Euro-Office zum 9. Juni 2026 angekündigt

EU-FlaggeAm 9. Juni 2026 soll es soweit sein. Die von einem Industriekonsortium,  unter Führung des Cloud-Anbieters und Hosters IONOS, sowie dem Entwickler der Nextcloud, soll als europäischen Office-Alternative zu Microsoft Office freigegeben werden. Zumindest soll an diesem Stichtag eine erste stable Release verfügbar sein.

Die Ankündigung von Euro-Office

Am 27. März 2026 wurde vor dem Bundestag in Berlin das Projekt EURO-Office von einem Industriekonsortium rund um IONOS und Nextcloud vorgestellt. Es hieß, dass im "Sommer" 2026 eine als "Euro-Office" bezeichnete Open Source-Lösung für Firmen bereit stehen soll. Es werde eine souveräne europäische Office-Lösung angestrebt, um von Microsoft Office unabhängig zu werden.

Dazu hat die Initiative den Quellcode von ONLYOFFICE als Fork aufgesetzt und plant diesen weiter zu entwickeln. Ich hatte erstmals im Beitrag Konsortium um IONOS und Nextcloud plant "Euro-Office" über das Projekt berichtet. Dort wurde auch von der Initiative begründet, warum man einen Fork von ONLYOFFICE zur Entwicklung von EURO-Office aufgesetzt hat.

Allerdings gab es Zoff zwischen ONLYOFFICE und dem Industriekonsortium um die Interpretation der Regeln, die das Forken der ONLYOFFICE-Version erlauben. Ich hatte im Blog über dieses Thema berichtet (siehe Links am Artikelende).

Euro-Office ab 9. Juni 2026 verfügbar

Die Tage habe ich auf X über diverse Tweets die Information vernommen, dass die Initiative am 9. Juni 2026 mit Euro-Office an den Start gehen möchte.

Euro-Office

Euro-Office umfasst Online-Tools für Dokumente, Tabellen, Präsentationen und PDFs und unterstützt Microsoft-Office-Dateiformate wie DOCX, XLSX und PPTX. Die Benutzeroberfläche ist so gestaltet, dass sie Microsoft-Office-Nutzern vertraut erscheint. Das Projekt legt den Fokus auf digitale Souveränität:

  • Vollständig Open Source unter der AGPL-Lizenz.
  • Ermöglicht die Zusammenarbeit in Echtzeit.
  • Biete Unterstützung für Microsoft Office- und OpenDocument-Formate.
  • Ermöglicht ein Selbsthosting für eine vollständige Datenkontrolle.
  • Ermöglicht die Integration mit Plattformen wie Nextcloud.

Zum 9. Juni 2026 soll die erste stabile Version von Euro-Office freigegeben. Regierungen und Behörden hätten dann die Möglichkeit, auf die Alternative zu Microsoft 365 (Office 365 zu setzen.

Nachtrag: heise hat zum 9.5.2026 in diesem Artikel einige Zeilen zur Freigabe der Euro-Office-Version geschrieben.

Tuta tritt dem Konsortium bei

Ergänzung: Tuta ist diesem Artikel von Neowin zufolge dem Konsortium beigetreten und will eigenen Code zur Codebasis beisteuern. Die Ankündigung von Tuta findet sich hier, sind aber viele Allgemeinplätze dabei.

Es gibt auch Kritik von LibreOffice

Ergänzung 2: Es wurde von Lesern ja gefragt, warum man ONLYOFFICE forkt und nicht auf LibreOffice aufsetzt. Das LibreOffice-Projekt ist nicht so gut auf Euro-Office zu sprechen und wirft dem Konsortium in einem offenen Brief An open letter to office suite users, just before the Euro-Office announcement (via) vom 8. Juni 2026 vor, Microsofts Strategie gegen die digitale Souveränität Europas zu stärken, statt die Souveränität zu fördern.

