Zugangskontrolle für Social Media für Jugendliche kommt in der EU

EU-FlaggeDie Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat gerade Maßnahmen der Europäischen Union angekündigt, um den Zugang von Kindern zu sozialen Medien in allen 27 Mitgliedstaaten einzuschränken. Die Kommissionspräsidentin sieht dies als "bislang größte Initiative dieser Art zum Schutz vor Gefahren im Internet".

Vor einigen Monaten hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, eine Sonderkommission für "Kindersicherheit im Internet" eingesetzt. Nun liegt der Bericht der Sonderkommission vor. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat dieses Statement vom 13. Juli 2026 dazu veröffentlicht. Das Statement geht nur in allgemeiner Form darauf ein, dass man Kinder altersgemäß vor schädlichen Social Media-Inhalten schützen müsse.

"Es ist klar, dass wir altersgerechte Beschränkungen für Plattformen brauchen", sagte von der Leyen gegenüber Reportern in Brüssel. "Die Frage ist nicht mehr, ob Kinder online Risiken ausgesetzt sind, sondern was wir tun können, um Kindern einen sichereren Einstieg ins Internet zu ermöglichen." Nach dem Sommer sollen konkrete Vorschläge kommen, wie das umgesetzt wird.

Derzeit sind noch keine Implementierungsdetails bekannt, aber es ist klar, dass Einschränkungen beim Zugang zu Social Media-Angeboten, gestaffelt nach dem Alter, kommen sollen. Reuters hat in diesem Artikel ein paar Bedingungen genannt, die wohl im September 2026 verkündet werden. Von den Experten der Sonderkommission wird ein stufenweiser Ansatz empfohlen: Kinder unter 13 Jahren dürften soziale Medien nur für begrenzte Zeiträume und unter Aufsicht von Eltern, Betreuern und Lehrkräften nutzen. Die Einschränkungen sollen schrittweise aufgehoben werden, je älter die Jugendlichen werden.

Das bedeutet aber, dass eine Alterskontrolle, die den Zugang zu Social Media (TikTok, Facebook & Co.) regelt, kommen dürfte. So gerne, wie ich der Devise "wir müssen Kinder schützen" folgen möchte, ich fürchte, es wir in Digitalisierungsschwachsinn und in nicht hilfreiche Gängelei für alle Nutzer enden, bei dem Lobbyisten ein roter Teppich ausgebreitet wurde.

Beide Fälle zeigen, dass es der EU-Spitze nicht um wirksamen Schutz der EU-Bürger geht, sondern es soll eine eigene Agenda durchgedrückt werden.

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5 Kommentare zu Zugangskontrolle für Social Media für Jugendliche kommt in der EU

  1. Daniel sagt:

    Ja wenn die EU von Leyen gesteuert wird kommt sowas dabei raus. Einmal mit Profis arbeiten.

  2. arno nym sagt:

    Die Eltern versagen bei der Erziehung und der Staat bzw. die EU versucht es zu beheben. Dafür müssen dann alle leiden.
    Wie oft ich schon gesehen habe das "Eltern" dem "nervigen Anhängsel" das Handy in die Hand gedrückt hat, nur damit man seine Ruhe hat, geht auf keine Kuhhaut.
    Mir würde nie einfallen, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin, nur ein einziges mal auf das Handy zu gaffen, auch nicht wenn wir gerade auf dem Spielplatz sind.

  3. D sagt:

    Ich halte eine Beschränkung von Sozialmedien durchaus für sinnvoll, allerdings bin ich von der Idee von Alterskontrollen fast gänzlich abgerückt, da dies mehr Problem schafft, als es löst.
    Es ist bezeichnet, wie mutlos jetzt am Ende wieder die Verantwortung auf die Anwender abgewälzt wird. Wenn die Kommission den DSA ernsthaft bei Sozialmedien umsetzen würde, statt vor Trump zu kuschen, würde sie das Problem an die Ursache zurückschicken. Die Funktionsweise (Erregungsspirale) der Plattformen.

  4. Frank sagt:

    Das kommt dabei raus, wenn die (EU-)Politiker Ihre eigenen Kinder nicht erziehen können/wollen (und das an Nannies outgesourced haben). Deswegen müssen dann alle leiden.

  5. Bolko sagt:

    Zitat:
    "Zugangskontrolle für Social Media für Jugendliche"

    Diese Zugangskontrolle kann aber gar nicht auf Jugendliche beschränkt werden, da man das Alter vor einer Alterskontrolle nicht kennt.

    Dieses "für Jugendliche" kann man also ersatzlos streichen.

    Diese Kontrolle gilt für absolut jeden Benutzer, denn auch Erwachsene müssen ihr Alter nachweisen, damit sie nicht als zu jung ausgesperrt werden.
    Das steht ja auch weiter unten im Artikel: "Gängelei für alle Nutzer".

    Wenn dieser Alterscheck bewusst schlampig programmiert ist, dann wird nebenbei auch noch die echte Identität abgegriffen.

    Böse Zungen könnten sogar behaupten, dieser verkappte Identitätsnachweis sei das eigentliche Ziel.

    Eine Beschränkung für Jugendliche halte ich aber für sinnvoll, weil zum Beispiel die automatisch startenden kurzen Videoclips bei TikTok und Youtube ("Shorts") die Aufmerksamkeitsspanne auf ca 30 Sekunden verringern und man dann später keine komplexen Probleme mehr lösen kann, die mehr Zeit benötigen und weil man innerhalb von 30 Sekunden Propaganda nicht mehr kritisch analysieren kann, sondern diese Propaganda ins naive ungeschützte Gehirn eindringt und sich dort festsetzt, besonders dann, wenn man vorher durch harmlose Katzenvideos freundlich gestimmt wurde und dann dem Propagandavideo erstmal ebenso freundlich begegnet und bevor dann Zweifel aufkeimen können startet bereits das nächste harmlose Video.

    Dann müssten allerdings auch alle Nitter-Instanzen verboten oder beschränkt werden, damit nicht über diesen Umweg die Inhalte von X anonym für alle gezeigt werden.

    Dann müssten auch VPNs verboten werden, damit man TikTok nicht aus einem Land außerhalb von EU, Großbritannien, USA, Australien, China und Indien aufruft und dann diese Altersbeschränkung nicht mehr greift.

    Wie man ProtonVPN (Schweiz) einrichtet wird sich dann auf den Schulhöfen in Windeseile herumsprechen.

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