Microsofts Windows-Store als Missgeburt? Updates führen zu Komplett-Downloads?

WindowsIch stelle mal ein Thema hier als Beitrag ein, welches ich nicht wirklich beurteilen kann (ich nutze keine Store-Apps). Es betrifft Apps für Windows, die aus dem Microsoft-Store bezogen werden. Wenn eine App aktualisiert wird, scheint es wohl (häufiger) so zu sein, dass kein Update, sondern die gesamte App neu heruntergeladen wird. Gibt irre Download-Größen bei Spielen.

Ich selbst habe seit ewigen Zeiten keine App, die aus dem Store kommt, mehr eingesetzt (auf meinem Windows 10 gibt es keine solchen Apps und keinen Store). Mir ist aber der nachfolgende Tweet von Tom Warren untergekommen, der eine krude Erfahrung reflektiert.

Microsoft Store-Apps

Xeno bekommt ein Update für das Spiel Forza Horizon 6 angeboten, und der Download ist "schlappe" 146,4 Gigabyte groß. Dass Spiele fett sind, ist ja bekannt – aber dass Updates so fett werden, ist selbst im Microsoft-Kosmos eine Ausnahme. Die Botschaft ist aber: Statt eines Updates wird das gesamte Spiel in der neuesten Version komplett aus dem Store geladen. Microsoft bekommt es auch nach über 10 Jahren nicht auf die Reihe, einen sauberen Update-Prozess über den Store zu fahren, lautet die Botschaft.

Ist das Einzelfall, oder hat der Entwickler von Forza Horizon 6 jetzt einen Fehler gemacht? Tom Warren schreibt in Folge-Tweet, dass er dieses Problem über die letzten Jahre immer wieder aufs Tablet gebracht habe, getan habe sich nichts. Einzelne Nutzer fragen, ob der Tweet von Xeno nicht "Clickbait" sei.

Aber es gibt weitere Nutzer auf X, die das Problem mit einem 146,4 GByte großen Download des Spiels unter Windows bestätigen. Ein Nutzer erklärt, dass das meistens passiert, wenn man ein Zwischenupdate verpasst habe (oder vielleicht sind in diesem Fall die Zwischenupdates noch nicht fertig). Auch bei Systemupdates könnten schon 4 GByte auftreten (das sind die Windows 11-Updates, die inzwischen diese Größe wegen des AI-Beifangs angenommen haben.

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19 Kommentare zu Microsofts Windows-Store als Missgeburt? Updates führen zu Komplett-Downloads?

  1. Luzifer sagt:

    Bin mir jetzt da nicht sicher ob das am MS Store liegt, gibt auch Spiele die normal installiert über den spieleinternen Update Prozeß das komplette Spiel neu laden… nicht bei jedem Update, aber je nachdem was sich geändert hat.
    Liegt eher daran das Entwickler nicht mehr optimieren sondern nur noch "draufklatschen"… ist ja alles im Übermaß vorhanden: Plattenplatz; RAM; schnelles Internet etc… Optimieren? Wozu scheint da die Devise zu lauten!

    DA lob ich mir die Demoszene die zeigen den großen was man aus ein paar kB rausholt. Ist halt der heutige Zeit geschuldet gute Mitarbeiter sind halt Mangelware! Dies gilt auch in der IT-/Gamingbranche ;-P

    • Phadda sagt:

      Liegt imho nicht an Qualität der MA, sondern wie stark wird welche Platform genutzt um dann Förderungen und Wissen zu erhalten. Speziell Nvidia hat(te) sowas stark gefördert, das dann Nvidia MA in Game Schmieden den Entwicklern neues beigebracht hat. Damit wuchsen dann auch die Libs und das ganze Drumherum :-)
      Abgesehen von den ganzen 4k Texturen usw sind mal schnell massig Daten vorhanden. Gibt jedoch dann auch Quality of Life Updates, die im Nachgang die Gesamtgröße deutlichst reduzieren. Beispiel Helldivers 2 von >150GB zum Release auf >20GB.

    • Anonym sagt:

      Auf Steam bekommen die Entwickler es hin, die Updates anzubieten, ohne dass das ganze Spiel komplett neu heruntergeladen werden muss.
      Für den 27.05. ist zwar keine Größe angegeben, aber zumindest beim Vorherigen Update vom 18.05. wird es mit 1.8 GB angegeben
      https://steamdb.info/app/2483190/patchnotes/

      Ich lasse es also offen im Raum stehen, ob entweder der Entwickler sich nicht mit dem System hinter dem Microsoft Store auseinander gesetzt hat oder will oder ob der Store schlichtweg nichts in der Richtung anbietet.