Hintergrund ist, dass Euro-Office standardmäßig das vollständig proprietäre OOXML-Dokumentformat, das ausschließlich von Microsoft entwickelt und kontrolliert wird, verwendet. Damit werde das Produkt zu einem de facto-Verbündeten von Microsoft bei dessen Strategie der Inhaltsbindung, wobei die Kontrolle fest in Redmond und weit entfernt von Europa verbleibt.

Neue Version von ONLYOFFICE

Ergänzung 3: Derweil haben die ONLYOFFICE-Entwickler ihre quelloffene Office-Suite aktualisiert. Die Mobile-App ONLYOFFICE Documents (Android und iOS) sowie die Desktop-Editoren (Windows, Linux, macOS) wurden auf die Version 9.4 gehoben, nachdem zwei Wochen vorher bereits die Cloud- und Servervariante ONLYOFFICE Docs das Update erhielt. Die mobilen Apps erhalten unter anderem eine Anbindung an das Open-Source-KI-Modell Mistral, die Desktop-Editoren Verbesserungen in allen Editorbereichen sowie Sicherheitskorrekturen.

Ab dieser Version entfällt in der freien Community Edition das bisherige Limit von 20 gleichzeitigen Verbindungen – gleichzeitig wurde die Architektur auf einen einzelnen Prozess konsolidiert und Abhängigkeiten von RabbitMQ und Datenbanken entfernt.

Begleitet wird die technische Überarbeitung von präzisierten Lizenzbedingungen unter der AGPLv3, die klarere Vorgaben zu Attribution und zur Kennzeichnung modifizierter Versionen schaffen.

Der Dokumenteneditor erhält ein überarbeitetes Formular-Management mit integrierter Empfängerzuweisung und Statusverfolgung sowie horizontale Linien zur Dokumentenstrukturierung. Der Präsentationseditor wird um 25 neue Folienthemen und 20 Folienübergänge erweitert. Weitere Neuerungen umfassen einen Dark-Document-Modus im Tabelleneditor, einen dedizierten Chart-Design-Tab und erweiterte WOPI-Einstellungen für die SharePoint-Anbindung in Enterprise-Umgebungen.

Die neuen Versionen von ONLYOFFICE Documents sind im AppStore bzw. auf Google Play verfügbar. Den Desktop Editor 9.4 finden Nutzer auf der offiziellen Website des Anbieters.

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57 Kommentare zu Euro-Office zum 9. Juni 2026 angekündigt

  1. Daniel sagt:

    Das ist alles gut und schön, so lange aber Fachanwendungen MS Office (installiert!) voraussetzen, kann man mit der ganzen Lösung mehr oder weniger nichts anfangen. Als Gegengewicht ist es ja recht schön. Greift aber meiner Meinung nach nur dann, wenn man tatsächlich nicht auf Schnittstellen zwischen Anwendungen und MS-Office angewiesen ist.

    Erlebe ich immer wieder bei dem Versuch ein alternatives Office einzusetzen. Es gibt immer etwas, das nicht funktioniert und dann doch wieder MS Office verlangt.

    • Pater Braun sagt:

      Die Fachanwendungen werden bei Druck der Anwender relativ schnell andere Lösungen unterstützen. Früher ™ war das auch möglich, man erinnere sich, dass man in einzelnen Fachanwendungen (bspw. Rechtsberatung) dann auswählen konnte, ob interne Textverarbeitung (RTF und doc-Dateien als Exportr über dll von der Fachanwendung) verwendet werden soll oder es (per OLE?) an Word oder bspw. Wordperfect oder AmiPro oder Staroffice übergeben werden soll.

      Und für Fachanwendungen, die in Behörde oder bei Unternehmen eingesetzt werden, die mit Behörden zusammenarbeiten, wird sowieso zeitnah auf ODF gewechselt werden müssen. Da stellt sich dann die kaufmännische Frage, ob man dafür Lizenzgebühren zahlen will.

