Dürfte an vielen Nutzern vorbei gegangen sein. Aber Windows 11 ist am 24. Juni 2021 angekündigt worden und somit fünf Jahre alt. Was früher eine Gelegenheit zum Feiern gewesen wäre, ist inzwischen eine fünf Jahre alte Misere und Lektion an Microsoft, die zeigt, was man alles falsch machen und auf den Bauch fallen kann. Nutzer sollte man nicht für dumm verkaufen.
Dieses "Jubiläum" letzten Mittwoch ist nicht an mir vorbei gegangen, hatte ich doch diverse "Erinnerungsartikel" gesehen. Aber es war heiß, und ich fand das Thema jetzt nicht so "sexy", da zeitnah einen Artikel drüber zu bringen – später reicht auch noch. Zumal ich den Artikel Windows 10: Microsoft verlängert kostenloses ESU bis Oktober 2027 viel spannender fand. Aber ganz unter den Tisch fallen wollte ich das "Windows 11 Jubiläum" nicht, ist es doch ein wunderbares Beispiel, wie Microsoft sich verzockt hat und die Nutzer für dumm verkaufen wollte.
Neowin reflektiert 5 Jahre Windows 11
Bei Neowin gab es den Beitrag Windows 11 is now five years old mit der Botschaft, dass Microsoft die Nutzer seit "einem halben Jahrzehnt beglückt habe" (böse Zungen tauschen "beglückt" durch "gequält") Dort heißt es, dass Microsoft am 24. Juni 2021 eines seiner umstrittensten Betriebssysteme, Windows 11, designed mit "bring you closer to what you love" angekündigt habe. Gab da eine Preview – freigegeben wurde Windows 11 im Oktober 2021.
Die frühen Versionen von Windows 11 hätten vieles versprochen: Eine neu gestaltete, modernere Benutzeroberfläche, ein brandneues Startmenü und eine neue Taskleiste, Verbesserungen bei den virtuellen Desktops und beim Andocken von Fenstern, Unterstützung für Android-Apps, die Integration von Teams in die Taskleiste, Windows-Widgets, eine neue Version des Microsoft Store, verbesserte Sicherheit und vieles mehr.
Neowin erinnert daran, dass die Öffentlichkeit "einige dieser Funktionen" positiv aufgenommen habe, während andere heftige Kritik erfahren hätten. Neben den fehlenden Funktionen der Taskleiste und des Startmenüs hätten sich viele Leute an den hohen Hardwareanforderungen gestört. Zudem wurden TPM und Secure Boot zur Pflicht, was Verkäufe spezieller TPM-Chips für Motherboards beflügelte. Auch die zweistufigen Kontextmenüs seien "nicht gut angekommen" (das ist auch noch nach einem halben Jahrzehnt Windows 11 nicht gefixt).
Dafür gab es "Featuritis" und gestrichene Funktionen. Mir war schon entfallen, dass Microsoft die Teams-Integration entfernt und die Unterstützung für Android-Apps eingestellt hat. Mir waren nur "es hakt ständig mit Bugs und kaputten Funktionen, Zwangsbeglückung mit ungewollten Features, so dem unsäglichen AI-Slop a la Recall und Copilot" im Hinterkopf geblieben. Aber Microsoft hat ja eingesehen, dass man etwas ändern müsse, hieß es im ganz positiv formulierten Artikel. Aber man hat doch noch "die Kurve gekriegt", gab es doch am gleichen Tag den Artikel Win11Debloat 06.24.2026 veröffentlicht. Na bitte, geht doch.
Ein kritischer Blick von The Register
Das britische Medium The Register erinnerte mit dem Artikel Windows 11 turns five, leaving some important lessons for Microsoft, dass auch für Microsoft die "Bäume nicht überall in den Himmel wachsen". Denn mit Windows 11 hat Redmond sich eine "blutige Nase geholt". The Register drückt es so aus: "Windows 11 war für Microsoft schon immer ein Sorgenkind".
Dann erinnert The Register an einige Details: Windows 11 wurde im Juni 2021 (als Preview) angekündigt und am 5. Oktober allgemein freigegeben (siehe meinen Beitrag Windows 11 offiziell freigegeben). Damals litt ein Großteil der Kundschaft noch unter den Folgen der COVID-19-Pandemie. Und Windows 10, was mal als "letztes Windows angekündigt worden war", war damals mehr als ausreichend.
