Windows 11 26H2 mit Enablement Update; IT-Admins sollten sich vorbereiten

WindowsIm Herbst 2026 wird Microsoft das nächste Feature-Update für Windows 11 veröffentlichen. In einem Blog-Beitrag für IT-Administratoren hat Microsoft einige Informationen gegeben. Windows 11 26H2 wird per Enablement-Update für Windows 11 24H2/25H2 ausgerollt. Zudem rät MicrosoftIT-Administratoren in Firmen sich auf diese Version vorzubereiten.

Microsoft hat zum 19. Juni 2026 den Beitrag Get ready for Windows 11, version 26H2 im Windows IT Pro Blog veröffentlicht und einige Informationen gegeben (ist hier aufgefallen).

Windows 11 26H2

Microsoft hat kein Erscheinungsdatum angegeben, sondern Windows 11 Version 26H2 wurde nur für die "zweite Jahreshälfte 2026" angekündigt.

Windows 11 26H2 kommt per Enablement-Update

Windows 11 26H2 baut auf derselben Plattform und demselben Wartungskonzept wie die Vorgängerversionen auf. Systeme, die bereits Windows 11 24H2 oder Windows 11 25H2 nutzen, brauchen kein vollständiges Installationsabbild für das Feature-Update zu verwenden.

Vielmehr wird ein kleines Enablement-Update angeboten, welches das neue Windows 11 26H2 freischaltet. Das bedeutet auch, dass Windows 11 24H2 – 26H2 die gleichen Updates verwenden. Neue Features in Windows 11 26H2 sind dann auf den älteren Windows 11-Versionen bereits per Windows Update vorhanden und werden einfach durch das Enablement-Update aktiviert.

Dies reduziert die Zeitdauer für das Feature-Upgrade und auch die für den Vorgang erforderliche Größe des Installationspakets auf wenige hundert Kilobyte. Weiterhin sind keine größeren Probleme beim Feature-Upgrade zu erwarten, da ja bereits vorhandene Funktionen nur freigeschaltet werden.

Beim Upgrade von Windows 10 oder Windows 11 23H2 wird aber wohl ein vollständiges Installationsabbild benötigt. Hier ändert sich nichts gegenüber früheren Modellen, wo auch bereits mit Enablement Update gearbeitet wurde.

Geräte mit Windows 11 Version 26H1 können nicht auf Version 26H2 aktualisiert werden. Grund ist, dass diese Build auf einem anderen Windows-Kern basiert als Windows 11 24H2 – 26H2. Microsoft plant eine Nachfolgeversion für Windows 11 26H1 zu veröffentlichen.

IT-Administratoren sollen sich auf Windows 11 26H2 vorbereiten

Microsoft preist sein Shared-Servicing-Modell samt dem Enablement Update, weil es eine Vereinfachung des Deployment-Prozesses zum Ausrollen von Windows 11 26H2 auf bestehenden Rechner mit Windows 11 24H2-25H2 bedeutet.  Es werden folgende Vorteile angeführt:

  • Validierung der Kompatibilität bestehender Anwendungen
  • Geringeres Risiko von Regressionen
  • Weniger Überraschungen während der Einführung

Dank kleinerer Updates und schnellerer Installationen können Unternehmen zügiger auf die aktuellste Version umsteigen. Neue Funktionen stehen Nutzern dann ohne langwierige Bereitstellungszyklen zur Verfügung. Mit dem Upgrade auf Windows 11 Version 26H2 beginnt ein neuer Windows-Supportzyklus für das System. Dies umfasst:

  • 24 Monate Support für die Editionen Home, Pro, Pro EDU und Pro for Workstations
  • 36 Monate Support für die Editionen Enterprise, Education, IoT Enterprise und Enterprise Multisession

Hier hat sich gegenüber früheren Supportfristen nichts geändert, nur die Unternehmensversionen von Windows 11 erhalten drei Jahre (36 Monate) Support. Microsoft empfiehlt IT-Abteilungen sich bereits jetzt auf das Rollout von Windows 11 26H2 vorzubereiten. Dazu gehört, dass die System, ggf. nach entsprechenden Kompatibilitätstests, auf die aktuelle Windows 11 24H2 oder 25H2 umgestellt werden, um den Wechsel auf die 26H2 zu erleichtern.

