Kleine Erinnerung für Benutzer von Microsoft Office 2021. Diese Office-Version von Microsoft erreicht ihr End of Life (EOL) zum 13. Oktober 2026 und bekommt danach weder Support noch Sicherheitsupdates.
Microsoft Office 2021 wurde gemäß der Life-Cycle-Seite Microsofts zum 5. Oktober 2021 mit fünf Jahren Support freigegeben. Damit erreichen diese Office-Versionen zum Patchday, am 13. Oktober 2026 das Supportende.
Dies gilt auch für Microsoft Office 2021 LTSC, die ebenfalls nach fünf Jahren ausläuft. Es wird von Microsoft auch keine Verlängerung des Supports geben. Ab Oktober 2026 bekommt diese Office-Version keine Sicherheitsupdates mehr.
Microsoft empfiehlt den Umstieg auf Microsoft 365 oder Microsoft Office 2024. Ich werfe hier aber auch LibreOffice oder Euro-Office, oder Softmaker Office oder Collabora.




MVP: 2013 – 2016





Ich persönlich bin ja privat auch bei LibreOffice und Thunderbird bzw. Claws Mail gelandet und für alltägliche Sachen genügen diese Programme auch. Beruflich ist man leider gezwungen MS-Office zu nutzen.
Einerseits sind 5 Jahre Support ja nicht sehr wenig. Das könnte man hinnehmen, WENN nicht gefühlt Office-Suiten seit rund 20 Jahren keinerlei Innovation mehr beinhalten. Auf meinem privaten PC läuft Office 2013; auch mit 2007 käme ich noch gut klar. Da ist alles drin, was ich benötige (your mileage may vary).
Aus Herstellersicht also verständlich, wenn MS alle User zum M365-Abo drängeln will. "Nie wieder Probleme mit auslaufendem Support" kann man jedoch auch mit Libre Office haben. Softmaker als Mittelweg wäre eine Variante: Alles drin, was man so braucht, aber Kaufversion vorhanden und deutlich günstiger als MS.
Und ja, ich weiß, in manche Fällen ist man auf MS festgenagelt. Aber jedes neue "Supportende droht" sollte ein Anlass sein, die Abhängigkeit von MS zu re-evaluieren.
Freemaker als kostenlose Option von Softmaker gibt es auch noch.
5 Jahre Support sind im Geschäftsunfeld schon wenig, kaum konfiguriert und ausgerollt kann man sich schon über die nächste Version Gedanken machen.
Die Reduzierung des Supports von 10 auf 5 Jahre ist natürlich M365 geschuldet, wenn man die Kosten für 10 Jahre M365 gegen die Einmalanschaffung von Office gegengerechnet hat, hat M365 immer den kürzeren gezogen, auch weil man am Ende nicht mehr per Device, sondern per User Lizenzieren muss wenn man nicht in die noch teueren Enterprise Variante rutschen will. Mit der Reduzierung des Supports hat MS diese Lücke kreativ geschlossen. Statt M365 zum attraktiven Preis anzubieten, hat man Office einfach unattraktiver gemacht und den verbleibenden Kostenvorteil durch den Dauerschleifen Upgrade Aufwand endgültig den Todesstoß gegeben.
Ich bin gerade positiv überrascht: Bei Office 2024 gibt MS bei der Anzahl der Benutzer und der Anzahl der Konten an: "1 PC oder Mac". Mir ist so, dass es vor kurzem noch lautete: "1 Person", was für mich keinen Sinn ergab. So habe ich es eben gerade auch noch bei einem großen deutsche Elektronikmarkt gefunden: "Einmaliger Kauf für 1 Person. Zur Installation auf einem PC oder Mac"
Ich müsste mich mal mit dem Patching von LibreOffice beschäftigen wenn die Benutzer keine Administrationsrechte auf ihren PCs haben.
Schau dir mal das Tool runasrob an.