Aus Marketinggründen hat man damals ein neues "Flagschiff-Betriebssystem" auf den Markt geworfen und den Spruch "Was nicht kaputt ist, soll man nicht reparieren" ignoriert, dafür aber mit einem überarbeiteten und als Windows 11 präsentierten Windows 10 vieles kaputt gemacht; Hardwareanforderungen; Bugs am laufenden Band, und Featuritis. Das Desaster ließ sich fünf Jahre verfolgen.
Mein Blick auf Windows 11
Die beiden oben referenzierten Artikel beschreiben ganz gut das Desaster Windows 11, auch wenn Leute mit "bei mir läuft es super" um die Ecke kommen. Aber ich habe noch einige Spezialitäten im Hinterkopf, die zeigen, wie Microsoft Windows 11, von langer Hand vorbereitet, schlicht kaputt gemacht. Die Geschichte fängt damit an, dass vieles bei Microsoft ziemlich kopflastig ist und das Management weit in die Zukunft denken muss, dabei aber oft oder regelmäßig die Bedürfnisse der Nutzer aus den Augen verliert.
In den 90er Jahren war Microsoft damit befasst, sein Windows 9.x irgendwie zum Laufen zu bringen und erst mit Windows XP gelang ein etwas besserer Wurf. Was dann irgendwann als Windows 7 auf den Markt kam und überzeugte, hatte aber die Pleite mit Longhorn (Jahre der Verzögerung, gestrichene Funktionen) und den Schlenker über Windows Vista als Vorlauf.
Statt Windows 7 nach der Freigabe 2009 zukunftsfest zu machen, verstieg das Management um Steven Sinofsky sich zu Windows 8 und dessen Kacheloberfläche mit Touchbedienung. Damals kam das "wir wissen, was gut für die Anwender ist" auf die Agenda. Die Multifunktionsleiste (Ribbon) von Microsoft Office 2007, die seinerzeit die Menüleiste ablöste, wurde auch mit User-Experience aus Laborversuchen begründet. Wie das Experiment Windows 8.x ausgegangen ist, wissen wir alle. Nur so viel: Sinofsky ist längst weg, Steve Ballmer ging als Vorstand, Satya Nadella kam und prägte das Credo "Mobile first, Cloud first".
Aber da gab es noch die Betriebssystemgruppe … und wenn Du die Leute genügend mit Windows 8.x gequält hat, kannst Du ihnen Windows 10 mit Startmenü vorwerfen, die sind einfach glücklich. Ich war es jedenfalls, als ich 2014 die ersten Ideen zu Windows 10 vernahm, kam aber schnell (in der ersten getesteten Preview) zum Schluss, dass Microsofts Management es immer noch nicht begriffen hat. Der Hang zu Apps aus dem Store, der Ansatz "Windows as a service" mit zwei Feature-Updates pro Jahr, fehlende Update-Steuerung in nicht verwalteten Windows-Versionen und Bugs, Bugs, Bugs forderten ihren Tribut.
Die Feature-Updates waren damit verkauft worden, dass Windows 10 das letzte Windows sei, weil man ja immer up-to-date bleibe. Es brauchte aber ein paar Jährchen, bis Microsoft die Einsicht zeigte, dass nur noch ein Funktionsupdate pro Jahr verkraftbar ist (schaut euch am Artikelende meine Beitrag zur "Zufriedenheit mit Windows" und den offenen Briefen an Microsoft, da was zu ändern, an, um die damalige Stimmung aufzufangen). Heute kommen Feature-Updates dann noch per Enablement-Update, so dass sich am Windows-Kern oft über zwei Jahre nichts ändert, sondern Funktionen lediglich freigeschaltet werden. So basieren Windows 11 24H2, 25H2 und 26H2 auf der gleichen Basis.
Es hätte alles so schön mit Windows 10 laufen können – alle Jahre ein Feature-Update, dieses für zwei Jahre per Enablement-Update aktualisiert und ein Betriebssystem, welches stabil läuft und den Anwender einfach arbeiten lässt. Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn man einen solchen Ansatz nicht erfolgreich kaputt gemacht bekommt.