      • robbi sagt:

        Druck der Anwender?
        Druck der Entscheider!

      • Daniel sagt:

        Wenn ich mir überlege, wie oft ich versucht habe auf Firmen einzuwirken…

        O-Ton war immer: "Wir unterstützten SICHER NICHT noch eine Schnittstelle zu einem anderen Office". Da müsste sich meiner Meinung nach etwas Fundamentales ändern, dass dann auch die Anbieter von essentieller Software (für z.B. Behörden) einlenken und sagen: Ok, wir machen das alles kompatibel mit z.B. einer Webapp, oder eben wir adaptieren unser Produkt so, dass auch ein OnlyOffice oder wie auch immer unterstützt wird.

        Das ist ein Megaaufwand für diese Firmen und dafür gibts ganz einfach 0 Anreiz – Eurooffice hin oder hier.

        Der "Anreiz" müsste von GANZ OBEN kommen. Bestenfalls via Gesetz a la "öffentliche Institutionen haben dafür Sorge zu tragen, dass bis xxxxxxxxxxxxx MS Office gegen eine quelloffene, europäische Lösung getauscht wird. Vielleicht könnte man dann Druck aufbauen.

        Das alles ist aber illusorisch, find ich.

  2. Raistlin sagt:

    @Daniel
    Genau so ist es … dass kann ich nur bestätigen!

  3. janil sagt:

    Den Versuch finde ich gut und werde es mir auch ansehen.
    MS-Office leidet für mich, wie war das Wort, unter "Entschittifikation". Arbeite schon jetzt mit verschiedenen Office, je nach Verwendung.

  4. Stephan Sergel sagt:

    Bei uns öffentlicher Dienst mit ü4.500MA wird weiterhin M365 als Allheilmittel verkauft. Ohne Rücksicht auf Verluste und Kosten wird alles in die Cloud geschoben was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich war vorher mal bei einem Automobilzulieferer, der sich irgendwann die Kosten nicht mehr leisten konnte und wo wir in der IT dann die Rolle Rückwärts machen sollten. Das Projekt läuft noch immer.

    • Anonym sagt:

      In der Schule hier auch, M365 Lizenz für alle Schüler, Abwicklung Kommunikation über MS Teams, in anderem Kontext würde man von "anfixen" sprechen.

      • peter0815 sagt:

        Es wird sich nichts ändern. Und das ist auch gut so.

        Den aus Ideologie zusammengekleisterten Schrott, der schon für sich alleine nicht richtig funtioniert und erst recht nicht wenn er zusammenarbeiten muss will niemand wirklich.

        Für was völlig Neues wird man in den nächsten Jahren auch fast kein Geld haben. Erst recht wenn vom begrenzten Budget viel mehr für die notwendigste Hardware notgedrungen verwendet werden muss.

        Bis auf ein paar sehr überschaubare Pilotprojekte dürfte da also wenig die nächsten 5 Jahre kommen.

        Schon garnicht als am Ende immer teuerere OSS Sonderlösungen als funktionieren Standardlösungen von der Stange.

        • Ömmes sagt:

          Falls es Satire ist, ist es schlecht.

          Falls du es ernst meinst, such dir Hilfe..

        • Jannis sagt:

          Hallo peter0815, ich erkenne an deinem Kommentar, dass du anscheinend zu wenig Wissen über OSS und die tatsächliche Nutzung in Großunternehmen hast. Sei es drum, einen schönen Tag dir!

          ich ich hoffe für dich, dass du keine Cloudsysteme von Microsoft, Apple, Google etc. nutzt und auch kein Android und MacOS. Basiert oder setzt im erheblichen maße den von dir kritisierten OSS ein.

          Im Übrigen ist OSS keine Sonderlösung sondern ISO-Standard, insbesondere auch ODF.

          Aber dazu muss man ja sein Wissen erweitern wollen. Tschau!

    • Martin B sagt:

      das ist der Punkt, den ich nicht verstehen kann.

