Lesen auf dem Tablet

Im digitalen Zeitalter greifen mehr und mehr Leser nicht nur auf reale Bücher, sondern auch auf eBooks, zurück. Das Lesen von eBooks ist so gut wie auf jedem Gerät mit Bildschirm möglich. Neben Smartphone und eBook Reader kommen besonders oft auch Tablets zum Einsatz. Doch welche Vorteile bietet das Lesen auf dem Tablet und was entgeht dem Leser im Gegensatz zu einem richtigen Buch?


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Zudem steht die Frage im Raum: Eignen sich wirklich alle Tablets zum Lesen? Obwohl grundsätzlich alle Tablets zum Lesen von eBooks verwendet werden können, heißt dies nicht automatisch, dass auch ein zufriedenstellendes Leseerlebnis garantiert ist.

Um die Augen nicht zu sehr zu strapazieren, ist ein hochwertiges Display gefordert, welches den Text vor allem scharf und mit ausreichend Kontrast auflöst. Andernfalls kann man seine Augen sehr schnell überanstrengen und dies wiederum führt zu Müdigkeit oder Kopfschmerzen.

Tablet mit Büchern
(Quelle: Wokandapix/pixabay.com, CCO Public Domain)

Die neueste Tablet Generation wie beispielsweise das Apple iPad Pro, oder auch das Samsung Galaxy Tab, eignen sich als Lesegerät ganz gut. Der größte Vorteil eines Tablets liegt darin, dass auch interaktive Bücher gelesen werden können.

Vorteile beim Lesen auf dem Tablet

Welche Vorteile ein Tablet beim Lesen von eBooks gegenüber einem realen Buch bietet, muss natürlich Jeder selbst für sich entscheiden. Aber es gibt schon ein paar Vorteile, die sich ergeben. Durch den Wegfall der haptischen Elemente konzentriert sich der Leser nachgewiesenermaßen besser auf den Inhalt des Buchs.

Ein weiterer Vorteil wird bei der Anschaffung neuer Bücher bemerkbar. Da bei der digitalen Ausgabe Druck und Lagerung eines Buches entfallen, sind die meisten eBook-Ausgaben um einiges günstiger als die gedruckten Varianten.

Immer beliebter werden auch Bücher im PDF Format. Diese können ebenfalls auf jedem Tablet gelesen werden, während eBook Reader dieses Format meist (noch) nicht unterstützen.


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Wer auf eine Hintergrundbeleuchtung sowie ein Farbdisplay verzichten kann, für den kommt eventuell auch ein günstigerer und leichterer eBook Reader in Frage. Generell wird von vielen Menschen ohnehin die Hintergrundbeleuchtung eines Tablet beim Lesen als eher störend empfunden.

Was fehlt beim Lesen am Tablet?

Bleibt die spannende Frage, was dem eBook-Leser beim Gebrauch eines Tablets fehlt? Sehr viele Menschen greifen aus Gewohnheit noch immer lieber auf gedruckte Bücher zurück, da sie das Leseerlebnis auch mit einem haptischen und sinnlichen Eindruck verbinden. Ein Buch riecht nach Druckerei, Papierseiten fühlen sich anders als ein Tablet an und Eselsohren hält ein Buch ebenfalls besser aus.

Ein Buch kann außerdem besser gestaltet werden als ein e-Book. Ein schönes Cover oder gut gestalteter Klappentext verleitet schneller dazu ein Buch zu lesen, als eine Inhaltsangabe im e-Book Store. Wer zuhause ein Bücherregal hat, der stört sich möglicherweise auch daran, dass ein fertiges eBook nicht zu seiner Sammlung gestellt werden kann.

Trotz all dieser fehlenden Elemente, wurden letztes Jahr mehr als 30 Millionen e-Books verkauft. Dennoch setzen Leser wieder vermehrt auf richtige Bücher und der Trend geht eher zurück zum normalen Büchermarkt. Es bleibt also für jeden Leser die Entscheidung, ob er lieber eBooks oder gedruckte Bücher in Papierform nutzt. Obwohl: Diese Entscheidung muss nicht wirklich sein – ich verwende beispielsweise beide Medien.


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1 Response to Lesen auf dem Tablet

  1. Andreas B. sagt:

    Ein echter Vorteil: Wörterbuch-Funktion bei fremdsprachigen Texten. Das ist für die Auffrischung eingerosteter Fremdsprachen-Kenntnisse optimal.
    Ich lese sehr viel auf einem älteren tolino shine (eBook-Reader). Beleuchtung zum Lesen im Dunklen ist möglich und für die Augen sehr angenehm (keine grelle Hintergrundbeleuchtung wie bei LED-Displays). Mit einer schönen Klapp-Hülle aus Leder hat das ganze schon eher was von einem Buch.
    Ubrigens: Viele eBook-Reader können sehr wohl PDF, trotzdem gibt es dabei aber Probleme, weil die Schrift oft zu klein ist, wenn man eine ganze Seite auf einem kleinen Display darstellt, oder – wenn man auf lesbare Größe zoomt – die Seiten beim Lesen dann umständlich herumschieben muss. (Dafür ist das etwas größere Display eines Tablets sicher besser.)
    Also ich denke eigentlich, Pdf können die eReader wohl so ziemlich alle, weil Adobe spielt doch bei eBooks mit seinem DRM die ganz große Geige.

    Achtung, Warnung vor Fehlkauf:
    Wer meint, er würde mit Noname-eReadern wie Restposten von “Trekstore Pyrus 2 LED” ein Schnäppchen machen … Der rendert den eBook-Text nicht standarkonform! Falsche Schriftdarstellung (alles Sansserif statt Serif, wie es sich bei einem Buch gehört), Absatz-Einzüge werden überhaupt nicht dargestellt, und, und, und … alle Formatierungen vergeigt: einfach grauslich!!!

    Software-Empfehlung:
    calibre für Verwaltung und Bearbeitung/Erstellung von (DRM-freien) eBooks. – Für die Bearbeitung muss man etwas html und css draufhaben, aber darüber kann man sich ja bei selfhtml schlau machen.

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