Da war das Marketing, welches feststellte "Oh, 2025 ist Windows 10 bereits 10 Jahre auf dem Markt, da haben wir doch früher immer ein Windows im Support beerdigt". Argumente hatte das Marketing ja genug, der Ruf der ersten Windows 10-Versionen war durch Bugs katastrophal. Wer erinnert sich noch, dass Windows 10 1607 im Jahr 2016 nach dem Rollout für drei Monate zurückgezogen und überarbeitet werden musste? "Das müssen wir besser machen, ein neues Windows mit anderem Namen muss her, der PC-Absatz muss auch mal wieder angekurbelt werden", wurde in Strategiesitzungen gewälzt.
Und da gab es noch so zwei Sachen, die in der breiten Öffentlichkeit untergingen: Microsoft wollte einen Chromebook-Killer sowie im Bereich der Android-Geräte wildern und was entgegen setzen. Beim Chromebook-Killer (siehe die Artikellinks wie Microsofts Trauma: Chromebooks sind preiswerter und schneller als die Windows-Schinken am Beitragsende) ist man mit seinem fetten Windows krachend gescheitert.
Aber es gab noch den Ansatz, ein Mobilgerät mit einem Windows 10X (und Android) zu entwickeln. Mit diesem Ansatz ist man auch krachend gescheitert. Denn Kunden, denen man das Ergebnis zeigte, müssen so etwas in der Art "Jungs, packt das ein und gebt es auf die Müllkippe, da ist kein Bedarf" gesagt haben. Die Entwicklung von Windows 10X wurde eingestellt, wie ich Mitte Mai 2021 im Beitrag Stecker gezogen: Ende für Windows 10X … berichtet habe.
Aber damit war die Basis für das Windows 11-Desaster bereits gelegt. Es ist an den meisten Leuten vorbei gegangen, aber in meinem obigen Beitrag zum Ende von Windows 10X stand 2021 folgendes Zitat:
Anstatt ein Produkt mit dem Namen Windows 10X im Jahr 2021 auf den Markt zu bringen, wie wir es ursprünglich vorhatten, nutzen wir die Lehren aus [der Vergangenheit] und beschleunigen die Integration wichtiger grundlegender 10X-Technologie in andere Teile von Windows und Produkte im Unternehmen.
Mit anderen Worten: Funktionen aus Windows 10X werden in Windows 10 übertragen. Dann sollen alle Windows 10-Nutzer was davon haben.
Aber ich lag falsch! Nicht Windows 10-Nutzer wurden beglückt, sondern wenige Wochen später, am 24. Juni 2021, zauberte Microsoft seine Ankündigung zu Windows 11 aus dem Hut. Gut, ich lag doch nicht so ganz falsch, denn dieses Windows 11 ist von den Build-Nummern immer noch ein Windows 10.xxx.
Ich hatte Windows 11 mal als "Resterampe von Windows 10X" bezeichnet und im Beitrag Windows 11 offiziell freigegeben seziert. O-Ton vom Oktober 2021 mit etwas Ironie gewürzt:
Bevor es untergeht: Wer mit Windows 10 unterwegs ist, bekommt bis zum 14. Oktober 2025 noch Support und Sicherheitsupdates. Und unter der Haube ist dieses Windows 11 schlicht ein Windows 10-Kern, auf den so einige Oberflächenelemente aus dem eingestellten Windows 10X übernommen wurden (siehe Stecker gezogen: Ende für Windows 10X …). Böse Zungen könnten behaupten, da wurden Teile von der Resterampe Windows 10X neu verbaut, aber Microsoft wird sicherlich in den kommenden Jahren was feines daraus schnitzen – da glaube ich ganz feste daran – man muss denen nur Zeit geben.
Die "Erfolgsgeschichte" von Windows 11 dürfte den meisten Lesern noch geläufig sein. Zu Beginn "dieser Journey" habe ich noch mit Popcorn auf der Couch gesessen. Aber davon werde ich zu fett, sagt meine Frau. Also greife ich asketisch zu meinem Linux Mint-Notebook oder boote altes Windows 10-Zeugs, was dank ESU, LTSC-Channel oder opatch noch lange im Support ist, Null Kalorien auf die Wage bringt, und mich einfach arbeiten lässt. Gelegentlich boote ich dann eine VM mit Windows 11 um etwas nachzuschauen und staune, womit die Leute sich so traktieren lassen.
