Gerade erleben wir ja bei der Stadt München mit LiMux die Rolle rückwärts, weg von Linux, weg von Open Source, hin zu neuer Abhängigkeit von Windows, Office und anderen Microsoft-Produkten. Bei anderen Verwaltungen in den EU-Staaten sieht es ähnlich aus. Experten kritisieren, dass sich Verwaltung von dem US-Softwarekonzern abhängig machen und fordern die Offenlegung des Quellcodes. Michael Waidner, Direktor des Fraunhofer-Instituts für sichere Informationstechnik und einer der führenden europäischen Experten für Cyber-Sicherheit, beklagte den Verlust der „digitalen Souveränität" Europas. Den Artikel hier sollte man gelesen haben. Edmund Stoiber, Ex-Ministerpräsident Bayerns wusste schon 'nur die dümmsten Kälber, wählen ihren Metzger selber'. Scheint in München noch nicht durchgedrungen zu sein. Nachtrag: Ein weiterer Artikel findet sich nun bei heise.de.
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Das Problem geht doch viel tiefer! Es läuft so gut wie alles nur mit MS. Mein Beispiel ist immer DATEV. Um als StB oder Unternehmer zu arbeiten, nutzt der Großteil DATEV. DATEV ist abhängig von BS-Windows und von Office. Man muss eine Office-Professional Version installieren. Hinzu kommt alles andere als muss wie Internet Explorer, Framework, Silverlight, SQL-Datenbank etc. Das ist aber schon seit Jahrzehnten bekannt und alle – Politik und Wirtschaft – schauen zu.