      Es gibt einige, die lehnen es ab, dann sind aber teilstaatliche Versorger dabei (Kritis), die alles in die M365 Cloud schieben. Also das ganze Programm, inkl. OneDrive

  5. IT-Opa sagt:

    Euro-Office ist von der Idee her gut und richtig – wie ich finde. Nur sehe immer nur, dass bei Euro-Office von der Ablösung der MS-Anwendungen Word, Excel u.ä. gesprochen wird. Von einer Euro-Lösung des Outlook, die sich hier mit einbettet, habe ich noch nichts gelesen. Oder ist da etwas an mit vorbei gegangen? Thunderbird als offene Version mag sich da anbieten, aber nicht als Firmenapplikation, die als Serverversion arbeitet.

    • Pater Braun sagt:

      Naja, das Office ist der primäre Painpoint, gerade auch beiu Kleinunternehmen (da ist Outlook ja eher nur der MUA für das IMAP/POP3-Postfach. Bei Groupware gibt es ja schon lauffähige Alternativen aus Europa. Entweder Open Source oder Proprietär. Und mit Nextcloud als Basis auch über CalDAV und CardDAV an-/einbindbar.

    • Stephan sagt:

      Merkwürdig, dass Onlyoffice genommen wird. Die sind wegen ihren Verbindungen zu Russland in der EU sanktioniert

      • Günter Born sagt:

        Wenn sie einen Fork als Basis nehmen und das sauber entkernen – genau das wurde bei der Vorstellung thematisiert – sind sie aus dieser ganzen Betrachtung raus – hat also "Bart". Der offene Brief von LibreOffice sticht mehr: Um möglichst kompatibel zu Microsoft Office zu sein, wurde ONLYOFFICE geforkt, da dort das proprietäre OOXML-Dokumentformat unterstützt wird. Also wird eine Abhängigkeit zementiert. Schwierige Gratwanderung – am Ende des Tages wird man sehen, was wird und ob das Produkt überzeugen kann.

    • Visitator sagt:

      Ich bin mit Start Trump 2.0 nach fast 30 Jahren von Outlook (Classic) zu Betterbird gewechselt, aber ich trauere immer noch einigen Funktionen nach, dabei habe ich es nur lokal und mit POP3 genutzt.
      Irgendwie fühle ich mich wie freiwillig auf Diät gesetzt …

    • Visitator sagt:

      Gut, dass die Amis *noch* nicht auf der Liste stehen, sonst geht hier das Licht aus, weil wir ohne US-Software/-Cloud hilflos sind …
      Gefällt mir nicht, ist aber so.

      Ich werde mir die Desktop-Version von Euro-Office mal anschauen, da ich immer noch nicht sicher bin, ob ich bei LibreOffice bleibe oder andere MS-Alternativen in Frage kommen.

      • MM sagt:

        "Ich werde mir die Desktop-Version von Euro-Office mal anschauen".
        Frage dazu: Welche Desktop-Version? Ich dachte, dass Euro-Office nur als Online-Version verfügbar sein wird. Entgeht mir hier was oder wie?

  6. robbi sagt:

    Der rosa Elefant stiefelt langsam in den Raum:

    Wie siehts denn mit der Usability aus?
    Bekommen die Anwender zeitnah Augenkrebs?