Es gibt ja seit mindestens einem viertel Jahrhundert den Running Gag der Windows-Enthusiasten: "Dieses Jahr wird der Durchbruch für Linux". Ist natürlich Unsinn, Linux ist Nische und ein solides Windows könnte eine gute Basis sein. Windows hält den Markt, aber Apple & Co. knabbern mittlerweile da dran.
Nun hat der Running-Linux-Gag auch Redmond eingeholt. 2025 sollte ja laut Microsoft das Jahr des PC-Umstiegs auf Windows 11 mit AI werden (Microsoft: 2025 wird das Jahr der Windows 11 PC-Aktualisierungen). Bekanntlich hat der AI-Hype die Preise explodieren lassen, PC-Neukäufe sind verhalten, Microslop-AI mag man auch nicht so richtig, und so um die eine Milliarde Windows 10 PC-Besitzer verweigerten im Oktober 2025, zum Supportende "das Hüpfen zu Windows 11".
Microsoft hat ja eine Qualitätsoffensive für Windows 11 angekündigt, musste jetzt aber ein weiteres Mal das ESU-Programm für private Windows 10-Nutzer verlängern. Nach einer Erfolgsgeschichte und Party zum fünften Geburtstag sieht das nicht aus, oder?
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MVP: 2013 – 2016





Eine Korrektur:
Die Ribbons kamen nicht mit Office 97 sondern mit Office 2007.
Und zu Windows 10X kam die Aussage von Microsoft, das das nie funktioniert hätte.
Man hat also Windows 10 ein paar Dinge eines OS, das nie funktioniert hätte, aufgepropft und es Windows 11 genannt.
Und nicht zu vergessen Windows Server 2025, das ja die Serverversion von Windows 11 ist. Auch das glänzt wie Windows 11 mit allerlei Bugs und Problemen.
zu Office, danke. Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass 2007 da steht, denn 2007 hatte ich im Hinterkopf
Treffender Artikel mit berechtigten *Told you so"-Vibes zwischen den Zeilen. Mein Bauchgefühl bzgl. der Office-Ribbons damals war nicht "wir wissen, was gut für den User ist" sondern "Wie verhindern wir, dass Nutzer zum aufkommenden Open Office wechseln?" Antwort: "Lass uns erst mal viele Raubkopie-User dazu bewegen, dass erste Mal MS-Office zu kaufen". Heraus kam MS Office 2007 Home & Student fuer 3 Rechner. Und Teil 2 des Deals "Lasst uns eine Menüführung machen, die sie anders ist, dass die vor den Kopf gestossenen Usern nie mehr zu OpenOffice wechseln, wenn sie sich mal an unsere Ribbons gewöhnt haben."
Hat in meiner Beobachtung "gut" geklappt.
Mit Office 2010 Home& Student (fuer 3 Rechner) hat man zudem erneut Privatkunden und deren Familien gelockt, sich das erste Mal MSOffice zu kaufen.
Das Melken kam dann mit Office 2013 als sich plötzlich Office H+S 2013 im Preis quasi verdreifachte, weil es nur noch für einen Rechner galt anstatt für drei Stück.
entschuldige, da gibt es keine Verschwörung. der Grund für Robbins lag einzig allein im unrettbaren Menü, wo am Ende alles unter Extras stand.
kein logischer Aufbau, nur additiv gearbeitet und drangebaut.
wenn du das ändern willst, musst du es optisch anders verpacken, da ansonsten keinerlei Akzeptanz möglich ist.
Naja, das Menü war aber komplett anpassbar.
Du konntest eigene Menüordner machen, Menüeinträge hin und her schieben wie man es wollte, etc.
Meine Mutter hat damals bei Word und Excel reichlich Gebrauch gemacht.
Hat man auf ihrem PC diese Programme gestartet, hat man absolut gar nichts wiedergefunden, weil die sich ein eigenes Menü zusammengebaut hatte.
Das Umbauen der Menüs war auch für Laien ziemlich einfach.