      Für mich als intensiven Steam-Nutzer ist der Microsoft Store nicht wirklich als Gaming-Plattform bekannt. Möglicherweise legt Microsoft daher auch nicht den Fokus darauf, ein ausgereiftes Repository zu implementieren für die "paar" Spiele, die es dort gibt. Normale Programme/Apps sind ja deutlich kleiner. Da fällt es wahrscheinlich weniger ins Gewicht, wenn dann die ganze Anwendung neu heruntergeladen wird.

      • Erlenbein sagt:

        Meine mich zu erinnern, dass es bei Assassin's Creed: Valhalla als es noch aktuell war mal so ein Update gab, was die Größe etwas reduziert hat.
        Ich bin ebenso ein intensiver Steam-Nutzer. Mir sind gerade da Spiele wie z.B. Dead by Daylight aufgefallen, wo die Downloads von Updates bzw. Patches teils seltsam groß sind.
        Aber auch beim Client von Ubisoft könnte man teilweise auf die Idee kommen, dass Spiele mit jedem Update erneut heruntergladen werden – betrifft in meinem Fall die AC-Spiele der RPG-Ära, diese nehmen ohnehin viel Speicherplatz ein ;).

  2. Phadda sagt:

    Ist bei Steam/Epic nicht unüblich, sogar In-Game Updater können das auch mal hinlegen. Glaub da hat wer kein Plan und meckert halt mal rum, was der Mensch immer sehr gut, denn Loben ist Mangelware :-)

  3. 7u7h13rn1ch75zur54ch3 sagt:

    Also irgendwie wird der Ton hier immer rauer und die Skepsis Allem und Jedem gegenüber immer größer…. Ich mag das ganz und gar nicht. Es führt sogar dazu, dass ich mehr und mehr diese Plattform meide. Man kann über Probleme und Missstände berichten – Ist alles legitim. Aber der Ton macht die Musik. Es schwingt immer so ein gewisser "Besserwisser" Vibe mit den es einfach nicht braucht. Ja es werden fehlerhafte Updates, Produkte, what ever ausgeliefert. Ist das ärgerlich?! Ja, mitunter. Aber in der Regel unterstelle ich Niemandem in seinem Handeln böse oder arglistige Absichten. Am Ende kann das auch jeder Leser für sich selber entscheiden – Der Autor aus meiner Sicht aber nicht. Zumal wenn der Autor weder selbst betroffen, involviert, gar überhaupt Ahnung von dem speziellen Thema hat. Darüber hinaus finde ich Ihre Ansichten zu Themen wie Cloud, SaaS und Co. überholt und nicht mehr zeitgemäß. Ist Ihnen klar, dass sich die Diskussion ob Cloud ja oder nein schon längst erledigt hat. Sie sind aus meiner Sicht zu wenig im Geschehen und noch weniger am Zahn der Zeit. Harte Worte – Ich weiß. Es soll kein Anlass zur Diskussion oder einem Disput sein. Ich möchte einfach mal einen Gedankenanstoß geben. Wie heisst es doch so schön?! Wer sich Allem und Jedem versperrt erkennt die Schönheit der Dinge nicht mehr. Sie haben wundervoll von Ihren Reisen und Abenteuern berichtet, schienen weltoffen und positiv gestimmt…. Wo ist das geblieben? Ich habe beim Lesen Ihrer Artikel und Kommentare – Und ich lese bei weitem nur einen Bruchteil – immer mehr das Gefühl es sei Ihnen abhanden gekommen. Ich hoffe ich irre und es ist ganz anders, mein Gefühl jedoch bleibt. Vielleicht lesen Sie diesen Kommentar und ärgern sich. Das ist nicht mein Ansinnen. Vielleicht lesen Sie Ihn aber auch und finden sich in einigen Gedanken und Worten wieder. Wie auch immer. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Freude an dem was Sie tun, vielleicht in Zukunft auch wieder ein Stück positiver und weltoffener. -herzlichst….

    • Günter Born sagt:

      Einfach mal ganz entspannt an die Sache ran gehen – ich plane auch weiterhin hier im IT-Bereich die Finger in die Wunden zu legen – für Lobhudeleien sorgen die PR-Agenturen.

