 verabschieden. Zur Dokumentbearbeitung schwenkt man auf Collabora Online um, Exchange wird durch Open-Xchange ersetzt, Cloud-Speicherung erfolgt über NextCloud.
Administratoren von Windows Server-Instanzen, die den Windows Server Update Service (WSUS) einsetzen, beklagen sich seit geraumer Zeit über Sync-Probleme – speziell, wenn WSUS neu aufgesetzt wurde. Es gibt zwar einen Fix von Microsoft, der nicht immer hilft. Ein Leser hat sich gemeldet und eine mögliche Ursache samt Workaround beschrieben.
Kurze Information für Administratoren, die noch mit Microsoft Exchange 2016 oder 2019-On-Premises-Servern unterwegs sind. Ab der zweiten Woche im September 2026 fordert Microsoft von On-Premises Exchange-Server einen minimalen Patchstand. Mails von Servern, die diesen Sicherheitsstand nicht erfüllen, werden von Exchange Online (bei Verwendung eines bestimmten Connectors) ggf. gedrosselt oder sogar abgewiesen.
Kurze Information zu Mullvad, ein kommerzieller VPN-Dienst mit Sitz in Göteborg, Schweden. Mozilla und Tor kooperieren mit Mullvad. Gerade wurde bekannt, dass Mullvad den Betrieb seiner öffentlichen verschlüsselten DNS-Server einstellt. Wer das Angebot nutzt, sollte bis Ende Oktober 2026 reagieren.
Am Freitag, den 4. September 2026, hat die Cybergruppe Rhysida ihre Drohung wahr gemacht und die 5,79 Terabyte an Daten, die bei einem Hack des Berliner Landesnetzes im Zeitraum vom 7. und 12. August 2026 bei zwei Berliner Senatsverwaltungen abgezogen wurden, im Darknet veröffentlicht. Der regierende Bürgermeister Berlins hat seit dem Vorfall nur spärliche Statements veröffentlicht. Schrittweise kommen die (teilweise haarsträubenden Versäumnisse und) Details ans Tageslicht. Der Vorfall und die Veröffentlichung der Daten erweist sich als "Größter anzunehmender Unfall" (GAU) für die Betroffenen und mutmaßlich (wegen geleakter vertraulicher Dokumente) auch für die Sicherheit des Landes bzw. der Bundesrepublik. Ergänzung: Gemäß einer Mitteilung vom 7. September 2026 gibt eine leichte Entwarnung – die geleakten Daten seien in der niedrigsten Verschlussstufe kategorisiert gewesen. 


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