Microsoft Publisher-Support endet im Oktober 2026

Kurzer Nachtrag: Microsoft hat die Tage Nutzer des MS Publisher per E-Mail daran erinnert, dass der Support des Programms im Oktober 2026 endet. Anwender müssen bis dahin ihre Dokumente konvertieren, da sie den Zugriff verlieren.

Der Microsoft Publisher ist eine Desktop-Publishing-Anwendung von Microsoft, dessen  Schwerpunkt auf Seitenlayout und Grafikdesign als auf Textgestaltung und Korrekturlesen liegt. Das Programm war Bestandteil größerer Microsoft Office-Pakete und Abonnements.

Rückblick auf die alte Ankündigung

Der Microsoft Publisher fällt im Oktober 2026 aus dem Support, was eigentlich länger bekannt ist. Ich hatte dies beispielsweise im September 2024 im Beitrag Microsoft Office 2024 LTSC für Windows und macOS freigegeben am Rande erwähnt. Problem sind eher die Implikationen, dass der Zugriff auf die Dokumente verloren geht.

Ich hatte bereits im Februar 2026 im Beitrag Microsoft Publisher-Support endet im Oktober 2026 – Dateien ggf. nicht mehr zugreifbar auf das Thema und die damit einhergehenden Probleme hingewiesen. Die Botschaft lautet: "Ab Oktober 2026 ist kein Zugriff mehr auf Publisher-Dokumente mehr möglich."

Wer noch im Publisher erstellte Dateien besitzt, muss diese in ein neues Format konvertieren, um die Dokumente ggf. mit Fremdprogrammen bearbeiten zu können. Eine Bearbeitung im Publisher ist ab Oktober 2026 nicht mehr möglich.

Microsoft erinnert an Publisher-Support-Ende

Martin Geuß berichtete die Tage in diesem Artikel auf Dr. Windows, dass alle Nutzer des Microsoft Publisher eine E-Mail bekommen hätten, in der auf das Support-Ende hingewiesen wurde. Martin weist auf den "harten Schnitt" hin, den Microsoft mit dem Publisher beschreitet. Ab Oktober 2026 ist das Programm kaputt, es lassen sich keine Publisher-Dokumente mehr bearbeiten.

Microsoft hat den Support-Artikel Microsoft Publisher wird nach Oktober 2026 nicht mehr unterstützt zu diesem Sachverhalt veröffentlicht. Ab Oktober 2026 wird der erreicht Microsoft Publisher  nicht mehr in Microsoft 365 enthalten sein, und bestehende lokale Suiten werden nicht mehr unterstützt. Microsoft 365-Abonnenten können Publisher-Dateien nicht mehr in Publisher öffnen oder bearbeiten.

Viele gängige Publisher-Szenarien – darunter das Erstellen professionell gebrandeter Vorlagen, das Drucken von Umschlägen und Etiketten sowie das Erstellen von benutzerdefinierten Kalendern, Visitenkarten und Programmen – seien bereits in anderen Microsoft 365-Apps wie Word und PowerPoint verfügbar.

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7 Kommentare zu Microsoft Publisher-Support endet im Oktober 2026

  1. Frank Reibold sagt:

    Man kann die Dokumente teils mit LibreOffice Draw öffnen. Besser geht es mit Canyua Publisher Pro, das auch *.pub speichern kann.

  2. Ch.Re sagt:

    Schiebt MS einen Patch auf für die LTSC Versionen raus? Weil im Normalfall ist nach Support Ende eine Nutzung weiterhin möglich.

    Bei den Abos, könnte ich mir vorstellen das MS einen Riegel / Deinstallation vorschiebt.

    PS: im Geschäftsumfeld muss äußerst kritisch betrachtet werden, ob man Software ohne Support/Fixes/Updates wirklich betreiben will

  3. Psychatroniker sagt:

    Ihr Software-Abo ist abgelaufen, die Software funktioniert jetzt zuverlässig nicht mehr.

    Ich weiß ja nicht: Damals™ konnte ein installiertes Programm einfach weiterbenutzt werden, z.B. Office 2013. Heute wird ein installiertes Office 2019 auf Macs einfach kaputtgepatcht, wenn man nicht mehr möchte, dass es genutzt wird.

    Warum sollte man doch gleich Microsoft-Produkte nutzen? Ach ja, für deren Profit.

  4. Andree F. sagt:

    ich hab in einer Virtuellen Win 7 Machine (Ohne Internet versteht sich) noch ein Publisher 2007.

    Damit kann ich weiterhin die Publisher-Dateien aus Publisher 365 öffnen und bearbeiten.

  5. noway sagt:

    Ich habe noch einen Offline-Rechner mit Office 2010 für den Zweck.

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