Google plant, dass alle Android-App-Entwickler sich gegenüber dem Unternehmen identifizieren müssen, um die App künftig noch unter zertifizierten Android-Geräten ausführen zu können. Nun hat das Unternehmen seine Pläne konkretisiert.
Ich hatte das Thema erstmals im August 2025 im Beitrag Google verlangt von Android-App-Entwicklern eine Identifizierung angesprochen. Google will überprüfen, wer der Entwickler ist, aber nicht den Inhalt seiner App oder deren Herkunft. Diese Änderung wird ab September 2026 zunächst in einigen ausgewählten Ländern eingeführt, soll später aber weltweit ausgerollt werden.
Zum 18. Juni 2026 hat Google nun seine Pläne im Android Developers Blog im Beitrag Android developer verification: Building a safer ecosystem together konkretisiert. Die Einführung der Entwicklerverifizierung startet mit sieben Stores und vier Ländern. Es geht um folgende App-Stores:
- Google (Google Play)
- Honor (HONOR App Market)
- OPlus (OPPO App Market)
- Samsung (Galaxy Store)
- Transsion (Palm Store)
- vivo (V-Appstore)
- Xiaomi (GetApps)
Diese neuen Sicherheitsmaßnahmen zur Überprüfung von Entwicklern treten am 30. September 2026 in Kraft und gelten zunächst für Nutzer in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Im Anschluss an diese erste Phase werden diese Schutzmaßnahmen im Jahr 2027 weltweit mit Partnern auf alle Apps auf zertifizierten Android-Geräten ausgeweitet. Details lassen sich im verlinkten Google Blog-Beitrag nachlesen. Eine deutschsprachige Aufarbeitung findet sich bei heise.
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