Tests sollten auf Geräten, auf denen aktuelle Versionen von Windows 11 laufen, begonnen werden, um die Kompatibilität mit Apps, Richtlinien und der Infrastruktur zu überprüfen. IT-Abteilungen, die bereits Windows 11 26H2 im Vorfeld testen möchten, können dies über das im Windows Insider-Programm im "Experimental"-Kanal verfügbare Enablement Update tun. Bei Tests sollen die vorhandenen Bereitstellungstools wie Windows Autopatch, Microsoft Intune oder Windows Server Update Services (WSUS) zum Rollout verwendet werden. Denn Windows 11 Version 26H2 wird beim Erscheinen über diese bekannten Update-Kanäle verfügbar gestellt. Weitere Details sind dem verlinkten Beitrag von Microsoft zu entnehmen.

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11 Kommentare zu Windows 11 26H2 mit Enablement Update; IT-Admins sollten sich vorbereiten

  1. Test Inc. sagt:

    Bin gespannt was passiert, wenn man das 26H2 Enablement Package auch auf etwas älteren Geräte mit dem geleakten 26H1 ausführt.

    • Günter Born sagt:

      Wenn MS seinen Job macht, passiert nichts. Andere Code Basis, Installation wird abgelehnt

    • Froschkönig sagt:

      26H1 ist für Systeme mit ARM Prozessor. Wenn es keine Version von 26H2 für ARM Prozessor gibt, funktioniert das nicht.

      Ja, man kann sich im Windows-Lager kaum vorstellen, dass es Systeme mit was anderem als wie Intel und AMD Prozessoren gibt… ARM Prozessoren sind nicht kompatibel zu x86.

      • Horst sagt:

        Obwohl 26H1 offiziell nur für ARM existiert, gibt es auch eine x64 Version, diese ist aber inoffiziell. Da die 26H1 eine höhere Buildversion (28000) hat wird sich diese nicht mit der 26H2 (Build 26300) upgraden lassen. Da mach MS das Names/Nummernchaos perfekt. Vermutlich wird erst die 27H2 beide ersetzen.

      • Test Inc. sagt:

        Es gibt tatsächlich eine x64 Version von 26H1 (ohne timebomb). Wir sehen dann was passiert. :)

    • Phadda sagt:

      Steht doch auf dem MS Blog "Note: Devices running Windows 11, version 26H1 won't be able to update to version 26H2. Instead, they'll have a path to update to a future Windows release. This is because Windows 11, version 26H1 is based on a different Windows core than Windows 11, versions 24H2, 25H2, and 26H2. Here's What to know about Windows 11, version 26H1."

  2. Red++ sagt:

    Ich bin zwar kein Freund des aussitzen, aber im Fall von Feature-Update für Windows 11 werde ich es wohl wieder so tun wie sonst auch ich warte so lange ab, es Sicher ist und ich nicht anschließend mehr Arbeit habe, als ich ohne hin schon habe.
    Wir kennen das doch nun zur Genüge, das Feature-Update für Windows 11 kommt, einige Millionen User werden es installieren und es wird Komplikationen geben Blackscreens, Drucker werden nicht mehr Funktionieren, der Sound wird weg sein usw. ich warte ab bis das Feature-Update fit für Windows 11 ist und wenn es bis Januar dauert.

    • Tom Schmidt sagt:

      Ja, die Taktik ist gut, man muss sich keine blutige Nase holen, wenn andere das freiwillig tun, erst recht nicht, wenn man das auf mehrere dutzend PC/VMs losläst. So wie bei den monatlichen Updates halt auch.

  3. Phadda sagt:

    Thema Secure Boot und 2023 Zertifikate, sollte dann entsprechend auch aktuell sein, da sonst wohl der Secure Boot Loader mit alten Zertifikat unter 26H2 nicht mehr will? Ist da was bekannt, da im Blog nix dazu geschrieben wurde.

  4. /dev/null sagt:

    Ich stelle mir die Frage: wofür das Ganze? Ich verstehe das härten des OS oder Bugfixes.. aber ich verstehe nicht, was diese ganzen neuen (so sehe ich das) OS, für einen Sinn ergeben.

  5. viebrix sagt:

    Heißt das implizit, dass Rechnerhardware nun dann schon nach 2-3 Jahren unbrauchbar wird (je nach Enterprise oder Privat)?

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