Die Tage können zwei Unternehmen auf Jubiläen blicken. Parallels hat vor 20 Jahren die Ära der Desktop-Virtualisierung auf Apple Macs eingeleitet. Und vor 40 Jahren startetet ein Studenten-Bastelprojekt, aus dem AVM (heute FRITZ) wurde.
20 Jahre Parallels Desktop
Parallels ist ein bekannter Anbieter von plattformübergreifenden und Virtualisierungslösungen für Unternehmen und Privatpersonen. Parallels Desktop ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen, Windows-Anwendungen auf Mac-Computern auszuführen. Parallels Workspace Solutions liefern einfache, flexible und sichere virtuelle Anwendungen und Desktops über Parallels RAS, Parallels DaaS und Parallels Browser Isolation und bieten damit eine Alternative zu herkömmlicher VDI in Hybrid- und Cloud-Umgebungen.
Vor zwanzig Jahren wurde Parallels Desktop veröffentlicht, nachdem Apple seinen ersten Intel-Mac-Computer veröffentlicht hat. Dies ermöglichte erstmals Windows in einer virtuellen Maschine auf einem Mac zu betreiben. Parallels zeigt in seinem Blogbeitrag, wie sich das alles seit 2006 weiter entwickelt hat.
40 Jahre AVM (FRITZ)
1986 bastelten die vier Studenten Johannes Nill, Peter Faxel, Ulrich Müller-Albring und Jörg-Detlef Gebert mehr oder weniger "am Küchentisch" an einem Studentenprojekt, was irgend etwas BTX (der damalige Bildschirmtext) und der neuen Technologie ISDN (Integrated Services Digital Network) zu tun hatte. Die Leute wollten diese Technologie für die Allgemeinheit nutzbar machen.

Am 26. August 1987 wurde dann die AVM Projektvertrieb Kommunikationsysteme GmbH im Handelsregister in Berlin eingetragen. Das Kürzel AVM stand für Audiovisuelles Marketing. Von AVM wurden in den folgenden Jahren eine Reihe technischer Geräte an den Markt gebracht, die Standards setzten, wie die FRITZ GmbH hier mitteilt.
- 1995 brachte das Unternehmen mit der FRITZ!Card ein Produkt auf den Markt, das den Zugang zu digitaler Kommunikation im Heim- und Arbeitsumfeld drastisch vereinfachte
- 2004 folgte die FRITZ!Box, ein DSL-Router, der eine regelrechte Erfolgsgeschichte für den Hersteller einleitete.
Die FRITZ!Box, die das Modem, einen WLAN-Router, eine Telefonanlage und mittlerweile einen Smart-Home-Hub in einem Gerät bündelt, steht in vielen Haushalten und prägt den Aufbau von Heimnetzen.
2024 schieden die Gründer altersbedingt aus dem Unternehmen aus und die Firma wurde an einen Investor verkauft (siehe AVM wohl an einen Investor verkauft). Unter dem neuen Eigentümer erhielt das Unternehmen dann eine neue Geschäftsführung und firmierte von AVM in FRITZ!GmbH um (siehe "Wir" heißen jetzt FRITZ! GmbH).



MVP: 2013 – 2016





In diesem Zusammenhang ein Querverweis auf einen der "großen Konkurrenten" Elsa bzw. LANCOM, die heute auch als Geschäftsbereich von Rohnde & Schwarz operieren:
https://www.lancom-forum.de/lancom-allgemeine-fragen-f23/lancom-systems-ist-geschichte-t21528.html
Die Fritzbox von 2004 ist ein reiner Router mit DSL-Modem.
Sie hat weder eine Telefonanlage noch WLAN.
Es gab dann noch die Fritzbox Fon. Die hat zusätzlich 2 Anschlüsse für Analogtelefone.
Ein halbes Jahr später folgte die Fritzbox Fon WLAN.
Der erste Repeater war der N/G von 2008.
Ach die gute alte Zeit, mit AVM Fritz PCI Karte, AVM Ken als Mailserver und Fritz Fax…
Schön zu sehen, dass Qualität bestand hat.