Oracle entlässt 20.000 bis 30.000 Mitarbeiter, CEOs von Coca Cola & Walmart treten wegen AI-Transformation zurück und mehr

Gerade ist die Meldung bekannt geworden, dass es beim US-Unternehmen massenhafte Entlassungen gegeben habe – es ist von 20.000 bis 30.000 Mitarbeitern die Rede, die weltweit gehen müssen. Oracle gibt derzeit ja Milliarden für KI-Projekte aus. Bei Coca Cola und Walmart treten die Vorstandsvorsitzenden wegen der erforderlichen AI-Transformation zurück. Und Anthropic hat gerade unfreiwillig seine Codebasis geleaked.

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Entlassungen bei Oracle

CNBC berichtet zum 31. März 2026 im Artikel AI Age Oracle cutting thousands in latest layoff round as company continues to ramp AI spending von "Tausenden gestrichenen Stellen". Das Medium bezieht sich im Artikel auf zwei ungenannt bleiben wollende Quellen, da diese Entlassungen noch nicht kommuniziert worden seien.

Im Artikel heißt es, dass das Kerngeschäft von Oracle unter der momentanen Marktpanik  leidet, dass generative KI-Modelle ein Wettbewerbsrisiko darstellen und weniger Mitarbeiter benötigt werden. Gleichzeitig steht Oracle zudem wegen der Höhe der Schulden, die es für KI-Investitionen aufnimmt, sowie wegen seines schwindenden Cashflows, unter dem Druck der Investoren.

Der Aktienkurs des Unternehmens, das im Mai 2025 noch 162.000 Mitarbeiter beschäftigte, ist in diesem Jahr bereits um 25 % gefallen. Jetzt berichtet Business Insider über die jüngsten Stellenkürzungen. Oracle lehnt jeglichen Kommentar gegenüber CNBC dazu ab.

Oracle Entlassungen

Mit ist das Thema über obigen Tweet von Hedgie untergekommen, der die Zahl von 20.000 bis 30.000 gekündigten Oracle-Mitarbeitern nennt. Die Entlassungen seien am 31. März 2026 (US-Zeit) um 6 Uhr morgens per E-Mail bekannt gegeben worden. Die genannten Zahlen betreffen ca. 18 % der Oracle Belegschaft weltweit. Die Einsparung an Kapitalkosten werden auf 8–10 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Diese Kürzungen finanzieren mutmaßlich Schulden von Oracle in Höhe von 124 Milliarden Dollar, die durch massive KI-Investitionen entstanden sind. Dazu gehört auch ein 300-Milliarden-Dollar-Deal mit OpenAI und 50 Milliarden Dollar Kapitalausgaben (Capex) in diesem Fiskaljahr. Das führt zu einer zunehmender Skepsis bei Banken und Anlegern, ob Oracle auf gutem Kurs ist und die Schulden von 124 Milliarden US-Dollar bedienen kann. Mehrere US-Banken haben sich aus der Finanzierung von Rechenzentrumsprojekten im Zusammenhang mit Oracle zurückgezogen.

Weitere AI-Verwerfungen

Daher greift das Management auf die Arbeitnehmerkarte zurück und setzt Tausende an Mitarbeitern frei. Die sozialen Folgen des KI-Rennens, bei dem die Führungskräfte risikofrei agieren, und Arbeitnehmer als austauschbare Assets behandeln, wird sozialen Folgen haben. Die US-Präsidentschaftswahlen wurden auch gewonnen, weil Industriearbeiter sich abgehängt und als Verlierer der Weltwirtschaft fühlten. Die Folgen des KI-Rennens bekommen nun weitere Bevölkerungsschichten zu spüren, was weitere soziale Verwerfungen hervorrufen wird.

Die gleiche Quelle berichtet übrigens gerade in diesem Tweet über die Rücktritte der CEOs von Coca-Cola (James Quincey) und Walmart (Doug McMillon). Beide geben AI als Grund für ihren Abgang an. Jüngere Leute sollen übernehmen, um die AI-Transformation durchzuführen.

Anthropic Claude Code Quellcode-Leak

Was kann schon schief gehen? So als Informationssplitter: Der Quellcode von Anthropic Claude Code ist gerade auf Grund eines menschlichen Fehlers über eine in der npm-Registrierung öffentlich zugänglich geworden. heise hat es gerade in diesem Artikel aufgegriffen. Bleibt die Frage, wann das gesamte Kartenhaus kollabiert?

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