Das amerikanische Unternehmen MGM Resorts International, Betreiber zahlreicher Spielkasinos in den USA und in weiteren Ländern kämpft mit einem Cyberangriff. Eine Quelle aus der Leserschaft berichtet, dass in Las Vegas alle Slot Machines (Spielautomaten) gestört seien. Auch die Website ist momentan offline – genau wie das Reservierungssystem. Der Betreiber hat diese IT-Dienste heruntergefahren, nachdem der Angriff festgestellt wurde. Ergänzung: Es war ein Ransomware-Angriff auf Microsoft Azure.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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Kleiner Rückblick auf das Thema TI-Konnektoren (eHealt-Router) für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM). Die Gematik hat im August 2023 wohl die Freigabe erteilt, dass TI-Konnektoren in Arztpraxen wegen auslaufender Zertifikate nicht mehr komplett ausgetauscht werden müssen, sondern der Betrieb per Software-Update verlängert werden kann. Es deutet sich aber eine mangelhafte Qualitätssicherung an, und Berichte über ausgefallende TI-Konnektoren von CGM häufen sich. Ein Blog-Leser aus diesem Bereich hat mich Ende letzter Woche auf das Thema hingewiesen (danke dafür).
IT-Verantwortliche, Administratoren und Nutzer sollten sich darauf einstellen, dass Microsoft noch im September 2023 mit dem Rollout seiner AI-Lösung CoPilot in Windows 11 sowie in anderen Produkten beginnt. Das wirft natürlich Fragen, zum Beispiel zur Verwendung von Benutzerdaten zum Training der LLMs (Large Language Models) auf. Die Mozilla-Foundation hat diesen Punkt kürzlich aufgegriffen, weil Microsoft diesbezüglich wohl vage geblieben ist. Und ein anderes Thema betrifft das Copyright von Autoren, wenn CoPilot plötzlich Inhalte generiert, die auf irgendwie von OpenAI zum LLM-Training herangezogenen Daten basieren. Microsoft tritt diesbezüglich die Flucht nach vorne an und will Anwender seiner AI-Lösungen von jeglichen Copyright-Ansprüchen freistellen.
Vor Wochen hat ja das Thema "Deye-Wechselrichter", die mit Balkonkraftwerken verkauft wurden, die Gemüter bewegt. Denn der Hersteller Deye hatte die Vorgaben für Deutschland nicht eingehalten (ein vorgeschriebenes Trennrelais fehlte) und die Anlagen verloren die Zulassung. Vor wenigen Tagen konnte der chinesische Hersteller Deye dann eine Lösung in Form einer Nachrüst-Relaisbox präsentieren, für die es dann auch eine Zulassung der Bundesnetzagentur gab. Inzwischen werden die Nachrüst-Relaisboxen ausgeliefert. Nun hat sich ein Blog-Leser gemeldet, dem die Lösung nach zwei Tagen kaputt ging (der Wechselrichter ist kaputt) – und Rückmeldung von Deye auf Supportanfragen gibt es bisher auch keine.


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