Meine Mutter hatte kaum Ahnung von PCs und Office, hat es aber trotzdem leicht hinbekommen, eigene Menüs zu bauen.
es war null anpassbar. Seiteneinstellungen unter Datei, statt Bearbeiten usw. das war gewachsener Müll.
Wenn das der Grund gewesen sein sollte, dann haben sie da aber mit Anlauf versagt, denn dann hätten sie ein Menüsystem, dem die Struktur fehlt, durch ein Menüsystem ersetzt, dessen Struktur durch "Wofür ist da noch Platz?" dominiert wird.
Der entscheidende Unterschied ist, dass ein klassisches Drop-Down-Menü sehr lang und hierachisch tief sein kann, also eine komplexe Hierarchie von Funktionen abbilden kann.
Ribbon haben genau zwei Ebenen, wo die erste immer mehr oder weniger gleich viele Elemente enthält (und damit's nicht dumm aussieht: auch enthalten muss) – und die zweite Ebene teil dann exakt die Drop-Down-Probleme….
Ribbons haben einen einzigen Vorteil: Sie bieten eine Illusion von Einfachheit. Wenn man das haben will….
Zu Windows 11 kann ich weder Positives noch Negatives sagen, da ich es nie benutzt habe.
Ich bin schon als der Support für Windows 7 auslief auf Ubuntu umgestiegen und habe, da ich zu faul war auf Gimp umzulernen, Windows 10 mit Photoshop in Virtualbox VMs gepackt.
Meiner Ansicht nach sollte man auch nicht vergessen, dass bei den privaten Nutzern der klassische PC immer mehr durch Smartphone und wenn es dann im Alter mit dem Sehen nicht mehr so hinhaut, durch ein Tablet ersetzt wird.
Gruß
R.G.
Ein brandneues Startmenü und eine neue Taskleiste kamen ;). Aber die wievielte Umgestaltung des Startmenüs unter Windows 11 ist das jetzt? Mit dem Ergebnis, dass es keiner mehr nutzt und die wichtigen Verknüpfungen wieder alle auf dem Desktop liegen. Das Kontextmenü ist eine Katastrophe und das Erreichen der erweiterten Funktionen mit einem Klick mehr eine Frechheit. Die Taskleiste geht ja fast wieder. Das Ausblenden der Scrollleisten ein absolutes Unding. Und dann Cloud und KI durchdrücken und an allen Ecken Werbung für kostenpflichtige Funktionen. Privat hat mich Microsoft als Benutzer verloren.
Naja Win 11 hab ich lediglich parallel mit Win10 auf nem Testrig laufen… man muss ja wissen über was man herzieht ;-P
das reicht um zu sagen: W11 kommt mir auf kein Rig! W10 arbeitet hier ganz sicher noch
in der Version W10 IoT Enterprise LTSC bis 2032 oder darüber hinaus!
Linux ist keine Alternative da mehr als 08/15 User und 80% meiner genutzten Software unter Linux nicht laufen, nicht existiert oder wenn existent auch nicht mal anseitweise die Funktionen hat welche die Windows versionen bieten.
VM ist aus Latenz und Geschwindigkeit keine Option.
Aber was soll ich sagen Win 10 läuft und läuft und läuft, gereift, stabil und zuverlässig wie es soll! Telemetrie; Cloud & KI Rotz lassen sich noch zuverlässig elimenieren.
Da EOL ist auch nicht mit Allüren seitens MS zu rechnen, alle Hardware läuft anstandslos auch die Drucker, Scanner und EMs, Analyzer, etc. also das perfekte OS!
Du repräsentierst in keiner Weise professionelle User mit deinem Gamingrig.
Insofern ein Kommentar ohne Relevanz.
Geht weiter spielen und lass die große ln Kings in Ruhe.
den größten Fehltritt in W11 finde ich die Gängelung und penetrante "Bindung" an MS Prodikte. Da die hauseigenen Bild-, Video-, Musikabspielprogramme von MS mir nicht taugen, vetwende ich Andere. Aber alle Nase lang meint M$, das umstellen zu müssen. Manchmal ploppen dann zigmal für jeden Dateityp eine Meldung in den Tray weil es angeblich "ein Problem damit gibt" und das mangelhafte MS Tool ist für den Dateityp voreingestellt. dann kann ich mich wieder hinsetzen und das alles gerade biegen….