  7. F sagt:

    Alles in allem ist der Ansatz durchaus interessant – allerdings stellt sich die Frage, ob dies bereits eine vollwertige Alternative zu O 365 für den Einsatz in Behörden darstellt.
    Insbesondere zentrale Komponenten wie ein leistungsfähiger Mailserver sowie eine integrierte Identitäts- und Zugriffsverwaltung spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Eine reine Office-Suite greift hier aus meiner Sicht zu kurz, da moderne Arbeitsumgebungen deutlich umfassendere Funktionen und eine durchgängige Integration voraussetzen. In der aktuellen Form dürfte es daher schwierig werden, eine breite Akzeptanz zu erreichen.
    Sinnvoller wäre es meines Erachtens, das Konzept weiterzudenken und auf eine ganzheitliche Plattform hinzuarbeiten. Ziel sollte eine Open-Source-basierte Lösung sein, die vergleichbar mit Microsoft 365 grundlegende Dienste aus einer Hand bereitstellt – darunter Identitätsmanagement, Mail- und Groupware-Funktionalitäten sowie Fileservices, alles zentral administrierbar und skalierbar.
    Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Microsoft 365 liegt schließlich nicht nur im Funktionsumfang, sondern auch in der einfachen Bereitstellung, Integration und Bedienbarkeit. Genau hier sollte eine alternative Lösung ebenfalls ansetzen.
    Auch wenn es sich formal um unterschiedliche Themenbereiche handelt, halte ich diesen erweiterten Blick für entscheidend. Nur wenn die Lösung als integriertes Gesamtsystem gedacht wird, kann sie langfristig eine realistische Alternative darstellen.

  8. Bernie sagt:

    Ich frage mich an dieser Stelle, ob von Euro-Office zukünftig auch eine "geforkte" Desktop-Version angeboten wird.
    Unter
    https://github.com/Euro-Office/DesktopEditors
    wird aktuell Desktop Editors aufgeführt, Installer werden aber bisher noch nicht angeboten.
    Der im Blogbeitrag aufgeführte Link zu Desktop Editor 9.4:
    https://www.onlyoffice.com/de/desktop
    verweist auf die Seite bzw. das Produkt von Ascensio System.

  9. robbi sagt:

    Klingt jetzt gar nicht mal so euphorisch:

    Euro-Office defaults to the fully proprietary OOXML document format, developed and controlled solely by Microsoft.
    This makes it a de facto ally of Microsoft in its content lock-in strategy, with control remaining firmly in Redmond and far from Europe.
    So, despite what is being written in support of Euro-Office — the latest of the office suites developed in Europe, and not the first — the announcement is not against Microsoft.
    On the contrary, it strengthens Microsoft's strategy against European Digital Sovereignty, or, if you prefer, against the freedom of European users to control and manage their own content.

    https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/06/08/an-open-letter/

    • Anonym sagt:

      Sowas macht die Document Foundation alle paar Jahre, das letzte Mal ist glaube ich sogar nur ein paar Monate her.

      Statt dessen könnten sie auch schreiben, dass sie es seit fast 10 Jahren nicht schaffen das offene und mindestens doppelt standardisierte OOXML, was in der Wirtschaft Quasistandard ist und unter Euro-Office problemlos funktioniert, einzubauen. Hat aber wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass auf der einen Seite Freiwillige ihrem Hobby nachgehen und auf der anderen Seite Vollzeitentwickler sitzen.

      Außerdem betont Euro-Office, dass sie sich auf die Verbesserung der Kompatibilität zu ODF kümmern wollen!

      • robbi sagt:

        Immer diese universellen Konjunktive.
        Ist halt der große Marketinghype und die ideale Gelegenheit, jede Menge Geld und Aufmerksamkeit abzustauben.

        Es sind übrigens nicht die einzigen:

        Although many people share the assumption that some widely used formats can be identified as Open Standards, there is a number of them that does not comply with the criteria listed in the Open Standards definition. MS-OOXML is one of them, the so-called pseudo-standards.

        https://fsfe.org/activities/msooxml/msooxml.en.html

        • Anonym sagt:

          Hast du das mal komplett gelesen was du verlinkt hast?

          Die FSFE behauptet, das OOXML ein proprietärer Pseudo-Standard wäre, weil es ihrer eigenen proprietären Pseudo-Standard Definition von offenem Standard widerspricht. Außerdem haben die sich von Anfang an gegen die Anerkennung als Standard gestellt, lange bevor es überhaupt standardisiert war!

