Derzeit scheinen Altersverifikationssysteme für Zugänge zu Diensten und Computern politisch hoch im Kurs zu sein. Microsoft führt daher Windows Age APIs unter künftigen Windows 11-Systemen (mutmaßlich noch in 2026) ein. Diese sollen Apps das Alter des aktuellen Nutzers mitteilen. Microsoft will aber nicht das Geburtsdatum des Benutzers an die App verraten.
Das Thema wurde von Windows Latest im Artikel Windows 11 will start telling apps your age, but Microsoft says it won't share your birthday aufgeworfen. Laut Windows Latest testet Microsoft eine neue Windows Age-API.
Die neue Windows-Age-API soll Apps ermöglichen, das Alter des Benutzers bei Windows anzufragen. Dabei wird kein Geburtsdatum übermittelt, sondern die API teilt der App lediglich die Altersgruppe mit. Es gibt also Angaben "unter 10", "10–12", "13–15", "16–17" oder "18+" von Windows für die fragende App. Dies soll Apps ermöglichen, den Zugriff entsprechend den lokalen Gesetzen einzuschränken. Apps sollen zudem feststellen können, ob das Alter des Benutzer bereits überprüft wurde.
Hintergrund dieser Entwicklung ist die Einhaltung von Kinderschutzvorschriften, die in verschiedenen Ländern für Apps und Dienste mit nutzergenerierten Inhalten, Chat-Funktionen, Medienbewertungen, In-App-Käufen oder virtuellen Währungen vorgeschrieben sind. Microsoft möchte das Nutzererlebnis altersgerecht anpassen, ohne ein eigenes, kompliziertes System zur Altersüberprüfung aufbauen zu müssen, schreibt Windows Latest.
Basis der Aussagen von Windows Latest ist die bereits von Microsoft dokumentierte Windows Age API, die im Support-Dokument Digital safety age signals overview beschrieben ist. Laut Windows Latest will Microsoft die APIs vor ihrer Verfügbarkeit dokumentieren und diese in einer zukünftigen Windows-11-Version noch im Jahr 2026 aktivieren.
Die Funktion soll dann auf Windows-11-PCs verfügbar sein, wenn die Nutzer an einem Microsoft-Konto angemeldet sind. Zudem müssen die Apps bei der "Digital Safety"-Plattform von Microsoft registriert sein, bevor sie aussagekräftige Signale erhalten. Windows Latest beschreibt die Pläne Microsofts rund um dieses Thema detaillier im Artikel Windows 11 will start telling apps your age, but Microsoft says it won't share your birthday.




MVP: 2013 – 2016





Als ich minderjährig war hatte ich etwas, das hieß "Erziehungsberechtigte" und das waren meine Eltern.
Dieser Menschenschlag ist offenbar verschwunden. Keine Macht auf Erden kann unsere Kleinen mehr daran hindern, Handy- und Internetverträge abzuschließen (trotz fehlender Geschäftsfähigkeit) und an den Geräten zu treiben was sie wollen… Da hilft nur: Digitaler Ausweis vorzeigen, wenn man sich in Windows anmeldet. (Ich denke, mittelfristig ist eine universelle behördlich bestätigte ID als Ergänzung/Alternative zum MS-Account-Zwang das Ziel.)
Nun ja, neulich hab ich meinen Zwölfjährigen ans Steuer meines Autos gesetzt. Da hat er einen Unfall gebaut und wer ist schuld? Richtig: der Autohersteller. (Mich trifft keine Schuld.) Jetzt brauchen alle Autos Alterskontrollsysteme für die Fahrer und alle erwachsenen Fahrer müssen darunter leiden. Anders geht es nicht, was soll man machen…
Wenn ich an meine Jugendzeit zurück denke: Da ist man notfalls zum Nachbar gegangen, hat dort Rechner genommen der per ISDN angebunden war (hat dann auch niemand mit Telefon gemerkt).
Man hat halt "gezockt".
Blocker hat man halt vorher gekillt oder mit ner kleinen Linux-Distri von CD aus umgangen.
Dieses klischeehafte Geschimpfe auf "Die Generation X kann das ja eh nichts mehr" ist so alt wie die Menschheit.
Könnte man ja auch sagen: Du warst du unfähig Leuten das beizubringen.