Der Hersteller Hewlett Packard hat massive Stellenstreichungen im Konzern angekündigt. 7.000 bis zu 9.000 Menschen sollen gehen, wobei auch Frühpensionierungen angedacht sind. Das sind bis zu 16 % der 55.000 Mitarbeiter umfassenden Belegschaft. Das Ganze ist Teil einer Umstrukturierungsmaßnahme, um das Unternehmen fit für die Digitalisierung zu machen. Die Ankündigung findet sich hier (EN), deutschsprachige Artikel lassen sich hier und hier nachlesen.
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MVP: 2013 – 2016





"um das Unternehmen fit für die Digitalisierung zu machen" – so so, da stellt sich die Frage was hat ein Verein wie HP denn sonst so gemacht, wenn die jetzt digitalisieren ?
Bisher waren sie hier drin:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:20020306-hp-garage-in-palo-.jpg
Haha, jawohl … ;)
Warum wundert mich das mal auch wieder nicht?
Weil es immer so ist. Eigentlich müsste HP mal mehrere Millionen von Mitarbeitern gehabt haben, wenn man immer regelmäßig seit 1990 die Stellenstreichungen bei HP sich anschaut. Mal wieder Zeit wohl die Chefs auszuwechseln. Das kommt ja dann auch immer leicht danach.
Was würde William Hewlett und David Packard dazu sagen?
Hewlett & Packard ist eine Traditionsmarke mit guten Klang. Ich habe nicht nur HP-PCs und Drucker, sondern auch viele Taschenrechner. Taschenrechner von HP sind mit der polnischen Notation ein wirklicher Knaller.
NB – der phonetische Klang ist sehr gut, genauso wie bei "Benson & Hedges". Als Nichtraucher nutze ich letzte Produkte nicht. Es gibt einen US-Krimi oder (britischen?) aus den 70er/80er Jahren und da hat der Ermittler den Täter mittels dieser Zigarettenmarke überführt. Seit dem kenne ich diese Marke.
Manchmal glaube ich, um Manager zu werden muss man nur mit Excel umgehen können, und das geht so:
1. Man beauftragt seine Resortleiter mit einer Kostenaufstellung ihrer Bereiche in Form einer Excel-Tabelle.
2. Die schaut man sich an und sucht die Zellen, wo die größten Zahlen stehen.
3. Dann gehen die Orders raus: Hier so viel sparen, dort so viel.
4. Danach packt man seine Golfausrüstung und spielt ein paar Löcher.
Die Resortleiter kratzen sich derweil am Kopf und rechnen sich aus, wie viele Mitarbeiter entlassen werden müssen um die Sparvorgaben zu erfüllen.
Wenn die Bilanz toll aussieht, verscherbelt man den Laden an irgendeine Kapitalanlagegesellschaft, auch Heuschrecken genannt, nimmt den Hut und wechselt zu nächsten Firma, wo das Spiel von vorne losgeht. Da man bei der vorigen Firma ja für so eine tolle Bilanz gesorgt hat, kann man bei der neuen Firma noch 'ne Million mehr als Gehalt 'rausschlagen.
Langfristige Strategien zu entwickeln um eine Firma nach vorne zu bringen ist ja so was von old-fashioned, das macht man nicht mehr. Auf dem Kapitalmarkt ist so viel Geld unterwegs, für das händeringend eine Investitionsmöglichkeit gesucht wird, da braucht man sich doch nicht mehr mit diesen Methoden aus dem letzten Jahrtausend herumschlagen.
Und die neu erzeugten Arbeitslosen – ach ja, die sollen sich mal nicht so anstellen. Die Logistikbranche wächst, sollen sie doch als Paketbote anfangen. Und wenn tatsächlich noch in irgendeiner Ecke des Unternehmens zufälligerweise irgendetwas produziert wird, dann verkaufen wir es halt einem der Entwicklungsländer mit zweistelligen Wachstumszahlen. Die Weltbank gibt denen schon Kredit.
je nun, det nennt sich ooch Kapitalismus – bestimmt schomma von gehört… ;)
Da kann man, wie praktisch, soziale Belange, auch soziale Kosten genannt, komplett ausblenden. Erstmal. Ökologische Kosten übrigens auch.
Erst wenn die Rendite gefährdet wird, schaut man da vlt. mal hin. Aber auch nur halbherzig.
Dass sowas katastrophale Folgen haben wird, ist logisch. Hat jemand, der eine bis heute gültige Analyse angefertigt hat, bereits im 19. Jhrdt., früh deutlich drauf hingewiesen. Man hätte die Fehler abstellen können. Hätte…
Wer will schon zurück zur Sowjetunion, lautet das Totschlag-Argument gegen Kapitalismuskritiker.