      • Ausrufezeichen! sagt:

        Ein fettes DANKE an Günter!

      • js sagt:

        Das absolut einzige, was ich an dem Artikel etwas steil finde, ist der Beginn der Schlagzeile. Alles andere ist für mich völlig in Ordnung, maßvoll relativiert und berichtenswert.
        Ich empfinde auch persönlich keine besondere negativer werdende Trendrichtung im Blog.

      • Gänseblümchen sagt:

        Er ist mit der Ansicht nicht alleine. Wir wissen ja alle, dass früher alles besser war, aber was hilft es? Die Zeit bis zur Rente müssen wir das noch mit spielen, danach von mir aus die Sinntflut, oder was wäre die Alternative? Wie Froschkönig schon richtig schreibt, der Store ist für Software und Updates nur ein Verteilungspunkt, es kann da nur das raus kommen, was die Hersteller als Updatepakete rein stecken. Und riesige Updatepakete gibts überall, oftmals gibts garnicht mal ausschließliche Updatepakete, sondern es wird immer ein Komplett-Installer ausgeliefert und laufen gelassen, der sich auch für Neuinstallation eignet.

    • aDude sagt:

      @7u7h13rn1ch75zur54ch3
      Zunächst einmal:

      "…Harte Worte – Ich weiß. Es soll kein Anlass zur Diskussion oder einem Disput sein…"

      Ist das tatsächlich die Erwartungshaltung wenn man jemanden direkt mit diesen Aussagen konfrontiert? Herrn Borns kurze Antwort darauf hat mich daher schon etwas beeindruckt, muss ich zugeben!
      Davon abgesehen…

      Im Grunde glaube ich aber zu verstehen, was Sie insgesamt damit ausdrücken wollen, nur erscheint mir das nicht ganz durchdacht.
      Je nach Kontext/Perspektive könnte man zu vielen Ihrer Punkte auch das Gegenteil behaupten…

      "…Skepsis Allem und Jedem gegenüber immer größer…"

      Wie soll man damit umgehen, wenn man u. a. mit folgenden Ärgernissen konfrontiert wird?

      • ABO-Zwang
      • Erhebung von unnötiger persönlicher Daten als Voraussetzung zum Kauf/Nutzung/Download/usw
      • Online-Zwang, nur Cloud
      • Erteilung/Zustimmung von Berechtigungen, die eigentlich gar nicht nötig wären
      • Kein OPT-IN (Noch schlimmer: Kein OPT-OUT)
      • Abschalten alter Lizenz-Server (Permanent-Lizenzen!) ohne Möglichkeit für Nutzung(Installation) danach
      • usw.

      Einfach hinnehmen? Hinterfragen unerwünscht? Darüber berichten unerwünscht, da Ansammlung Betroffener zu öffentlichem Missmut führt?

      "…Wer sich Allem und Jedem versperrt erkennt die Schönheit der Dinge nicht mehr…"

      Wenn man einem ein Rechenzentrum vor die Nase setzt werde ich u. U. die Schönheit in Zukunft auch nicht mehr erkennen. Ok, das ist jetzt etwas unfair, aber dennoch…
      Will niemand mehr MEHR NACHDENKEN?
      Wie war das damals beim Thema Atomstrom? "Mein Strom kommt aus der Steckose!"
      Heute kommt es mir (gefühlt) in vielen Bereichen so vor, als würde nur bis zur Steckdose gedacht.
      Mehr interessiert nicht oder es ist zu anstrengend selbst nach Informationen zu recherchieren.
      Plumpe Kommentare zu Windows vs. Linux sind ebenfalls ein gutes Beispiel.
      Man ärgert sich über Windows und es schlagen Kommentare ein wie, "Dann nimm doch Linux, da hast du das Problem nicht!". Daran, dass es dieses bestimmte Programm unter Linux nicht gibt und/oder eine Alternative nicht in Frage kommt, wird nicht gedacht. Dass das Programm in einer Firma verwendet wird, Kosten und Investitionen zu bedenken sind und/oder jahrelanger Workflow nicht einfach über Bord geschmissen werden kann, so viele Gründe werden einfach nicht berücksichtigt.
      Die Denke ist oft nur beschränkt. Recherche, gleich hier im Blog kann auch helfen wird aber wohl nicht genutzt.
      Daher wundert es mich nicht, dass manche Kommentatoren von solchen Beiträgen genervt sind.

