Grippe- und Corona-Impfungen im Herbst 2023

Gesundheit (Pexels, frei verwendbar)Mit der Herbst- und Winterzeit nehmen sie wieder zu, die  Grippe- und Covid-19-Infektionen. Man kann sich gegen beide Infektionen impfen lassen, um einen entsprechenden Schutz zu haben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) für Schutzimpfungen gegen Influenza (Grippe) und auch gegen Covid-19 (Coronavirus) zusammen getragen.


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Grippeschutzimpfung

Für die Schutzimpfung gegen Influenza-Viren heißt es auf dieser RKI-Seite, dass die STIKO diese für alle Personen ab 60 Jahre empfiehlt. Weiterhin sollten sich auch Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV) impfen lassen.

Gleiches gilt für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen sowie für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt Lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können. Die Hessenschau hat auf dieser Seite ebenfalls wissenswertes zur Grippeschutzimpfung zusammen getragen.

Arzt
(Quelle: Pexels/Pixabay CC0 Lizenz)

Coronaschutzimpfung

Zum Thema Corona schreibt das RKI auf dieser Seite, dass das SARS-CoV-2 Virus zwar weiterhin in der Bevölkerung zirkuliert. Doch schwere Verläufe sind durch die weniger schwer verlaufende Omikron-Variante und die erreichte Basisimmunität in der Bevölkerung deutlich seltener geworden. Die umfangreiche Immunität sei sowohl durch die Impfungen als auch durch durchgemachte Infektionen erzielt worden. Wer drei Mal gegen Covid-19 geimpft wurde und einen ausreichende Basis-Immunität besitzt und gesund ist, für den werden keine weiteren Auffrischimpfungen bis zum Alter von 60 Jahren empfohlen.

Allerdings heißt das nicht, dass jetzt jeder sorglos einer Covid-19-Infektion entgegen blicken kann. Ältere Menschen und vorerkrankte Personen haben weiterhin ein hohes Risiko schwer an COVID-19 zu erkranken und zu versterben. Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf sollten weitere Auffrischimpfungen mit einem Mindestabstand von jeweils 12 Monaten zur letzten Antigenexposition (Impfung oder Infektion) erhalten. Dabei soll vorzugsweise im Herbst geimpft werden, damit vulnerable Personen auch bei möglicherweise steigenden Infektionszahlen im Herbst und Winter bestmöglich geschützt sind.

Zu dem Personenkreis mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören für das RKI Personen ab 60 Jahren, Bewohner und Bewohnerinnen in Einrichtungen der Pflege und Personen mit Grundkrankheiten ab dem Alter von 6 Monaten. Für Personen mit einem erhöhten beruflichen SARS-CoV-2-Infektionsrisiko in der medizinischen und pflegenden Versorgung mit direktem Patienten- oder Bewohnerkontakt sowie für Familienangehörige und enge Kontaktpersonen von Personen, bei denen durch COVID-19-Impfung vermutlich keine schützende Immunantwort erzielt werden kann, werden ebenfalls weitere Auffrischimpfungen empfohlen.

Die Verbraucherzentrale hat hier einige Informationen zum Thema aufbereitet, und von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gibt es hier Informationen für Ärzte.

Die Grippeschutzimpfung habe ich von meinem Hausarzt erhalten. Die Auffrischimpfung gegen Covid-19 werde ich wohl kommenden Monat erhalten (das ist dann die vierte Impfung, die mir diese Woche von meiner Hausärztin nachdrücklich empfohlen wurde).


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6 Antworten zu Grippe- und Corona-Impfungen im Herbst 2023

  1. Michael sagt:

    Seien wir ehrlich:
    Leben ist immer
    lebensgefährlich.

    (Erich Kästner)

    • Mance sagt:

      Ja, aber aus dem Zusammenhang gerissen ;-)
      Zuvor fragt er :

      "Wird's besser? Wird's schlimmer?"
      fragt man alljährlich.

      Ich hab's lieber mit dem Spruch:

      Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

  2. Wolfgang sagt:

    ich halte die Empfehlung der STIKO für fahrlässigem Mumpitz. Aktuell ist eine andere Virenmutation unterwegs, gegen die irgendwelche Impfungen im vorigen Jahr sowie bislang durchgemachte Infektionen überhaupt keine ausreichende Immunität bieten. Das ist eine Illusion!
    Gegen den neuen Subtyp braucht es einen angepassten Impfstoff. Biontech passt und ist gut verträglich. Seit gestern ist auch Novavax in der EU zugelassen. Wer also eine Alternative sucht, wird dort fündig.
    Eine aktuelle Impfung ist dringend empfohlen, denn die Zahlen steigen! Die Krankenstände auch!

    Deshalb: Impfen lassen UND Maske tragen.

  3. Charlie sagt:

    Die Nebenwirkungen sind leider nicht ohne.
    Wie das Risiko von Myokardites oder Perikadites (1 auf 10000), beides Herzprobleme.

    Das es soviele Impfmuffel gibt, kann ich gut verstehen. Die letzten Jahre und die Berichte und Erfahrungen sprechen für sich.

    Vor allem weil niemand effektiv für Impfschäden haftet.

  4. Dieter Sagorsky sagt:

    Ich finde in Berlin weder Impf -noch Teststationen

    Gruß Dieter

    08.11.2023

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