Apple hat den Bug in seiner Kommunikationssoftware Facetime (iOS, macOS), der die Geräte quasi zur Abhöreinrichtung machte, behoben. Nächste Woche soll der Dienst Group FaceTime wieder aktiviert werden.
Diese Woche musste Apple ja den Dienst Group FaceTime abschalten. Der Grund: Ein Bug ermöglichte den Zugriff auf Mikrofon und Kamera des Angerufenen, auch wenn dieser das Gespräch nicht angenommen oder sogar abgelehnt hatte.
Nun berichtet das US-Nachrichtenmagazin CNBC, dass sich Apple Freitag für den Bug, der die Apple-Geräte quasi in Wanzen verwandelt, entschuldigt habe. Apple teilte mit, dass ein Fix, der die Funktion Groue FaceTime wieder aktiviert, für ein Rollout nächste Woche geplant sei.
Der Bug hatte in den Medien und im Internet mächtig Staub aufgewirbelt, weil Apple auf die Meldung eines Teens, der den Fehler auch entdeckte, etwas merkwürdig reagiert hatte. Ich habe die Details im Blog-Beitrag Apple Facetime-Bug: Zugriff auf Mikro und Kamera vor Gesprächsannahme zusammen getragen.
Ergänzung: heise.de schreibt nun in diesem Artikel, dass der Gruppenchat in Facetime in älteren iOS-Versionen deaktiviert bleibt. Laut diesem heise.de-Artikel bekommt der junge Entdecker möglicherweise eine Prämie, obwohl er kein Teilnehmer am Bug-Bounty-Programm ist.



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