Verdammt, das ist MEIN PC und ich will entscheiden was ich darauf nutze. Cloudnutzung ist schon bequem, aber wenn man dann sieht, dass Nutzer wegen irgendwelcher angeblichen Fehlnutzung dann gesperrt werden und wefer herausbekommen, was Ursache ist, noch etwas gegen die Willkür tun können. und das als tlw zahlende Kunden. Da kann man nur weglaufen. bei Linux habe ich die Hoheit uber mein Gerät, wähle alle Komponenten, die Cloud meines Vertrauens, etc
Kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen mit W11Pro.
Ich nutze LibreOffice (benötige es selten), Betterbird, VLC, diverse Drittanbietertools im Grafikbereich etc.
Passiert ziemlich selten, dass da mal was bei den Dateizuordnungen klemmt, und wenn, dann oft auch weil mehrere Drittanbietertools sich gegenseitig beharken.
Es ist nicht ideal, aber es läuft bei mir.
Ich denke schon seit Trump 2.0 über Linux nach, konnte mich aber noch nicht mal für eine Distro entscheiden …
Und Cloud sind die Rechner anderer Leute, da bestimmen jene die Regeln, weshalb ich einfach auf meiner Hardware bleibe.
"Linux ist Nische und ein solides Windows könnte eine gute Basis sein. Windows hält den Markt, aber Apple & Co. knabbern mittlerweile da dran."
Glaubt man Statcounter und deren Zugriffsstatistiken, dann macht Linux in Deutschland, Juni 2026, eine Anteil von 6,2% der Desktop-Internetnutzung aus. Sicher nicht Mainstream, aber auch nicht mehr ganz vernachlässigbar. Und dann sind da noch die 12,9% an "Unbekannten", vermutlich Leute die in ihrer Browsersignatur das Betriebssystem verstecken. Ein paar Prozent davon sind vermutlich auch auf Linux.
Eindeutig noch auf Windows sind 58,7%. der niedrigste Wert in den letzten 15 Jahren.
Habe beim Lesen ein ständiges Grinsen im Gesicht gehabt. Ist eine sehr schöne Zusammenfassung geworden.
Denke mir so, angesichts der aktuellen Hardware-Preise hatte MS gar keine andere Wahl als Win10 noch einmal zu verlängern. Viele können sich diese neue Hardware einfach nicht leisten. Ein Kracher von MS war ja schon, das mit mal die Mindest-RAM-Anforderung um die Hälfte abgesenkt wurden, obwohl die Rechner mit mehr RAM eindeutig besser laufen.
Nach meiner sehr individuellen Erfahrung laufen alle Rechner ab Bj. 2017 problemlos mit Windows 11, mehr oder weniger schnell ;-)
Alle haben SSD, min. 8 GB RAM, UEFI-2023-Update, TPM und Bitlocker.
Z. T. rechtzeitig vor dem KI-Hype für kleines Geld aufgerüstet ;-)
, oder?…
Vielfalt ist essenziell, da sie unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Talente zusammenbringt. Gut, dass wir nicht gleicher Meinung sind, sonst hätten wir ja beide unrecht. :-)
Das Start-Menü ist nach wie vor unbrauchbar.
Der Windows Explorer ebenso. Und der Speicherdialog von Office 365 ist eine Frechheit.
Danke für die Erwähnung des Speicherdialoges. Sofern man nicht auf OneDrive speichern möchte, ist das wieder und wieder eine absolute Frechheit.
Im Gegensatz zu Windows 10 ist der File Explorer absolut minderwertig… allein schon die Tatsache, das Änderungen nicht direkt abgebildet werden ist eine Zumutung… Beispiel: Man öffnet ein Dokument um etwas zu ändern und speichert es ab. Man würde erwarten, dass der Explorer die Änderung sofort anzeigt, schließlich war es in Windows 10 und früheren Versionen noch der Fall… aber nö… man muss entweder via F5 aktualisieren oder einmal aus dem Verzeichnis in ein anderes wechseln und wieder zurück bevor die Änderung sichtbar wird… DAS ist nach dem ganzen KI Müll was mich an W11 am meisten nervt…
Stimmt, da gebe ich Dir Recht.