Dort kannst du einzelne Applikationen oder eine Ordnerinhalt mit den normalen User ausführen, der nur für diese sachen aber erhöhte Rechte hat.
warum?
warum.keine admin rechte?
erinnert mich an eine apotheke, die aus personal bestand, das sich niemand wünscht. die bekamen keine admin rechte auf ihren windows 10 lizenzen und musste libreoffice als portable apps installieren. dann startete ich eine diskussion auf computerbase ob es rechtens ist, dass das betreuende it unternehmen einem kunden die admin rechte verwehren dürfen. sowas wird auf dem vertrag festgelegt.
Weil man für System auf denen die User Adminrechte haben als Admin oder Dienstleister niemals die Verantwortung übernehmen wird.
was man machen kann: reine admin-kontos aber mit dicken fetten passwort. unknackbar, Post-quanten-kryptografie kompatibel.
Für was bzw. aus welchem Grund benötigen Benutzer (Mitarbeiter) Adminberechtigungen auf ihren Arbeitsrechner?
Erkläre das doch mal.
Wenn ein Kunde wünscht bzw. verlangt, daß Benutzer Adminberechtigungen haben sollen, werde ich als IT Dienstleister ganz klar kommunizieren, daß ich die Verantwortung ganz klar ablehne.
Dann lieber den Kunden sich selbst überlassen.
man konnte fast nichts am rechner machen, ganz zu schweigen von … wie nennt man das? updates von programmen installieren?
die windows 10 updates gingen alle noch rein, aber updates für firefox, libreoffice, dann noch als portable-apps. immerhin muss da nicht mehr arbeiten, auch wenn ich da nur geschlafen habe *g*
PDQ (inventory und Deploy für rein lokal oder Connect für on the Air über das Internet).
Wobei man sich diese Frage auch schon vor Libre Office stellen musste.
Bei kleineren Anwendungen wie 7-ZIP und Notepad++ kann man ja die Gruppenrichtlinien verwenden. Denke mal bei LibreOffice ist die Anwendung ein wenig zu groß.
Ja, sofern man eine Domain hat, aber schon die Frage danach wie man Anwendungen ohne Adminrechte Updaten kann, lässt mich daran zweifel.
Ich hatte auf gute Tipps gehofft wie andere das machen. Verteilung per GPO schön und gut, aber da fehlt das Monitoring. Ein paar Antworten waren hilfreich wie man das ohne Cloud-Werkzeuge von Microsoft macht. Ziel ist ja weg von Microsoft zu kommen. Office wird über WSUS mit Sicherheitsupdates versorgt.
BTW: Daheim mache ich das mit UniGetUI.
Und den einen Nörgler der sich über andere erheben muss und nur so seinem Leben ein Kick gibt ignorieren. Schönen Tag noch.
Ihr seit alle so unbeholfen, Lösung…
Vorraussetzung:
– PCs dürfen ungehindert ins Internet kommunizieren. (also: kein Proxy, sonst wirds komplizierter)
– derjenige, der das einrichtet braucht Adminrechte
Lösung:
1. Batchdatei anlegen: c:\program files\update.cmd
Inhalt, eine Zeile:
winget upgrade –all –silent –include-unknown
2. Aufgabenplanung öffnen
– neuen Task anlegen
– Ausführen c:\program files\update.cmd
– Täglich um 12:00 (Mittagspause)
– ausführender Benutzer: SYSTEM
3. Fertig. Alles immer aktuell ohne dass Benutzer Adminrechte brauchen.
die nicht-schlaue apotheke steckte zu dem zeitpunkt in windows 10 version 1804 fest, wo es noch kein winget gab. nennt sic app-irgendwas. app-installer
Mit dieser Fire and forget Lösung hat man aber keinerlei Überblick ob die Updates auch geklappt haben. Und man hat auch keine Möglichkeit das Update bei Problemen zentral wieder rückgängig zu machen. Ohne ein echtes Deployment Tool ist man Blind was das angeht.