          Steht alles in den ersten 2 Absätzen! Und warum dort nur knapp 20 Jahre alte Infos stehen, teilweise mit nicht mehr funktionierenden Links, kann man nur mutmaßen. Langt aber offenbar für die beabsichtigten Zwecke.

          Wenn man sich hier weiter informiert und liest, das es Vorschläge gab, statt OOXML dann ODF zu verwenden und alles, was damit nicht funktioniert mit herstellerspezifischen proprietären Erweiterungen zu versehen wird es richtig dumm!

          • robbi sagt:

            Selber nicht gelesen?

            Software engineers could instead use Open Document Format (ODF), as a less complicated Office Software Format ……

            Die Spec hat > 6000 Seiten!….do the Math.

            • Anonym sagt:

              Weniger kompliziert ist erstmal nur eine Behauptung und die Seitenanzahl kein Gradmesser sondern einfach nur eine nichtssagende Zahl, die von einer Lobbyorganisation kommt. Genau genommen trifft das auf alles zu, was du bisher vorgebracht hast.

              Wo ist denn die Grenze zwischen OK kompliziert und nicht OK kompliziert insbesondere wenn Andere damit kein Problem haben? Und was macht man mit schon bestehenden Dokumenten? Soll man die per Hand umwandeln? Womit? Mit einer Software, die mindestens eins der Formate nicht anständig unterstützt? Oder installieren wir zwei Anwendungen parallel damit man für beide Formate was zur Hand hat?

              Auf den Rest hast du offenbar keine Lust einzugehen sonst würdest du nicht versuchen mit einem so dünnen Strohhalm abzulenken.

              Und Mathe? 6000 Seiten sind knapp zwei pro Tag und Person. Wenn man nichtmal dafür Zeit hat…

              Wie gesagt: Immer dasselbe Gemotze!

              • robbi sagt:

                Mathe…😂…👌

                Ich bin kein Softwareingenieur,
                war aber schon immer der Meinung, das es für ein paar simple Einträge keine Sqlite Datenbank braucht , da reicht im Zweifel die gute alte .ini….

                Und es gab da mal diese drei goldenen Regeln (Fryher tm):

                1. KISS – Keep it Simple Stupid.
                2.Never Change a Running System.
                3.If it aint broke dont (try to) fix it.

                Leider komplett aus der Mode gekommen,
                and it shows….

                Ich bin leider auch kein Fanboy, sondern Pragmatiker.
                Ich brauch das dat Ding löpt.
                Denn es gibt bestimmt dankbarere Hobbys als das Kölner Telefonbuch zu auswendig zu lernen……

                But as always:
                To Each His Own…..

                • Anonym sagt:

                  Ich habe nichts Anderes behauptet, laufen tut Only bzw. wahrscheinlich dann auch Euro-Office mit OOXML und ODF jeweils relativ anständig und es gibt einen Unterschied zwischen auswendig lernen und eine quasi Anleitung umsetzen.

                  2. und 3. sind weitestgehend dasselbe und gelten als veraltet, weil beides die Behebung von Funktionalität nicht einschränkenden Sicherheitsproblemen ggf. ausschließt.

                  Abgesehen davon finde ich die potenzielle Buchenwald "Werbung" nicht sonderlich angebracht…

  10. Ich bin glücklich. sagt:

    Ich möchte das Zeug ausprobieren. Als Normal-Verbraucher bin ich aber mit Github-Chaos überfordert.

    Wo kann man das Zeug runterladen, und auf seinem Windows PC installieren?

  11. Anonym sagt:

    Vorsicht, die Appstore Links im letzten Absatz zeigen zu irgendwelchen obskuren externen Tracking/Redirect Servern!

    • Günter Born sagt:

      Es sind keine "obskuren" Tracking-Server – war mein Fehler. Die Firmen verwenden gerne solche Redirect-Server um herauszufinden, ob Links auch aufgerufen werden. Ich habe die Links nun bereinigt und die finalen Links eingesetzt.

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