SoftMaker Office: Multi-Language Grammatikprüfung per Language-Tool

Noch ein kurzer Nachtrag von letzter Woche. Der Nürnberger Hersteller SoftMaker hat eine Funktionserweiterung seines SoftMaker Office-Pakets vorgenommen. Mit dem LanguageTool ist nun eine Grammatikprüfung in mehr als 30 Sprachen möglich.

Mit der Revision 1234 ist ab dem 14. April 2026 ein kostenloses Update von SoftMaker Office verfügbar. Diese erweitert das Office-Paket SoftMaker Office um eine neue, mehrsprachige Grammatik- und Stilprüfung von LanguageTool. Denn die kommerzielle Version der Grammatikprüfung LanguageTool werde in ihrer leistungsfähigsten Version kostenlos in SoftMaker Office NX Universal integriert. Anwender profitieren so von einer noch umfassenderen und intelligenteren Textkorrektur.

Duden-Korrektor mit LanguageTool ergänzt

Zum Hintergrund: SoftMaker Office hat bereits seit vielen Jahren den Duden Korrektor als bewährte Rechtschreib- und Grammatikprüfung für die deutsche Sprache an Bord.  Die Duden-Korrektor bleibt natürlich erhalten, die Funktion unterstützt allerdings nur Deutsch als Sprache. Wer Texte auf Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch oder in einer von über 30 weiteren Sprachen schreibt, hatte bisher keine vergleichbare Unterstützung in SoftMaker Office.

Das ändert sich jetzt, denn das LanguageTool ergänzt den Duden Korrektor als zweite Sprachprüfung. Beide Werkzeuge verwenden unterschiedliche Ansätze und Regelwerke – sie konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich. Für deutschsprachige Texte stehen damit ab sofort zwei Korrekturprofis zur Verfügung. Für alle anderen Sprachen springt LanguageTool ein, wo es bisher keine tiefgreifende Prüfung gab.

LanguageTool geht weit über eine klassische Rechtschreibprüfung hinaus. Es analysiert den Kontext von Sätzen und findet Fehler, die eine einfache Wörterbuchprüfung übersieht. SoftMaker gibt folgende Beispiele an:

  • Verwechslungsfehler – „seid" statt „seit", „their" statt „there", „si" statt „sí"
  • Komma- und Zeichensetzung – fehlende und überflüssige Kommas, falsche Anführungszeichen
  • Doppelte Wörter – das klassische „das das", das beim Korrekturlesen so gern übersehen wird
  • Inkonsistente Schreibweisen – wenn im selben Dokument „aufwändig" und „aufwendig" gemischt werden
  • Stilistische Schwächen – umständliche Formulierungen, unnötige Passivkonstruktionen, Wortwiederholungen

Gerade der letzte Punkt mache LanguageTool zu mehr als einer reinen Fehlerkorrektur, schreibt der Anbieter. Das Werkzeug schlage vor, wie sich Texte klarer und prägnanter formulieren lassen – egal ob es sich um eine Bewerbung, einen Geschäftsbrief oder einen wissenschaftlichen Aufsatz handelt.

Über 30 Sprachen – von Deutsch über Englisch bis Portugiesisch

LanguageTool unterstützt in seiner in SoftMaker Office integrierten kommerziellen Version mehr als 30 Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Italienisch, Polnisch und viele weitere. Für jede dieser Sprachen stehen umfangreiche Regelwerke zur Verfügung.

Das sei besonders wertvoll für Anwender, die regelmäßig in mehreren Sprachen schreiben – sei es im Beruf, im Studium oder in der privaten Korrespondenz. Ein separates Werkzeug für jede Sprache sei nicht mehr nötig. Eine kostenlose Testversion lässt sich auf der SoftMaker-Website unter www.softmaker.de herunterladen und ausprobieren.

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