      Auf der anderen Seite aber gilt das Gleiche.
      Linux kann sehr wohl eine Alternative sein!
      Aber da springen dann die Windows-Prediger in die Arena.
      Für mich völlig unverständlich wie jemand so darauf erpicht sein kann, einen Großkonzern wie MS vehement zu verteidigen.
      Das soll jetzt grundsätzlich keine persönliche Kritik an den Menschen sein, die mit dem Zeugs arbeiten müssen oder wollen. Ich nutze einfach das, was meinen Workflow zu Gute kommt. Jedem das Seine!

      Man muss sich jedoch auch ehrlich eingestehen, dass MS sei Jahren dermaßen "abgebaut" hat.
      Wo ist der Vorteil dieser allumfassenden Telemetrie geblieben?
      Linux ewig als Frickel-OS verschrien und wo steht jetzt Windows?
      Windows entfernt sich immer mehr von grundlegenden Bedürfnissen der Nutzer weg und man könnte müsste sich gar der Frage stellen, ob man sich nicht in den Fängen einer Sekte befindet!
      Was MS einem ständig aufzwingen will…
      Wenn nicht freiwillig angenommen dann einfach dreist "zwangsinstalliert"!
      Wieso muss man das schönreden?
      Der rauhe Ton mancher Windows-Kritiker kommt evtl. auch daher, weil man schlichtweg wütend darüber ist was aus "seinem geliebten" Windows geworden ist, wenn man mal diese Sicht in Betracht zieht. Auch das wäre ein "Gedankenanstoß"!

      Stellen wir uns mal vor, das Windows-OS wäre wie ein Fahrzeug…
      Ich beschreibe es mal grob so:
      In früheren Versionen, als alles mehr oder weniger "rund" lief, konnte man das OS/Fahrzeug für die entsprechende Umgebung schnell anpassen, unter anderem:
      • Typ Strand-Buggy, kaum Ballast
      • Typ Mittelklassewagen, Alltag
      • usw.

      Heuer eine Werbeveranstaltung an einem Strand von Schleswig-Holstein, MS präsentiert das beste Windows aller Zeiten:
      Nun ist es ein Wohnmobil mit dem man durch hügelige Stranddünen braust, wobei an der Anhängerkupplung ein großes Hochseefischernetz hängt, in dem sich jede Menge Ballst verfangen hat, u. a. Filzhüte und dunkle Sonnenbrillen, verwirrte MS-Sektenprediger aus SH, ein auf Tauchfahrt verloren gegangenes U-Boot eines chinesischen Subunternehmens(Support) und [man male sich was aus]…
      Neuestes Killer-Feature: Das OS/Wohnmobil hat nun dreieckige Räder!
      Es hoppelt nur noch drei mal und nicht mehr vier mal!!!
      Für registrierte Nutzer mit Microsoft-Konto gibt es Erstazstoßdämpfer zu einem günstigeren Preis!
      Kann man darauf vertrauen oder muss man früher oder später mit monatlichem ABO-Kosten für Stoßdämpfer rechnen?
      Lässt so ein Ausblick jemanden nicht doch gleich resignieren?

      "Aber in der Regel unterstelle ich Niemandem in seinem Handeln böse oder arglistige Absichten"

      Nur mal ein Beispiel: https://borncity.com/blog/2023/08/18/drucker-fails-hp-und-canon-kein-scan-bei-niedrigem-tintenstand-3d-cloud-drucker-legen-in-der-nacht-los/

      Es gibt leider noch viele andere Beispiele. Großkonzernen gegenüber bin ich seit jeher argwöhnisch. Einige schlechte Ehrfahrungen selbst erlebt.

      "…Darüber hinaus finde ich Ihre Ansichten zu Themen wie Cloud, SaaS und Co. überholt und nicht mehr zeitgemäß. Ist Ihnen klar, dass sich die Diskussion ob Cloud ja oder nein schon längst erledigt hat…"

      Themen zu Fails bezüglich Cloud gibt es in diesem Blog zuhauf.
      Und seit wann hat sich das erledigt?
      Diskussionen gibt es darüber ständig, u.a. erst kürzlich, wenn bestimmte Dienste cloud-abhängig sind oder wenn man aus der Cloud "rausgeworfen" "ausgeschlossen" wird.

      Das war nun mein Denkanstoß, sicherlich nicht perfekt und frei von Fehlern (Sichtweise, aber wohl auch Rechtschreibung).

