In diversen Linux-Distributionen ist eine "suTrap" genannte Schwachstelle bekannt geworden, die eine zuverlässige, deterministische Methode zur lokalen Rechteausweitung darstellt. Ein Sicherheitsforscher hat den betreffenden Ansatz auf X beschrieben.
Feng Xue, ein Ex-Microsoftler, weist in nachstehendem Tweet darauf hin, dass das Ausführen von su (oder einem gleichwertigen Befehl) als Root auf ein Standardkonto seit langem als schlechte Praxis gilt. suTrap ist laut Feng Xue eine zuverlässige, deterministische Methode zur lokalen Rechteausweitung.
Das Ganze wird ausgelöst, wenn Root einen gewöhnlichen interaktiven Befehl
su – <user>
(ohne „-c") ausführt und die Sitzung anschließend beendet. Nach Beendigung der Sitzung kann der Benutzer ohne Sonderrechte eine effektive UID von 0 erlangen. Ein gewöhnlicher interaktiver Befehl su – user reicht aus. Feng Xue hat das Ganze in obigem Tweet im Detail offengelegt. Ein Blog-Leser hatte auf diesen Artikel von Security Online hingewiesen, der das Thema aufgegriffen hat.




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