Stimmt so nicht. winget hat auch eine Log-Funktion. Man muss sie nur nutzen. Und Logs lesen hilft.
ich als Nörgler sage dem Hans-Dampf-Tausendsassa-in-allen-Gassen, dass es für Stammpersonal schon erlaubt sein sollte, zugriff auf einem admin-konto zu haben.
meine kunden nutzen alle ausnahmslos admin-konten und nur ich weiß das passwort. schöne Woche noch.
unfassbar, ich wollte nur eine Erinnerung schreiben, wie schwach die Leistung der Apotheke ist, nur weil es keinen zugriff zu admin konten gibt. da wird einem ITler wie mir, der kein nörgler ist, richtig schlecht.
das mit dem patching klang auch sehr gehoben. auf windows installiert man nur updates. patche schreiben machte ich damals für thunderbird. jetzt sind die meisten programme stabil genug.
Man könnte natürlich mit LAPS temporäre Admin Passwörter raus geben und das LAPS PW danach neu setzen, sofern die Infrastruktur das zulässt. Aber unkontrollierter Admin Zugriff für User, no way!
Die Antwort habe ich gegeben, PDQ.
Alternativ Action1, bis 200 Devices sogar kostenlose, in meinen Augen aber nicht so tief und flexibel wie PDQ, aber fûr einfaches Patchmanagment durchaus eine Option. PDQ hingeben bringt viel mehr Tiefe mit, aber nicht auf Knopfdruck, man muss sich schon mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Wenn man aber einmal drin ist, wird man nie wieder
ohne.
wie nennt man updates für Anwendungen bzw. Anwendungsprogramme?
Anwendungsupdates?
andere frage: wenn ich sehe, dass eine abrechnungshilfskraft 7-zip mit version 19.00 installiert hat, wie kann ich sie vernünftig und ohne streit ihre Sachprogramme bzw. Anwendungsprogramme zumindest mit winget und unigetUI aktualisiseren soll?
muss ich das überhaupt, oder soll ich den wald brennen lassen?
sie greift mit teamviewer (auf rustdesk haben wir beide keine lust mehr) auf unser netzwerk und meine vermutung sagt mir, dass ein trojaner auf ihrem laptop auf unser netzwerk über teamviewer springen kann.
Die automatischen Updates von Libre Office unter Windows sind ein Krampf. Lange Zeit hat es gar nicht funktioniert (es kam nur eine Meldung, dass es eine neue Version gibt, die aber nicht automatisch installiert werden kann). Vor meinem Weggang von Windows im Frühjahr hat das automatische Update zuletzt zumindest ab und zu funktioniert (die Verknüpfung auf dem Desktop trug dann aber nach einem automatischen Upgrade eine falsche Versionsnummer im Namen).
ein krampf? das wäre mir neu. bis jetzt konnte ich jede msi über winget unigetUI oder noch früher manuell runterladen und installieren.
office 2024 standard hat alles was man braucht und nur onedrive als bloatware. lizenzschlüssel aus fernost gibt es für einen schmalen taler
ich möchte jeden daran erinnern, dass man über etwas lernbereitschaft mit einem office deploy tool eine office installation etwas schlanker gestalten kann.
pastebin com zpjJeYsH
dss geht mit libreoffice nicht.
"lizenzschlüssel aus fernost gibt es für einen schmalen taler" und sind natürlich nicht gültig.
Es gibt aber legale Gebrauchtsoftware… da hat MS vorm obersten Gerichtshof verloren… sind und bleiben legal (auch gültig für Volumenlizenzen)… ok kosten auch mehr als der schmalle Taler aus Fernost, aber immer noch billiger alls MS direkt!
Wenn dein Brötchengeber mitspielt MSHUP unschlagbar günstig. Im Schnitt nicht mal den halben Preis einer Office 365 Jahresgebühr.
Firma ist verständlich das man bei MS bleibt, vorallem wenn es noch andere Software gibt die MS Office Pakete voraussetzt, aber Privat?