      Was die Schlagzeile angeht…
      Da muss ich auch dem Kommentar von "js" beipflichten.
      Manchmal sind die Schlagzeilen von Artikeln schon etwas fragwürdig, besonders dieser hier.

      Grüße

  4. Froschkönig sagt:

    Das hat nichts mit dem Store an sich zu tun, sondern mit den Update-Paketen, welche die Hersteller an den Store liefern. Auch bei Firefox und Thunderbird sind die heruntergeladenen Updates, die man aus der Hilfe-Funktion der Programme auslöst, oder irgendwann automatisch kommen, gelegentlich so groß wie das komplette Installationspaket.

  5. Steter Tropfen sagt:

    Noch … ist LibreOffice nicht ganz so fett, aber auch die bringen's noch immer nicht fertig, partielle Updates anzubieten. Da ist auch jedes Update eine komplette De- und Neuinstallation, nach der man dann all den ganzen unerwünscht mitgebrachten Font-Müll wieder manuell wegputzen muss.
    Insofern tanzt da der MS-Store nicht aus der Reihe.

  6. Mark Heitbrink sagt:

    nur, weil es ein App im Store ist, muss es keine App sein, sondern nur der installer, als eine Art wrapper.

    siehe Notepad++, Mozilla etc.

  7. Bolko sagt:

    Zitat:
    "auch bei Systemupdates könnten schon 4 GByte auftreten"

    Inzwischen sind wir schon bei 5386 MB, also 5,2 GB (KB5089573, Build 26200.8524 vom Mai 2026-Patchday für 25H2. Zum Vergleich kommt Win10 LTSC 2021 mit 869 MB aus).

    Das liegt nicht nur an den integrierten KI-Updates, sondern auch am Checkpoint-System, wodurch immer zwei Patchlevel statt nur des jeweils letzten Patchlevels integriert sein müssen.

    26100.1742 = staged checkpoint, nicht löschbar. Grundlage für die folgenden Updates.

    26200.8524 = checkpoint cumulative, differentielles Update in Bezug zum letzten staged checkpoint. Ohne den staged Checkpoint nicht funktionsfähig.

    Microsoft wollte ursprünglich Speicherplatz sparen durch dieses Checkpoint-System, aber wenn man einen zusätzlichen Patchlevel immer mitliefern muss, dann spart man gar nichts.

  8. Bolko sagt:

    Die Spielehersteller sollten ihre Spiele in Module auftgeilen uind diese einzeln als Update anbieten:

    1. Engine (Unreal Engine 5) (ändert sich nicht und stammt vom Dritthersteller)
    2. Maps, Karten, wo befindet sich was im Spiel (ändern sich nicht)
    3. Texturen, wie sehen die Objekte aus (ändern sich nicht, sind sehr groß, da für unterschiedliche Auflösungen fertig gerendet)
    4. Die eigentlichen Spiel-Routinen, die die obigen Punkte 1 bis 3 verarbeiten und zu einem Spiel verknüpfen.

    Man braucht fast immer nur für Punkt 4 Updates.
    Vor allem Updates für Punkt 3 kann man sich sparen.

  9. Wolf789 sagt:

    Ist bei .. Ubuntu (hier 2022.04 LTS) zumindest in Teilen nicht anders. Unter dem vielfach kritisierten snapd wird Firefox zwztl ~ 3-4 mal pro Version komplett runtergeladen. Auch die bringen's nicht fertig, partielle Updates – wie hier unter Win 10 Pro (0-patch) – anzubieten.

    Was ein weltweiter Traffic-Irrsinn. Und da wundert man sich über den Stromverbrauch der Rechenzentren. Sie können es einfach nicht mehr (mein Start: DOS.4.0., Win 3.11)

  10. Ben sagt:

    "Ist das Einzelfall"
    Der MS Store war schon immer so kaputt. Die Beschwerden gibt es insbesondere bei jedem größeren Spiel zu Beginn. Funktioniert alles so, wie von MS vor über 10 Jahren geplant und danach nie wieder angefasst. Ein kleiner Fehler bei Download / Installation und es gibt als Fallback nur Neuinstallation.

  11. Lukas sagt:

    Ich persönlich kann für meinen Teil sagen, dass ich den Microsoft Store nur noch für eine Handvoll Programme und Spiele nutze. Das aber auch nur, da ich hier in einem Schwung Updates fahren kann. Ansonsten lass ich den Microsoft Store was Spiele angeht auf jeden Fall links liegen und nutze Steam.

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