Die Aktualisierung vom Datei Explorer ist unter aller Kanone.
Am Anfang habe ich gedacht, es stimmt mit meinem Dateisystem nicht. Bis ich festgestellt habe, der Datei-Explorer benötigt ggf. bis zu 5 Minuten, bis er die Änderungen anzeigt.
Es hat auch schon länger gedauert.
Also den Dateiexplorerer ist eine der Ersten Sachen die ich ersetze… gegen DirectoryOpus. Der WinExplorer taugt auch in Win10 nix!
Was ein Gezanke hier wieder. Nunja, meine Meinung kennt ihr.
Äh, wer zankt sich? Was für ne Meinung? Main Character Syndrome?
Lektion? Windows 11 ist eine Erfolgsgeschichte. Wenn ich irgendwann alt und im Heim bin und meinen Pflegern erzähle "es ging früher auch anders" sagen die: "Beruhige dich Opa", und dann gibt es lecker Saft aus der Pinguin-Schnabeltasse.
Der Pfleger loggt sich dann in seinen Tablet-PC mit seiner ID (PC startet nich ohne Perso) und schreibt seinen Bericht. Tastaturen gibt es auch nicht mehr, nur noch Touch-GUIs. Die Hälfte diktiert er einer KI in Redmond, die meine Daten gleich mitsammelt.
Hier hat der Pfleger gerade mit der Schnabeltasse nach dem Tablet-PC geworfen, weil dieses ein Update aus der Cloud erhielt und nicht mehr funktionierte. Beides ist kaputt gegangen – und nun haben wir ein Problem: Wo kriege ich jetzt meinen Saft her ;-).
rofl. Der KI-gesteuerte Pflegeroboter wird den Saft bringen um exakt 1925 Uhr, also noch rechtzeitig vor den Rosenheim Cops. Ich sollte dabei erwähnen, dass es sich um einen ausrangierten Boston Dynamics Kampfroboter handelt, den der BWL-Student und Absolvent der Sam Altmann-Gesamtschule Bottrop, der das Heim leitet, auf vAInted.com günstig erstanden hat und dem er – zur besseren Akzeptanz bei uns Heimbewohnern – ein Karl-Klammer-Mod als animiertes Gesicht ins gejailbreakte Windows vAIsta installiert hat.
Trinken wir den Saft besser brav aus!
@Günter: Intravenös oder auf neudeutsch Entravenös
Ist halt wie ein Autounfall, man sollte nicht hinschauen, tut es trotzdem.
W11 läuft doch soweit, abschalten lässt sich auch vieles, sogar das Startmenü mit Bordmitteln nach links verschieben. Kontextmenü auf Standard, Look & Feel fast wie W10.
Das Startmenü selbst ist nicht so gut und der Info Bereich auch nicht, da ich mich aber mehr mit Anwendungen und Administration der Infrastruktur beschäftige, ist mir das herzlich egal.
Es läuft stabil und mit etwas Nachhilfe auch der Ruhezustand (vor allem auf Notebooks), Updates installieren erfreulich schnell und bisher gab es keine größeren Probleme, auch nicht mit Bitlocker.
Störend sind nach wie vor diese dämlichen Apps für die Konfiguration, die MMCs im W7 Style sind einfach besser, aber das gab es leider schon mit W10. Das ist einfach halbherzig umgesetzt und man will die Phone-und Tablet Schrott Bedienphilosophie auf Biegen und Brechen auf den PC bringen, mit mäßigem Erfolg.
Das App Bedienkonzept wird dadurch nicht besser, es ist und bleibt Kernschrott und auf Phones ein notwendiges Übel, aber wieso muss man die PC Nutzer damit so nerven? Ein Rückschritt in allen Belangen.
Eine benutzerfreundliche GUI mit Kontextmenüs über rechte Maustaste ist um Lichtjahre voraus, was man konsequent mit W95 eingeführt hatte, muss nicht schlecht sein. Manche alten Errungenschaften haben sich einfach bewährt, man sitzt auch nach 1000nden Jahren immer noch auf Stühlen – weil es funktioniert!
Die klassische Systemsteuerung gibt es immer noch.
Einfach im Suchfeld "Systemsteuerung" eingeben.