Da reicht genausogut ein OpenOffice, Libre Office oder wenns denn wirklich auf 99% Kompatibilität ankommt ein Only Office… sauber und diskret onPrem ohne Schnüffelei.
danke
Das Problem sind ja nicht einmal die nur noch fünf Jahre Support, auch wenn 10 Jahre fairer waren. Die Erscheinungstermine der Versionen sind von Microsoft aber so festgelegt, dass man de facto nicht einmal fünf Jahre Support hat. Will man jetzt von der 2021er Version auf eine aktuelle Version umsteigen, bietet Microsoft nur Office 2024 an. Und hier läuft der Support bereits 2029 aus. Das heißt, man kauft die Software mit lediglich drei Jahren Restsupport und eine neuere Version gibt es nicht. Microsoft legt das Erscheinen so, dass von fünf Jahren Support in der Realität nur drei oder vier Jahre übrig bleiben.
Man hätte ja auch bereits von Office 2019 auf Office 2024 umsteigen können.
Man mag ja sagen, dass 5 Jahre Support okay wären. Nur wird dabei verkannt, dass man ggf. noch bis Anfang 2024 Office 21 gekauft hat, weil Office 2024 damals noch nicht verfügbar war. Damit hat man gerade mal 2,5 Jahre Support. Der Supportzeitraum (idealerweise von 10 Jahren) sollte daher erst beginnen, wenn die Nachfolgeversion verfügbar ist.
Naja sorry, aber wer veraltete Software kauft darf sich nicht beschweren wenn der Support nicht mehr lange läuft oder gar gar nicht mehr vorhanden ist…
ein betrieb arbeitet immernoch mit office 2010……………….. student & home……………..
mithilfe dieses blogs bzw. diesem blog und einer reddit seite habe ich eine sicherheitslücke geschlossen über regedit.
Ähm, magst Du auch verraten, welche "Sicherheitslücke"?
Hat jemand Office 2024 mit irgendwelchen GPOs in schnell hinbekommen?
Ich hatte nur Rückmeldungen von nicht benutzbar bekommen als ich Office 2024 testen liess.
Aktuell bleibt dank MS nur auf einer unsupporteten Version zu bleiben solange die das nicht hinkriegen auf dem selben Geschwindigkeitsniveau zu bleiben mit ihren "neuen" Produkten.
Also ich nutze in der Firma Office 2024 Professional Plus LTSC (30 Rechner) einen Geschwindigkeitsnachteil zu Office 2021 oder vorherigen Office Paketen kann ich nicht feststellen… was soll den da
"langsam" sein? Vielleicht auch den Office Kisten ordentlich Power geben?
Wenn da nur Krücken stehen wirds halt nix.
Telemetrie & Co. ist alles abgedreht… KI ebenso und Cloud gibts nicht.
Den dies ist der Shice der die Systeme ausbremst!
Im privaten Umfeld gibt es auf PCs oft nur einen Benutzer der angemeldet ist. Wieviele Leute an den PC gehen ist dann egal also kommt die Lizenz da aufs Gleiche raus.
MS Office 2024 LTSC erhält Support bis zum 09.10.2029, siehe:
https://endoflife.date/office
Wer MS Office bewusst On-Prem nutzt und aus Datenschutzgründen Microsoft 365 meidet, kann auch auch auf gebrauchte Lizenzen zurückgreifen.
Nähere Infos & Tipps zur Rechtslage, siehe Beitrag von Björn Walter vom 22.07.2026 auf seinem Blog:
Gebrauchte Software kaufen: Wie du Lizenzkosten senkst, ohne Audit-Risiken einzugehen
https://www.der-windows-papst.de/2026/07/22/gebrauchte-software-kaufen-audit-sicher/
Seriöse Anbieter aus unserer Erfahrung (ohne Gewähr):
– MOVESOFT
– PREO Software
– S2 Software
– Soft & Cloud
– VENDOSOFT
Wer im Unternehmensumfeld positive Erfahrungen mit anderen Firmen gemacht hat, darf die Liste gerne ergänzen.😉