Oder man macht den God-Mode:
Auf dem Desktop einen neuen leeren Ordner (rechte Maustaste auf den Desktop klicken – Neu – Ordner) erstellen und in GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} umbenennen. Mit einem Doppelklick öffnet sich eine Übersicht ALLER Systemtools nach Kategorien geordnet. Sämtliche Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten liegen offen vor einem.
Den gibt es auch bei Windows 11 noch.
Da muss man sich nicht mit dem lästigen Einstellungsmenü herumplagen, sondern hat alles übersichtlich nach Kategorien geordnet in einer einzigen Liste.
"Die klassische Systemsteuerung gibt es immer noch.
Einfach im Suchfeld "Systemsteuerung" eingeben."
Aber leider werden immer mehr Funktionen daraus ausgebaut und in die fürchterliche "Einstellungs-App" verschoben. Klick mal in einem aktuellen Windows 11 entweder aus "System" oder auch "Geräte und Drucker", da wirst du auf die entsprechende Stelle in den "Einstellungen" umgeleitet, an die klassischen Ansichten kommst du da nicht mehr dran.
Das ist zwar aktuell noch nicht bei allen Optionen so, aber man sieht wo die Reise hingeht.
Heftest du "Geräte und Drucker" im Startmenü an, kommst du weiterhin auf die alte Ansicht :) Hab ich mal per Zufall herausgefunden :)
Die unfassbare Langsamkeit, mit der Einzelnutzer Windowsupdates herunterladen und installieren sollen, ist immer das erste, was mir auffällt, wenn ich mein Windows an mache .
Dabei benutze ich sonst Fedora, was ein für Linux untypisches "Installieren bei Reboot" anwendet, ganz ähnlich wie Windows. Aber selbst das ist schneller, weil die Downloads in nachbollziehbarer Geschwindigkeit passieren.
Ich kann auch nur schreiben, Windows 11 läuft bei mir gut, wie auch Windows 7 oder 10 vorher. Ja, was momentan etwas nervt sind die Fehler die mit jedem Update auftreten können. Aber das passiert auch bei Apple oder Canon oder Nikon oder…
Wer wirklich so unglücklich mit Windows ist, darf doch gerne sein Glück bei Apple oder Linux suchen…
Zum letzten Satz:
Na ja, ganz so simpel ist's denn doch nicht – das unterliegt eben leider nicht immer der völlig unabhängig freien Eigenentscheidung, wie bspw. im Jobleben, sondern ist dort diktiert. 🤷♂️
Ich hab mein Glück bei macOS gesucht, und es gefunden. Endlich wieder Zeit für schöne Dinge, statt ständiger Fehlersuche.
Zu Debloat:
Ich habe eine Weile mit dem Vorgänger für Windows 10 experimentiert, bin aber wieder davon abgekommen – ich kann mich gerade nicht mehr erinnern wieso. Ich hab' damals für Veranstaltungstechnik Rechner hergerichtet und da ist weniger immer mehr…
Ich hab' andererseits vor ein paar Wochen mit Tiny11 herumgespielt und da fand ich das Ergebnis absolut entzückend! Ist ein bisschen mühsam herzustellen, funktioniert aber fantastisch.
Ich weiß nicht, ob das genug safe for work ist, dafür habe ich noch zuwenig Sachen installiert, die evt. schräge Voraussetzungen haben, aber mein Gefühl sagt mir, dass ja…
Bin privat auf Debian 13 umgestiegen. Funktioniert ganz gut, muss aber zugeben, dass es ohne Chat GPT nicht gegangen wäre und doch sehr viel Bastelei und Zeit dafür aufgewendet werden musste, damit das System so aussieht und eingerichtet war wie ich es wollte. Jetzt habe ich aber ein System, dass so ziemlich genau das macht was es soll und Windows vermisse ich nur bedingt. Die Vorteile überwiegen eindeutig.
Nach ca. acht Wochen habe ich dann meine beiden Daten NVMe auf ext4 umformatiert und die Backups zurückgespielt und den Wechsel damit mehr oder weniger in Stein gemeißelt. Microsoft müsste schon ordentlich was bieten, damit ich die Rolle rückwärts mache.
"Windows 10-Nutzer wurden beglückt"
eher unfreiwillig begattet.